Die Flamme des Phoenix

GeschichteAbenteuer, Romanze / P18 Slash
Draco Malfoy Harry Potter Hermine Granger Ronald "Ron" Weasley Severus Snape Theodore Nott
17.07.2011
06.12.2011
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Dieses Kapitel
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Disclaimer:  Alles gehört natürlich J.K. Rowling! Ich hab mir ihre Süßen nur mal ausgeliehen um meine eigene kleine Geschichte mit ihnen zu spinnen ^^

Wow! Vielen, vielen lieben Dank ihr alle! So viele Kommis… *vor Freude nicht weiß ich tun soll* Da kann man ja gar nicht anders als gleich weiter zu schreiben, nicht wahr??

Also: vielen Dank für die lieben Reviews an:

Katzenfreundin

11thEspada

Jackyyo

Lady Toni70

Weissmagiger

Destiny218

Summergirl97

ilona57

HERMINE M

Darina Saphira

Elrktra van Helsing



Kapitel 1: Bibidos‘ Bibel



Kaum, dass er am nächsten Morgen aufgewacht war, zückte er seinen Zauberstab und wollte sein Äußeres ändern. Hier, in der Nähe von so vielen anderen Zauberern und Hexen funktionierte die Spur schließlich nicht richtig, also musste er sich auch keine Sorgen machen, dass das Ministerium gleich vor seiner Türe stand.

Vor dem Spiegel in dem kleinen Bad schwang er ihn also und murmelte leise einen Zauberspruch, der seine Haarfarbe von Schwarz in ein dunkles Braun ändern sollte – doch es funktionierte nicht! Ganz gleich, wie oft er den Spruch wiederholte, seine Haare blieben Schwarz…

Naja, vielleicht hatte er sich den Spruch oder die Bewegung nicht richtig gemerkt? Also versuchte er einen anderen Spruch, der zumindest seine Augenfarbe ändern sollte… Doch wieder: Nichts! Rein gar nichts!

Frustriert machte er eine scharfe Bewegung mit seiner rechten Hand – KLIRR! – der Spiegel war explodiert!

Erschrocken wich Harry einen Schritt zurück, dann sah er seinen Zauberstab verwirrt an.

Okay. Auf ein Neues.

Mit einem lockeren Schwenk war der Spiegel wieder ganz.

Harry seufzte.

Na toll! An seinem Stab oder seinem Unvermögen schien es nicht zu liegen, dass er sein Äußeres nicht ändern konnte… Aber woran dann? Und wie zum Teufel sollte er sich so in der Winkelgasse blicken lassen, ohne dass gleich die ganze Magische Welt davon wusste, dass „Harry Potter“ hier war?

Na gut. Da gab es dann wohl nur noch eine Möglichkeit…



Unter seinem Tarnumhang stand er jetzt vor einem der Geschäfte in der Nocturngasse.

>>Bibidos‘ Bibel<<

Er hatte keine Ahnung, was er an einem Ort mit einem derartigen Namen zu suchen hatte, doch als er Tom gefragt hatte, wo er einen Fluchbrecher finden konnte, der sich für ihn etwas anschauen würde, das sich nicht mehr im Äußeren verändern ließ und nicht zu viele Fragen stellen würde, hatte er ihn erst zweifelnd angesehen, ehe er ihm etwas auf einem Zettel gekritzelt hatte. Als Tom ihm den Zettel übergeben hatte, hatte er noch geflüstert: „Aber das wissen Sie nicht von mir, Finn!“

Und jetzt stand er hier. Er hatte die Adresse schon zum gefühlt tausenden Mal kontrolliert, doch es stimmte: Das hier war der richtige Ort.

Er schüttelte den Kopf – Zweifel würden ihm jetzt nicht helfen! Und er hatte immer noch seinen Zauberstab und Tarnumhang auf seiner Seite!

Kurzerhand tauchte er in einen finsteren Torbogen ab und streifte sich seinen Tarnumhang von den Schultern, um ihn schnellstmöglich in einer seiner Taschen der Hogwartsrobe, die er trug, verschwinden zu lassen. Dann zog er seinen Zauberstab und sprach einen Illusionszauber über sich selber aus, der ihn unsichtbar machen würde und ging über die Straße um das Geschäft mit dem seltsamen Namen zu betreten.



Drinnen herrschte ein künstliches Zwielicht, das durch die vielen Kerzen eine seltsame Atmosphäre verbreitete.

Hinter der Theke lümmelte ein relativ junger Zauberer – doch er gehörte nicht unbedingt der schönen Sorte an… Er passte hier, in die dunkle und unheimliche Gasse sehr gut fand er – doch was ging das ihn an? So lange er seine Arbeit erledigte, konnte es Harry gleich sein, wie er aussah.

„Womit kann ich helfen?“,  fragte der Mann mit schleppender Stimme – er hatte noch immer nicht den Blick gehoben.

Harry verdrehte die Augen und fragte, noch immer unsichtbar: „Ich habe gehört, hier arbeitet ein Fluchbrecher?“

„Oh!“, jetzt sah der Andere auf – und sofort trat ein verwirrter Ausdruck auf sein Gesicht, während seine Augen den Raum absuchten.

