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Die Vergangenheit des Dämons

von Mina8888
GeschichteFantasy, Liebesgeschichte / P12 / Gen
Dawn Warden Julien DuCraine
17.07.2011
09.03.2012
7
7.292
 
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17.07.2011 1.342
 
,,Was?", fragte ich ungläubig.
,,Ja!", riefen alle drei gemeinsam und mit einem feten grinsen im Gesicht.
,,Ich habe sie heute morgen gesehen, als sie beim Direktor war und ihren Stundenplan geholt hat", meinte Beh
,,Ab morgen geht sie offiziell auf diese Schule!", rief Susan begeistert und es sah so aus als würde sie jeden Moment Luftsprünge machen.
Unwillkürlich musste ich auch grinsen.
,,OMG! Ich dachte, ich sehe sie nie wieder!"
,,Das dachten wir alle", meinte Mike
,,Ja. Wisst ihr noch, wie wir alle geheult haben, als wir erfahren hatten, dass sie geht?", ich dachte daran, wie wir uns alle vor etwa einem Jahr, als sie gehen musste, weil ihr Onkel einen neuen Job gefunden hatte. Wir hatten und alle gegenseitig umarmt mit Kathy in der Mitte- und geweint.
Susan lachte, ,,Ja, allerdings. Aber einer von uns, da erinnere ich mich noch, hat am meisten von uns allen gewint"
wir sahen zu Mike, der rot wurde- was wirklich niedlich aussah- und schnell wegschaute.
,,Wer ist Kathy?", schaltete sich Julien in unser Gespräch ein. Für einen Moment hatte ich ihn total vergessen.
,,Kahy ist eine Freundin von uns. Kurz bevor du auf diese Schule gekommen bist, ist sie gegangen- zu den Philippinen, weil ihr Adoptivvater dort seine Familie hatte und einen neuen Beruf gefunden hatte.", erkläre ich ihm.
Als es dann klingelte, machten wir uns alle gemeinsam in die Turnhalle auf, denn Maik hatte Basebaltraining, Julien Fechten und Beth und ich Leichtadlethik die letzten beiden Stunden.
Während dieser zwei Stunden und der Fahrt nach Hause gab ich mein bestes, meinen Hunger zu unterdrücken. ich stieg von der Blade, stieg die vier Stufen zum Anwesen hinauf, deaktivierte die Alarmanlage, öffnete die Tür und wir gingen hinein. drinnen aktivierte Julien wie immer wieder die Alarmanlage, verschwendete keine Zeit, zog mich an sich und schob den Kragen seiner Lederjacke beiseite.
Der Anblick seiner Kehle ließ mich wie gebannt darauf starren und mir über die Lippen lecken. Langsam, wie in Trance, näherte ich mich ihm und legte meine Lippen an seinen Hals. ich strich mit ihnen über seine Haut, bis ich den regelmäßig schlagenden Puls spüren konnte. Dort biss ich schnell, aber vorsichtig zu und spürte darauf, wie sein unendlich süßes und begehrenswertes Blut meinen Mund füllte und ich schluckte gierig und wollte mehr. ich spürte, wie die Gier in meinem Magen ihre Krallen für einen Moment tiefer in mich bohrte, ehe sie sie mit jedem weiteren Schluck, den ich trank, wieder herausnahm. Als ich die Gier kaum noch spürte, nahm ich meine langen Eckzähne aus seinem Hals und leckte zweimal behutsam über seine Wunden, bis nichts mehr zu sehen war.
Erst jetzt bemerkte ich, dass Julien mich ganz eng an sich gezogen hatte und ich meine Hände in seinem Haar vergraben hatte. Jetzt sah ich ihm in seine dunkler gewordenen Augen und küsste ihn leicht.
,,Ich liebe dich", flüsterte ich und lehnte meine Stirn gegen seine Brust.
Er nahm mich auf die Arme, küsste mich noch einmal und brachte mich ins Wohnzimmer, wo er mich in den Sessel setzte und sich vor mich kniete.
,,Ich muss jetzt jagen gehen, aber ich werde so schnell wie möglich wieder da sein."
,,Beeil dich lieber. Ich muss nämlich noch Mathe machen und das schaffe ich nie im Leben alleine.", ich versuchte locker zu klingen, aber Julien wusste, wie sehr es mich bedrückte, wenn er weg war.
,,Du weißt, dass ich dich nie länger als nötig allein lasse", sagte er und war im nächsten Moment aus der Tür.
Ich saß lange Zeit einfach auf dem Sofa; was sollte ich denn auch schon groß machen ohne Gesellschaft? putzen kam gar nicht erst in frage und auf Fersehen hatte ich keine Lust. Seufzend nahm ich meine Schultasche und fing an, Hausaufgaben zu machen. Mathe versuchte ich gar icht erst allein zu lösen. ich hatte zwar eine Gut Arbeit geschrieben, aber ich musste zugeben, dass Julien mir geholfen hatte und es war ein ganz anderes Thema gewesen, als jetzt. Ich las zuerst unsere Englisch Lektüre und erledigte dann einen Aufsatz in Spanisch..
