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Raumschiff des Schicksals

GeschichteSci-Fi, Liebesgeschichte / P18 / MaleSlash
Dylan Hunt Fehdman Metis
09.07.2011
31.07.2011
6
5.723
1
Alle Kapitel
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Dieses Kapitel
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09.07.2011 660
 
Autor: Susanne Christie
Fandom: Andromeda     
Pairing: Fehdman Metis/Dylan Hunt
Disclaimer: Sämtliche Rechte und finanziellen Gewinne an den von mir in dieser Geschichte benutzten Charakteren liegen bei deren Erfindern und Copyrightinhabern.
A/N: Diese Geschichte schließt unmittelbar an die Serienfolge "An fernen Ufern" an (Staffel 3.1, Folge 5), in der die Bellerophon und Captain Fehdman Metis vorkommen.


Raumschiff des Schicksals


"Captain Hunt, bitte kommen!"
Beka Valentines Stimme aus dem winzigen Kommunikationsgerät an seinem Shirt klang sehr dienstlich, und auf eine seltsame Art weit weg, fand Dylan. Dieser Eindruck bezog sich allerdings mehr auf eine subjektive Empfindung als auf die tatsächliche Entfernung, denn nach ihrem gemeinsam überstandenen Abenteuer flogen die Andromeda und die Bellerophon nahe nebeneinander durchs All.
Während Tyr Anasazi und Seamus Harper auf die Andromeda zurückgekehrt waren, war Dylan auf Bitte von Captain Metis auf der Bellerophon geblieben, um sich von ihm auf dem Forschungsschiff herumführen zu lassen und Erfahrungsaustausch zu betreiben.
"Hier Hunt. Was gibt's, Beka?"
"Admiral Ramirez von der Ehrengarde hat unseren sofortigen Aufbruch zum Planeten  Phoenix IX befohlen, den Weltallpiraten überfallen und plündern wollen", wurde Dylan von seinem Ersten Offizier informiert. "Die Lage ist sehr ernst, wie es heißt. Wir sollen den Piraten die Leviten lesen."
"Verstanden, Beka. Ich werde mit Captain Metis dinieren, danach fliegen wir sofort los."
"Ich denke nicht, dass für ein Dinner noch Zeit ist", wandte Beka Valentine ein. "Admiral Ramirez hat ausdrücklich befohlen, sofort zu fliegen."
"Nach dem Dinner ist sofort", entschied Dylan ruhig. "Geben Sie mir zwei Stunden."
"Ich weiß nicht, ob wir das verantworten können, Dylan, falls sich die Lage auf dem Planeten weiter zuspitzt und wir zu spät kommen. Unsere Abflugzeit wird dokumentiert, und wenn Admiral Ramirez herausfindet, dass wir unseren Abflug aus nichtigen Gründen verzögert haben......."
".......dann werde ich als der Captain der Andromeda dafür geradestehen!" erwiderte Dylan im Befehlston. "Hunt Ende."



Auf dem Kommandodeck der Andromeda Ascendant hob Beka Valentine überrascht die Brauen und schaute zu Tyr Anasazi und Trance Gemini hin. "Ich frage mich, was Dylan an diesem Schiff so sehr interessiert, dass er einen Auftrag der Ehrengarde dafür hinten anstellt. Das hat er noch nie gemacht."
"Es scheint nicht nur das Schiff zu sein", bemerkte Tyr trocken. "Vor allem dieser Captain Metis hat es ihm aus irgendeinem Grund angetan. Dylan und Metis haben sich die ganze Zeit über merkwürdig angeschaut, als wir an Bord waren."
"Merkwürdig angeschaut?" wiederholte Beka verständnislos. Sie war nicht mit auf der Bellerophon gewesen und wusste folglich nicht so recht, wovon Tyr sprach.
"Ja. Dylan hat Metis angeschaut wie ein juveniles Lebewesen, das einen Erwachsenen anhimmelt", erklärte der Nietzscheaner. "Als hätte dieser Metis etwas, das ihn besonders interessiert."
"Vielleicht deshalb, weil er in dem Captain einen Gleichgesinnten gefunden hat", sinnierte Trance. "Dylan hat wenig Gelegenheit, sich mit anderen Führungsoffizieren auszutauschen."
"Das könnte sein", meinte Tyr. "Nur hat Metis Dylan ebenfalls seltsam angeschaut."
Trance hob kurz die Schultern. "Die Bellerophon fliegt sein Jahrhunderten einsam durchs All. Da wird Captain Metis froh sein, endlich einen Gesprächspartner zu haben."
Tyr schüttelte den Kopf. "Dieser Metis scheint mir weniger an Dylans Taten und Leistungen interessiert zu sein als an Dylans Person."
"Denkst Du, Dylan ist in Gefahr?" fragte Beka besorgt, aber Tyr schüttelte ein weiteres Mal die prachtvolle Haarmähne.
"Im Gegenteil. Ich denke, Metis steht auf Dylan."
Ein amüsiertes Lachen entkam Bekas Kehle. "Du meinst, Captain Metis begehrt ihn?"
Tyr nickte, und Beka lachte erneut. "Davon wird Dylan aber bestimmt nicht begeistert sein."
"Da wäre ich mir nicht so sicher", entgegnete Tyr gelassen, und während Beka in die dunklen Augen des Nietzscheaners sah, gefror ihr das Lachen auf den Lippen.
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