Set me on Fire

von PiFKA
GeschichteAllgemein / P12
Fady Mounir Maalouf OC (Own Character)
24.07.2011
24.07.2011
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Hier ist mein zweiter OneShot, der sich erneut auf einen Traum bezieht. Aber natürlich habe ich dort wieder ein paar Dinge dazugemixt, da ich mich auch nicht immer an alles erinnern kann.

[Disclaimer]
Ich habe keine Rechte an den Personen. Fady gehört sich selbst, alle anderen sind erfunden. Ebenfalls besitze ich keine Rechte an dem zitierten Song 'Fire' von Fady Maalouf. Den Song 'You and Me' gibt es NICHT auf diesem Markt, zumindest nicht unter Fadys Namen. [Nur brauchte ich einen Namen für die Single]

So und jetzt wünsche ich Euch ganz viel Spaß beim Lesen.
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Set me on Fire

Nervös stand ich mit den anderen Teilnehmern im Backstage- Bereich. Warum war ich eigentlich hier? Noch einmal wiederholte ich in Gedanken meinen Songtext. Ich weiß gar nicht mehr, warum ich mich zu diesem Contest angemeldet hatte. Es war doch nur ein Stadtfest. Mit prominenter Jury. Und ich wollte hier singen. Chancen auf den Sieg rechnete ich mir nicht wirklich aus. Immerhin hatte ich vorhin den einen Typen gehört. Auch wenn er nur leise gesungen hatte, hatte es fantastisch geklungen. Mein Gequieke hat gegen so eine Stimme definitiv keine Chance. Insgesamt waren wie gerade mal sechs Leute. Vier Mädels und zwei Jungs. Und ich gehört mit meinen 19 Jahren zu den jüngste. Charlie, ein Mädchen mit langen, blonden, schnittlauchglatten Haaren trippelte nervös hin und her. Ich hingegen stand irgendwie etwas abseits. Alleine der Gedanke, dass ich einen Song sang von jemand, der in der Jury saß, bescherte mit Bauchschmerzen. Ich wusste, dass ich gut sein muss. Viele der ganzen Leute hier von diesem Contest haben gemunkelt, dass es mittlerweile für jeden eine Single geben würde. Egal wer gewinnen würde, der Titel stand schon fest. Ich wusste ihn nicht, nur erinnerte ich mich dunkel an ein Shooting mit hunderten Leuten in einem nahegelegenen Schloss. Irgendwie war das damals schön gewesen. „Hey, du musst mit auf die Bühne.“, wurde ich aus den Gedanken gerissen und schaute in das Gesicht eines Assistentin, der einen Schreibblock in der Hand hielt. Abwesend nickte ich mit dem Kopf und folgte den anderen fünf auf die Bühne. Als wir hinterm Vorhang traten, hörte man lautes Klatschen aus dem Publikum. Ein paar pfiffen, andere schreiten. Aber diese Massen auf einmal vor einem zu sehen. Irgendwie schnürte mir dies die Kehle zu. So viele Menschen warteten auf die Performance von jedem von uns.

