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Die unschuldigste Al Bhed

von ReCoded
Kurzbeschreibung
GeschichteLiebesgeschichte / P18 / Gen
Auron Rikku
26.07.2011
08.12.2015
4
8.365
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26.07.2011 1.812
 
Rikku stand am Rande der Klippe und sah hinunter ins Tal. Ein Land von vollkommener Schönheit erstreckte sich vor ihr. Plötzlich spürte sie einen Windzug und bemerkte zwei Falken, die dicht an ihr vorbeiflogen und sich über das Tal hinwegsetzten.  Für einen Moment wünschte sie sich, es ihnen gleich tun zu können. Sie schloss die Augen und breitete ihre Arme aus, genoss den Wind, der ihren schmalen Körper umspielte und das Shirt ein wenig anhob.
„Rikku!“
Wakkas Stimme ließ sie kurz zusammen zucken. Das Mädchen öffnete ihre Augen und sah hinter sich.
„Wir wollen weiter.“
Also ging sie zu den anderen.
Die Garde um Yuna begab sich auf einen weiteren zwei Stunden Marsch, ehe sie an einen kleinen Rasthof kamen. Während Lulu Zimmer reservierte nahmen die anderen an einem großen Tisch platz. Ihre Unterhaltung handelte von Sin, Kreaturen, die sie vor Kurzem in Schwierigkeiten gebracht hatten und Prismas Seymoure. Über Letzteren teilten sich die Geister. Während sowohl Wakka als auch Tidus ihre Abneigung ihm gegenüber klar geschildert hatten, versuchte Yuna ihn als eine gte Person darzustellen. Oder besser als guten Guado. Es artete fast in einen Streit aus, doch Lulu schaffte es, diesen noch vor seinem Ausbruch abzuwenden.
Wut hatte sich in Wakka angestaut und so schwieg er nun wie ein beleidigtes Kind und hielt seine Arme fest verschränkt. Plötzlich ertönte von draußen ein Knall und Donnergrollen trat wenige Sekunden später ein.
Rikku konnte einen Schrei nicht unterdrücken.
Und das war Wakkas Stichwort. Er löste seine Verschränkung und sah sie verärgert an.
„Ihr Al Bhed seid auch nicht zu verstehen. Ihr schlachtet gewissenlos Menschen ab, aber fürchtet euch vor einem Gewitter?!“
„Wakka!“, unterbrach ihn Lulu, doch dieser ließ sich nicht davon abbringen weiterzumachen.
„Ihr habt nichts als eure Ziele im Kopf, was mit anderen geschieht interessiert euch einen Scheiß!“
„Wakka, bitte hör auf!“, bat ihn Yuna doch er hörte nicht auf sie.
„Wenn die Al Bhed nicht wären, gäbe es viel weniger Sorgen in dieser Welt! Ohne sie und ihre Zerstörungswaffen! Wenn du nicht wärst würde es meinen Bruder noch geben!“
„Wakka!“, Lulu war nun sichtlich entsetzt und entrüstet zugleich. Langsam wandte sie ihren Blick von ihm auf Rikku. Das Mädchen hatte den Kopf gesenkt und sagte zunächst nichts.
„Ich bin müde. Gute Nacht.“ Ohne ein weiteres Wort stand sie auf und ging in das ihr zugeteilte Zimmer. Nachdem sie die Tür geschlossen hatte, ließ sie sich auf das Bett fallen und starrte zur Wand.
//Das ist nicht fair...//, dachte sie und spürte wie ihr Tränen in die Augen stiegen.
Sie versteckte ihr Gesicht kurz im Kissen, um es dann zu heben und leise ihren Gedanken auszusprechen.
„Das ist es in der Tat nicht.“, ertönte plötzlich eine Stimme hinter hier.
Sie hatte nicht bemerkt, dass jemand eingetreten war. Rasch verbarg sie ihr Gesicht wieder im Kissen. Sie wollte so nicht gesehen werden.
Wortlos setzte er sich neben sie auf das Bett und sah zum Fenster. Der Mond schien nur kurz durch das dünne Glas hinein, verschwand dann jedoch hinter einer Wolke.
„Es ist so gemein. Ich kann doch nichts dafür, dass ich eine Al Bhed bin. Ich fühle mich verstoßen.“
Plötzlich spürte sie, wie zwei Hände sie herumdrehten und an den Schultern aufrichteten.
„Was vergangen ist, ist vergangen. Was deine Ahnen einst taten, ist nicht deine Schuld. Du magst zwar eine Al Bhed sein, doch die wahrscheinlich unschuldigste Al Bhed, die es gibt.“
„Auron...“ Rikku konnte die Tränen nun nicht länger zurückhalten.