„Also? Ja oder Nein?“, wollte Harry genervt wissen und der Inhaber nickte abwesend: „Ja, das stimmt – womit kann ich helfen?“

Wie eine gebrochene Platte, schoss es Harry durch den Kopf, doch er beschloss, gleich reinen Tisch zu machen… Nach ein paar Vorsichtsmaßnahmen, versteht sich!

„Gibt es hier noch einen anderen Raum?“, wollte er wissen.

„Oh – ja, natürlich, folgen Sie mir…“

Und mit diesen Worten ging er vor durch eine Türe hinter dem Tresen und Harry folgte ihm in einen weiteren Raum.



Der Raum war klein, doch durch einen Zauber erhellte er sich von selbst, sobald sie ihn betraten. Es befanden sich nur ein paar Kisten und eine kleine Sitzecke in dem Zimmer, das war alles.

Der Verkäufer ging zu der Sitzecke und ließ sich nieder: „Bitte – setzen Sie sich.“

Harry legte schnell einen Zauber über den Raum, der ihn abhörsicher machen würde und nahm dann den Illusionszauber von sich.

Noch war der Verkäufer nur verwirrt über einen so jungen Kunden, doch als Harry auch noch seine Kapuze zurückstreifte schnappte der Andere nach Luft.

„Harry Potter?! Was… Was machen Sie denn hier?!“

Über Harrys Züge huschte ein finsteres Lächeln: „Das sagte ich doch schon: Ich bin auf der Suche nach Jemandem, der sich mit dem Brechen von Zaubern auskennt – Oder habe ich mich so undeutlich ausgedrückt?“

Der Andere schüttelte schnell mit dem Kopf: „Nein – natürlich nicht…“

„Ich brauche Jemanden, der mir sagt, weshalb ich mein Aussehen nicht ändern kann – also? Bin ich hier richtig?“

Mit einem Nicken erhob sich der Andere: „Aber ja – ich werde Ihnen helfen, Mr. Potter… Aber woher glauben Sie zu wissen, dass Sie mir trauen können?“

Harry lachte leise: „Ich weiß es eben nicht, mein Lieber.“

„Gut…“, zögerte der Verkäufer misstrauisch, „Bitte: Setzten Sie sich. Ich muss einige Zauber über Sie aussprechen, Sir…“

„Natürlich“, schnarrte Harry und setzte sich auf eine der Kisten: „Bitte: Ich warte.“

Als der Andere auf ihn zukam und seinen Zauberstab hob, um den ersten der Zauber auszusprechen, spannten sich seine Finger um seinen eigenen Stab und seine Augen folgten jeder der Bewegungen des Fluchbrechers ganz genau.



Nach geschätzten drei Stunden stand Harry mit dunkelbraunen Haaren und blauen Augen wieder auf der Straße vor dem Laden „Bibidos‘ Bibel“ – um ein Problem ärmer und tausend Fragen reicher. Er wusste nicht, ob ihn das freuen oder ärgern sollte…

Der Grund, aus dem er sein Äußeres nicht hatte ändern können, wie er wollte, war ein Bann gewesen, der wohl schon seit seiner Geburt auf ihm gelegen hatte… Jedenfalls hatte der Mann den Bann gebrochen – doch jetzt müsste er sich sein „Harry Potter“ Aussehen zaubern müssen…

Seine Augen waren zwar noch immer grün, doch seine Haare waren nicht mehr so widerspenstig wie zuvor – eigentlich gar nicht – und die Haare waren ebenfalls noch schwarz, doch mit einem seltsamen, roten Stich… Er konnte nicht sagen, woher er eine solche Haarfarbe hatte… Sie wirte nicht wirklich natürlich: Aber gut. Er konnte immer noch sagen, er hätte sich die Haare gefärbt, das war also kein so großes Problem. Sein Teint war etwas heller als zuvor… Doch das war es dann eigentlich auch schon fast wieder… Seine Narbe jedenfalls war durch die Aufhebung des Bannes nicht verschwunden… Leider!

Aber wieso zum Teufel hatte man einen Bann über ihn gelegt? Und vor allem: Wer?

Es gab noch mehr Fragen, doch bevor er sich darüber den Kopf zerbrach, würde er seine Schulsachen kaufen gehen, die er für sein nächstes Jahr brauchen würde und dann würde er die Buchläden durchstöbern, auf der Suche nach einer Lösung für die Frage nach dem Bann.

Und vielleicht würde er sich dann um seine Freunde kümmern und von ihnen eine Erklärung fordern, weshalb sie ihm nicht ein einziges Mal geschrieben hatten… Doch das hatte Zeit bis Morgen, nicht wahr?





Jaja… Noch mehr Fragen ><

Ich hoffe, euch hat das erste Kapitel gefallen?

Und es wäre toll, wenn ich wieder so viele Reviews bekommen würde! Das ist ein richtiger Ansporn schnell weiter zu schreiben!
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