Die Rückkehr

GeschichteAbenteuer / P16
Jack Bauer
26.06.2011
26.06.2011
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Sidney, 14:00

Die pralle Sonne Sidneys knallte auf Jack Bauers Kopf. Mit eiserner Disziplin hielt er sich davon ab sich den Schweiß von der Stirn zu wischen und blickte weiter durch das Zielfernrohr seines PSG-1 Scharfschützengewehrs. Irgendwo musste er doch sein. Sorgfältig und langsam suchte er das ANZAC War Memorial ab. Einzelne Menschentrauben schoben sich durch die Hitze und ein Paar Touristen suchten Schutz im Schatten des Denkmals. Am liebsten wäre Jack da unten gewesen. Im Schatten. Stattdessen lag er auf dem Dach des früheren Hyde Park Plaza und wurde langsam in der Sonne gesotten. Endlich. Ein schmaler Glatzköpfiger Mann schälte sich durch eine Menschentraube und blickte umher. Die Hitze machte auch ihm schwer zu schaffen, was man an mehreren Schweißflecken auf seinem Anzug und seinem mehr als angepissten Gesichtsausdruck erkennen konnte. Forschend sah sich der Mann um. Dann zog er ein Handy und wählte. Jacks Handy klingelte. „Stellen sie den Koffer auf die Bank rechts neben dem Eingang, dann gehen sie!“ Man konnte aus Jacks stimme heraushören dass er ihn am liebsten sofort erschossen hätte. „Ich hoffe sie wissen was sie da tun, wenn mein Boss herausfindet wer sie sind wird ihnen die Sache teuer zu stehen kommen.“ Die Stimme des Glatzkopfes war sonderlich ruhig und gefasst. „Überlegen sie es sich, noch muss keiner Sterben.“ „Ich sagte gehen sie jetzt, oder ich schieße ihnen den Kopf von den Schultern.“ Jacks Geduld war nun vollends zu Ende. Wütend legte er auf. Dann beobachtete er den Glatzkopf beim verschwinden. Beinahe zeitgleich löste sich eine Dunkel gekleidete Gestalt aus dem Schatten des Memorials und nahm den Koffer im vorbeigehen mit. Schnell wählte Jack eine Nummer auf dem Handy. „Übergabe erfolgt, keine Komplikationen“
„Gute Arbeit Mr. Bauer, danke für ihre Mitarbeit“ dann wurde aufgelegt.
Langsam stand Jack auf und zerlegte sein Gewehr. Er wollte gerade zum Treppenhaus gehen als ein Gewaltiger Feuerball das ANZAC War Memorial zerriss. Als Jack den schwarzen Rauch der Bombe sah schoss ihm ein Gedanke wie ein Schrei durch den Kopf: „Jetzt geht es wieder los.“

14:10
Der Glatzköpfige Mann bewegte sich ruhig vom Park weg. Die Bombe würde eine nicht zu missverstehende Botschaft sein für die Jungs vom ASIO, der Australian Security Intelligence Organization. Mit einem zufriedenen Grinsen holte er sein Handy aus der Tasche und wählte eine Nummer.  „Ja?“ meldete es trocken aus dem Gerät. „Der Scharfschütze ist noch oben, macht ihn kalt und schiebt ihm den Zünder unter.“ Nach dem kurzen Gespräch steckte er sein Telefon weg. Ein Bad wäre jetzt schön.

