Die Flamme des Phoenix

GeschichteAbenteuer, Romanze / P18 Slash
17.07.2011
06.12.2011
50
97649
68
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Dieses Kapitel
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Disclaimer:  Alles gehört natürlich J.K. Rowling! Ich hab mir ihre Süßen nur mal ausgeliehen um meine eigene kleine Geschichte mit ihnen zu spinnen ^^

Das ist meine erste Story, die ich on stelle: Ich hoffe sie gefällt euch ^^ Und ich würde mich sehr über ein paar Kommis von euch freuen! Dann schreibe ich auch schnell weiter, versprochen!



Prolog: Der Tropfende Kessel



Harry konnte es nicht mehr ausstehen! Irgendwann war es genug! Irgendwann reichte es!

Nicht nur, dass die Dursleys seit diesen Sommerferien wieder in ihre alten Muster zurückgefallen waren – nein! Seine ach so tollen Freunde hatten sich nicht die Mühe gemacht, sich bei ihm zu melden! Und das, wo er Ablenkung doch weiß Gott gut vertragen könnte, nach dem, was Ende des Jahres im Ministerium passiert war!

Schnell schüttelte er den Kopf: Es würde ihm nicht helfen, wenn er jetzt an Sirius dachte!

Er warf sich auf sein Bett und schloss die Augen.



Erst nach einigen Minuten drehte er seinen Kopf auf die Seite und sein Blick streifte den Tisch, der in der Ecke seines Zimmers stand. Kein einziger Brief befand sich darauf. Kein Brief von Ron, keiner von Hermine und keiner von jemand anders aus der DA… Auch keiner von Remus.

Er drehte sich auf den Rücken und seufzte.

Irgendetwas war seltsam mit ihm, seit seinem Geburtstag vor drei Tagen…

Sirius Tod schien ihn nicht mehr in diese endlose Traurigkeit zu ziehen, wie noch bis zum Abend davor. Klar: Er war noch traurig, dass er ihn verloren hatte, doch die Wut in ihm, dass er die Falle nicht erkannt hatte, schien seine tiefe Trauer verdrängt zu haben.

Auf der anderen Seite war er hauptsächlich wütend darüber, dass er noch keinen einzigen Brief von seinen Freunden bekommen hatte, anstatt dass er von ihnen enttäuscht war, wie es ebenfalls noch bis vor drei Tagen gewesen war.

Überhaupt schien sein Gefühlsleben auf dem Kopf zu stehen.



„Hey! Junge! Komm runter hier! Deine Tante hat eine Aufgabe für dich – also mach dich nützlich, wenn wir dich schon durchfüttern müssen!“, riss ihn sein Onkel aus seinen Gedanken. Doch das war noch nicht alles. Gleich hängte er noch an: „Und beeil dich gefälligst! Wir haben nicht den ganzen Tag Zeit!“

Leise murrend stand er auf und schlenderte aus dem Zimmer und die Stufen hinunter.

Das war noch so etwas, das sich geändert hatte. Er hatte keine Angst mehr vor seinen Verwandten. Weder vor den Strafen seines Onkels noch vor den Prügeln seines Cousins und dessen Kumpanen.

Es fühlte sich so an, als könnten sie ihm nichts anhaben – als wäre er stärker als sie.



„Das hat viel zu lange gedauert, Junge!“, schimpfte sein Onkel, kaum, dass er unten angekommen war.

Doch Harry ließ sich nicht aus der Ruhe bringen und fragte stattdessen: „Sag mir doch einfach, was ich dieses Mal machen soll? Essen kochen? Abwasch? Einkaufen? Gartenarbeit? Haus wischen?“

Vernons Augen funkelten gefährlich: „Mach keine Scherze mit mir, Junge! Und jetzt Abmarsch zu deiner Tante – sie wird es dir schon sagen!“, meinte er hämisch.

Harry verdrehte die Augen und ging in die Küche, wo seine Tante bereits am Abwasch stand – der war es dann wohl nicht.

„Na endlich! Du hast dir ganz schön Zeit gelassen!“, keifte sie sofort, „Ich möchte, dass das Haus heute Abend glänzt! Und kümmer dich, wenn du schon dabei bist, um den Garten vorne – heute Abend kommen Geschäftspartner deines Onkels. Und du weißt, was passiert, wenn du dich nicht benimmst!“

„Natürlich Tante“, meinte er abfällig, „Ich mache mich sofort daran, Euren Wünschen zu genügen.“

Damit drehte er sich um und verschwand aus der Küche.

Draußen schnappte er sich den Mopp und begann damit, den Flur zu wischen. Verflucht sollte diese Zaubersperre sein, die Dumbledore und der Orden über sein Haus gelegt hatten. Von wegen, so könne Voldemort ihn nicht angreifen! Das Einzige, was dieser vermaledeite Zauber bewirkte war, dass er sich nicht wehren können würde!



