Idiot - Collection

GeschichteAllgemein / P16 Slash
Divya Katdare Dr. Henry "Hank" Lawson Evan R. Lawson Jill Casey Libby Tucker Bryant
17.07.2011
24.08.2011
5
12701
 
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Dieses Kapitel
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Titel: Idiot - Collection
Autorinnen: Royal Chicks
Genre: Dramedy
Rating: P16 Slash
Inhalt: Eine One Shot - Sammlung zu teilweise skurrilen Pairs mit Evan R. Lawson, seines Zeichens Idiot.
Kapitel/Shots: 1 / 5
Reviewantwort: Ja, per Mail
Disclaimer: Die in dieser Geschichte als Vorlage verwendeten Rollen mit den dazugehörigen Charakterzügen gehören nicht uns, nur dem Schöpfer selbst und wir wollen ihm mit dieser Fanfiction in keinem Fall zu Nahe treten oder etwas unterstellen, geschweige denn verletzen.

Vorwort: Liebe Leser, wir begrüßen euch herzlich zu unserer Royal Pains Shot Sammlung. Einigen Fans wird sicher bekannt sein, dass Divya ein Pair mit Evan mal als Divyot betitelte und das regte uns zu dieser Idiot - Collection an. Euch erwarten Pairs mit Evan, mit denen ihr niemals gerechnet hättet und wir hoffen, dass ihr euch für den ein oder anderen Shot begeistern könnt.
Des weiteren finden wir es ganz lustig, wenn wir jeden Shot mit einem kleinen lustigen Evanzitat beginnen^-^


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> Benimm dich. Das war ein völlig unschuldiges Bier!  - Zitat aus Folge: Und der Haifisch, der hat Proteine


