Harry Potter and the Descent into Darkness

GeschichteAllgemein / P18 Slash
Harry Potter Lord Voldemort / Tom Vorlost Riddle
30.07.2011
05.09.2012
41
247.070
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Dieses Kapitel
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30.07.2011 3.990
 
Wow! Vielen lieben Dank für die vielen tollen Reviews. Ich freue mich richtig darüber dass diese Übersetzung direkt so viele Fan's hat.
Ich war in den letzten Tagen fleißig und habe einige Kapitel geschrieben, deshalb dachte ich mir dass ihr das Kapitel ein paar Tage früher als geplant verdient habt.
Ich hoffe dass euch dieses Kapitel genauso gefällt und wünsche euch viel spaß beim lesen :)


...

Am nächsten Tag hielt Moody Harry nach der Verteidigungsstunde zurück und es war beinahe, als würde der Mann versuchen, subtil seine Unterstützung anzubieten. Er ging sogar soweit, ihm zu erzählen, dass betrügen ein Teil der Geschichte des Tri-Magischen Turniers war. Das beruhigte zwar einen Teil von Harry's Gewissen, er war aber bereits zu engagiert in seinem Plan sodass er Großteils über seine moralischen Sorgen hinweg war.

Moody fragte Harry ob er schon einen Plan für die Aufgabe hatte und schien ziemlich erschrocken als Harry darauf beruhte, er hätte tatsächlich einen und sagte es auch so, mit einem überraschenden Maß an Zuversicht.

Moody hatte ihm einen neugierigen Blick zugeworfen, nickte aber schließlich mit seinem Kopf und ließ ihn zu seiner nächsten Klasse.



Krum alleine zu finden war einfach genug. Der große Bulgare-der-wenigen-Worte verbrachte eine überraschend lange Zeit in der Bibliothek. Der Trick war es, zu ihm zu gelangen, bevor sein 'Fan Club' auftauchte um ihn zu umzingeln.

Seitdem Harry so viel Zeit in der Bibliothek verbrachte, erkannte er die Muster zu welchen Zeiten der Durmstrangschüler auftauchte, einfach, und wartete deshalb am nächsten Nachmittag auf ihn. Er trieb Krum beinahe sofort in eine Ecke, er wusste er durfte keine Zeit verschwenden. Er rief die Magie um ihn herum zu sich, sein Zauberstab lose in seiner Hand an seiner Seite und schlüpfte in Krum‘s Geist.

Der Durmstrangschüler war sofort alarmiert und seine Gedanken waren gefüllt mit Misstrauen. Harry benutzte praktisch dieselbe Geschichte die er Cedric erzählte – mit ein paar nötigen Änderungen. Er wusste dass Krum über die Drachen Bescheid wusste, aber Krum wusste nicht dass Harry es ebenso wusste – Harry war unter seinem Unsichtbarkeitsumhang als er Karkaroff im Wald sah. Und da Krum seinen Direktor nicht in Schwierigkeiten bringen wollte, tat er so als wüsste er nicht Bescheid.

Nach dem kurzen Augenblick in seinem Geist, schien er zu bemerken das etwas... nicht in Ordnung war. Er wusste nicht was es war, aber geistig registrierte er, etwas fühlte sich seltsam an. Harry hielt seinen Besuch kurz und sah sich so wenig wie möglich um, damit er keine Aufmerksamkeit auf seine Anwesenheit zog.

Krum hatte bereits das Verlangen auf den Kurzschnäuzler oder den Grünling, also schob Harry den Kurzschnäuzler vorsichtig in den Vordergrund, während er eine Abneigung gegen den Feuerball hinzufügte. Außerdem reduzierte er Krum’s Abscheu gegen den Hornschwanz und fügte den Gedanken hinzu, dass er auch nicht allzu schlecht war da sein Feuer die kürzeste Reichweite hatte.

Er verließ den Älteren genauso klug wie zuvor und mit einem noch größeren Schmunzeln.

Fleur Delacour alleine zu erwischen, erwies sich als komplett unmöglich. Sie war stets von einer Horde kichernder französischer Schulmädchen umringt, und die Gruppe warf jedem Jungen, der den Mut hatte sich ihnen zu nähern, wütende Blicke zu. Die Meisten Jungen, die sich der Halb-Veela näherten, taten es natürlich als ein Haufen zusammenhanglos stammelnden, Hormon-gesteuerten Idioten, sodass die Verärgerung der Mädchen durchaus berechtigt war.

