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Feuer und Wasser

von Eisflamme
Kurzbeschreibung
GeschichteAllgemein / P18 / Gen
24.07.2011
08.10.2013
81
422.952
6
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24.07.2011 2.800
 
„So Pagplob das waren die Letzten.“, sagte die junge Hexenmeisterin zufrieden, als sie das letzte Buch in das sich vor ihr erstreckende Bücherregal aus Eichenholz stellte.
„Jaina wird sicher zufrieden mit uns sein, so ordentlich waren ihre Bücher schon lange nicht mehr aufgereiht.“
Zufrieden ließ sie den Blick ihrer blauen Augen durch den mit Regalen vollgestellten Raum gleiten. Es gab nur zwei Fenster durch die das Licht der Morgensonne auf Reihen von Bücherregalen viel, alle dicht aneinander gereiht bis sich zur Decke  auftürmend und jedes von ihnen bis an die Grenzen mit Büchern gefüllt.
„Ja!“, glücklich sprang das kleine gelbäugige Wesen neben ihr auf und ab, wobei es zwei Reihen messerscharfer Zähne zu einem Lächeln entblößte, das sich über sein gesamtes Gesicht mit der grauen Haut zog.
Erschöpft lies die junge Frau sich auf einen der herumstehenden Ledersesseln nieder, dabei strich sie sich eine blonde Strähne ihres kunstvoll zusammen gesteckten Haares aus dem Gesicht.
„Ich frage mich Pagplob wo Seejara sich wieder rum treibt? Eigentlich sollte sie uns doch helfen.“, sie dachte es mehr als das sie es sagte, doch ihr Begleiter verstand sie auch Wortlos.
„Faulpelz…Drückebergerin!“, quiekte Pagplob mit seiner schrillen Wichtelstimme.
„Wem sagst du da…“, bevor sie ihren Satz beenden konnte, flog die riesige Holztür auf und eine junge Frau mit langen schwarzen Haaren, die ihr in alle Richtungen abstanden, schoss in den Raum.
Schnell war sie an Pagplob und seiner Herrin vorbei und schob sich in die Lücke zweier Regalrücken.
„Seejara!“, zornig sprang die Blondhaarige auf.
„Was soll der quatsch komm sofort hinter dem…“
„Psst der Koch!“, zischte die junge Magierin und wies in Richtung Tür.
Durch die nun ein beleibter Mann mit knall rotem Kopf schritt.
Für die Hexenmeisterin hatte er verdammte Ähnlichkeiten mit einem Fliegenpilz und die Leberflecke auf seiner Glatze taten ihr übliches dazu.
„Herr Schnörsel was verschafft mir die Ehre?“, fragte die Frau höfflich, wobei sie ein Kichern unterdrücken musste.
„Schnörsel Bröseln!“
„Pagplob!“, abrupt brachte seine Meisterin ihn durch eine leichten Schlag auf dem Hinterkopf zum Schweigen.
„Verzeihen sie Herr Brösel... Ich meine Herr Schnörsel sie wissen doch wie das mit Wichteln ist.“
„ Nur alt zu gut Káthlin… Sag mal du hast nicht zufällig deine Schwester hier rein rennen gesehen?“, fragte er mit seiner scheppernden Stimme, wobei seine kleinen schwarzen Augen durch den Raum huschten.
„Mein Schwester? Nein wieso hat sie wieder etwas angestellt?“, fragte Káthlin unwissend.
„Angestellt das kann man wohl sagen! Sie hatten Braten gebraten.“, zischte der Mann zornig, wobei die Stressader auf seiner Schläfe bedrohlich an zu pochen begann.
„Sie hat den Braten gebraten? Ich verstehe nicht was daran so schlimm sein soll?“
„Sie hat ihn gebraten während ich ihn noch in der Hand hielt!“, er schrie so laut das es ihr in den Ohren schmerzte und Pagplob verschreckt anfing im Kreis zu laufen.
„Das ist ja schrecklich!“, nun erst bemerkte Káthlin das seine Hände unter dicken Bandagen verborgen lagen und der Saum seiner Schürze angesengt war.
„Oh beim Licht waren sie damit schon bei der Heilerin? Sie hat doch sicher eine Salbe oder ein Kräuterbad gegen die Schmerzen und Blasen.“, probierte sie den Koch zu beruhigen, der angefangen hatten wild mit den Händen zu fuchteln und Flüche aus zu spucken.
