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Der Prinz

KurzgeschichteLiebesgeschichte / P6
Galew Leena
22.07.2011
22.07.2011
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Der Prinz

Die Geschichte stammt aus dem Jahr 2008.


Serie: Candidate for Goddess
Paar: Gareas x Leena
Genre: Romantik

Es war einer der Tage auf G.I.S, an denen nichts los war. Kein Victim war in Sicht und überall herrschte Ruhe. Überall?
Leena saß am Computer und arbeite an einem neuen Programm für Eeva Leena. Als auf einmal ihr Partner Gareas reinstürmte. Verdutzt starrte sie ihn an. „Was -“, begann sie doch er, bedeutete ihr still zu sein. „Du hast mich nicht gesehen, verstanden?!“, bevor sie antworten konnte, sah sie, wie er unter ihr Bett kroch. Seufzend fuhr sie mit ihrer Arbeit fort. Eine Minute später kam Rio rein, er war deutlich aufgebracht und fragte: „Hast du Gareas gesehen?“ „Ähm, nein. Seit heute Morgen bin ich ihm nicht mehr begegnet“, antwortete sie ihm. „Okay danke“, er winkte zum Abschied und machte sich weiter auf die Suche nach Gareas. „Puh, das war knapp“, seufzte Gareas, als er unter Leenas Bett wieder hervor kroch.
Die Fluglotsin drehte sich im Drehstuhl zu ihm um. „Was sollte das?“, fragte sie teils wütend, teils belustigt. Nachdem er sich den Staub von seinen Klamotten geklopft hatte, trat er auf sie zu. „Rio nervt mich schon den Ganzen morgen, ich wollte ihm entkommen. Danke du hast was gut bei mir.“ Mit diesen Worten gab er ihr einen Dankeschönkuss auf die Wange und verließ ihr Zimmer. In welchen eine knallrote und überraschte Fluglotsin zurückblieb.
Nach einer Weile stand Leena auf und dachte, das wird nicht mehr mit arbeiten. Dieser Idiot hat meine Gefühle durcheinandergebracht.


Gareas streifte durch die Gänge von G.I.S, immer darauf bedacht Rio aus dem Weg zu gehen. Zeitgleich war er in Gedanken bei seiner Partnerin Leena. Verdammt! Wieso hab ich das gemacht?! Sie zu küssen? Was sie wohl von mir denken mag. Hoffentlich nichts Schlechtes …
Vollkommen in Gedanken schlug er auf die Wand ein und merkte nicht, wie Rio um die Ecke kam und vor ihm stehen blieb.
„Hi, was hast du denn für Probleme?“, fragte der Pilot der gelben Göttin grinsend. „Daran bist nur du schuld, Rio“, fluchte Gareas und packte seinen Freund am Kragen. Nach dem er sich an Rio abreagiert hatte, indem er ihn ordentliche durchrüttelte, und ihn dann wieder auf dem Boden absetzte. „Alle Piloten und Fluglotsen werden gebeten in den Aufenthaltsraum zu kommen“, hallte die Stimme Teelas durch die Lautsprecher.



„Was sollen wir nun hier“, fragte Gareas verärgert, als er neben Leena trat und seine Vorgesetzte anstarrte. Als alle Piloten und ihre Fluglotsen versammelt waren, räusperte sich Teela und sagte: „Auf der Kolonie K-13, findet nächste Woche ein Ball am Königshof statt. König John, ein alter Freund von mir, hat uns alle eingeladen. Ich habe ihm zu gesagt …“
Gareas wurde bleich, doch dann sagte er aufgebracht: „Du glaubst doch nicht etwa, dass ich einen Anzug anziehe, eine Krawatte umbinde und Walzer tanze!“ Teela sah ihn an und sagte in ihrem nüchternen Ton Fall: „Genau das erwarte ich.“ „Schön, das Ganze aber ohne mich“, sagte der grünhaarige Pilot und ging. Verwirrt und traurig sah im Leena am, sie hätte gerne mit ihm getanzt. Was war los mit ihm.
Die junge Lotsin suchte Gareas und schließlich fand sie ihn an einem Fenster, wie er ins All starrte. „Was sollte das vorhin?“, stellte Leena ihn zu rede. Kalt, ohne sie anzusehen, sagte er: „Das geht dich nicht an!“ Ihr Herz zog sich zusammen und sie musste sich zusammenreißen, nicht zu weinen. Doch es half nichts, eine Träne lief über ihr Gesicht. Schnell senkte sie ihren Kopf, doch Gareas hatte bereits gemerkt, dass sie weinte. „So war das nicht gemeint“, beruhigend zog er sie in seine Arme.
„Gareas?“ „Hmm.“ „Du hast mir vor hingesagt, dass ich was bei dir gut habe“, meinte sie und befreite sich aus seiner Umarmung.Der Angesprochene dachte kurz nach, aber dann antwortete er ihr: „Ja, das habe ich gesagt. “„Ich möchte gerne das du zum Ball kommst“, fast hätte sie gefragt, ob er mit ihr zum Ball gehe, doch so mutig war sie nicht. Erneut schwieg Gareas eine Weile. Schließlich seufzte er und nickte: „Ja, ich werde kommen und mit dir tanzen. Versprochen.“