Shot 1 - Hankiot



Der Himmel über den tausenden Villen in den Hamptons prägte eine romantische Himmelsstimmung. Die rötlich gewordene Sonne neigte sich dem Untergang zu und bedeckte alles Land mit besinnlichem Licht.
Evan, der auf der Terrasse saß, streckte auf dem Liegestuhl alle Viere von sich und schloss genüsslich die Augen, während sein älterer Bruder Hank an einem alkoholischen Getränk nippte.
„Das Leben ist echt toll“, frohlockte Evan zufrieden und sog die Luft genießerisch ein, wodurch ihn sein Bruder etwas skeptisch musterte. „Glaubst du, dass ist das Richtige?“
Unbekümmert zuckte der Jüngere die Schultern. „Wieso sollte es das nicht sein? Wir leben hier im Paradies, wenn ich später mal in die Hölle kommen sollte, ist es mir das wert.“ Evans Miene zierte ein spöttischer Ausdruck, weswegen er von dem Promiarzt sofort ermahnt wurde. „Dass du nicht einmal ernst bleiben kannst.“
„Du machst dir ständig zu viele Gedanken um alles und jeden! Genieße doch einfach den Augenblick!“, riet der Jüngere den Älteren, öffnete die Augen und richtete sich leicht auf. Seine Hand bewegte sich zum kleinen Tischchen, welches zwischen den zwei Liegestühlen stand, und griff sich sein Glas, befüllt miz einem Cocktail, mit Hilfe dessen Strohhalms er das Getränk zu sich nehmen konnte.
„Ich gebe es nur ungern zu, aber ich glaube, du hast recht“, stimmte Hank nun endlich zu, verschränkte seine Arme gemütlich hinter seinem Kopf und blinzelte in die untergehende Sonne.
Langsam bemerkte er, wie ihm wärmer wurde, da der Alkohol anfing zu wirken, weshalb sein Lächeln breiter und genügsamer wurde.
Evan trank währenddessen kräftig weiter. Er liebte es sich einfach mal gehen zu lassen und zusammen mit seinem älteren Bruder machte dies natürlich auch eine Menge Spaß, anstatt alleine oder mit irgendwelchen Frauen, die er am nächsten Tag wahrscheinlich sowieso nicht mehr leiden konnte.
„Weißt du, Hank“, begann er, erhob sich und schwankte nach rechts und nach links, weswegen der Promiarzt unwillkürlich grinsen musste.
Der Jüngere setzte sich zu seinem Bruder auf den Liegestuhl, hielt noch immer seinen Cocktail in der Hand und lehnte sich über die Beine des Älteren, „Ich bin echt froh, dass wir beide so ein gutes Verhältnis haben. Stell dir mal vor, wir wären zerstritten. Gibt’s ja schließlich auch in manchen Familien!“
Die Worte kamen fast nur noch lallend aus dem Mund des Finanzchefs, „Darauf trinken wir!“
Er hob das Glas und als er es wieder senkte, führte er es zum Mund und nahm einen kräftigen Schluck daraus.
„Das ist wirklich positiv“, war Hank ebenso der Meinung und nippte auch noch an seinem Glas, ehe er den starrenden Blick Evan's bemerkte.
„Was ist?“
„Ich habe noch nie bemerkt, welch wunderschöne Augen du hast“, hauchte er und wandte sich nicht ab, während der Promiarzt etwas irritiert die Stirn runzelte.
„Evan, du hast definitiv zu viel getrunken!“ Hank, ebenso angeheitert, jedoch noch bei weitem klarer im Kopf als sein jüngerer Bruder, entzog sich ihm, in dem er sich aus dem Liegestuhl erhob.