„Natürlich war ich schon da aber sie sagt es kann dauern bis die Zeichen vom Feuer verschwinden…“, erklärte er eifrig
„Pagplob Feuer?!“
„Ja Pagplob.“, antwortete seine Herrin abwesend.
„FEUER!“
„Was? Pagplob Nein!“, kreischte Seejara die aus ihrem Versteck sprang.
Doch es war zu spät der kleine Wichtel entwischte ihren Griff sprang auf dem Tisch und begann in alle Himmelsrichtungen Feuerbälle zu werfen.
„Beim Licht!“, hysterisch wich Herr Schnörsel einen Feuerball aus der dicht an seinem Kopf vorbei rauschte. Panisch und Fluchend eilte er aus dem Raum.
Einer der Bälle erwischte einen Stapel wichtiger Briefe und Dokumente, die sofort Lichterloh entflammten.
Seejara reagierte schnell mit einen Tritt gegen das Tischbein brachte sie den Wichtel zu fall, elegant wirbelte sie herum den Zauber bereits mit den Lippen formend und mit einer geschmeidigen Bewegung von sich stoßend.
Wassermassen entsprangen ihrer ausgestreckten Hand und ergossen sich über die Flammen.
Ermattet stolperte Seejara zurück in die Arme ihrer Schwester.
„Hab ich nicht gesagt du sollst nicht so mit Mana um dich schleudern!“, ermahnte diese sie scharf.
„Ich weiß aber ich hätte die Briefe ja wohl schlecht abfackeln lassen können!“, antwortete die Jüngere zynisch.
„Und ich hatte gerade aufgeräumt!“, jammerte Káthlin, als sie sich den Tränen nah den nassen verkohlten Haufen von Papier zuwandte.
„Pagplob Feu…“
Mit einem zornigen Blick brachte Káthlin ihren Diener zum Schweigen.
„Es wird Zeit das ich mir einen Leerwandler herauf beschwöre der ist wenigstens Still und gehorsamer.“
„Nein Pagplob besser.“, jammerte der Wichtel beleidigt.
„Ach ja und wie oft hab ich dir schon gesagt, du sollst nur Zaubern wenn ich es dir Erlaube oder wenn wir angegriffen werden?“
Niedergeschlagen Blickte Pagplob zu Boden, bevor er sich mit einem Puff in Luft auflöste.
„Naja zu viel Wissen kann auch gefährlich sein also hat Pa…“
„War klar dass du dich wieder einmischst! Du bist auch nicht besser, fackelst fast den Koch ab und bist schon kaputt nach dem kleinsten Zauber!“, unterbrach Káthlin ihre Schwester scharf.
„Was heißt hier kleiner Zauber ich…“
„Du hast nur Wasser heraufbeschwören mehr nicht. Noch nicht mal etwas Wichtiges meine Liebe und wo wir gerade dabei sind du solltest mir doch heu…“
„Lady Proudmoore möchte euch sehen, ihr sollt unverzüglich zu ihr kommen!“, unterbrach die Stimme eines Diners ihren Ausbruch.
„Sofort?“, fragte Seejara immer noch deutlich angespannt.
„Sofort.“

Mit schnellen Schritten eilten die Zwei die hölzerne Treppe des mächtige Turmes von Theramor hinauf zu dem Forschungszimmer ihrer Herrin.
Warum will  Meisterin Jaina uns sprechen? Haben wir einen Fehler begangen? Was ist wenn sie uns nicht mehr unterrichten will?
Káthlin merkte wie ihr Körper sich schmerzhaft verkrampfte, als sie vorsichtig an der hölzernen Tür klopfte
„Herein!“, erklang eine helle Frauenstimme.
Zögernd betrat Káthlin gefolgt von ihrer Schwester den Raum, mit den prachtvoll verzierten Holzmöbeln und Instrumente.
„Ihr hattet nach uns verlangt Herrin?“, die Stimme von Káthlin klang trotz der ganzen Aufregung gefasst und förmlich.
„Ja das habe ich bitte komm näher.“
Mit einem leichten Lächeln auf dem Lippen winkte Jaina ihre jungen Schülerinnen zu sich ans Fenster.
Schweigsam kam sie ihre Aufforderung nach, wobei sie es sich nicht unterlassen konnten die Schönheit ihrer Meisterin zu bewundern.