Die Aufgabe war bereits am Nächsten Tag und an diesem Punkt begann Harry ein wenig zu verzweifeln. Er musste zu Fleur. Seine Chancen in der ersten Aufgabe waren schon drastisch erhöht, trotzdem würde Fleur vor ihm auswählen können, und mit seinem Glück, würde sie ihm den Feuerball vor seiner Nase weg schnappen.

Er hatte Reservepläne, und war zumindest mit schwacher Zuversicht davon überzeugt, die erste Aufgabe auch mit den anderen Drachen zu überleben... oder wenigstens hoffte er das... aber seine Chancen wären viel, viel besser wenn er diesen verdammten Feuerball bekäme.

Er verbrachte jeden Morgen und Abend in seinem Geist bei der dunklen Präsenz. Sie gab ihm Kraft und ermutigte ihn. Wann immer er sich hoffnungslos fühlte würde sie ihm wieder auf die Beine helfen. Es war als würde es ihm irgendwie mitteilen dass er stark war und es schaffen könnte, auch wenn es dabei keine Worte benutzte. Er konnte sein Selbstbewusstsein, mit jedem weiteren Besuch, wachsen sehen, und jeden Morgen würde er aufwachen, und sich selbstsicher und besser fühlen.

An diesem Morgen also, mit nur einem Tag bis zur Aufgabe, nach einer wundervollen Stunde voller Entspannung in seinem Geist, stieg er mit eifrigen Schritten aus seinem Bett und eilte auf die Ländereien. Er wusste die Beauxbatonmädchen lernten viel in diesem Teil der Grüne, und hoffte auf genug Glück um Fleur hier zu finden, ohne die Ländereien absuchen zu müssen.

Er grinste breit als er sie, mit einigen anderen Mädchen, auf dem Rasen sitzen sah. Er schritt mit einem Selbstbewusstsein, das er so noch nie vor dem abreißen der Barriere hatte, auf die Mädchen zu. Er war immer Schüchtern und Unsicher. Er war so verflixt glücklich dass er auf diese Art und Weise, nie wieder fühlen wollte. Er hatte diese Person so satt. Dieser dumme, schwache, kleine Junge.

„Mademoiselle Delacour?“, fragte mit einem fest überzeugten, aber ruhigen Lächeln. Die Mädchen an Fleur‘s Seite, sahen ihn mit einer Mischung aus Überraschung oder Verärgerung an. Ein kleiner Blick auf die Gedanken der Mädchen brachte auch nichts, da sie alle auf Französisch waren, aber ein Blick auf ihre Emotionen und mentale Vorstellungskraft, zeigte Harry dass sie verärgert über die Unterbrechung ihrer Studien, durch einen kleinen dummen Jungen, waren. Einige jedoch, waren überrascht dass er Fleur ohne eine stammelnde, wimmernde Masse zu sein, ansprechen konnte.

„Monsieur Potter?“, fragte sie und hob neugierig eine Augenbraue, sah ihn aber trotzdem zurückhaltend an.

„Es tut mir schrecklich leid Sie zu unterbrechen, aber ich muss Ihnen etwas wirklich Wichtiges erzählen. Es dauert nur einen Moment“, sagte er in einem süßen, höflichen Ton und einem unschuldigen Lächeln.

Sie verengte ihre Augen und sämtliche ihrer Mitschüler sahen ihn misstrauisch und überrascht an, aber Fleur stand auf und begleitete ihn zu einem Baum ungefähr sieben Meter entfernt. Harry bemerkte überrascht wie wenig ihre Aura gegen ihn ausrichtete. Er schob das winzige, irrationale Verlangen und das leichte anheben lüsterner Gefühle und Dränge, dass die Halbblütige Kreatur auf ihn ausübte, beiseite. Er konnte auch so zugeben dass sie wirklich hübsch war, und trotzdem nicht dramatisch besser als die anderen seiner Freunde oder den anderen 'hübschen' Mädchen auf Hogwarts. Er selbst aber, fühlte sich nicht wirklich zu ihr hingezogen. Sie war nur ein Mädchen.