Plötzlich hörte ich es von draußen an die Tür klopfen. das konnte unmöglich Julien sein; er hatte eigene Schlüssel. Adrien, der zu besuch kam? Aber würde er nicht vorher - wie immer- anrufen? Oder hatte er es getan und Julien hatte vergessen, es mir mitzuteilen? Aber... was war, wenn es jemand war, der... zu Gerards Seite gehört hatte? ich spürte, wie sich meine Kehle vor Angst zuschnürte und mein Herz schneller schlug, während ich langsam in den Flur trat. Doch dann hörte ich eine mir nur zu bekannte Stimme rufen, ,,Dawn! ich weiß, dass du da bist! ich hab dich durchs Fenster gesehen! mach auf!"
,,Kathy!", schrie ich verwundert und begeistert zugleich, rannte die restlichen paar Meter zur Tür, deaktivierte die Alarmanlage und öffnete- und fand mich übergangslos in einer Umarmung mit Kathy wieder.
,,Dawn!", schrie sie aufgeregt, als sie sich von mir löste- mit einem fetten Grinsen auf ihrem Gesicht. Ich betrachtete sie und staunte wieder über ihre Schönheit; Ihr Gesicht war blass und makellos, ihre großen, runden dunklen Augen sahen mich mit einem Hundeblick an und ihre langen, roten Locken reichten ihr bis zur Taille. Ein kalter Luftzug schlug mir ins Gesicht und wehte damit auch Kathys Geruch zu mir herüber- und ich erstarrte. Nicht etwa, weil es die Gier in mir entfachte, sondern, weil es Lamiablut war! Ich starrte sie ungläubig an und versuchte, mir darauf einen Reim zu machen, aber alles, an was ich denken konnte, war, dass sie eine Lamia war.
,,Kathy, was... was ist passiert?", brachte ich verdattert heraus. Ich wusste nicht, wie ich die Verwunderung in meinem Kopf in Worte fassen sollte, als mit dieser banalen Frage.
Sie hingegen sah gar nicht verwundert aus. Als würde sie wissen, dass ich meinen Wechsel hinter mich gebracht habe.
,,Kann ich reinkommen?", fragte sie mich.
,,Ja natürlich", meinte ich und nichte in den Flur, um ihr zu bedeuten, reinzukommen, was sie dann auch tat, ,,Ich bin grad allein zu Hause. normalerweise wohne ich hie zusammen mit meinem Freund.", erklärte ich ihr, schloss die Tür und geleitete sie zum Wohnzimmer.
,,Julien. ich weiß", sie setzte sich in den Sessel. bei Juliens Namen wurde ihre Stimme traurig.
,,Woher weißt du das?", fragte ich sie. doch ehe sie aussprechen konnte, hörten wir Juliens Blade in die Einfahrt des Anwesens einfahren. Verwirrt hörte ich zu, wie der Motor erstarb und er zum Anwesen rannte. Warum war er so schnell zurück? Ich war mir sicher, dass kaum eine Stunde vergangen sein konnte nach seinem Aufbruch.
Ich sah zu Kathy, um ihr zu sagen, wer da gerade kam, aber sie sah so aus, als würde sie es wissen. Sie saß da mit angehaltenem Atem und ganz versteift. ich fragte mich, was los mit ihr war, als Julien die Tür aufschloss und ins Wohnzimmer rannte. Mit beinah wildem Blick sah er suchend durch den Raum, entdeckte mich und schon wich alle Anspannung aus seinem Körper und die Wildheit in seinem Blick wich Erleichterung. Dann wanderte sein Blick weiter und plötzlich stand dort ein solch herzzerreißender Schmerz, dass mir unwillkürlich Tränen die Augen traten. Vor allem aber, weil ich diesen Schmerz auch über unsere geistige Verbindung spürte.
Ich sah zu Kathy, die nun aufgestanden war, die Hand nach Julien ausgestreckt mit Tränen in den Augen. Ich drehte mich wieder zu Julien um, der seine Voudranj Miene aufgesetzt hatte; ohne jegliche Emotion. Wieder kam die Seite an dem Jungen, den ich liebte, zum vorschein, die ich nicht leiden konnte. Man hätte meinen können, dass ihm dieses Mädchen hier nichts bedeutete, hätte man seinen Schmerz vorhin nicht gesehen. Doch ich wusste es besser. Ich kannte ihn besser. Und ich spürte seine Emotionen über unsere Verbindung, die er vor mir zu verbergen versuchte.
,,Catherine?", fragte er und seine Stimme klang erschreckend kalt und kühl, sodass sowohl ich als auch Kathy zusammenzuckten, ,,Wie kann das sein?"
Wer soll das sein? Catherine? Seine... Seine Schwester?
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