Ihre schneeweiße Haut, ihr langes goldblondes Haar, ihre strahlend blauen Augen und ihre schlanke Gestallt, die in eine kunstvolle weiße Robe gehüllt war.
Mächtig, Gütig und Schön mit diesen Worten konnte man Jaina Proudmoore am besten beschreiben.
„Seejara, Káthlin ich kenne euch jetzt schon seit Jahren und ihr seid  gelehrige und talentierte Schülerinnen. Es erfüllt mich mit Stolz zu sehen wie ihr zu einer starken Magierin und Hexenmeisterin heran gewachsen seid...“
„Das stimmt nicht Herrin ich muss noch viel Lernen. Ich bin noch längst nicht so weit mich Magierin schimpfen zu können.“, antwortete Seejara bescheiden mit gesenkten Blick, wie sie es nur all zu oft in Situationen tat die ihr unangenehm waren.
„Bescheiden wie immer.“, behutsam legte Jaina einen Finger unter das Kinn der Jüngeren, damit diese sie ansah.
Die Kleine hatte beim Licht keinen Grund bescheiden zu sein, sie war intelligenter und mutiger als die Meisten in ihrem Alter, wenn auch etwas ungestüm und manchmal unüberlegt.
Ihre Ziehschwester stand schweigsam neben ihr, in ihren blauen Augen spiegelte sich ihre Entschlossenheit und Selbstvertrauen wieder.
Káthlin war das genaue Gegenteil von Seejara, auch wenn sie dieser mit Talent und Wissen im keiner Weise nach stand. So war sie doch die jenige der Beiden die erst nachdachte und dann handelte, wodurch sie des öfteren mit ihrer Schwester an einander geriet.
Jaina wusste jedoch das wenn es drauf amkäme würden beide Frauen zusammenhalten, egal welche Meinungsverschiedenheiten zwischen ihnen standen.
Genau aus diesem Grund  waren die Beiden die Einzigen, denn Jaina diese Aufgabe anvertrauen konnte.
„Seejara was bewirkt das Wort Horde bei dir? Damit meine ich was du von den Hortlern, insbesondere von den Orks, hältst?“
Der Blick der Erzmagierin traf auf zwei wache dunkelbraune Augen, die einen goldenen Schimmer in sich trugen.
Nachdenklich zog die junge Frau die Stirn in Falten, was bewies wie sehr sie über die Frage ihrer Meisterin nachdachte.
„Es wird uns von klein auf gepredigt : Allianz gut Horde böse. Sei ein schlaues Kind und halt dich von Hortlern fern, besonders von Orks sie sind gefährlich, blutrünstig und sie kennen kein Mitleid oder gar andere Gefühle. Und  obwohl ich noch keinen von ihnen persönlich getroffen habe  gebe ich zu das ich selbst schon so denke… Sie sagen doch selbst immer an Gerüchten ist immer ein klein bisschen Wahrheit dran.“
Genau diese Wörte hatte Jaina befürchtet zu hören...
Nachdenklich biss sie sich auf die Unterlippe und ließ ihren Blick für einen Moment aus dem Fenster schweifen, bevor sie sich wieder ihrer jüngsten Schülerin zuwandte.
„Das stimmt wohl Seejara das ich das gesagt habe, aber ich hab auch gesagt dass du dich nicht von so etwas beeinflussen lassen sollst. In solchen Dingen musst du deinen Wachen Geist für kurze Zeit ruhen lassen und mit deinem Herzen lausche. Lass dir deine Meinung nicht von anderen beeinflussen Urteile selbst.“, belehrte Jaina sie freundlich.
„Ich werde mir euren Rat merken Herrin.“
Obwohl Seejara wusste das ihre Meisterin recht hatte sträubte sich ihr Geist das gesagte aufzunhemen zu tief war der Hass, zu schmerzhaft waren die Erinnerungen...
„Das ist gut…Genau deshalb habe ich euch hier her rufen lassen Seejara und Káth. Wie ihr wisst haben wir in letzter Zeit oft über den Licht König gesprochen und seinen Untoten Kriegern. Er ist zurück gekehrt mächtiger als je zu vor. Erst letzte Nacht wurde ein Heer der Geisel in der Nähe von Ironforge gesehen.“
„Das ist ja schrecklich ich dachte er wäre verschwunden, Tod oder vernichtet. Warum kehrt er jetzt zurück und was will er?“, presste Káthlin zwischen ihren Lippen hervor.