Und auf einmal kam ich mir so lächerlich vor. Während die anderen Songs von Bruno Mars und Co performten, hatte ich mir lediglich einen rockigen Titel von Fady ausgesucht. Fady Maalouf, der mich bei dieser Castingshow DSDS im Jahr 2008 überzeugt hatte und den ich schon auf einigen Konzerten erlebt hatte. Warum saß ausgerechnet er mit in der Jury? Aber vielleicht war es etwas logisch, dass sie Fady eher als Bruno Mars in die Jury bekamen? Während der Moderator uns jeden einzelnen vorstellte, schweifte mein Blick über die angestaute Menschenmenge. Ein bekanntes Gesicht entdeckte ich nicht. In der ersten Reihe standen ein paar kleine Kinder, welche sich sogar auf das Gitter stellten, um besser sehen zu können. Vor der Absperrung lungerten typischerweise diese Pressefotografen rum, die ich jetzt als nervig empfand. Schon hinten hatten sie immer wieder Fotos von uns gemacht, uns sinnlose Sachen gefragt und jetzt hatten sie immer noch nicht genug Bilder. „Und die Letzte im Bunde ist die 19- Jährige Zoya.“, hörte ich eine Stimme neben mir und fuhr erschrocken zusammen. Nur wenige Schritte von mir entfernt stand der etwas pummelige Moderator und zwinkerte mir zu. Schwach winkte ich dem Publikum zu und ließ ein kleines Lächeln folgen. „Und du willst versuchen mit ‚Fire’ von Fady Maalouf das Publikum und die Jury zu begeistern?“, fragte er mich und hielt mir das Mikro hin, obwohl ich ein eigenes in der Hand hatte. Ich nickte mit dem Kopf. „Ich hoffe doch, dass die Bühne dann nicht brennt...“, fügte ich leise hinzu und mein Blick schweifte zum Jurypult, welches sich langsam füllte. Ich war mir nicht sicher, ob es stimmte, dass Fady hier war. Er und Jurymitglied? Wäre das so, dann würde ich doch hier Fans sehen, aber ich entdeckte keinen einzigen in diesem Gedränge. „Bei diesem Outfit wird das nur noch eine Kleinigkeit sein.“, nuschelte der Typ neben mir und sein Blick senkte sich. Ich biss mir auf die Lippen. Warum trug ich ausgerechnet jetzt Hot Pants und dazu ein Top, was am Rücken locker einen Ausschnitt bis zum Ende der Wirbelsäule hatte? Aus dem Publikum kamen ein paar beistimmende Pfiffe und Jubelschreie, sonst war es sehr ruhig. „In ein paar Minuten dürfen wir dich dann auch stimmlich mit den anderen hören. Bis dann.“, redete der Mod weiter und lief ans andere Ende der Bühne. Genervt ging ich mit den anderen Kandidaten wieder zurück in den Backstage- Bereich und wartete dort auf meinen Auftritt.
Die Zeit raste regelrecht. Immer wieder hörte ich einen der anderen singen, das Urteil der Jury. Das Publikum. „Und zu guter Letzt kommt jetzt noch eine Teilnehmerin, die einen Song eines Jurymitglied vorträgt. Hier ist Zoya mit Fire von Fady Maalouf.“, hörte ich es und wenig später schubste mich schon jemand förmlich die Treppen zur Bühne hinauf. „Verdammt.“, schoss es mir durch den Kopf. Fady war also doch Jurymitglied. „Ich mache mich doch total zum Affen vor ihm.“, dachte ich sofort weiter, doch wirklich weiter kam ich nicht, da schon die Musik vom Song einsetzte. Aus den Augenwinkeln sah ich die Jury, doch ich wollte meinen Kopf nicht ganz zu ihnen drehen. Ich spürte den Bass auf der Bühne oder waren das einfach nur meine Knie, die vor Aufregung so zitterten?

„I can feel you

I can hold you

I can take you every step of the way

If you want me

Then just tell me

I’d give it all for a minute with you

You’re se cool

You’re so fine

Come on and set my world alight”


Während ich den letzen Teil der ersten Strophe sang, schossen meine Gedanken kreuz und quer. Irgendwie passte dieser Song zu mir. Auch wenn nicht komplett, Teile stimmten doch überein. Was würde ich alles geben, nur um eine Minute mit Fady alleine sein zu können. Wenig später kam ich jedoch schon in den Refrain, wo ich sicher war, dass ich ihn aufgrund des schnellen Wechsels von hohen und tiefen Tönen nicht packen würde.

„I’m on fire every night

That you give it to me

Fire every night

I get a vibe everytime

That you give it to me

I feel a long night coming got

Me burning baby

You electrify me”


Den Refrain hatte ich wenigsten schon für das erste Mal durch, aber irgendwie konnte ich mich nicht wirklich an meine Stimme gewöhnen. Sie klang mir so fremd. Viel tiefer und rauer als sonst, aber auch mit viel Power. Ich versuchte anhand der Gesichter der Zuschauer abzulesen, was sie dachten. Aber irgendwie gelang es mir nicht wirklich. Immer weiter ließ ich mich in den Song fallen. Und immer mehr spürte ich, wie ich die Welt um mich herum vergaß. Ich sang einfach nur die paar Zeilen mir war es egal, ob ich gewinnen würde oder nicht. Mir war es egal, was die Jury dachte. Was besonders Fady dachte. Ich wollte einfach den Song zu Ende bringen.

