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Die Vergangenheit des Dämons

von Mina8888
GeschichteFantasy, Liebesgeschichte / P12 / Gen
Dawn Warden Julien DuCraine
17.07.2011
09.03.2012
7
7.292
 
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17.07.2011 533
 
,,Dawn, wach auf", hörte ich diese wunderbare Stimme und spürte diese unglaublich weichen Lippen sanft auf den meinen ruhen. doch ehe sie sich wieder zurückziehen konnten, griff ich in Juliens Haar, zog ihn tiefer herunter und vertiefte den Kuss.
Ich hörte, wie er leise lachte, als er sich sanft von mir losmachte. doch ich dachte immer noch nicht daran, aufzustehen.
,,Dawn, steh auf. du willst doch wohl nicht die Rückgabe deiner Mathearbeit verpassen, oder?", meinte er belustigt.
Die Erinnerung an die Mathearbeit ließ mich genervt seufzen und Julien lachen. Ich drehte mich auf die andere Seite, damit er mich nicht mehr nerven konnte. Doch Julien war ein Spezialist, wenn es darum ging, andere Leute in den Wahnsinn zu treiben, nur, damit diese ihm gehorchten. und sein derzeitiges Opfer war Ich.
,,Du hast die Wahl: entweder du stehst von alleine auf oder ich helfe nach und ich kann nicht versprechen, dass es angenehm wird.", drohte er, doch ich war in Halbschlaf verfallen und hörte ihm gar nicht zu.
Als er aufgehört hatte zu reden, dachte ich, er hätte auf gegeben. Da konnte man sehen, was für ein naives Schaf ich doch war! Er wäre nicht mein Julien, wenn er aufgegeben hätte.
Denn plötzlich hatte ich mich aufgerichtet, die Augen zu gekniffen und den Mund vor Schock weit aufgerissen- und plitschnass bis auf die Haut. Julien hatte es tatsächlich gewagt, eiskaltes Wasser auf mich zu werfen.
Da stand er nun. Mit nichts weiterem, als Boxershorts bekleidet, mit einem Eimer in der Hand und dem frechen Grinsen eines zehnjährigen, der wusste, dass er Mist gemacht hatte, aber keine Strafe bekommen würde, im Gesicht.
Ich sah ihn halb erschrocken, halb vorwurfsvoll an, wobei ich versuchte, nicht auf seinen Körper zu sehen, denn dann, das wusste ich, hätte ich die Sache mit dem Eiswasser vergessen und mich auf ihn gestürzt.
,,Bist du jetzt vollkommen durchgedreht?!", fauchte ich und versuchte mein bestes, eine vorwurfsvolle Miene aufzusetzen, aber das hielt nicht lange an. ich musste loslachen und Julien mit mir.
,,Das wirst du mir büßen", sagte ich immer noch lachend und ging auf ihn los- das heißt, ich wollte auf ihn losgehen. Hätte er mich nicht aufgehalten. Er nahm mich bei den Armen und hielt mich fest. Er hatte sein übliches arrogantes Grinsen aufgesetzt. Als ich mich weiterhin wehrte, fing er an mich zu kitzeln.
Das ganze endete damit, dass wir lachend- ich, weil er mich kitzelte und er, weil es ihm Spaß machte- auf dem nassen Bett landeten. Schließlich hielt ich es nicht mehr aus und ergab mich.
,,Ich nehme an, jetzt bist du wach", meinte er und zog mich wieder auf die Füße.
,,Du bist unmöglich", sagte ich und schüttelte lachend den Kopf. Dann ging ich ins Bad, trocknete meine Haare, legte ein bisschen Make-up, Wimperntusche, Kajal und Rouge auf und nahm mich aus dem Kleiderschrank eine schwarze Röhren- Jeans und eine graue Bluse. In meinem Zimmer bemerkte ich, dass Julien schon die nassen Laken abgenommen und die ebenso nasse Matratze auf den riesigen Balkon des Hale- Anwesens zum trocknen gebracht hatte.
Ich schnappte mir meine Tasche und gind die Treppe runter, wo Julien schon auf mich wartete.
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