Er übte seine umher wirbelnde Magie bereits mit Leichtigkeit aus und schlüpfte ohne Mühe tief in ihren Geist. Wie er bereits vermutete, wusste auch sie über die Drachen Bescheid, allerdings hatte sie keine Ahnung über die speziellen Arten der Drachen. Wie Krum, handelte sie, als wüsste sie nicht was die erste Aufgabe beinhaltete, und war ziemlich überrascht und beeindruckt mit Harrys Sinn von 'richtig' und 'gerecht'. Krum dachte Harry wäre nur ziemlich Naiv diese Information zu teilen, Fleur aber, hielt ihn für Nobel.

Sie spürte seine Anwesenheit in ihrem Geist nicht, und so war es einfach strenge Abscheu gegen den Feuerball in ihr Unterbewusstsein einzupflanzen.

Er verabschiedete sich schnell und sie kehrte, mit einem Schulterblick und einem kleinen Grinsen auf ihren Lippen, zurück zu ihren Mitschülern.



Die Aufgabe war angesetzt für den folgenden Nachmittag, aber nur Klassen nach dem Mittagessen wurden abgebrochen, also saß Harry, an diesem Morgen, dahin schindend in der Zauberkunstklasse. Ein großer Teil von ihm wollte es endlich hinter sich bringen. Er war aufgeregt und ungeduldig. Ein anderer Teil hatte immer noch Angst, seine Theorie, wie er die Aufgabe am besten anging, würde nicht funktionieren und dass er lebendig gebraten werden würde.

Trotz seines seltsamen, unerklärlichen Vertrauens in die Parselmagie, die er plante zu nutzen, hatte Harry auch einige Zeit damit verbracht, Schild- und Feuerschutzzauber zu lernen, sozusagen als Notfallplan.

Die Klassenaufgabe an diesem Tag in Zauberkunst, war es den Beschwörungszauber zu üben. Da Harry den Zauber perfekt in seinem ersten Versuch ausführen konnte, sah er keinen Grund auch die restliche Stunde, Objekte von der anderen Seite des Raumes zu beschwören, also saß er an seinem Tisch und verzauberte jeden Gegenstand in seiner Tasche mit einem Feuerschutzzauber.

Die Klasse rang sichtlich mit dem Beschwörungszauber, und Harry war ziemlich belustigt darüber. Zur selben Zeit wusste er auch, hätte er diesen Zauber einen Monat eher versucht, würde er wahrscheinlich dieselben Probleme haben. Es war wirklich erstaunlich wie riesig der Unterschied war, nun da er nicht mehr gegen die dunkle Präsenz kämpfte.

Hermine warf ihm missbilligende Blicke zu, als er still da saß und seinen Zauberstab auf verschiedene Bücher, Federn und gebundene Pergamente die er aus seiner Tasche geholt hatte, tappte. Er sah zu ihr und erwiderte ihren Blick.

Er stellte lange genug Augenkontakt her, um heraus zu finden ob sie dachte er würde gar nichts tun, und seine Klassenaufgabe ignorierte.

Sie glaubte nicht, er wäre in der Lage es zu tun. Sie glaubte er wäre unfähig.

Sie hatte überhaupt kein Vertrauen in seine Fähigkeiten. Sie dachte er würde episch an seinen Hausaufgaben scheitern seitdem sie den ganzen letzten Monat nicht da war, um sie für ihn zu machen.

Natürlich hatte sie diese Dinge nicht buchstäblich gedacht, aber es war ziemlich offensichtlich von der Allgemeinen Form ihrer Gedanken und Gefühle dass es das ist, was sie von ihm dachte. Sie maskierte ihr nicht vorhandenes Vertrauen in ihm als Sorge und dem Verlangen ihm zu helfen sich zu bessern, aber das Fundament ihrer Gedanken von ihm, war ziemlich klar.

Sein düsterer Blick vertiefte sich und der Zorn wütete.

Ihre Stirn runzelte sich und es war klar, sie war verwirrt über die Emotionen die sie hinter seinen strahlenden, grünen Augen brodeln sehen konnte.

Ihr Augenkontakt wurde plötzlich abgebrochen, als Professor Flitwick näher trat und Harry nach seinem Fortschritt mit dem Beschwörungszauber zu fragen.