„ I’m on fire every night
I say
fire every night
I get a vibe everytime

That you give it to me, to me, to me
It's been a long long long long night 
It's been a long long long long night


[I say] burning up light it up light it
[I say] fire every night

[one more Time]
Burning up light it up light it up
I feel a long night coming got

Me burning baby


I get a long long long

Long long night with YOU.”


Wie immer kam am Songende dieses Knallen, was mich irgendwie an das Zerbrechen eines Fensters erinnerte. Etwas ohne Atem stand ich auf der Bühne und wartete auf die Reaktion des Publikums, welches sich einfach nicht bewegen wollte. Was war da los? Unsicher schaute ich zur Jury. Nur ein einziges Gesicht kam mir bekannt vor. Fadys. Unruhig saß dieser in der Mitte und ich hatte das Gefühl, dass er bei diesen Rhythmen am liebsten selber auf die Bühne gesprungen wäre. Immerhin war das auch sein Song gewesen. Die anderen Jurymitglieder hingegen hielten ihre Köpfe zusammen. Mir schien es so, als ob sie sich beraten würden. Nervös strich ich mir mehrere Haarsträhnen meines braunen Haares zur Seite, holte sie nach ein paar Minuten jedoch wieder nach vorne. Eine typische Angewohnheit von mir, wenn ich zu nervös und aufgeregt bin. „Zoya, du hast die ganze Jury verwirrt.“, meine der Moderator, um die Pause zu überbrücken. Gequält lächelte ich. Ich wollte einfach nur noch hier weg. Runter von der Bühne und weg von diesem Festivalgelände. Was auch immer hier passiert war, es war definitiv nicht real. Ich konnte so nicht singen. Bei jeder Probe hatte meine Stimme bis jetzt so hoch geklungen, dass der Song einfach nur scheiße war. Und jetzt auf einmal war alles perfekt gewesen. Zu perfekt für mich. Ich hatte mir selber Angst gemacht. Da der Moderator, von dem ich nicht mal den Namen wusste, genau vor mir stand blockierte er mir die Sicht auf die Jury. Erst als er nach paar Sekunden wegtrat in dem er weiter sinnloses Zeug laberte, bekam ich wieder Blick auf diese. Ich schluckte, als ich sah, dass der Stuhl von Fady leer war? Wo war er hin? Er hatte doch dort gesessen? Oder hatte ich mir alles eingebildet gehabt? „So Zoya, hier ist dein Juryurteil.“, holte mich der pummelige Typ wieder zurück in die Realität und ich merkte, wie sich alle Blicke auf mich richteten. Die der Jury. Der Presseleute. Der Zuschauer. Der Techniker. Doch keiner sagte was. Irgendwie starrten mich nur alle an. Und dass Fady weg war, er einfach so aufgestanden war, verletze mich irgendwie. Auch wenn ich nicht wusste, was er über diese Performance gedacht hatte. Genau diese Gedanken konnte ich jetzt nicht erfahren. Ich konnte kein Lob bekommen. Und keine Kritik.