Er zog sie an seine Brust und schlagartig konnte sie sich nicht mehr zurückhalten und schluchzte laut.
Für einige Momente erfüllte nur ihre von Emotionen getränkte Stimme den Raum.
„Ich weiß nicht was ich machen soll. Ich..“
Zu mehr kam sie nicht, da sich ein paar weiche Lippen auf ihren befanden. Sie schloss die Augen und genoss den Moment, ehe er sich wieder von ihr löste.
Auron senkte seinen Kopf soweit, dass er an Rikkus Ohr war.
„Zerbrich dir nicht den Kopf über Wakkas Worte. Dies ist unsere Geschichte..“, hauchte er und küsste sie erneut. Rikku erwiderte den Kuss nachdem sie kurz etwas überrascht ausgesehen, dann jedoch die Augen geschlossen hatte. Sie schlag ihre Arme um seinen Hals und presste ihn nun an sich. Sie wollte ihre Zunge seinen Mund erkunden lassen, hatte jedoch bedenken, da sie diesen neuen von Leidenschaft getriebenen Auron bisher nicht kannte. Doch kaum hatte sie ihren Gedanken zu Ende gebracht, nahm er ihr ihre Bedenken ab.
Er öffnete seinen Mund etwas weiter und kaum dass sie es ihm gleich getan hatte, spürte sie seine.
Die Zungen berührten einander und kleine Blitze durchzuckten Rikkus Körper. Sie vergrub ihre Hände in Aurons Haar, während seine langsam ihren Körper hinab wanderten und er ihr letztlich das Shirt auszog.
Da er selbst sogar noch seinen Mantel trug, übernahm sie es, ihm jenen roten Stoff auszuziehen, auf den Boden fallen zu lassen und als nächstes den Reißverschluss seines schwarzen ärmellosen Oberteils zu öffnen und  auch dieses Kleidungsstück von seinem Körper zu entfernen.
Auron legte eine Hand auf Rikkus Rücken und stieß sie während eines Kusses mit seinem Körper leicht zurück, sodass sie nun auf dem Rücken lag. Er lehnte eher über ihr, als dass er auf ihr war.
Der Mond warf noch immer kein Licht ins Zimmer, doch Auron wusste auch so, dass Rikku ihn ansah. Also neigte er seinen Kopf wieder zu ihrem hinunter und küsste sie.
Das Mädchen genoss es, als er ihre linke Brust zu massieren begann und dann mit seiner Hand weiterzog. Es war für sie ein unbeschreibliches Gefühl Aurons raue Hände auf ihrer weichen Haut zu spüren. Er öffnete ihre Hose und drang mit seinen Fingern zwischen ihre Beine.
Rikku konnte ein Stöhnen nicht unterdrücken, als er begann an ihrer Klitoris zu spielen.
Durch ihr nun schwerfälliges Atmen wurde aus einem langen leidenschaftlichen Kuss ein eher kurzer und abgehackter. Des Öfteren drückte sie ihren Unterleib gegen die Matratze des Bettes vor Erregung. Ihre Beine leicht gespreizt, seine rauen Finger noch immer am empfindlichsten Punkt ihres Körpers. Sie hatte sich bisher noch zurückgehalten, doch nun wollte sie ihn auch verwöhnen. Also ließ sie von seinem Nacken ab, den sie während es Kusses immer wieder festhielt und leicht kraulte und strich mit ihren Fingern seinen Körper entlang. Von den breiten Schultern über die feste Brust, den durchtrainierten Bauch entlang und schließlich zu seinem Unterleib. Sie glitt über den Stoff der Hose, unter dem sein Glied leicht angeschwollen war.
Gerade als sie es streicheln wollte durchzuckten sie erneut Blitze und ein weiteres Stöhnen entglitt ihrer Kehle, während Auron ihren Hals küsste. Als sie sich wieder etwas gefangen hatte begann sie den Gürtel seiner Hose zu öffnen, ebenso wie den Verschluss.
Nun war es ihr ein Leichtes sein Glied in die Hand zu nehmen und langsam mit der Hand hoch und runter zu gleiten. Aurons Kehle entglitt ein raues Stöhnen.
Rikku spürte, wie Aurons Glied immer mehr anschwoll und irgendwann vollends erigiert war. Bei der Vorstellung, wie es sich wohl in ihr anfühlen würde, wurde die Lust noch größer, als sie ohnehin schon war. Sie zog ihre kurze Hose und den Slip aus und warf sie vom Bett. Gerade, als sie  auch Auron komplett ausziehen wollte, spürte sie seine Hände auf ihren.