„Diese Frage beantwortet sich schon von selbst. Er will das Land unterjochen, uns zu seinen untoten Sklaven machen und  die Macht über die uns bekannte Welt ergreifen.
Er will die Rache und Macht über die brennen Legion und beides  kann er nur erlangen in dem er dessen Anführer Sargeras tötet."
„Aber er wurde getötet sein Körper durch Aegwynn und sein Geist durch Lothars Klinge.“, entsetzt wich Káthlin einige Schritte zurück, wobei sie gegen einen Stapel Pergamenten stieß.
„Káthlin du glaubst doch wohl selber nicht das der Geist eines solchen bösen Kreatur klein genug ist um in einen einzigen Körper zu passen? Es stimmt sein Körper würde begraben an einen geheimen Ort doch sein Geist ist noch allgegenwärtig. Er versteckt sich vor unseren Augen wartend darauf das seine Zeit kommt und sie wird kommen so sicher wie die Gezeiten.“
„Weiß der Rat schon bescheid ist das Buch in Sicherheit?“, sprach Seejara aufgeregt.
„Der Rat weiß Bescheid doch bis alle Ratsmitglieder sich in Ironforge versammelt haben wird es zu spät sein. Der Feind vermutet das sich das Buch dort befindet. Es muss jetzt gehandelt werden Allianz und Horde müssen zusammen arbeiten, doch bis die Verhandlungen angelaufen sind und beendet sind wird es zu spät sein. Wir müssen jetzt handeln und all die Feindschaft zwischen uns vergessen.“
„Das wird nie passieren Jaina und das wisst ihr!“, ein ungewohnter Zorn flammte in Seejara auf.
„Seejara vergesse nicht mit wem du redet!“, probierte Káthlin sie ab zu bremsen.
„Wie könnte ich das Vergessen ich habe euch stehts bewundert für eure Intelligenz, eurer Können in Magie und Hexerei doch eins konnte ich nie mit euch teilen warum ihr Freundschaft mit den Orks hegt, die unseren Volk und der Allianz so viel Schaden und Leid zugefügt haben.“
„Das wirst du erst verstehen wenn du Thrall den Anführer der Horde persönlich kennen gelernt hast. Er ist anders als die Orks die dir beschrieben worden und ihn und seines Gleichen trifft keine Schuld am Tod deiner Eltern denn…“
„Es ist genug Herrin ich weiß was ihr meint. Bitte vergesst was ich gesagt habe ich hatte mich nicht im Griff.“, niedergeschlagen lies Seejara sich auf die Knie fallen. Plötzlich merkte Seejara das etwas am Satzbau nicht stimmte den Anführer der Horde persönlich kennen gelernt hast.
„Ich kann dich verstehen aber dennoch muss ich von dir, euch etwas verlangen was dir widerstreben wird. Auch wenn die Fronten zwischen der Horde und der Allianz noch nicht geklärt sind konnte ich einige der Zwerge ,die Hüter des  Buches, überreden da die Verteidigung von Ironforge gefährdet ist , das Buch an einen Ort zu bringen wo es der Feind nie vermutend würde. So kam ich nach langer Absprach mit Rexxar und dem Kommandanten der Zwergengarde dazu das der perfekte Ort Orgrimma sei…“
„Aber Meis…“
„Ich weiß es hört sich in euern Ohren verrückt an, doch wir dürfen nicht vergessen das wir uns schon einmal auf Thrall verlassen konnten.“, fuhr Jaina weiter fort ohne die Empörung ihrer Schülerinnen zu beachten, „Serphentos und Rexxar sind vor zwei Tagen mit den Buch von Ironforge aufgebrochen und auf den Weg hier her.“
„Warum das? Ich dachte das Buch soll nach Orgrimma?“, fragte Káthlin unsicher.
„Soll es ja auch aber sie kommen um euch abzuholen.“, erklärte sie beiläufig.
„Um uns abzuholen? Wieso um uns abzuholen? Wir  hab damit nichts zu tun außerdem kenne wir die beiden noch nicht mal.“, stotterte Seejara nervös.
