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Onkel Dagobert und die Kathedrale der Knausrigkeit

GeschichteAllgemein / P12
Dagobert Donald Gundel
14.07.2011
17.08.2011
5
1.008
 
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14.07.2011 241
 
Es war ein strahlend heller Sommertag. Donald Duck lag zufrieden schnarchend in seiner Hängematte im Garten und träumte von Daisy. Schade, dass sie nicht da war; sie musste Oma Duck dabei helfen, ihren legendären Apfelkuchen zu backen. Die Jungs waren in der Schule und Donald genoss die herrliche, seltene Ruhe.
Diese wurde urplötzlich durch das schrille Klingeln des Telephons im Haus gestört. Donald streckte auf, verlor das Gleichgewicht in der Hängematte und stieß mit einem dumpfen Schlag auf dem Boden auf. Er rappelte sich auf, rannte zum Haus, durch die Tür ins Wohnzimmer, wo das Telephon stand.
Mit schnellen Schritten näherte er sich dem klingelnden Apparat - nur noch wenige Meter! - da trat er auf einen herumliegenden Rollschuh der Kinder, rutschte aus, fiel zu Boden, stieß mit dem Kopf gegen das Tischchen, auf dem das Telephon stand. Das Telephon fiel scheppernd zu Boden und die Hörermuschel lag neben Donalds Kopf am Boden.
Benommen vernahm er eine aus dem Hörer dringende Stimme: "Nehmen Sie ein R-Gespräch aus Entenhausen an?"
"Ja", stöhnte Donald entnervt. Er wusste was ihn erwartete: Nur Onkel Dagobert rief per R-Gespräch an. Bestimmt wollte er, dass Donald für 30 Kreutzer bei ihm arbeitete. Aber diesmal nicht! Nicht heute!
Onkel Dagoberts Stimme drang aus dem Hörer: "Hallo Donald! Komm schnell! Ich habe etwas für Dich!"
Donald war fassungslos: "30 Kreutzer pro Stunde?"  - "Nicht doch! Heut ist Dein Geburtstag!"
 
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