Innerhalb weniger Sekunden drehte ich mich um lief die Treppe nach unten. Die Tränen unterdrückte ich mir. Meinen Blick auf den Boden geheftet, bekam ich nichts mit. Ich spürte nur ab und zu ein paar Hände auf meiner Schulter, mehr jedoch nicht. Eine halbe Stunde hatte die Jury jetzt Zeit den Gewinner zu ziehen. Einer von uns sechs würde hier als Gewinner hervorgehen. Mit einem Plattenvertrag und einer eigenen Single. Immer noch total enttäuscht lief ich über den weiten Platz, als ich plötzlich gegen jemanden knallte. Erschrocken blickte ich nach oben. Vor mir stand Fady. „Hey.“, sagte er leise und grinste mich an. Mit dem Handrücken fuhr ich mir über meine Wange, die durch einige verdammten Tränen doch noch geworden sind. In mir zog sich alles zusammen. Warum war er jetzt gerade hier? „Hey.“, presste ich leise hervor und wich seinem Blick aus. Was wollte er? „Deine Performance…isch fand sie…hot.“, sagte er und versuchte meinem Blick zu folgen, der sich jedoch nur auf eine Baumgruppe richtete, die mindestens 500 Meter weit weg war. „Aha.“, murrte ich leise und wollte weiterlaufen, als er mich festhielt. „Was hast du?“, fragte er mich und zum ersten Mal schaute ich ihn an. Hatte ich vorhin noch auf der Bühne nicht den Gedanken gehabt, mit ihm mal eine  Minute alleine sein zu wollen? Und jetzt stand ich hier schon mindestens drei Minuten mit ihm. „Nichts.“, antworte ich und versuchte mich aus seinem Griff zu befreien, doch irgendwie gelang es mir nicht. Auch wenn er nicht sehr fest war, ich konnte einfach mein Handgelenk nicht befreien. „Dann würdest du nischt weinen.“, entgegnete Fady und ich hielt still. „Wärst du nicht abgehauen, würde ich vielleicht auch nicht heulen.“, schrie ich ihn an, befreite mich und rannte weg. „Zoya.“, hörte ich ihn noch hinterher rufen, doch ich wollte nicht stehen bleiben. Ich musste irgendwo hin, wo ich für die nächsten 25 Minuten alleine sein konnte. Blitzschnell schlug ich einen Bogen und rannte auf die Toiletten zu. Als ich eine Kabine erreichte, schlug ich hinter mir die Tür zu, verriegelte diese und ließ mich auf den geschlossenen Klodeckel fallen. Und heulte.
Müde vom ganzen Heulen rieb ich mir die Augen. War ich eingepennt? Ängstlich blickte ich auf die Uhr meines Handys, welches mich jedoch beruhigte. In drei Minuten würde feststehen, wer gewinnen würde. In DREI Minuten. Alarmiert sprang ich auf, bekam in der Hektik nicht sofort die Tür auf und stürmte von der kühlen Toilettenanlage in die sommerliche Hitze. Sofort spürte ich den deutlichen Unterschied. Im Dauerlauf hetzte ich zum Backstage- Bereich. Schon aus einiger Entfernung konnte ich ein paar Stimmen hören. Auch hörte ich Fadys Stimme, seine war durch seinen Dialekt irgendwie unverkennbar. Da ich nicht wollte, dass die anderen mich rennen sahen, bremste ich kurz vor der Ecke ab und schlenderte ganz normal weiter. „Wo ist Zoya?“, hörte ich es immer rufen und als ich endlich um die Ecke trat, sah und hörte ich, dass die anderen erleichtert waren. „Und jetzt sind wir gespannt, wen unsere Jury zum neuen Star gemacht hat. Dem Gewinner winkt ein exklusiver Plattenvertrag und eine Single, die schon jetzt feststeht, dem Gewinner jedoch noch unbekannt ist. Jeder Kandidat hat eine auf sich zugeschnitten, doch nur eine oder einer von ihnen wird diesen Song herausbringen. Hier sind die Besten der Besten.“, hörte ich den langweiligen Moderator faseln und in den nächsten 40 Sekunden wurden unsere Namen aufgezählt. Als meiner fiel entstand ein regelrechter Jubel im Publikum, fast ein Sturm. Hatte ich etwas verpasst? Und nur wenige Augenblicke später stand ich gemeinsam mit den anderen fünf auf der Bühne Nach und nach musste einer nach hinten treten. Die, die leider verloren hatte. Sich einfach nicht genug durchgesetzt hatten. Zum Schluss stand nur noch ich da. Und Tobi. Der Typ, den ich schon am Anfang so genial gefunden habe. Ich war mir sicher, dass r gewinnen würde. Immerhin klang sein „Grenade“ von Bruno Mars besser als mein „Fire“ von Fady Maalouf. Davon war ich überzeugt. „Und der Gewinner, dem ein Plattenvertrag winkt…“, begann der Moderator und ich hörte gar nicht mehr hin. Musste er alles immer und immer wiederholen. Das war ja öde. Und machte schlechte Laune. „Und der Gewinner ist…ZOYA.