Mein schönstes Erlebnis in der Menschenwelt

KurzgeschichteRomanze / P6
27.06.2011
27.06.2011
1
1769
 
Alle Kapitel
2 Reviews
Dieses Kapitel
2 Reviews
 
 Datenschutzinfo
 
 
 
Eine kurze Story über das schönste Erlebnis in der Menschenwelt meines eigenen Charas. Sie ist eine Meerjungfrau aus Hanons Reich. Aber sie wird nicht erwähnt.
Ich hoffe ihr habt spaß am lesen. Diese FF ist schon etwas älter, also über eventuelle Rechtschreibfehler nicht wundern ^^

Have fun!
---------------------------------------------------------

Mein schönstes Erlebnis in der Menschenwelt


Ich war schon sehr oft in der Menschenwelt. Es ist sehr aufregend dort und man sieht jeden Tag etwas neues. Doch mein schönstes Erlebnis war das Frühlingsfest. Ich dachte es würde ein ganz normaler Tag werden. Ich stand, wie jeden Tag gut gelaunt, auf und machte die Vorhänge vor meinem Fenster auf, um mir wie jeden morgen mein schönes Zuhause anzusehen. Ach ja, man vermisst nach einiger Zeit schon seine Heimat.

Ich machte mein Bett und verschwand dann im Badezimmer, um mich fertig zu machen und zu duschen. Danach zog ich mir meine Menschenkleidung an. Sie besteht aus einem hellblauen bauchfreien T-Shirt, einem dunkelblauen Jeans Rock, der mir bis vor die Knie geht, dunkelblauen Stiefeln, die bis etwa kurz vor die Knie gehen und natürlich meine Hellblauemuschelkette.

Ich machte mich auf und ging nach draußen zum Strand. Wie schön ist es, am morgen am wunderschönen Strand entlang zu gehen, dachte ich mir mal wieder. Nachdem ich meinen Spaziergang beendet hatte, machte ich mich auf und suchte ein kleines Café, in das ich mich setzten konnte, um zu Frühstücken. Als ich gerade dabei war mein Brötchen zuessen, fragte mich ein Junge der etwas älter war, als ich: „Ist hier noch frei?“ Er deutete auf den Platz mir gegenüber. Ich nickte, weil ich gerade den Mund voll hatte. Er lächelte und setzte sich mit seinem eigenem Frühstück mir gegenüber. „Wie heißt du?“, fragte er nach dem er seinen ersten Bissen runtergeschluckt hatte. „Horo“, antwortete ich. „Hört sich eher männlich an“, erwiderte er. Diese Bemerkung tat ich mit einem Achselnzucken ab. „Also mir gefällt er“, antwortete ich und biss wieder von meinem Brötchen ab. „Ich hab ja nie gesagt das er nicht schön ist“, er musste grinsen.

„Und wie alt bist du Horo-Chan?“, auch er biss von seinem Brötchen ab. „13“, antwortete ich und nahm einen Schluck von meiner Cola. „Ahh“, sagte der Junge vor mir und auch er nahm einen Schluck von seinem Getränk. „Und wie heißt du und wie alt bist du wenn ich fragen darf?“, ich hatte nun mein Brötchen aufgegessen und fing mit meinem Crossong an. „Ich heiße Shinyu Akushi und bin 15“, erklärte er mir. „Verrätst du mir auch deinen Nachnamen? Ich würde dich lieber mit Nachnamen ansprechen, wir kennen uns schließlich noch nicht sehr lange“, fragte er mich. „Noyama“, sagte ich ihm.

„Na ja ich muss zur Schule. Hat spaß gemacht mit dir zu reden Noyama-Chan. Vielleicht sehen wir uns ja noch mal“, er lächelte mich an und brachte, ohne das ich noch etwas sagen konnte, sein Tablett weg. Kurz bevor er aus dem Café ging rief er mir noch mal zu: „Ach ja Horo ist ein hübscher Name“ Danach verschwand er und ließ mich verwirrt zurück. Ich wusste nicht was das sollte. Wieso hatte er gesagt mein Name wäre hübsch? Nicht das er das nicht wäre, aber wundert tat es mich doch. Ich machte mir keine weiteren Gedanken und aß mein Frühstück zuende.