„Ich hab dem Rat gebeten euch mit zu schicken. Káthlin, Seejara ihr seid wahrscheinlich die einzige außer mir die mit den Sätzen im Buch was anfangen können. Uns läuft die Zeit davon und wir brauchen jemanden der die Geheimnisse des Buches uns offenbart.“, erklärte die Blonde behutsam.
„Aber warum wir warum geht ihr nicht selber?“, fragte Káthlin verzweifelt.
„Weil der Rat mich nicht gehen lassen will weil sie gewisse Vorurteile…“
„Sie vertrauen euch nicht wegen eurer Freundschaft zu den Orks.“
„Du sprichst die Wahrheit Seejara deshalb schlug ich dich und deine Schwester vor, da ich dir vertraue und auch deine Vorgeschichte sprach für dich so dass der Rat einwilligte da sie glauben dass du distanzierter bist als ich.“
Da hatte meine Meisterin wohl oder übel recht. Es verging ja kaum ein Tag wo sie nicht probierte mich zu überzeugen dass dieser…dieser Ork gut sei. So sehr ich meine Meisterin auch bewunderte in diesen Sachen unterschieden wir uns gänzlich und nun verlangte sie von mir das wohl am schwersten Bewachte Buch dieser Welt zu studieren und zu übersetzten und das in der Hauptstadt der Horde in, Orgrimma, mit zwei Begleitern die ich noch nicht mahl kenne…Aber anderseits muss ich zugeben das ich verdammt neugierig auf das Buch von Mediv bin. Ich habe doch gar keine Wahl…
Tausende solcher Gedanken schossen Seejara in diesen Moment durch den Kopf der Tod ihrer Eltern durch die Orks, andererseits war da ihre Meisterin und Káthlin die sich um sie gekümmert hatte nachdem sie eine Weise war. Ihr all ihr jetziges Wissen über Magie beigebracht hatten was sicher nicht immer einfach gewesen war. Sie hatten ihr Mutter und Vater zu gleich ersetzt ohne je eine Gegenleistung von ihr zu verlangen.
Káthlin war nicht ihre Schwester vom Blute, aber dafür vom Herzen. Seejara kam mit drei Jahren zu Jaina als ihre Eltern auf einer Forschungsreise brutal umgebracht worden, beide waren begabte Magier und dienten den König von Sturmwind in seinen Auftrag waren sie auch unterwegs in die Scherbenwelt gewesen, von wo sie nie zurückkehrten. Seit dem lebte sie bei Jaina zusammen mit Káthlin.
Káthlins kam mit vier Jahren zu Jaina weil sie schon in diesen zarten Alter ein hohes Potenzial hatte. Ihren Eltern viel es nicht leicht ihre Tochter bei Jaina zu lassen, da sie selbst nicht viel von dieser hielten. Doch letztendlich hatten sie keine Wahl da sie selbst kaum genug Zeit hatten sich um die Ausbildung ihrer Tochter zu kümmern, ihre Aufgaben als Soldat und Dinerin am Hofe von Sturmwind beanspruchten sie völlig.
„Ich bitte dich Seejara nur eine Woche bis der Rat sich erneut versammelt hat danach bist du von deiner Verantwortung erlöst.“, flehte Jaina.
Fragend blickte Seejara zu ihrer Schwester, ihr Blick war fest und entschlossen, Seejara wusste das sie sich bereits entschieden hatte.
„Na gut wir werde das Buch beschützen mit unserem Leben und all unserem Wissen einsetzen um es zu entschlüsseln, aber verlangt nicht von mir das ich ihnen Vertraue oder gar Freundschaft  mit diesen Orks schließe.“, erklärte Seejara sich schließlich nach langen Minuten des Schweigens einverstanden.
„Dann folg mir ich werde euch eure neuen Begleiter und Beschützer vorstellen.“, mit einen Handwink wies Jaina den Beiden an ihr zu folgen.
„Seit beruhigt eure Sachen habe ich bereits packen lassen während unser Unterhaltung eure Pferde stehen gesattelt und bereit außerhalb der Festung. Wie ihr bereits wissen solltet ist Serphentos ein Hoher Kommandant der Zwergengarde, also solltet ihr ihn mit dem gebührendem Respekt begegnen.“, erklärte ihnen Jaina knapp, während sie mit schnellen Schritten voran eilte.
„Ach ja und eh ich es vergesse erschreck nicht über Raxxers Aussehen er ist ein Mok’Natha.“
„Ein was?“
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