Harry seufzte in schwacher Verärgerung und verlagerte seinen Fokus auf einen der Äpfel die auf dem Lehrertisch lagen. Er richtete seinen Zauberstab, und der Apfel kam zu ihm. Er plagte sich nicht einmal damit den Zauberspruch laut auszusprechen. Er war auch gar nicht nötig. Die Magie kam so einfach zu ihm, dass die Plage den Zauber in Worte auszudrücken, mehr Energie verbrauchte, als eigentlich benötigt.

Flitwick quietschte in Begeisterung als er sah, wie die kleine rote Frucht durch den Raum, direkt in Harry's ausgestreckte Hand, flog. Harry warf einen Blick zu Hermine als er ihr geschocktes Keuchen hörte und schenkte ihr ein süffisantes Grinsen bevor er sich wieder dem aufgeregten, kleinen Professor zu wandte.



Mittagessen war eine gedämpfte Angelegenheit für ihn. Eine kleine, verängstigte Stimme in seinem Hinterkopf fragte sich, ob dies sein letztes Mahl werden würde, aber eine lautere Stimme sagte ihm, er würde überreagieren und er sollte sich beruhigen und konzentriert bleiben, dann würde er die Aufgabe schon meistern.

Er zwang sich etwas zu essen und vermied es, die Gryffindors die ihm Blicke zu warfen, anzusehen. Einige sahen besorgt um ihn aus. Einige verärgert. Harry kümmerte es nicht.
Seinetwegen waren sie alle Ärsche und können zur Hölle fahren. Ihre Meinungen waren ihm sowieso egal.

Schließlich kam Professor McGonagall zu ihm und führte ihn aus der Großen Halle, aus der Schule, über die Ländereien und in ein Zelt, welches für die Champions aufgebaut wurde. Die anderen waren bereits anwesend und schienen in verschiedenen Formen von Schrecken und Terror zu sein. Fleur war blass und schritt heftig vor und zurück. Cedric war grün um die Nase. Krum stand mit dem Rücken zu ihnen, an der Seite des Zeltes und seine Schultern waren gebeugt und angespannt.

Harry schnaubte ungeduldig und lehnte sich gegen einen der Tische.

Es kam ihm vor wie eine Ewigkeit die vorüber ging. Während der langen Wartezeit konnten sie die Schüler und anderen Zuschauer vorbei kommen hören, die sich lärmend auf dem Weg zu den Ständen machten.

Rita Kimkorn versuchte sogar in das Zelt zu schlüpfen um sie zu Interviewen. Harry warf ihr einen verärgerten Blick zu und war nur Sekunden davon entfernt, sie und den Fotografen in Vergessenheit zu hexen als Krum schrie sie sollte verschwinden.

Schließlich betraten die Direktoren und Ludo Bagman das Zelt und begannen die Einzelheiten der Aufgabe zu erklären.

Offenbar waren die Drachen brütende Mütter. Harry wollte über diese Information stöhnen. Sie würden brutal und boshaft sein! Jeder Drache hatte ein Nest am Ende des Stadions und in diesem Nest befand sich ein goldenes Ei. Die Champions mussten dieses goldene Ei aus dem Nest holen, ohne getötet zu werden.

Großartig. Klingt einfach. Dachte Harry sarkastisch.

Die Aufgabe war also an dem Drachen vorbei zu kommen, nicht ihn zu besiegen. Das war zumindest eine Erleichterung. Harry hatte bezweifelt dass er dazu in der Lage wäre einen Drachen, mit dem was er vorbereitet hatte, zu töten. Daran vorbei zu kommen, sollte ein Kinderspiel sein.

Die drei Direktoren und Crouch würden als Richter fungieren. Sie würden Punkte an die Champions verteilen, basierend darauf wie schnell sie die Aufgabe beenden, der Level und die Leistung ihrer Zauber die sie benutzten, und einige andere kleine Faktoren, wie das Beschädigen der anderen Eier in diesem Nest.

Harry war für einen Moment lang besorgt wie die Direktoren seine Magische Leistung beurteilen würden da er vor hatte, Parselmagie zu benutzen, schob die Sorge aber wieder beiseite. Seine Punkteanzahl war ihm egal. Er tat das um zu überleben, nicht zu gewinnen. Er hatte kein Interesse an 'Nie Endendem Ruhm' oder das dumme Preisgeld.

Schließlich zog Bagman einen kleinen Sack heraus, sie zappelte leicht, als würde etwas Lebendes darin herum kriechen.

