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Ragnas Reise

von inzu
Kurzbeschreibung
GeschichteAbenteuer / P12 / Gen
01.07.2011
09.10.2011
5
5.141
1
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01.07.2011 1.293
 
Ragna The Bloodedge. Das ist der Name des Mannes, der schon viele Gebäude der Regierung auf seinen Gewissen hat. Er steht gelehnt an einer Mauer und lässt sich gemütlich in der Abendsonne Sonnen, damit ihm wieder etwas wärmer wird. Die Nacht wird immer so Bitterkalt, wenn er keine Herberge findet, in der er sich über Nacht ausruhen kann.

Ein frischer Wind kommt auf und die Blätter wehen um den ruhenden Ragna. Dieser fängt ein Blatt zwischen zwei Finger auf und begutachtet es. Völlig in Gedanken versunken schnippst er das Blatt wieder weg und richtet seinen Blick in Richtung Himmel. Irgendetwas macht Ragna zunehmend Nervös. Liegt es vielleicht daran, das ihm die komplette Polizei am Hals hängt, und er nirgendswo mehr Ruhe findet? Den Eigentlichen Grund für die Zerstörung der Gebäude weiß Ragna selbst nicht genau. Ist ihm aber auch ziemlich Egal, ihn Kümmern andere, die ihn nicht betreffen, Herzlichst wenig. Auf Ragnas Kopf ist das höchste aller Kopfgelder gesetzt, kein Wunder das ihn alle sofort enttarnen. Mit dem Geld, was man bekommen könnte wenn man ihn Lebendig der Regierung ausliefert, kann man sich ein Großes Schloss kaufen und für den Rest seines Lebens aussorgen. Denn auf das ist die Heutige Menschheit aus: Auf Geld und Reichtum.

Ragna hingegen will nur seine Ruhe… und Antworten. Antworten zu seiner Vergangenheit. In seiner Kindheit wurde die Kirche in der Ragna lebte verbrannt. Auch all die Leute in der Kirche sind den Flammen zum Opfer gefallen. Ob Ragnas Schwester ebenfalls in den Flammen starb weiß er nicht. Auch verlor er seinen linken Arm, den ihn Jemand abgetrennt hatte. Der einzige Lebende Verwandte ist Jin, sein Bruder. Dennoch sind sich beide nicht wohl gesonnen. Wenn sich beide Treffen besteht Ragna auf Antworten, dennoch kommt es komischerweise immer zum Kampf. „Warum ist es immer so schwer für mich?“ beschwert sich Ragna. Er schließt kurz seine Augen und entspannt sich. „Bringt eh nichts sich über solch einen Dreck Gedanken zu machen“ denkt sich Ragna und Atmet tief aus. Mit einen Ruck setzt sich Ragna wieder in Bewegung, um eine Nächtliche Unterkunft zu finden. Den Kopf leicht gesenkt und die Hände in den Hosentaschen versteckt schleicht er durch die Straßen der Namenlosen Stadt. Ragna war schon in vielen Städten, er kann sich auch nicht alle Namen merken wo er schon war. Schon seit vielen Jahren streift er umher um die Gebäude zu vernichten, die der Regierung angehören, so hat er sich seinen Ruf als „Ragna, The Bloodedge“ verschafft und so wurde schließlich auch sein Kopfgeld um vielen Stellen erweitert.
Noch immer ist er auf der Suche nach einen Passenden Ort für die Nacht, doch es schaut schlecht aus für den Rebell. Er seufzt und sieht seine Linke Hand an. Sein Blick wird scharf und Hastig sieht er sich nach hinten um. Er wird verfolgt, ohne Zweifel. Ragna Schluckt, zieht aber noch nicht sein Schwert. Er möchte den Feind den Eindruck verleihen, er sei Unvorbereitet.

Da Plötzlich! Da Springt etwas auf ihn zu. Ragna kann gar nicht so schnell Reagieren und er wird umgeworfen. „Scheiße, das war’s“ Dachte er sich und liegt auf den Boden. Er erwartet ein lautes Gebrüll der Wachen und ein „Im Namen des Gesetzes, sie sind verhaftet“, doch das einzige was er hört ist ein Schnurren. Verwundert öffnet Ragna die Augen. Er stöhn erleichtert auf, als er feststellt, das sich die Person als Taokaka erweist. Sie liegt Schnurrend auf Ragnas Bauch und schmust, ähnlich wie bei der einer Katze Ragna ab was das Zeug hält. „Tao! Was zu verdammten Hölle machst du da?“ Ragna klingt mehr als genervt. „Ich habe Weisen Mann gesehen, der mir vor einen Jahr Fleisch gab. Tao hat sich so sehr gefreut, ihn wieder zu sehen, also musste Tao ihn einfach umarmen!“
In Taokaka sieht Ragna keine Gefahr, also hebt er sie von ihm Herunter. Seine Augen sind auf Taokaka gerichtet. Langsam streichelt Ragna über Taos Kopf und diese beginnt zu schnurren. Er seufzt. Ragna hat nun mit wirklich allem gerechnet, aber nicht von diesen Kätzchen.

