Daddy's Little Girl

GeschichteRomanze / P16
Craig Hunt Kelly Capwell
11.07.2011
11.07.2011
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Daddys little girl

Kelly Capwell hatte diese Party's satt. Immer dieselben Leute. Langweilig. Immer lächeln. Immer CC schmeichelnd.

Sie wollte endlich etwas erleben. Provozieren.
Ihre auch so perfekte Familie ärgern.

Aber weit und breit war kein interessanter Mann zu sehen. Logisch. Interessante Männer standen nicht auf CCs Liste.

Unauffällig verlies sie den großen Saal des Countryclubs und ging in den Garten.

Draußen war die Musik leise zu hören. Kelly hatte sich eine ruhige Stelle mit Blick auf das Meer gesucht. Man konnte viel sagen, aber nichts gegen die Stadt. Es war einfach wunderschön in Santa Barbara. Sie konnte sich nicht vorstellen woanders zu leben.

Kelly begann sich langsam zu bewegen.
Plötzlich hörte sie eine Stimme aus dem Dunkeln.

"Hallo Süße. Nette Show."

Kelly sah sich um, konnte aber nicht sehen wer es war.

"Ich tanze nicht für Fremde."
Ein großer, gutaussehender Mann trat aus dem Dunkel.

"Dann tanzen Sie doch für mich."
"Ich weiß nicht. Was bekomme ich dafür?"

Craig Hunt wusste wen er vor sich hatte. Kelly Capwell, reich und wunderschön. Die Klatschblätter hatten recht und die Fotos waren keine Täuschung.

Ihre Figur war eine Sünde wert. Und sie war blond. Hieß es nicht Blondinen haben mehr Spaß als andere Frauen.
Ob das stimmte?

Er fing in seiner Tasche nach einer Dollar-Note zu suchen.

"Einen Dollar."

Kelly schaute ihn ungläubig an.

"Hey, Schätzchen. Ich weiß doch nicht, ob sie gut sind."
"Ich bin gut."
"Nur Gerede. Ich will Taten sehen. Zeig mir was, Schätzchen."

"Schätzchen, Süße?"

"Was dagegen?"

Wahrscheinlich sollte es ihr nicht gefallen, aber irgendwie klang es provozierend.

Sie wollte doch Spaß haben.

Das die Musik wieder begann, fing sie an sich zu bewegen. Craig hatte sich ins Gras gesetzt und genoss die Show.

Nach 2 Liedern hörte sie auf und ging zu ihm hin.

"Zufrieden?"

"Vielleicht." Er zog sie zu sich hin und küsste sie.

Kelly war durch seine schnelle Bewegung überrascht und verlor die Balance.

So fiel sie in seine Arme.

"Das gefällt mir schon mehr, Süße. Du nimmst dir was dir gefällt, oder?"

Kelly spielte die schockierte.
"Hey, das ist unfair."

"Fair?", er drehte Kelly und schließlich lag sie auf dem Rücken und sah ihn mit großen Augen an.

Er hielt sie fest und fuhr fort sie zu küssen. Nach ein paar Momenten gab Kelly nach und erwiderte seine Küsse.

"Nicht schlecht", dachte sie. "Vielleicht war der Abend doch nicht ganz verloren."

"Küssen konnte sie", dachte Craig.

Als sie mit den Händen durch seine Haare fuhr, wurde er aufgeregter.

Er musste sie stoppen, sonst konnte er für nichts garantieren.

Kelly merkte, dass er ihre Küsse nicht mehr erwiderte.

"Gibt es ein Problem?", fragte Kelly.

"Kommt darauf an, was du willst. Ein wenig rummachen oder aufs Ganze gehen?"

Das hatte Kelly lange nicht gehört.

"Wie heißt du eigentlich?"

"Craig."

"Willst du nicht wissen wie ich heiße?"

"Schätzchen und Süße sind ob für mich, denkst du nicht ?"

"Naja, warum nicht. Aber was meinst du mit aufs Ganze gehen?"

"Das wirst du schon sehen. Aber ich denke, dass du noch nicht soweit bist. Du bist doch Daddy Little Girl. Die tut so etwas nicht."

Ohne es zu wissen, hatte Craig ausgesprochen was Kelly dachte.

Nein, sie hatte genug davon nur CC Capwells Tochter zu sein.

"Wo wohnst du?"

"Nein, so läuft das nicht. Jetzt und hier."

"Was? Hier kann uns doch jederzeit jemand überraschen."

Er stand auf.

"Dann bist du nicht dass was ich gesucht habe."

Kelly blieb sitzen. Das war unfair, warum gab es eigentlich nur ein entweder oder?

Er hielt ihr seine Hand hin und zog sie hoch.

"Hattest du noch nie Sex im Freien? Mit einem Unbekannten?"

Sie schüttelte den Kopf.

"Ich verstehe. Ein großer Schritt."

Er beugte sich zu ihr und gab ihr einen kleinen Kuss.

"Du bist wirklich süß. Und sexy. Wenn du es dir überlegst, du wirst mich sicher finden."

"Aber ..."

Bevor sie den Satz beendet hatte, war Craig im Dunkeln verschwunden.

Ein paar Wochen später

Es verging einige Zeit bis Kelly Craig wieder sah. Inzwischen war ein gewisser

Robert Barr in der Stadt eingetroffen und hatte die ganze Familie Capwell durch-

geschüttelt.

Kelly hatte sich Hals über Kopf in ihn verliebt. Dass der nur Augen für Eden hatte, konnte sie nicht verstehen.
Immerhin war Eden durch glücklich verheiratet.

Bisher hatte es noch nie eine Konkurrenz zwischen den beiden Schwestern gegeben.

Dass Craig Hunt zu Robert Barr gehören konnte, damit hatte sie nicht gerechnet. Jetzt saß sie allein im Orient Express und wartete auf ihr Essen als sich jemand zu ihr setzte.

"Hallo Süße."

Sie sah ihn überrascht an.

"Hallo Craig."

"Du hast nicht nach mir gesucht", sagte er vorwurfsvoll.

"Ich hatte zu tun.

"Tatsächlich."
Er machte eine Pause.

"Robert Barr ist nichts für dich."

"Was?"

"Vergiss ihn. Er hat kein Interesse."

Sie sah ihn trotzig an. Wenn sie wollte dann bekam sie jeden Mann.

Craig lachte auf. Er konnte ihre Gedanken lesen.

"Glaub mir dieser Mann ist nichts für dich. Er hat nur Augen für deine Schwester. Ich dagegen ..."

"Eden ist verheiratet."

"Und ? Das wird Bobby nicht abhalten."

"Ich habe bisher noch jeden Mann bekommen. Willst du wetten?"

Wetten, dafür war Craig sofort zu haben.

"Was bekomme ich, wenn ich gewinne?"

"Das wirst du nicht."

"Na dann. Trotzdem einen Einsatz musst du machen."

"Gut. Du darfst dir etwas aussuchen."

"Ok."
Kelly dachte sich schon was Craig wollte, aber sie fühlte sich auf der sicheren Seite.

"Du hast zwei Tage."

Er reichte ihr die Hand und sie schlug ein.