Er ließ einem nach dem anderen in den Sack greifen und eines der Objekte darin heraus ziehen. Die Objekte natürlich, waren Miniaturversionen der Drachen. Die vier Arten der Drachen konnte man durch eine einfache Berührung identifizieren, und Harry sah mit Freude zu als Cedric den Kurzschnäuzler zog, Fleur den Walisischen Grünling, und Krum den Hornschwanz. Genau wie er es wollte, hatten sie den Feuerball vermieden.

Er unterdrückte sein Grinsen und verzog sein Gesicht zu einer Nervösen Maske als er seine Hand in den Sack steckte und den langen, schlanken, flügellosen, schlangenartigen Drachen herauszog.

Der Feuerball trug die Nummer '3' um seinen Hals, er würde also als dritter starten. Er saß in dem Zelt und wartete ungeduldig während Cedric startete, gefolgt von Fleur. Er konnte die Kommentare hören, war aber während des Events im Zelt eingeschlossen. Von dem was er hören konnte, verwandelte Cedric einen großen Stein in einen Hund und benutzte diesen um den Drachen abzulenken, während er das Ei holte. Er holte sich einige Verbrennungen während des Prozesses und wurde deshalb ins Sanitätszelt gebracht.

Fleur versuchte ihren Walisischen Grünling in eine Art Trance zu versetzen. Der Drache war  jedoch nicht komplett gefangen, und setzte ihre Roben in Flammen. Es klang nicht so als wäre sie schwer verletzte, wurde aber dennoch ins Sanitätszelt gebracht.

Endlich war Harry an der Reihe. Sein Herz hämmerte wie verrückt in seiner Brust. Adrenalin schoss durch seine Adern und die Begeisterung steckte die Magie um ihn herum an. Sie wirbelte und tanzte auf seiner Haut und prickelte mit magischer Energie.

Sein Name wurde aufgerufen und er trat hinaus in das felsige Stadium.

Auf den ersten Blick konnte er den Drachen nirgends entdecken, fühlte seine starke magische Präsenz aber direkt hinter einer felsigen Kurve und entschloss seine Kleidung schnell mit ein paar Feuerschutzzauber zu versehen bevor der Drache sich seiner Anwesenheit bewusst wurde.

Ein paar komplizierte Zauberstabbewegungen über sich selbst später, und die stille Magie war gezaubert. Als nächstes beschwor er ein unsichtbares magisches Schild und befestigte es an seinem linken Unterarm sodass er, falls nötig, ihn nur anheben musste um sein Gesicht zu schützen. Die Magie stieg so leicht durch ihn dass sie ihn beinahe schwindlig mit eifriger Antizipation machte. Er war fast überrascht zu sehen wie begeistert er sich in diesem Moment fühlte.

Schließlich fühlte er sich genug vorbereitet und begann vorsichtig auf die Felsen zu klettern. Er umrundete die Biegung und hörte ein bedrohliches Zischen. Es war ein seltsamer Klang. Er konnte Worte innerhalb dieses Zischen's heraushören, sie waren aber leicht verzerrt. Es war beinahe wie jemand der mit einem starken Akzent, englisch sprach.

MEINE Eier. Beschützen. Muss verteidigen. Ekelhafte Menschen. Nehmen mir die Eier weg. Sie werden bezahlen. Feuer. Brennendes Feuer. Unverschämte mickrige Kreaturen. Trotzig. Ignorant.

Harry trat in das Blickfeld des Drachen und es brüllte vor Zorn. Es war eine Sekunde davor eine Fontäne seiner brennenden Flüssigkeit auf ihn zu speien als er schrie. §STOP!§ rief er in einer mächtigen, kommandierenden Stimme, gefolgt von einer Welle Überzeugender Magie.

Die Bestie erstarrte verblüfft, zog sich ein wenig zurück und beäugte ihn vorsichtig.

Ohne den Augenkontakt zu verlieren, schritt er vorsichtig den steinigen Pass entlang. Es zischte verärgert und rollte sich in eine Verteidigungsposition als er Meter für Meter näher an das Nest heran trat. Es zischte zornige Worte zu, erzählte ihm, das Nest war IHRES und dass sie niemanden erlauben würde ihre Eier zu beschädigen.

