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Der Vatentinestag

KurzgeschichteLiebesgeschichte / P6
Galew Leena
25.07.2011
25.07.2011
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968
 
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25.07.2011 968
 
Der Valentinstag

Die Story stammt aus dem Jahr 2008

Serie: Candidate for Goddess
Paar: GareasLeena
Genre: Romantik/One shot


Auf der Goddess Operator Academy kurz GOA herrschte große Aufregung unter den Fluglotsenanwärterinnen, denn bald war Valentinstag, der Tag an dem sie ihrem Schwarm und/oder ihren Partner Schokolade überreichen konnten. Nicht irgendeine Schokolade, sondern selbst gemachte, denn GOA stellte extra die Küchen zu Verfügung, die von allen Mädchen angestürmt wurden. Von allen? Nein. Leena, eine der besten Anwärterinnen und ihre beiden Freundinnen Phil Phleira und Tune standen etwas Abseits von den anderen Mädchen.

Leena seufzte: „Wieso diese ganze Aufregung?“ „Keine Ahnung“, sagte Tune und schaute zu Phil. „Ich würde Rio auch gerne Schokolade machen, nur er weiß es garantiert nicht zu würdigen und verschlingt sie, ohne nachzudenken.“ „Ja, ich verstehe dich. Gareas wird sehr von fast jedem Mädchen eine Schokolade bekommen und meine sicherlich nicht sonderlich beachten.“ Leena seufzte erneut. Ihr Partner war der Schwarm vieler Lotsenanwärterinnen, die auf Leena neidisch waren, weil sie so begabt war und weil sie seine Partnerin war. „Aber er ist doch dein Partner, er wird deine doch sicherlich als Erstes essen!“, versuchte Phil ihre Freundin auf zu muntern. Leena wich aus und fragte stattdessen Tune: „Und was ist mit Ernest?“ „Was soll mit ihm sein?“ „Ach komm schon Tune, das merkt doch jeder das du in ihn verliebt bist“, sagte Phil. „Aber er beachtet mich so selten …“, begann Tune. „Mädels, ich hab genug, wir werden alle drei in die Küche gehen und Schokolade machen und sie unseren Partnern geben. Verstanden?!“, sagte Phil etwas lauter und ohne auf eine Reaktion ihrer Freundinnen zu warten, packte sie beide am Handgelenk und zog sie Richtung Küche.

„Bald ist Valentinstag“, sagte Rio und schaute zu Gareas. Doch diesen, Interessierte es überhaupt nicht. „Na und?“ „Dann gibt es Schokolade, selbst gemachte Schokolade von meiner Phil. Sag bloß, du freust dich nicht?“ Rio sah ihn verwundert an. „Ich mag den ganzen Aufwand nicht, du hast keine Ahnung, wie viel Schokolade ich in meinem Leben schon bekommen habe?“, sagte Gareas und wandte sich zum Gehen ab.



Der Valentinstag war gekommen. Schon früh morgens standen die Mädchen Schlange vor dem Zimmer von Gareas und Rio. Auch Leena und Phil waren gekommen. Doch sie blieben erst mal hinter einer Ecke stehen. Verschlafen öffnete der grünhaarige Pilotenanwärter die Tür. Die Menge begann sich auf ihn zu zudrängen, den jeder wollte ihm zuerst seine Schokolade geben. Eine Minute später hielt Gareas einen Stapel Schokolade in den Armen und schaute finster drein, einen Blick den Mädchen verborgen blieb, jedoch nicht Leena und Phil.
„Phil, ich traue mich nicht“, murmelte sie und verschwand. „Aber du kannst doch -“, begann Phil doch Leena war schon weg. Seufzend machte sich Phil auf den Weg zu Rio.
Gareas schloss erleichtert die Tür hinter sich. „Jedes Jahr das gleiche Theater“, murmelte er. „Sei doch froh, ich hätte gerne so viel Schokolade.“ Bevor Gareas Rio antworteten konnte, klopfte es erneut an der Tür. „Nicht schon wieder“, stöhnte Gareas, bevor Rio die Tür öffnete. (Gareas war noch beladen mit Schokolade.) „Phil, schön das du hier bist.“, ­ertönte Rio. Die Lotsin war leicht rötlich im Gesicht, als sie ihm ihre Schokolade gab. „Hier bitte “„Weißt, du, dass ich mich schon sehr auf deine Schokolade gefreut habe?“, sagte Rio. Phil wurde noch röter. „Sicher, denn ich liebe … Schokolade!“, sagte Rio mit einem Grinsen im Gesicht und ohne großartig nachzudenken. Phil hätte ihn leibend gern eine rein gehauen, konnte sich aber noch beherrschen. Dieser Idiot!
„Wenn das so ist“, sagte Gareas, „kannst du meine auch noch haben, das ist nämlich viel zu viel für mich und außerdem mach ich mir nichts aus dem Valentinstag.“ Gareas warf die Schokolade auf Rios Bett und ging.

Phil ließ Rio mit seiner Schokolade alleine und suchte Leena und Tune. Erstere fand sie sehr schnell und berichtete, was geschehen war. „Da siehst du es, Gareas hätte meine Schokolade nicht gegessen“, meinte Leena traurig. Phil wollte was erwidern, als Tune Freuden strahlend auf die zwei Fluglotsen zukam. „Ernest hat meine Schokolade vor meinen Augen gegessen“, berichtete sie.

Leena wäre Gareas am liebsten aus dem Weg gegangen, doch daraus wurde nichts, schließlich mussten sie trainieren. So machte sie sich an die Arbeit und checkte Gareas Pro-ing und machte diesen kampfbereit.
Die Konfrontation mit ihm kam kurz, nach dem sie fertig war. „Hey Leena, ist alles startklar?“, fragte Gareas als er ihr gegenüberstand. „Äh, ja“, stotterte sie ihm entgegen. Sein Blick traf den ihren, doch sie wich ihm schnell aus. „Ist alles in Ordnung mir dir?“, fragte er. „Ja, was sollte denn sein?“, entwich sie ihm. Gareas starrte ihr verwirrt nach. Wieso log sie ihn an? Einige Sekunden später macht es „klick“ bei ihm und er beschloss nach dem Training, zu ihr zu gehen.

Es war bereits Abend, als Leena sich in den Erholungsraum zurückzog. Nachdenklich wendete sie das Päckchen Schokolade in ihren Händen. Nun hatte sie ihm doch nichts gegeben. „Leena?!“, rief jemand. Schnell stand sie auf und versteckte das Päckchen hinter ihrem Rücken. Es war Gareas, der gerufen hatte. „Hier bist du ja, ich such dich schon eine ganze Weile“, sagte er. „Wieso?“ „Weil du mir die ganze Zeit aus dem Weg gegangen bist, wenn du es konntest, dachtest du ich merke es nicht?“, fragte er und schaute ihr in die Augen.
Doch Leena senkte schnell ihren Kopf. „Gareas, es ist so“, stotterte sie los, „ich weiß von Phil, dass du kein Valentinstag magst, daher habe ich mich nicht getraut …“ Langsam zog sie ihre Schokolade hervor und streckte sie ihm entgegen. Schweigend nahm Gareas ihr das Päckchen aus den Händen und wickelte es aus. Leena sah ihn an, als er alles vor ihren Augen aß.
„Danke, es war die beste Schokolade, die ich je gegessen habe“, sagte Gareas. „Wirklich?“ „Warum sollte ich dich anlügen, kleines Dummerchen“, sagte er lächelnd.

Ende
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