Professor Layton und die verbotene Frucht

GeschichteAllgemein / P18
Hershel Layton
03.07.2011
09.07.2011
3
4721
 
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1. Diese Geschichte wird auf alle Fälle Adult! Das heißt, es wird.. Naja ihr könnt es euch sicherlich schon denken... *grins*
2. Ich HASSE Rosetta Stone... ich meine, was fällt der eigendlich ein sich ständig so unzüchtig an den armene Professor ranzuschmeißen? Wiederlich... Allerdings bin ich beim stöbern im Netzt auf ein fanart gestossen, welches einfach so unsagbar frech und irgendwie auch niedlich war, das ich zu der folgenden FF inspiriert wurde. ^^
Das Bild findet ihr hier:
http://invertedmind-inc.deviantart.com/art/Going-Down-197582571
3. Ich wünsche euch viel Spaß bei dieser kleinen FF und präsentiere euch hiermit das Erste Kapitel! (Auch wenn es etwas kurz ist...)



1.

„Jetzt, oder nie…“ Sie musste es tun. Heute. Jetzt. Oder sie würde vielleicht nie wieder die Chance dazu haben. Heute war die Treppe wegen Bauarbeiten gesperrt, er musste also den Fahrstuhl nehmen. Und sie würde auf diesen Augenblick warten. Und hoffen. Hoffen das er kam, hoffen das niemand sonst einstieg, hoffen dass alles so klappte, wie sie es geplant hatte. Und hoffen, das er sie nicht wütend von sich stieß, sie der Klasse verwies, vielleicht sogar anzeigte…
Aber sie musste es versuchen. Sie liebte ihn einfach zu sehr um ihn weiterhin nur aus der Ferne zu vergöttern, ihn mit Blicken zu fixieren und zu hoffen, dass er endlich begriff, was sie für ihn empfand. Sie wollte ihm endlich nahe sein. Auch körperlich… Und wenn er sie abwies, verwies, dann war es ihr egal, solange sie nur einmal seine Haut berühren, seinen Duft einatmen, seine Lippen auf ihren spüren durfte. Nur ein einziges mal…

Als sich die Tür schloss, schaffte sie es gerade noch, in die Kabine zu springen. Erleichtert atmete sie auf. Er sah sie nur fragend an, ein verschmitztes Lächeln auf den Lippen. „Wieder einmal spät dran, Fräulein Stone?“ „Nur ein wenig, Professor.“ Sie grinste, so wie immer. Sie musste ruhig bleiben, durfte sich nichts anmerken lassen. Frech und cool, so wie alle sie kannten, wie er sie kannte. Noch…
Abwartend lehnte sie sich gegen die Wand, an der die Knöpfe der einzelnen Etagen angebracht waren. Ganz unten war der Knopf mit der Aufschrift ‚Notfall Stopp‘. Während sie ihr Gegenüber anlächelte, suchte ihre Hand hinter ihrem Rücken genau diesen einen Knopf. „Noch nicht…“, versuchte sie sich in Gedanken klar zu machen. „Warte noch einen Augenblick…“
Ein Ruck ging durch die Kabine, als der Fahrstuhl abrupt stehen blieb. Überrascht sah der Professor die junge Frau an und doch brauchte er keinerlei Hinweise um zu wissen, dass der Fahrstuhl nicht zufällig gestoppt hatte. Rosettas freches Grinsen bestätigte seine Vermutung. „Mrs. Stone, was soll den das werden?“ Er sah sie fragend an, doch bis auf ihr Lächeln bekam er erst einmal keinerlei Antwort. Doch dann löste sie sich von der Wand und kam auf in zu, wobei sie nur grinsend meinte: „Ich musste verdammt lange auf diese Gelegenheit warten, Professor.“ Sie kam ganz nah an ihn heran, legte eine Hand auf seine Brust, drückte sich an ihn. „Zu lange…“
Sie merkte wie er zurückwich, unfähig etwas anderes zu tun als sie anzustarren. „Viel, viel zu lange…“ Schon ergriff sie den Kragen seiner Jacke und zog ihn zu sich und ehe sich der geschockte Professor irgendwie wehren konnte, hatte sie ihre Lippen auf seine gepresst. „Endlich…“, dachte Rosetta nur, während sie versuchte, jede Millisekunde dieses Augenblicks in ihrem Gedächtnis zu speichern, jedes noch so kleine Detail aufzunehmen und festzuhalten. Seinen Geruch, den Geschmack seiner Lippen, das Geräusch seines rasend klopfenden Herzens, das Gefühl ihm endlich nah sein zu können. All das wollte sie sich für immer in ihrer Erinnerung bewahren, denn sie glaubte nicht daran, dass sie einen solchen Augenblick noch einmal erleben durfte. Nicht mit ihm…

Er stand mit dem Rücken zur Wand, in doppelter Hinsicht. Zum einen hatte er in der engen Kabine keinerlei Ausweichmöglichkeiten und zum zweiten: Was sollte er tun? Die junge Frau wegzustoßen kam für einen Gentleman wie ihn nicht in Frage. Und außerdem… Er konnte nicht leugnen dass… es ihm gefiel. Dieses verbotene Spiel und besonders die Zärtlichkeit, die seine Schülerin ihm entgegenbrachte… „Deine Schülerin, Layton! Genau DAS ist sie, deine Schülerin“ Die Stimme in seinem Kopf schrie geradezu und der Professor wusste dass sie Recht hatte. Und so wollte Layton Rosetta zurechtweisen, doch als sie sich von seinen Lippen löste, musste er erst einmal nach Atem ringen.
Und dann sah er ihren Blick. Die großen, tiefgrünen Augen, die ihn so spitzbübisch ansahen. Das verschmitzte Grinsen. Er  spürte die sanften Hände, die über seine Brust glitten und er wusste, dass sie es nicht bei einem Kuss belassen würde. Sie wollte mehr. Viel mehr.
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