§Ich wünsche nicht deine Eier zu beschädigen!§ Sagte er in der selben lauten, kommandierenden Stimme die keinen Raum für Zweifel an seinen Worten, lies. §Eines der Eier in deinem Besitz ist ein Blender! Es ist keines deiner Eier. Es bedroht deine Jungen! Es wird als erstes schlüpfen und dann alle deine Eier zerquetschen um die Konkurrenz zu zerstören! Ich bin hier um dir zu helfen. Ich werde das falsche Ei an mich nehmen

§Du wirst meine Eier nicht anfassen!§ zischte die Bestie zurück.

§Das werde ich nicht. Deine Eier werden unberührt bleiben!§ rief Harry laut. Er bewegte sich immer noch auf das Nest zu. §DU WIRST MICH NICHT VERLETZEN! DU WIRST ZURÜCK TRETEN!§ befahl Harry wieder und die Magie wirbelte um die Worte und umgarnte den Drachen. Es zischte protestierend und schüttelte den Kopf, begann aber Rückwärts zu gehen um mehr Platz zwischen ihm und Harry zu lassen.

Harry war sich deutlich über die komplette Stille in den Ständen bewusst. Sogar Bagman's Kommentare waren verstummt. Seine Vorführung hat das Publikum offensichtlich Sprachlos gemacht, kümmerte sich aber nicht weiter darum. Es hasste ihn sowieso schon jeder, und die Schüler und Lehrer von Hogwarts waren sich bewusst dass er ein Parselmund war.

Langsam und stetig, ohne den Drachen aus den Augen zu verlieren oder den Augenkontakt zu unterbrechen, trat Harry an das Nest. Die Bestie kämpfte sichtlich gegen den Befehl und betrachtete ihn Sorgfältig für ein Zeichen darauf dass er ihrer Eier doch Schaden zufügte.

Harry langte in das Nest und der Drache wölbte und bückte sich drohend. Harry zischte wütend über die Darstellung von Aggression und der Drache begann sich wieder zurück zu ziehen. Seine Hand berührte das goldene Ei und er hob es behutsam auf.

Immer noch mit derselben langsamen Sorgfalt, die er benutzte um an das Nest heran zu treten, begann er davon zurück zu weichen. Der Drache war angespannt, konnte das goldene Ei, das er trug, aber als einen Blender identifizieren, also kämpfte sie nicht gegen den Befehl der sie hielt und lies ihn passieren. Er brachte eine große Distanz hinter sich bevor er ihr zu zischte, sie könne wieder zu ihrem Nest zurück kehren. Sie tat das schnell und rollte ihren langen Körper verteidigend um das Nest und knurrte die Leute auf den Ständen im Stadium verärgert an.

Zuversichtlich dass er in Sicherheit war, rannte er schließlich zurück zum Start und durch den Ausgang.

Es dauerte einen Augenblick aber die Stände brachen in tobenden Applaus aus und Ludo Bagman übernahm, Harry's überraschende Darstellung ausrufend, wieder die Berichterstattung.



Die Reaktionen zu seiner Darstellung waren gemischt. Dumbledore billigte sein offenes anwenden von Parsel offenbar nicht, äußerte seine Missbilligung in der Öffentlichkeit jedoch nicht. Er benutzte eher seine nervigen, indirekten, dezenten Hinweise die er sonst auch immer benutzte.

Er gab Harry eine 9.0, während Madam Maxime und Karkaroff, ihm Beide eine perfekte 10 gaben. Von Crouch bekam er eine 9.5. Harry fand es amüsierend dass die zwei Konkurrenten ihm eine perfekte Punkteanzahl gaben, wo sein eigener Direktor ihm für offenes Darstellen einer 'dunklen' Fähigkeit abzog – selbst wenn es ihm half nicht gefressen oder lebendig verbrannt zu werden.

Nett. Spottete Harry bitterlich. Weder Maxime, noch Karkaroff gaben ihren eigenen Champions eine perfekte 10, deshalb war er ziemlich zufrieden von seiner Performance.

Nachdem die Punkte verteilt wurden, wurde den Champions endlich erlaubt das Zelt zu verlassen und sie konnten zurück zum Schloss. Moody begleitete Harry um ihn zu befragen.

„Sie meinen Sie wussten es nicht?“, erwiderte Harry, ziemlich überrascht darüber dass sein Verteidigungslehrer nicht wusste dass Harry ein Parselmund war.