Jack wusste was jetzt kommen würde. Eilig rannte er das Treppenhaus herunter. Wer immer sich traute es mit einem Geheimdienst aufzunehmen war 1. unglaublich gut Ausgerüstet und 2. zu allem Bereit. Und man lässt bei so einem Vorhaben auch nie Zeugen übrig. Als Jack unten ankam, nahm er, nicht wie sonst den Hinterausgang, sondern den Weg in die Lobby des Hyde Park Plaza. Diejenigen die sich um ihn kümmern sollten würde nicht anfangen in der Öffentlichkeit rumzuballern. Rasch schritt er durch die Halle. Eine Große Menschenmenge stand vor den Fenstern und starrte schockiert auf die Rauchsäule. Jack hatte derartige Anschläge und die Reaktionen darauf schon so oft erlebt, dass er unbeeindruckt vorbeiging. Vor dem Plaza hatte sich schon die Feuerwehr und die Polizei versammelt und erste Verletzte wurden aus dem Rauch getragen. Gut. Somit musste er niemanden helfen. Ruhig bog er rechts bei der Kreuzung ein und holte seinen Wagenschlüssel heraus. Man musste kein Genie sein um zu wissen, dass das Auto wahrscheinlich vermint war. Mit einer Beiläufigen Geste warf er den Schlüssel in einen Papierkorb. Dann setzte er seinen Weg Richtung Darlinghurst fort wo sein Zweitwagen stand. Er hatte im Blut, dass das ein echter Scheißtag wird.




„Ok, er geht aus dem Hotel. Gleich wird er beim Auto sein.“
„Gut. Sobald er tot ist komm zurück zum Hotel.“
„Roger.“  Er hasste solche Aufgaben. Beobachterjobs. Und Autobomben. Sullivan zog sich sein rotes Hawaiihemd zurecht und und behielt die Zielperson im Blickfeld. Verdammt am liebsten wäre er losgegangen und hätte dem Arschloch persönlich eine Kugel durch den Schädel gejagt. Aber es sollte ja unbedingt nach Terroristen aussehen. Der Job war ja schon beschissen genug all diese Leute in die Luft zu jagen, aber dann einen echten Feind nichtmal persönlich töten zu dürfen war eine verdammte Beleidigung. Hasserfüllt sah er dem Scharfschützen nach. Doch dann. Seine Handbewegung... „Boss?, Boss?“  
„Ja?“
„Es scheint als hätte er den Autoschlüssel weggeschmissen, was soll ich tun?“
„SCHEIßE!!“ Oh, Boss klang sauer. „Entschärfe die Bombe im Auto und nimm den Zünder mit. Dann warte auf eine gute Gelegenheit und mach ihn kalt. Und sorg dafür, dass der Zünder bei ihm gefunden wird.“ dann legte er auf.
„Na bitte.“ Zufrieden tätschelte Sullivan seine Waffe. „Dann wird der Tag doch nicht so beschissen.“

14:25

„Verdammte Scheiße!“ fluchte Simone Rogers in sich hinein, während sie ihre Schutzweste überstreifte. „Kommt schon Leute, macht hinne!“ Ihr Captain herrschte die verbliebenen im Umkleideraum an. „Rogers, sie fahren mit Bryce und sperren die Straße Richtung Darlinghurst!“ Eilig schnallte sie sich ihr Holster um und rannte zum Polizeiwagen. „Eine Bombe, eine Scheiß Bombe, verdammt!!“ Schrie ein fassungsloser Kollege. Simone konnte es auch nicht glauben. Mitten in Sidney. Als hätten die Überschwemmungen dem Land nicht schon gereicht. Bryce wartete vorm Polizeiauto. „Ist es wahr, eine Bombe??“ seine Stimme war genauso tonlos wie sein Gesicht bleich. „Ja! Na los, ins Auto!“ Bryce nahm seinen Platz als Beifahrer ein und Simone sprang hinters Lenkrad. Bryce atmete kurz und schnell. Hyperventilierte fast. „Bryce?, Bryce?? Fuck, Lucas, reissen sie sich zusammen,  sie können auch noch nacher panisch werden, aber jetzt könnten Menschen sterben wenn sie nicht ihren Scheiß Job machen!!“ Lucas schrak zusammen und keuchte: „Ja, Ma´am!“ Simone wurde durch die Schreierei wieder viel zu unruhig, und sie merkte wie ihr das Blut ins Gesicht stieg. Sie verstärkte ihre Atmung um sich zu beruhigen und startete Motor und Sirene. Sie warf einen Blick auf Bryce der sich wohl beruhigt hatte. Dann trat sie das Gaspedal bis zum Anschlag durch.