Danach machte ich mich auf den Weg um ein bisschen Shoppen zu gehen. Ich hatte keine Schule, weil ich nicht sehr oft hier bin, deswegen lohnt es sich nicht auf eine Schule zu gehen. Als ich durch den Park ging, sah ich wie viele Stände aufgebaut wurden. Ich ging zu einer Frau und fragte: „Warum werden hier so viele Stände aufgestellt?“ Die Frau lächelte mich freundlich an und erklärte mir: „Heute ist das Frühlingsfest. Wusstest du das nicht? Es werden viele Stände aufgebaut an denen man essen und spielen kann und zum Abend gibt es ein schönes Feuerwerk und es werden Kimonos getragen. Hast du einen?“ Ich schüttelte den Kopf. „Geh gerade aus durch den Park und dann links da findest du einen Laden der Kimonos führt. Das Fest fängt heute um 16 Uhr an. Verpasse es am besten nicht“, sie lächelte mich noch einmal an, bevor sie sich umdrehte und weiter ging. Ich verbeugte mich schnell und machte mich auf den Weg zu dem Geschäft.

Nach einer halben Stunde kam ich wieder raus und hatte einen wunderschönen Kimono. Er war hellblau mit dunkelblauen Blumen. Ich ging zurück zu meinem Hotel um mich in meinem Zimmer auszuruhen und mir zu überlegen was ich mir für eine Frisur machte. Als es Mittag wurde verließ ich wieder das Hotel und holte mir bei einem Bäcker nur ein belegtes Baguette, denn ich wollte bei dem Frühlingsfest viel essen ausprobieren. Als ich noch ein bisschen an der Straße entlang schlenderte, kam ich an einer Schule vorbei kam. °Ob er hier wohl zur Schule geht?° fragte ich mich und dachte dabei an Shinyu. Ich stand noch eine weile vor dem Eingang der Schule, bis ich weiter ging um wieder zum Strand zu gehen.

Dort setzte ich mich an den Rand einer Klippe und betrachtete das Meer. °Seid einiger Zeit ist das Meer endlich wieder friedlich, wie schön° Dachte ich, während ich sah, wie ein Delphine  aus dem Wasser sprang und dann wieder in die Tiefen des Meeres eintauchte. Ich konnte einfach nicht anders, ich sah mich kurz um und als ich niemanden entdecken konnte, sprang ich von der Klippe ins Wasser. Es tat gut endlich wieder im Meer zu schwimmen. Ich war schließlich schon zwei ganze Wochen wieder in der Menschenwelt und hatte bisher noch nie Zeit gehabt im Meer zu schwimmen.

Als ich weiter raus schwamm, entdeckte ich den Delphine von ebend. Er hatte sich in ein paar Algen verfangen. Ich schwamm schnell zu ihm hin, um ihn zu befreien. Als er wieder frei war kuschelte er sich fröhlich an mich. „Hey keine Ursache. Schwimm am besten zurück zu deiner Familie sie macht sich noch sorgen“, sagte ich noch schnell und schon war er verschwunden. Nach einer Stunde entschied ich mich wieder an Land zu gehen, denn ich wollte ja das Fest nicht verpassen.

Ich machte mich auf zum Hotel und zog mir dort den Kimono an. Meine schulterlangen blauen Haare wollt ich hoch stecken. Als ich mich um 16 Uhr mit einer hellblauen kleinen Handtasche auf den Weg zum Fest machte, sah ich viele Mädchen die mit ihrem Freund Händchen haltend zum Fest gingen. Ich fühlte mich etwas alleine, aber ich wusste das ich keinen Menschen lieben durfte. Und mit dieser Erkenntnis ging ich etwas betrübt zum Fest. Doch als ich dort ankam, war ich das gar nicht mehr. Überall waren bunte Lampions, Kinder lachten und von den Ständen kam ein herrlicher Geruch. Ich schlenderte durch die festliche Straße und sah mich um. Ab und zu kaufte ich auch etwas zu essen und genoss es.