Es ging bereits auf 18 Uhr zu und er mähte gerade den Rasen vor dem Haus – das Letzte von dem, was ihm aufgetragen worden war. Er hoffte, dass er sich für die Nacht in sein Zimmer zurückziehen können würde…

Doch sein Onkel machte ihm einen Strich durch die Rechnung.

„Hey! Bürschchen! Wo bleibst du? Komm her! Du bist spät!“

Harry schaltete resigniert den Rasenmäher aus und ging zum Haus, wo sein Onkel bereits auf ihn wartete.

Sein Onkel ging vor ihm hinein und schloss den Schrank unter der Treppe auf.

„So – und jetzt nimm deinen Schrott und verschwinde! Ich möchte dich hier nicht mehr sehen!“

„Bitte?“, fragte er ungläubig – hatte er nicht eben noch für sie geschuftet? „Und was ist mit Dumbledore? Er wird das doch nie erlauben!“

Sein Onkel schnaufte: „Ist mir doch egal was dieser Quacksalber will oder erlaubt! Mir macht niemand Vorschriften, kapiert? Und so aufmüpfig wie du seit kurzem bist, kann niemand von uns verlangen, dich noch weiter durchzufüttern! Du bist alt genug, um dich um dich selber zu kümmern! Also mach, dass du verschwindest! Na los! Worauf wartest du noch?“

Kaum, dass er den ersten Schock überwunden hatte, breitete sich ein Grinsen auf seinem Gesicht aus: „Aber immer doch – ich bin weg!“

Damit zog er seinen Schulkoffer aus dem Schrank und steckte seinen Zauberstab in seine Hosentasche – wie gut, dass er alles gleich in dem Koffer gelassen hatte! Somit musste er nicht noch einmal nach oben, um etwas zu holen. Und Hedwig hatte er gleich in Hogwarts gelassen. Bei den Schuleulen fühlte sie sich bestimmt wohler, als in einem kleinen Käfig, aus dem sie nur selten hinaus durfte. Und diese Ferien waren seine Fenster sogar wieder mit Gittern versehen gewesen. Als er das bemerkt hatte, war er wirklich froh über seine Entscheidung gewesen.



Auf dem Weg nach draußen, drehte er sich noch einmal um:  „Wenn Dumbledore fragt, wo ich bin: Das ist dann euer Problem! Solange keiner von euch sieht, wohin ich gehe, werde ich auch nicht wieder kommen – zumindest nicht bis nächste Sommerferien… Aber in denen werde ich sowieso volljährig, also keine Angst.“

Und mit diesen Worten schloss er die Türe hinter sich und ging zur Straße, die er dann entlang ging, bis zu der Einfahrt, in der er Sirius das erste Mal gesehen hatte. Anfangs hatte er ja doch tatsächlich gedacht, es wäre der Grimm gewesen! Lachhaft!

Er streckte seinen Zauberstab in die Straße hinaus und es dauerte nicht lange, da erschien auch schon der Fahrende Ritter.

Schnell zog er sich die Kapuze seines abgetragenen Dudley-Shirts in die Stirn und stieg ein.

„Und? Wohin soll’s gehen?“, fragte ihn Stan und Harry lächelte süßlich: „Wohin schon? Zum Tropfenden Kessel bitte, Stan!“

„Aye! Zum Tropfenden Kessel also? Und? Wie heißt du, mein Freund?“

„Nenn mich einfach Finn.“

„Finn, hm? Also gut. Möchtest du etwas zu Trinken, bis wir dort sind?“



Die Fahrt hatte nicht allzu lange gedauert und Stan half ihm beim ausladen von seinem Koffer. Dann verabschiedete er sich schnell und schon stand Harry wieder alleine da.

Lange wollte er hier draußen nicht stehen bleiben also ging er in den Pub, wo er sogleich von Tom begrüßt wurde. Er bat ihn um ein Zimmer – unter dem Namen Finn, gleich wie zuvor, man brauchte ja nicht allzu viele andere Namen annehmen, es würde nur auffallen, wenn ein Finn zwar hier abgestiegen war, aber jemand – auf den die gleiche Beschreibung passte – sich unter anderem Namen ein Zimmer genommen hat. Vor allem jetzt, wo niemand mehr die Existenz Voldemorts anzweifeln konnte.



Oben in seinem Zimmer ließ er sich sofort auf das Bett fallen und noch bevor er an irgendetwas anderes denken konnte, als an Schlaf, war er auch schon im Reich der Träume.

Doch sein Schlafendes Gesicht zierte ein breites Grinsen.

Ja. Er hatte sich entschlossen! Er wusste jetzt, was er zu tun hatte.





So! Ich hoffe es hat euch gefallen! Ich weiß, ich habe noch nicht wirklich viel verraten, aber das kommt noch!

Und sobald ich zumindest ein Review habe, schreibe ich weiter! Wer weiß, vielleicht kommt sogar noch heute das erste Kapitel, wenn ihr mir fleißig Kommis da lasst!
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