„Wie zum Teufel hätte ich so etwas wissen sollen?“, fragte der grauhaarige, alte Auror empört.

„Oh... nun, ich dachte Dumbledore würde es Ihnen erzählen... Ich meine, er hat Ihnen von dem Basilisken in meinem zweiten Jahr erzählt, richtig?“

„Basilisk!“, rief Moody verwirrt und geschockt aus.

Harry gaffte den Mann an. „Er hat es Ihnen nicht erzählt!“ Er konnte nicht glauben das Dumbledore seinem Verteidigungslehrer nichts darüber erzählt hatte. Vielleicht aber, vermied es Dumbledore darüber über dieses miserable Ereignis zu reden, damit es nicht zu den Fragen des Verbleibs der Vorgänger dieses Postens führte.

„Mir was erzählt, Potter?“

„In meinem zweiten Jahr entdeckte ich die Kammer des Schreckens unter der Schule. Einer der Schüler wurde von diesem bösen, uralten Artefakt besessen und es kontrollierte sie in dem Bestreben die Muggelgeborenen zu töten. Sie endete in der Kammer während das Artefakt versuchte ihr die Magie zu entziehen.

Ich habe in diesem Jahr bemerkt dass ich ein Parselmund war und das war auch der Grund, warum ich dazu in der Lage war in die Kammer zu gehen. Dort unten war ein riesiger Basilisk und ich... nun, ich tötete ihn. Aber über das Jahr hinweg hörte ich immer wieder dieses zischen als es durch die Rohre und geheimen Wege im Schloss umher schlitterte. Es zischte immer Zornige Dinge und ich war der einzige der es verstehen oder hören konnte.“

Moody starrte Harry geschockt an und es war seltsam so einen verdutzten Ausdruck auf dem vernarbten Gesicht des alten Zauberers zu sehen.

Es dauerte ein paar Minuten, in denen sie Richtung schloss gingen, dass Moody sich aus seiner Benommenheit wieder lösen konnte.

„Das war ziemlich leichtsinnig von dir, Potter.“, sagte er schließlich.

„Huh? Was war?“

„In der Gegenwart all dieser Menschen Parsel zu benutzen. Leichtsinnig, sage ich!“

„Wie das?“, fragte Harry verwirrt.

„Nicht viele Leute werden die Tatsache dass du ein Parselmund bist, auf die leichte Schulter nehmen.“

Harry schnaubte. „Das stört mich nicht. Die Welt hasst mich doch sowieso schon. Jeder in der Schule ab dem dritten Jahr, weiß dass ich ein Parselmund bin.“

„Vielleicht, aber sie alle haben es offensichtlich vergessen. Du hast ihnen gerade eine aufleuchtende Erinnerung an den Kopf geworfen. Parsel ist eine dunkle Kunst, Potter. Die Leute werden die Idee, dass ihr Retter so etwas praktiziert, nicht mögen.“

„Pfft. Als ob mich das kümmern würde. Ich habe es mir nicht ausgesucht ihr verdammter Retter zu sein.“

Moody verengte seine Augen und sah Harry spekulativ an. „Es stört dich nicht? Dass du etwas Dunkles genutzt hast um zu gewinnen?“

„Ich tat was ich tun musste um zu überleben!“, argumentierte Harry in seiner Verteidigung. „Außerdem sehe ich nicht wie es dunkel sein kann. Ich kann also mit Schlangen sprechen. Wie schlimm. Magie ist über Absichten und wie du sie benutzt. Hell und Dunkel ist relativ. Wenn ich dunkle Künste benutzen muss um zu überleben, dann soll es so sein. Es ist besser so, anstatt als Drachenfutter zu dienen, und die Magie kommt so Natürlich zu mir. Es ist einfach und...“, sagte Harry, erstarrte aber sobald die Worte aus seinem Mund waren und sah zögernd zu seinem Verteidigungslehrer – plötzlich darüber besorgt dass der Mann seine Worte missbilligen würde.

Seltsam genug, waren die Winkel von Moody's Mund zu einem schiefen, zustimmenden Grinsen verzogen. Der alte Mann nickte und wechselte schnell das Thema. Harry war dankbar dafür.

...

Das war's erst mal wieder :D, bis zum nächsten Mal *wink*.
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