Plötzlich rief mich eine bekannte Stimme. „Noyama-Chan?!“ Ich drehte mich verwundert um und sah Shinyu auf mich zu laufen. „Ich hätte nicht gedacht das du hier bist“, sagte ich ohne nachzudenken. „Wieso sollte ich nicht hier sein? Fast jeder aus der Stadt ist heute hier“, er wirkte etwas verwundert. „Hübsche Kette“, sagte er als er meine Kette entdeckte. „Danke“, ich lächelte. „Wollen wir zusammen weiter gehen?“, fragte er. „Ja wieso nicht, ich fühle mich eh etwas alleine“, ich hatte schon wieder etwas gesagt was ich nicht sagen wollte. „Warum bist du nicht mit deiner Familie hier? Meine ist auch irgendwo auf dem Fest“, er wirkte schon wieder verwundert. „Ich wohne alleine hier in einem Hotel“, erklärte ich ihm. °Meine Schwestern sind alle im Meer. Ok bestimmt nicht alle, aber die meisten bestimmt° Ich sah etwas traurig in den Himmel. °Sie fänden es sicher auch schön hier° „Oh ach so. Na los gehen wir weiter“, er lächelte mich aufmunternd an. Wir gingen zusammen weiter, nachdem ich genickt hatte.

„Sag mal Akuchi-Kun, hast du Geschwister?“, ich war neugierig. „Nein leider nicht und du?“ „Ich habe noch ein paar Schwestern“, erklärte ich ihm. °Ein paar sehr viele. Es sind zwar nicht meine richtigen Schwestern, aber wir leben alle zusammen und sind trotzdem wie eine Familie° „Ach du kannst mich ruhig Shinyu nennen“, er lächelte mich an. „Ok dann nenn du mich auch Horo.“ Wir lächelten uns an. Wir zogen noch ein paar Stunden durch die Straßen, bis Shinyu mich um kurz vor 20 Uhr hinter sich her zum Strand zog. „Von hier kann man das Feuerwerk am besten sehen“, erklärte er mir und da fing es auch schon an. Es war wunderschön.

„Im Licht des Feuerwerks siehst du noch viel schöner aus“, sagte er und wurde leicht rot. Ich drehte mein Gesicht zu ihm und auch ich hatte einen leichten Rotschimmer. °Du darfst nicht! Du darfst es nicht tun! Du darfst dich nicht in einen Menschen verlieben!!° ermahnte ich mich immer wieder, doch es war bereits zu spät. Ich hatte mich in Shinyu verliebt, ob ich es wollte oder nicht. Sein Gesicht näherte sich immer mehr meinem, ich wusste was kommen würde und ich musste es verhindern. Aber wollte ich das überhaupt? Doch weiter nachdenken konnte ich nicht, denn er hatte mich bereits geküsst. Ich genoss diesen Moment, bis er sich von mir löste. „Ich glaube ich bin in dich verliebt“, er lächelte mich entschuldigend an. „Ich muss dir etwas zeigen“, sagte ich nur und zog ihn hinter mir her zu einer abgelegenen Ecke bei den Klippen. °Egal ob ich zu Schaum werde, ich will nicht mit diesem Geheimnis leben° ich hatte mich entschlossen es ihm zu zeigen.

„Was willst du mir zeigen?“, fragte er neugierig. Doch da sprang ich schon ins Wasser. Er war etwas geschockt als ich, als ob nichts gewesen wäre, wieder auftauchte. „Du hast ja längere Haare“, er bemerkte das meine Haare nun nicht mehr bis zu den Schultern sondern bis zu meiner Hüfte gingen. „Das ist nicht das einzigste“, ich schwamm etwas zurück und zeigte ihm meine hellblaue Flosse. „Du....du bist eine Meerjungfrau“, stotterte er. Ich nickte.

„Liebst du mich immer noch?“, fragte ich etwas zweifelnd. Nun lächelte er. „Egal was du bist, ich liebe dich trotzdem.“ Ich war den Tränen nahe und umarmte ihn. „Hey! Du bist nass“, lachte er als ich mich von ihm löste. „Sorry“, murmelte ich. „Du darfst aber keinem sagen was ich bin.“ Später erklärte ich ihm, als ich wieder in Menschengestalt neben ihm saß, dass ich sonst zu Schaum würde. „Versprochen. Aber wieso bist du jetzt nicht zu Schaum geworden?“, fragte er. „Ich habe keine Ahnung. Vielleicht war das die Meeresgöttin“, vermutete ich und dankte dem, der es verhindert hatte.

Und das war mein schönster Tag in der Menschenwelt. Und Shinyu und ich sind auch immer noch zusammen. Da fällt mir ein ich habe heute noch ein treffen mit ihm. Also dann bis bald.

Horo-Chan

--------------------------------
So das wars auch schon.
Hoffe es hat euch gefallen und würde mich immer über ein Review freuen ^^

Chocola
Review schreiben