„Ich werd jetzt besser ins Bett gehen. Morgen wird wieder ein anstrengender Tag.“
„Darf ich dich daran erinnern, dass du morgen frei hast!?“ Unkontrolliert legte sich Evan auf den Liegestuhl und versuchte krampfhaft die müden Augenlider oben zu halten, was ihm sichtlich schwer fiel.
„Evan, ich habe so gut wie nie frei“, erwiderte Hank augenrollend, ging auf Evan zu und entnahm ihm das Glas. „Ich glaube, das reicht für heute.“
Der Arzt war trotz seiner angeheiterten Lage noch immer pflichtbewusst und überließ seinen jüngeren Bruder nicht einfach seinem Instinkt, ab wann er aufhören sollte zu trinken.
„Nur noch einen Schluck“, bettelte Evan und robbte über den Liegestuhl, wobei er kopfüber hinunter stürzte und unsanft auf dem Boden aufkam, doch dieser Schmerz wurde durch die Menge an Alkohol, die Evan zu sich nahm, betäubt.
„Das gibt’s doch nicht, dass du von diesem Glas so betrunken geworden bist!“, bemängelte Hank verwirrt und entdeckte sogleich das Schmunzeln des am Boden liegenden Evan. „Ich hab vielleicht schon so eins...“ Er machte eine Pause, ehe er weiter sprach, „oder zwei... oder drei...“
Hank überlegte kurz und seufzte dann tief, „Na komm jetzt, ich bringe dich ins Bett.“
Er umschlang mit seinen Armen den Körper des Jüngeren und zerrte ihn in die Höhe, „Hey, hey... du gehst aber ganz schön ran!“
„Evan!“, zischte Hank und bat ihm um Mithilfe, doch der Finanzchef ließ sich einfach hängen.
„Sollten wir uns nicht erst einmal näher kennen lernen, bevor wir miteinander ins Bett gehen?!“
Das durfte doch nicht wahr sein?! So betrunken hatte Hank ihn schon lange nicht mehr erlebt. Vor ein paar Minuten konnte man doch  noch völlig normal mit ihm reden und plötzlich war er wie weggetreten. Kurz bevor sie wieder im Innenbereich hinein schreiten konnten, richtete sich Evan plötzlich mit Mühe und Not auf, klammerte sich an seinen Bruder fest und blickte ihn fest an.
„Aber keine Sorge, ich bin auch nicht abgeneigt.“
Mit seinen letzten Kräften richtete er sich auf, kam Hank's Gesicht immer näher, der aus Verwunderung nicht zurück wich, und drückte ihm belanglos einen heftigen Kuss mitten auf seine Lippen. Der Exclusivarzt riss daraufhin entsetzt die Augen auf und stieß seinen Bruder ohne zu zögern von sich. Dass Evan so übertreiben konnte, war ihm nur einmal bekannt geworden, als sie zu zweit auf einer Party waren, der Jüngere über den Durst getrunken hatte und sich an alles rangemacht hatte, was bei drei nicht auf den Bäumen war. Evan wurde durch den Alkohol noch hemmungsloser, als er sich ohnehin schon verhielt, deshalb sollte sich Hank eigentlich gar nicht darüber wundern, trotzdem überkam es ihm mit seinen Gedanken, schließlich bekam man nicht alle Tage einen dicken Kuss von seinem Bruder.
„Was sollte das?“, fragte Hank zähneknirschend, doch sogleich bemerkte er seinen Bruder auf den Boden kauernd, da er ihn eben noch von sich gestoßen hatte, konnte er sich nicht auf den Beinen halten.