Der Ball war angefangen und Leena stand bei Phil Phleira, Tune, Kazuhi, Rio, Ernest und Yu.
Sprich alle waren anwesend außer Teela, welche irgendwo anders stand und Gareas.
„Er wird schon noch kommen“, versuchte Tune ihre deprimierte Freundin auf zu muntern. Dieser Idiot hatte, es ihr zwar versprochen, doch seitdem hatte sie ihn nur zu den Victim angriffen gesehen und mit ihm gesprochen. Und denn nur das Nötigste, was zum Job gehörte. Die restliche Zeit war er ihr aus dem Weg gegangen, was sie irgendwie traurig stimmte. In der Zeit war ihr immer mehr bewusst geworden, dass sie ihm liebte. Aber scheinbar war er nicht der Typ, der versprechen hielt.

„Meine Damen und Herren, ich bitte um Aufmerksamkeit … Ihre Majestäten Prinzessin Kimiko und Prinz Yoshiro betreten den Saal.“
Eine wunderschöne junge Frau mit roten Haaren glitt die Treppe herab in einem ebenso schönen weißen Ballkleid, neben dem Leenas hellblaues Kleid billig aussah. Neben ihr, schritt, ein gut aussehender junger Mann mit schwarzen Haaren. Auch seine Kleidung, ein schwarzer Anzug; der schlicht aussah, war mit Sicherheit ein Vermögen wert.
Die Menge verstummte und verbeugte sich.
Mit der Zeit wandten sich alle wieder ihren Gesprächen zu und die ersten Paare wagten sich auf die Tanzfläche. Yu und seine Schwester waren mit die Ersten, dann folgten Ernest mit Tune, Rio und Phil.

Leena schaute auf ihre Uhr, er kommt wohl nicht mehr, dann werde ich mich ohne ihn amüsieren müssen. Im selben Moment wurde, sie auch schon angesprochen. „Gnädiges Fräulein darf ich Sie um einen Tanz bitten“ Leena traute ihren Augen nicht, vor ihr stand niemand anderes als Prinz Yoshiro. Sie stotterte ein „Ja“, als Antwort. Prinz Yoshiro war ein göttlicher Tänzer, trotzdem hätte sie lieber mit ihrem Partner getanzt. Ihr war durch aus bewusst, das viele Mädchen, sie um diesen Tanz beneideten, aber das war ihr egal. Sie wollte schließlich nichts von dem Prinzen.

Nach dem beinah himmlischen Tanz geleitete, der Prinz sie auf den Balkon. „Darf ich Ihnen eine Frage stellen?“, fragte Leena. Prinz Yoshiro nickte. „Warum haben Sie mit mir getanzt?“ Ein Lächeln stahl sich über sein Gesicht. „Weil ich es dir versprochen habe.“ „Häh?“, fragend schaute sie ihm in die grünen Augen. Die Stimme, das Gesicht, die Augen. Sie hatte ihn nicht erkannt. „Gareas“, flüsterte Leena. Gareas nickte. „Du hast mich tatsächlich nicht erkannt?“, fragte er erstaunt. „Ja, ich hätte niemals gedacht, dass du ein Prinz bist … Und ich dachte schon, du hättest dein Versprechen gebrochen.“ Verärgert schlug sich mit ihrer Faust auf seine Brust. „Ich würde meine Versprechen dir Gegenüber niemals brechen“, sagte er und zog sie, wie vor einer Woche, in seine Arme.
Eine ganze Weile standen sie so da und vergaßen, die Welt um sich herum. „Gareas, du bist ein Idiot “„Ich weiß “„Und ich liebe dich.“ Darauf sagte er nichts, sondern küsste sie zärtlich.

Rio und die Anderen beobachteten die Szene: „Da hat Gareas aber Pech gehabt“ „Naja, er hat ja auch selber schuld, wenn er sie so hängen lässt“, meinte Phil, „ich gönn es ihr.“

Die Sterne strahlten auf die Terrasse und schließlich löste sich das Paar voneinander. „Lass uns wieder tanzen gehen“, meinte Gareas. Seine Partnerin nickte glücklich. Doch zu einem Tanz kam es nicht, denn Rio und Phil stürmten auf Leena zu. „Sag mal willst du und nicht vorstellen?“, fragte Phil. „Muss ich mich wirklich vorstellen?“, fragte Gareas. Die Stimme, Rio starrte seinen Freund an und auch Ernest und Yu wurden aufmerksam. Als Erstes fand Ernest seine Stimme wieder: „Gareas?!“ „Höchstpersönlich“, sagte der Prinz vergnügt. „Warum hast du uns es nicht gesagt?“ „Hättet ihr mir geglaubt, wenn ich gesagt hätte, ich bin ein Prinz?“ Seine Freunde schüttelten allesamt ihre Köpfe. „Seht, warum sollte ich es tun?“
Ein Grinsen erschien auf Rios Gesicht.


Wenig später hörte man aus dem Palast ein lautes Krachen und wie Prinz Yoshiro „Rio“ durch den Saal rief, dicht gefolgt von Phil und Leena Seufzer: „Das ist mal wieder typisch!“

ENDE
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