14:35

Matthew Baker stand am Fenster des billigen Hotels in dem Er und seine Jungs das Lager aufgeschlagen haben und klappte sein Handy zu. Dieser beschissene Glatzkopf hatte einen Riesen Tanz darum gemacht, dass Bauer durch die Autobombe hätte sterben sollen. Der Fakt, dass er Sullivan auf Bauer angesetzt hatte war ihm völlig egal. Wieso sagte er nicht. Normal könnte Matt sich den ganzen Tag darüber aufregen aber Heute musste er sich konzentrieren und dafür sorgen dass alles nach Plan lief. Den Hotellbesitzer am Empfang hatten sie aus dem Weg geräumt und durch Cole, einen seiner Leute ersetzt. So konnten sie sicher sein dass niemand ungewünschtes eincheckte. Er musste grinsen als er an den toten Fettsack dachte der in seiner eigenen Kühltruhe vor sich hin gammelte. Als Matt ihm in den Kopf schoss hatte der Dicke einen Gesichtsausdruck gemacht als würde er an einem Lebenden Fisch ersticken. Und den hatte er auch behalten als sie ihn in die Kühltruhe stopften. Was wohl die Bullen denken würden wen sie den finden? Egal. Zurück zu Sullivan. Er hatte seit 10 Minuten nichts mehr von ihm gehört und konnte ihn auch nicht über Funk erreichen. Was der Junge wohl wieder für Scheiße baute? „Leute!“ rief er in den Raum „Ich habe keinen Kontakt zu Sulli, aber auch wenn er sich nicht meldet läuft die Aktion wie geplant in 50 Minuten. Packt schonmal euer Zeug zusammen und ladet es in den Transporter.“ Seine Leute sahen kurz auf als er sprach und fingen an aufzuräumen als er zu Ende geredet hatte. Matt lies seinen Blick durch den Raum schweifen. Er wusste dass er den 6 Männern hier drin vertrauen konnte. Und auch für Cole am Empfang und Sullivan würde er ohne zu zögern seine Hand ins Feuer legen. Dies galt aber nicht für diesen Glatzkopf dem sie den Job zu Verdanken hatten. Irgendwas hatte ihn stutzig gemacht. Deshalb hatte Matt auch spezielle Vorkehrungen getroffen um diesen Job zu überstehen.
14:40
Glatzkopf schwitzte. Nach dem Bombenanschlag war er Richtung Norden gegangen, da er wusste, dass, mangels Präsidium, keine Polizeiwägen von dort kommen würden. Aber sein Auto konnte er nicht nehmen, da er nicht wollte, dass sein nagelneuer Mercedes von einer Überwachungskamera erwischt wurde, und 2 Meilen zu Fuß zu gehen nachdem man einen Platz voller Menschen in die Luft gejagt hat war nicht der Sonntagsspaziergang nachdem es sich anhört. Nun saß er in einer kleinen Bücherei und tat so als würde er lesen, während er auf den Anruf wartete. Sein neuer Anzug klebte an ihm wie Kleister und er wollte schon das Handy wegwerfen, zum Flughafen fahren und sich nach Malaysia absetzen, als er ein Vibrieren in seiner Innentasche spürte.
„Ja?“
„Hat alles nach Plan funktioniert?“
„Nein, Bauer ist nicht ins Auto gestiegen. Einer von Bakers Männern verfolgt ihn.“
Der Glatzkopf hatte bereits für viele Leute gearbeitet und bei vielen hatte er auch immer nur die Stimme kennengelernt. Aber bei dem Scheusal am anderen Ende der Leitung konnte man wahrlich nicht von Einem Menschlichen Wesen Sprechen. Wie vom Teufel selbst gesprochen gurgelte ein widerliches „WAS?“ hervor.
„Bauer wusste wohl dass es nicht sicher wäre in seinem Auto vom Tatort zu fliehen, deshalb warf er die Schlüssel weg und ging zu Fuß. Aber er wird verfolgt er ist bald erledigt.“
„WISSEN SIE ZU WAS BAUER FÄHIG IST?“ Glatzkopf zuckte vor Abscheu als die Stimme laut wurde. „ICH HABE DIESEN MANN SCHON GANZE EINGREIFTRUPPEN TÖTEN SEHEN, TOP-AUSGEBILDETE MÄNNER MIT ETLICHEN JAHREN ERFAHRUNG UND SIE SCHICKEN EINEN MANN???? SIE SOLLTEN BETEN DASS BAUER STIRBT, DENN SEIN UND IHR SCHICKSAL SIND ENG MITEINANDER VERBUNDEN! Damit legte die Stimme auf und hinterließ den Glatzkopf mit dem Gefühl den letzten Fehler seines Lebens gemacht zu haben.