“, hörte ich meinen Namen aus den Boxen dröhnen und im nächsten Moment begriff ich gar nicht, dass sich von der einen auf die andere Sekunde mein Leben gerade geändert hatte. Doch ich selber erkannte mich nicht mehr. Vor Begeisterung hüpfte ich über die halbe Bühne und quietschte vergnügt auf. Als ich nach fast fünf Minuten endlich wieder zur Ruhe kam, bekam ich einen Blumenstrauß in die hand gedrückt, dann folgten die ganzen Glückwünsche von den anderen Teilnehmern. Und von der Jury. Doch wieder fehlte Fady. Enttäuscht zog ich eine Schnute. „Zoya. Du willst bestimmt wissen, was für einen Song du als Single bekommst, oder?“, fragte mich der Moderator und ich merkte, wie mir immer wieder das Mikrofon gegen meine Oberschenkel schlug. Zitterte ich so stark. Als Antwort bekam ich nur ein Kopfnicken zustande. „Deine Single wartet unten auf dich.“, redete der Typ weiter und schon eilte ich die Stufen nach unten. Am Ende der Treppe stand Fady. Er hatte die Arme hinterm Rücken verschränkt und sein Grinsen glich dem eines Honigkuchenpferdes. „Du warst gut.“, sagte er leise als ich nur wenige Zentimeter vor ihm stand. „Danke…“, flüsterte ich leise zurück und ich wollte wissen warum ich gerade hier hinter sollte, um zu erfahren, welcher Song meine Single werden sollte. „Isch habe was für disch.“, nuschelte er nur wenige Augenblicke später und zog einen Umschlag hervor. Den, den er gerade noch hinter seinem Rücken versteckt hatte. Erwartungsvoll hielt er mir diesen hin. Ich nahm ihn zögernd an und drückte ihm im Gegenzug den riesigen Blumenstrauß in die Hand. In dem Umschlag waren zwei Blätter Papier. Ein großes, wo eindeutig seine Handschrift drauf war und ein kleines. „Congratulations.“ Stand in einer geschwungen Schrift drauf. Lächelnd steckte ich das Blatt zurück und zog das andere heraus. Kurz schaute ich zu Fady, der mich noch immer erwartungsvoll anschaute. Als ich das Bild sah, welches auf dem Zettel war, hielt ich die Luft an. Ich sah mich selbst. Wie ich auf einer Treppe stand, welche mit einem roten Teppich bedeckt war. Ich trug ein bodenlanges braunes Kleid, ein bisschen Stoff fiel noch auf die Treppe. Ich erinnerte mich an dieses Bild und wusste dass es vom Shooting im Schloss stammte. Meinen Blick hatte ich auf dem Foto leicht vom Betrachter abgewendet, trotzdem traf er einen irgendwie genau ins Gesicht. Meine braunen Haare, welche zu dem Zeitpunkt noch etwas länger gewesen waren, vielen mir in Locken über die Schulter. In großen Buchstaben stand mein Name drauf. Darunter der Name der Single, ebenfalls riesengroß. „You and Me“ stand da in riesigen Lettern, darüber stand fast schon winzig „Ein Song von Fady Maalouf“ Ich hielt die Luft an. Den Song kannte ich definitiv  nicht. Ich kannte von anderen Künstlern Songs, die genauso hießen, aber ein Song von Fady war mir in der Weise noch nie unter die Augen getreten. „Das ist deine Single…“, flüsterte Fady und ich fand noch immer dieses unheimlich große Grinsen in seinem Gesicht. „Danke.“, hauchte ich und fiel ihm vor Freude um den hals. Mein Traum vom Gewinn war also wahr geworden, auch wenn ich damit nicht gerechnet hätte…
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Und jetzt wünsche ich mir gerne ein Review :P
Seid bitte so lieb [und vor allem ehrlich] und postet Eure Meinung zu diesem OS. :) Danke
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