„Bist du sicher, dass du dafür bereit bist?“
Sie sah ihn an. Es war kein entsetzter Ausdruck, der ihr Gesicht umspielte, eher ein unwissender. Wusste Auron es etwa?
Sie hielt kurz inne, sah seinen besorgten Gesichtsausdruck und fasste dann ihren Entschluss.
Rikku legte ihren Kopf an seinen und küsste ihn wie schon so oft in dieser Nacht.
Als Auron spürte, wie eine Brise seine nackte Haut umspielte, akzeptierte er Rikkus Entscheidung und half ihr seine Hose auszuziehen.
Kaum dass sie beide nackt waren, stach der Mond hinter der Wolke hervor und warf ein grelles Licht in den sonst dunklen Raum und die nackten Körper.
Der Blick des Mädchens fiel auf den durchtrainierten Körper des Leibwächters. Beim Anblick seines steifen Glieds überkam sie kurz die Angst. Es war mehr als groß.
„Rikku?“, Auron sah sie wieder besorgt an.
„Ist schon in Ordnung.“, sagte sie.
Ein sanftes Lächeln umspielte  Aurons Lippen und nahm ihr die Angst.
Das Mädchen betrachtete nochmal das Gesicht des Mannes. Die dunklen Stoppeln an seinem Kinn, die grauen Haare, die zwischen den sonst schwarzen hervorstachen. Alles erinnerte sie daran, dass Auron ihr Vater sein könnte. Doch zugleich übten diese Dinge in Verbindung mit der Narbe, die sich von seiner rechten Augenbraue über das Augenlid, bis auf die Wange zog eine gewisse Anziehung aus.
Sie legte ihre Hände auf seine Schultern, er beugte sich zu ihr und küsste sie. Die Gefühle, die durch diesen Kuss  übermittelt wurden waren so schön, dass Rikku es kaum spürte, als Auron in sie eindrang. Ein kurzer Schmerz durchfuhr das Mädchen und sie krallte sich an seinen Schulterblättern fest. Dann schrie sie kurz auf.
„Keine Angst. Ich werde ganz sanft sein.“, flüsterte Auron ihr ins Ohr und küsste sie wieder.
Rikku spürte die Wärme, die sein Glied in ihrer Vagina ausstrahlte und empfand es als ein unheimlich schönes Gefühl.
Er begann nun langsam mit seiner Hüfte vor und zurück zu stoßen und immer tiefer in sie einzudringen. Das Mädchen fand ihren Gefallen daran. Sie küsste ihn leidenschaftlich und umschlang ihn nun mit ihren Beinen, um ihn noch fest an sich zu pressen.
Jeder Stoß war für Rikku wie ein Blitz, der ihren gesamten Körper durchzog. Doch kamen sie nun in immer kürzeren Abständen, da Auron das Tempo anhob.
„Schneller. Schneller!“, befahl Rikku ihm in einen sanften Ton und er tat wie ihm geheißen.
„AHHH!“  Ein Feuerwerk der Gefühle und Emotionen durchzog das Mädchen und sie krallte sich in Aurons Rücken.
Einige Augenblicke später war es vorbei und Auron ließ sich schwer atmend neben Rikku auf das Bett fallen.
Schweißtropfen umspielten die Körper der beiden und als das Licht des Mondes auf den erschöpften Auron fiel, betrachtete das Mädchen ihn nocheinmal genauer. Der Schweiß ließ die Muskeln des Mannes glänzen und zeichnete sie deutlich ab. Der Brustkorb hob und senkte sich noch immer schwer, doch wurde er mit jeder Sekunde langsamer. Auron hatte die Augen geschlossen und atmete tief ein und aus. Rikku lag mittlerweile auf der Seite, doch sah sie ihn noch immer unentwegt an.
„Wusstest du es?“, frage sie nun etwas vorsichtig.
Er sah sie an.
„Ich meine, dass es mein erstes Mal war.“
Nun umspielte ein Lächeln Aurons Lippen.
„Ich wählte meine Worte mit Bedacht als ich sagte du seist die wohl UNSCHULDIGSTE Al Bhed.“
Eine kurze Pause trat ein ehe Auron wieder das Wort ergriff.
„Und? Fürchtest du dich noch immer vor dem Gewitter?“
„Jetzt nicht mehr“, sagte Rikku lächelnd und kuschelte sich an ihn ran.
„Braves Mädchen.“ Auron küsste sie auf die Stirn und schlang seine Arme um Rikkus schmalen Körper.
Eng ineinander verschlungen lagen sie da. Ihr Kopf an seiner Brust, dem Schlag des Herzens lauschend. Des Herzens, das vielleicht irgendwann ihr Herz sein sollte.
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