Surfen für Anfänger

von AnOy-
GeschichteAllgemein / P12
Dina Demeris Elizabeth Hawke Garth King Russell "Russ" Skinner Toby Johnson Verity McGuire
12.07.2011
12.07.2011
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„Toby, Tobs! Komm, gib mir mein Skateboard wieder!“ „Hol´s dir doch Russell!“ „Bitte, To …“, weiter kam Russ nicht, weil jemand die Tür zum Schuppen, in dem die Zwei waren, unsanft aufschlug. „Hi, Dina!“, sagten beide gleichzeitig. Dina lächelte übers ganze Gesicht. „Gibt´s was Neues?“, wollte Russ wissen. Dina setzte sich aufs Sofa und sagte: „Aley hat mich gefragt, ob ich morgen mit ihm surfen gehe.“ „Du kannst doch gar nicht surfen!“, meinte Russ. Plötzlich ging Dinas Lächeln den Bach runter.
Nach einer kurzen Pause fragte Dina: „Hey, Toby, kannst du nicht irgendwas erfinden, damit ich auf dem Brett stehen bleibe?“ „Ich weiß nicht“, sagte Toby. „Ich überleg mir was.“ „Danke Toby!“
Kurz darauf verließ sie sie wieder. Toby und Russ sahen sich an, zuckten mit den Schultern und aßen ein Stück Pizza.

Am nächsten Tag holte Russ Toby von zu Hause ab. Auf dem Weg zur Schule fragte Russ: „Hey, Tobs, hast du dir schon was für Dinas Problem überlegt?“ „Nee, noch nicht. Aber ich mach´s nach der Schule.“
Nach den ersten beiden Schulstunden bei Mr. Tessler fragte Dina Toby: „Und, hast du dir was ausgedacht?“ „Mir ist noch nichts eingefallen.“ „Du musst dich beeilen, bitte“, sagte Drina. „Ich soll um halbdrei am Strand sein!“ Nachdem sie das gesagt hatte, ging sie zu ihrem Schließfach und kramte darin herum.
„Dann wollen wir Toby doch mal einen Strich durch die Rechnung machen.“ „Aber Elizabeth, du weißt doch gar nicht, worum´s geht.“ „Ich weiß, aber das kann man ja rausbekommen.“ Elizabeth und Verity standen um einer Ecke und belauschten Toby und Russ.
„Du solltest dir wirklich langsam was ausdenken. Sonst könnte Dina wirklich unangenehm werden“, meinte Russ.

Es war große Pause und Elizabeth ging mit Verity und Garth geradewegs auf eine Wand zu. Doch was war das! Die drei gingen einfach hindurch? Nein, Geister waren sie nicht. Elizabeth hatte ein Hologramm vor dem Eingang erstellt. Dahinter befand sich eine Treppe, die in den früheren Keller der Schule führte. Elizabeth hatte ihn aber zu ihrem persönlichen Labor umgebaut, da ohnehin nie jemand den Keller benutzte.
„Und, was machen wir jetzt?“, fragte Garth. Elizabeth antwortete: „Wir geben Verity eine Brosche mit kleiner Kamera und können so erfahren, was Toby vorhat.“ Sie steckte ihr die Brosche an; dann machte Verity sich auf den Weg. Die beiden Anderen schauten durch einen Bildschirm und erkannten so, was sich vor Verity abspielte. Sie lief in die Richtung von Toby und Russ und lehnte sich nahe von ihnen an die Wand. Genau in diesem Moment hatte Toby einen Gedanken, wie er Dina auf dem Surfbrett halten konnte und erzählte es seinem Freund.
Elizabeth und Garth hörten angestrengt zu. Als Toby Russ alles erzählt hatte, kam Elizabeth auch schon eine Idee.

Nach der Schule rannten Toby und Russ zurück in den Schuppen. Russ setzte sich auf das Sofa und Toby fing an, Chemikalien vorsichtig miteinander zu vermischen.
Zehn Minuten später war er fertig.
Als Dina zu ihnen kam und noch einmal nachhakte, was die Lösung ihres kleinen Problems betraf, konnte Toby voller Stolz bestätigen, dass er etwas Passendes erfunden hatte. „Und, was ist es?“, fragte Dina nach. „Eine Sprühflasche!“, grinste Russ. Toby reichte Dina die Flasche und erklärte ihr: „Das musst du auf deine Fußsohlen sprühen. Wenn du dich auf das Surfbrett stellst, dann bleibst du so lange stehen, bis du runter willst.“ „Vielen Dank, Toby!“, Dina umarmte ihn und lief zur Tür. Toby rief ihr hinterher: „Aber es darf nicht mit Schmiere in Berührung kommen!“

Die drei waren pünktlich um halbdrei am Strand. Dina stellte ihr Surfbrett ab. Kurz darauf kam Alex und begann ein Gespräch.
Leider wussten sie nicht, dass sich Elizabeth mit Verity und Garth hinter einer Mauer versteckten, die nahe bei Dinas Surfbrett endete.
Elizabeth gab Garth eine kleine Schatulle. „Schmiere damit das Surfbrett ein“, sagte sie.
So schlich Garth sich hinter das Surfbrett und schmierte es ein.
Irgendwann fragte Alex: „Gehen wir jetzt surfen, Dina?“ „Natürlich, wozu sind wir denn hier?“ Dina sprühte schnell ihre Füße ein, nahm ihr Surfbrett und folgte Alex. Die zwei schwammen ein Stück hinaus und als die erste Welle kam, stellten sie sich auf ihre Bretter. Dina spührte. Wie sie sich mit ihrem Brett etwas anhob – dann platsche es auf einmal laut. Dina war von ihrem Brett direkt in die Welle gefallen.
Alex sprang ihr hinterher, ergriff sie und schwamm mit ihr zurück zur Oberfläche. Er erspähte ein Surfbrett, schwamm mit ihr dorthin und ließ Dina darauf Platz nehmen, während er neben ihr im Wasser schwamm. Er lächelte: „Schätze du brauchst noch etwas Unterricht. Das können wir zwei heute nachholen.“ Dina hatte sich von dem Schock erholt und lachte. Sie freute sich schon darauf.
Toby und Russ, die alles mit angesehen hatten, berichteten es dem Bademeister, da sie sich Sorgen um Dina machten. Dieser stieg auf sein kleines Boot und fuhr aufs Meer hinaus, um die beiden einzusammeln.

Nachdem Dina und Alex zurück an Land waren, kamen Toby und Russ ihnen schon entgegen gerannt und fragten: „Ist etwas passiert?“ „Nein“, antwortete Dina. „Ich bin nur vom Brett gefallen.“ Sie schaute Toby vorwurfsvoll an.
Als Dina und Alex sich entfernten meinte Toby zu Russ: „Ich weiß gar nicht, wie …“
Die Schatulle mit der Schmiere lag noch auf dem Boden. Toby nahm sie auf und sagte nur ein Wort: „Elizabeth!“ Die beiden warfen sich einen Blick zu.

Am Abend trafen sie sich mit Dina im Schuppen. Sie erzählte den Beiden ganz aufgeregt vom Tag und wie toll er gewesen war. Weshalb sie vom Brett gefallen war, interessierte sie schon gar nicht mehr.
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