Nachdem Hank endlich seinen Bruder in den Wohnbereich hievte, glitt sein Blick auf die Flaschen, aus denen Evan den Alkohol gemixt hatte und so wunderte er sich nicht mehr. Dieser bestand nur aus hochprozentiger Flüssigkeit.
„Ach, Evan“, stöhnte der Exclusivarzt auf und schleppte ihn mit aller Kraft in sein Zimmer. Sehr zur Freude Hanks, war der Finanzchef die Zeit über ganz still und rührte sich nicht.
Mit einem kräftigen Ruck zog er den Jüngeren auf das Bett und befreite ihn von seinen Schuhen und seiner engen Kleidung, anschließend legte er die Decke über seinen Körper.
„Endlich“, war Hank erleichtert, löschte das Licht im Zimmer und schloss leise die Tür, woraufhin er sich in sein eigenes Zimmer begab, in dem er sich von seiner Kleidung entledigte und sich ins Bett fallen ließ. Lediglich seine Boxershorts behielt der Arzt für die Reichen und Schönen an und zog sich die Decke über. Innerhalb einiger Minuten schlief er sofort ein, auch bei ihm hatte der Alkohol Spuren hinterlassen.

Der Mond machte seine Runde und ließ die Sonne zurück auf ihre Position, deren Strahlen durch das Fenster der Villa schienen. Von der Helligkeit leicht geblendet, öffnete Hank träge die Augen, rieb sich diese und gähnte noch einmal, bis ihm auffiel, dass sich ein leichter Druck auf seinem Oberschenkel breit machte.
Doch das war nicht das einzige, was er bemerkte. Über ihm lag ein schlafender Evan, dessen Hand sich über den Körper des Arztes ausbreitete und die andere hatte er wohl weiter unten platziert.
Hank drehte seinen Kopf nach rechts und schaute nun in das Gesicht seines Bruders, wobei sein ruhiger und gleichmäßiger Atem den Promiarzt sanft streifte.
Unbeholfen versuchte sich Hank behutsam von seinem kleinen Bruder zu lösen, um ihn nicht zu wecken, wurde jedoch augenblicklich leicht rot, da sowohl er, als auch Evan unbekleidet, außer den Boxershorts, in seinem Bett lagen.
Zu dem gestrigen Kuss musste dies eine merkwürdige Atmosphäre zwischen den Beiden eröffnen.
Hank wollte so schnell wie möglich raus aus dieser zweideutigen und verfänglichen Situation und entschwand aus dem Bett, sogleich auch aus dem Zimmer, um ein Glas kalten Wassers zu trinken. Durch den Alkohol bekam er leichte Kopfschmerzen, doch diese waren nichts im Vergleich zu diesem merkwürdigen Gefühl seinen Bruder geküsst zu haben und anschließend mit ihm im Bett gelandet zu sein. Wieso war dieser überhaupt in sein Bett gekommen?
Seufzend ließ er sich mit dem Glas auf die Couch fallen und legte den Kopf zurück, bis er schleppende Schritte, die sich langsam näherten, vernahm. Es konnte sich nur um Evan handeln, der wohl durch die blendende Sonne erwacht war und sich nun eine Tablette holen wollte, da ihm womöglich genau wie Hank, sogar noch etwas schlimmer, der Schädel brummte.
„Guten Morgen!“, grüßte der Promiarzt, doch Evan verzog dabei nur das Gesicht „Nicht so laut, Hank! Ich hab tierische Kopfschmerzen.“
„Ja, kein Wunder“, murmelte der Ältere und beobachtete seinen Bruder dabei, wie er sich eine Kopfschmerztablette in ein Glas bröckelte.
„Wieso hab ich eigentlich gestern in deinem Zimmer übernachtet?“, erkundigte sich Evan, als er das komplette Glas leerte, bei seinem Bruder, der mit den Schultern zuckte. „Eigentlich frage ich mich das selbst. Schließlich habe ich dich abends in dein Bett gebracht, aber am morgen lagst du über mir.“
„Über dir? Muss sicher lustig ausgesehen haben!“, erwiderte der Jüngere schmunzelnd, hielt sich jedoch sofort wieder den Kopf, der einen stechenden Schmerz auslöste.
„Das war bei Weitem nicht das Schlimmste, was du in deiner Trunkenheit gemacht hast.“ Hank stand auf und steuerte auf Evan zu, der sich den schmerzenden Kopf hielt und den Älteren erwartungsvoll anschaute. „Nicht? Was denn noch?“
„Na ja“, druckste Hank herum und wich den fragenden Blicken aus.
„Sag schon. Hab ich dich mit dem Messer bedroht, dich geschlagen, was?!“
„Du hast mich geküsst!“, warf ihm dann sein Bruder in einem Atemzug entgegen.
„Oh.“ Das war alles, was er dazu sagte, ehe er sich auf die Couch legte.
„Normalerweise schleppst du doch, wenn du betrunken bist, nur Mädchen ab, die dir gefallen. Die Hemmschwelle hast du auf jeden Fall gestern überschritten“, meinte Hank kritisch dazu.
„Da muss ich dir zustimmen, zumal ich dich gar nicht so hübsch finde“, entgegnete Evan unbekümmert und wäre es das normalste von der Welt.
„Gar nicht auszudenken, was passiert wäre, wenn ich auch noch betrunken gewesen wäre“, grübelte der Promiarzt laut nach, was Evan ein Lächeln entlockte.
„Du meinst, dann wärst du auch über mich her gefallen?“
„Das ist nicht so witzig, wie du dir das vorstellst!“
„Ach, Hank, es ist doch nichts passiert.“ Evan legte eine Hand auf seine Stirn und seufzte angestrengt über die Schwarzmalerei seines Bruders, schließlich war wirklich nichts passiert außer einem Kuss, bei dem der Finanzchef jedoch auch etwas mulmig wurde, wenn er sich vorstellte seinen Bruder auf die Lippen geküsst zu haben.
Hank nickte. „Na gut. Beenden wir das Thema.“
Evan erinnerte sich sowieso nicht mehr wirklich daran, deshalb musste der Ältere wohl aufgeben, die Situation breit zu treten, weswegen er sich seinen Koffer, in dem er alle Utensilien für sämtliche Notfälle aufbewahrte, griff und das Haus verlassen wollte, doch sein Bruder stand ihm plötzlich im Weg.
Trotz der starken Kopfschmerzen und seiner Übelkeit rappelte er sich auf, um Hank einen kleinen Kuss auf die Wange zu geben und grinste daraufhin breit.
„Komm bald nach Hause, damit wir da weiter machen können, wo wir gestern aufgehört haben!“
Hank schüttelte den Kopf, jedoch musste selbst über die Abgebrühtheit seines Bruders lachen. „Du bist so ein Idiot, Evan.“
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