Plötzlich springt Tao auf. Sie wedelt aufgeregt mit ihren Armen. „Tao hat etwas für Weißen Mann!“ sieht strahlt eine ruhige Aura aus und gibt es Ragna in die Hand. Es sind drei große Reisbällchen. Tao lächelt groß. „Tao hört Weißen Mann seinen Bauch bis hier her „Ich hab Hunger“ schreien“
Ragna zuckt eine Augenbraue hoch. „Genau das selbe hab ich zu dir gesagt, als ich dich zum ersten Mal getroffen habe, nicht wahr?“
„Miauuuuuuuuuu!!! Du weißt es noch?“ Ragna fasst sich an die Stirn. „Ja ich erinnere mich daran, dass ich dir etwas Fleischartiges Gab“
„wooooooow“ Taokaka scheint beeindruckt von Ragna zu sein. „Tao ist beeindruckt, das Weiser Mann das noch weiß… miau“
„Ich erinnere sie lieber nicht daran, dass sie es mir vor ca. 3 Minuten selbst gesagt hat“ Denkt er sich und bleibt still. Ragna sieht die Reisbällchen an. Ohne Taokaka dabei anzusehen bringt er ein verlegendes „Danke“ über die Lippen. Die Katzendame Freut sich total und wedelt aufgeregt mit ihren Katzenschweif. Ohne ein weiteres Wort isst Ragna den ersten Reisball ohne Mühe und schluckt es herunter. Kurz bevor er beim Zweiten reinbeißt, Fragt dieser Tao: „sag mal kleine, wo hast du bitte die Bällchen her?“
Taokaka muss sich am Kopf kratzen. „Öhm… Tao weiß gar nicht mehr, wo sie es her hat Miau.“
Ragna beißt etwas brummig in den Reishaufen und denkt nach. Da fällt ihn was wichtiges ein. Hastig steht der Rebell auf und Blickt zu der etwas verwirrt dreinschauende Taokaka. „Miau! Was hast du weißer Mann?“
Ragna schluckt hastig den Haufen Reis herunter. „Wir müssen weg hier. In der Nacht kann es gefährlich für kleine Katzen wie dich werden“
„Gefährlich? Miau? Tao hat super Kampffähigkeiten! Die Gefahr macht Tao keine Angst MIAUUUU!“
„Das glaube ich dir ja auch kleine Katze, dennoch möchte ich jeden möglichen Streit erst mal aus den Weg gehen.“
„Ahhh Taokaka versteht was Weiser Mann will…. Gut… gehen wir wo anders hin. In Sicherheit. Tao versteckt sich in einer Höhle in der Nähe.. Miau“
Ragna schaut sie an. „ich werde weiterziehen… Tao… Danke nochmal für den Reis“
Ohne ein Weiteres Wort dreht sich Ragna einfach um geht weiter. Taokaka schaut Ragna noch kurz hinterher, dann fragt sie sich selber: „wie ist Tao hier her gekommen? Und wo sind Taos Reisbällchen?“

Ragna hat inzwischen den Dritten Reisball herunter geschluckt und zuckelt gemütlich und zufrieden durch die Straßen. Endlich ist sein Magen auch mal wieder seit einiger Zeit voll und er ist wieder voll bei Kräften. Ob man es glauben kann oder nicht, Ragna mag Taokaka, sie ist ihn gegenüber sehr natürlich und Ragna muss sich keine Gedanken darum machen, das sie ihn bei der Polizei verpetzt. Eine Freundin zu haben, die nach vier Schritten alles vergisst kann sehr Praktisch sein. Doch Freut sich Ragna schon, das Tao ihn nach einen ganzen Jahr nicht vergessen hat.
Inzwischen ist die Sonne auch schon längst untergegangen und der Helle Mond leuchtet Hell auf den Planeten herab. Dennoch muss er sehr vorsichtig sein. In der Nacht streifen Wachen der Regierung durch die Straßen, die nach ihm Ausschau halten. Wenn eine Wache von seinen Aufenthaltsort Wind bekommt, hetzt er alle Wachen auf ihn und dann hätte er ein Problem.
Vorsichtig Späht er in den Ecken nach den Feind. Den Fähigkeiten von Ragna nach sollte es ihm kein Problem sein, unbeschadet hier heraus zu kommen. „Scheiße… warum muss den auch unbedingt eine Ausgangssperre bei Nach existieren?“ Denkt er sich und geht vorsichtig voran. Auf einmal sieht er, das die Straße vor ihm und hinter ihm mit Wachen stationiert sind. „scheiße“ denkt er sich. Und nun geht auch noch einer in seine Richtung. Ihm bleibt keine andere Wahl. Er muss in das Haus rein. Mit aller Kraft tretet er die Türe ein und schließt sie hinter sich
 
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