Adventure of our Life

GeschichteAllgemein / P18 Slash
Hige Kiba Toboe Tsume
08.07.2011
05.07.2015
27
42558
2
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Prolog



Früher gab es viele Wölfe, die sich in Menschen verwandeln konnten. Doch die normalen Menschen hassten und verabscheuten diese Gestaltwandler und machten Jagd auf sie. Ganze Rudel wurden ausgerottet und daraufhin versteckten sich die Wölfe. So wie das Rudel von Sheila. Sheila war die jüngste in ihrem Rudel, mit gerade mal 16 Jahren. In ihrer Menschengestalt sah sie noch jünger aus, aber was sie am meisten störte, war, dass sie in Wolfsgestalt doppelt so jung aussah und auch sehr klein war. Ihre Mutter beteuerte zwar immer, dass dies normal sei, aber Sheila konnte das nicht so wirklich glauben.

Ihr Rudel war gut versteckt, auf einer verlassenen Farm. Das dachte sie zumindest, aber eines Tages kamen einige Männer auf die Farm, in der sie lebten. Sie hatten Gewehre, Flammenwerfer und Granaten dabei. Kay, der Rudelführer schrie seinem Rudel zu, sie sollten weglaufen, bevor es zu spät sei. Man hörte Schüsse, Wolfsgeheule und dann die kalte Stille. Plötzlich sprangen alle auf, liefen los. Es war ein Wettlauf gegen den Tod. Nur wusste jeder Wolf, dass in diesem Fall der Tod siegen würde. Einige Wölfe wurden umzingelt, so auch Sheila.

Angstvoll sah sie sich um und sah überall blutdurchtränkte Leichen. Ohne Nachzudenken griff die Wölfin den erstbesten Menschen an und biss zu. Sie erwischte den Arm des Mannes, wurde aber sogleich wieder auf den Boden geschleudert. Sheila schlitterte durch die Blutlachen und ihr wurde klar, dass sie die Einzige war, die überlebt hatte. Sie versuchte aufzustehen, doch ihre Rippen schmerzten von dem Aufprall. Der Mann, den sie angegriffen hatte, funkelte sie wütend an. Er richtete sein Gewehr auf sie und schoss.

Die Wölfin spürte den pochenden Schmerz und  Blut floss aus der Wunde an ihrer linken Seite. Qualvoll zog sie sich über den blutdurchtränkten Boden, verfolgt von dem grausamen Lachen des Mannes. Langsam robbte sie nach draußen. Es hatte geschneit und der Boden war von Schnee bedeckt. Sie hinterließ eine Blutspur im Schnee, der ihren Schmerz an der Seite betäubte. Der Mann, der auf sie geschossen hatte, stand plötzlich vor ihr und grinste sie an. Er richtete sein Gewehr auf sie und betätigte den Abzug ein zweites Mal. Sheila spürte, wie die Kugel ihren Körper durchdrang und dann war nichts mehr, außer Leere.

Die Männer schütteten die Farm voll Benzin und zündeten sie an. In wenigen Sekunden brannte sie lichterloh. 20 Wölfe hatten sie umgebracht, doch sie fühlten keine Schuld. Nein, sie freuten sich.

Diese Geschichte über den Tod eines Rudels konnte man oft und in vielen Varianten erzählen, denn so geschah es oft, auf der ganzen Welt.



Anmerkung:
Es kommt auf den Wolf an, wie alt er ist. Manche sehen in ihrer Wolfsgestalt um die Hälfte jünger aus, als in Menschengestalt. (Dies kommt in seltenen Fällen vor, man weiß aber nicht warum)
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