14:45

Jack war nun Kurz vor der Garage in der sein Auto stand. Aber etwas gefiel ihm nicht. Seit er losgelaufen war folgte ihm ein Typ im Hawaiihemd und fixierte ihn auf eine Merkwürdige Art und weise. Anscheinend hatte er die Typen doch nicht ganz abgehängt. Jack sah sich die Straße vor ihm an. Es gab kaum Deckung und es war niemand auf der Straße, da alle entweder am Anschlagsort waren oder vor den Fernsehern saßen. Jack ging näher an eine Autoreihe die an der Straße parkte und entsicherte die USP Compact in seinem Holster. Mal sehn was der Typ draufhatte.

Sullivan wurde ungeduldig. Der Typ konnte doch nicht ewig vor sich hinlaufen. An sich war der Zeitpunkt sowieso perfekt. Keine Zeugen. Und fast keine Deckung für das Schwein. Unauffällig zog er seine Waffe und lud sie durch. Zeit zu sterben, Bastard!

Jack und Sullivan ballerten fast gleichzeitig drauf los. Jack warf sich instinktiv in Deckung, während der andere wie ein Wahnsinniger die Straße mit Kugeln pflügte. Das Auto das Jack als Deckung diente wurde von mehreren Kugeln durchschlagen. Lange würde er nicht am Leben bleiben wenn es ihm nicht gelang Sunnyboy schnell aus dem Weg zu räumen. Vorsichtig kroch er hinter dem Auto weiter. Der andere hatte das Feuer eingestellt und ein mechanisches Klicken sagte Jack dass er nachlud. Langsam stand Jack auf und richtete seine Waffe in Richtung des Schützen als plötzlich eine Sirene ertönte.

„Fuck was ist das denn?“ Bryce wurde noch bleicher als er die beiden bewaffneten Männer sah die sich auf der Straße mit Blei eindeckten. „Ruhig bleiben Bryce. Bravo 4 an Zentrale, Schusswechsel in der nähe des Sacred Heart Hospital. Erbitte Unterstützung.“ Simone versuchte ruhig zu bleiben. So einen Scheißtag hatte sie auch noch nicht erlebt. „Zentrale hat verstanden, Verstärkung ist auf dem Weg.“ Sie trat auf die Bremse. „Ok, Bryce, bleib ruhig, zieh deine Waffe und halte sie auf den Typen rechts ich nehm den links. Falls er was komisches macht dann Schieß.“ Mit diesen Worten stieg sie aus dem Wagen und schrie: “Polizei, stellen sie das Feuer ein und kommen sie mit erhobenen Händen heraus!“ Sie wusste dass diese Warnung keinen Erfolg hatte als die Frontscheibe ihres Autos von 4 Kugeln durchsiebt wurde.

„Scheiße, was machen die Bullen hier!“ ging eine Stimme in Sullivans Gedanken los. Mit unglaublicher Geschwindigkeit wechselte er das Magazin seiner Glock 21 und unterbrach das Gesülze der Polizeischlampe mit 4 Kugeln. Der Typ auf der anderen Straßenseite feuerte indes Munter weiter auf sein Auto, so dass ihm Lackfetzen um die Ohren flogen. Auch die Polizistin hatte nun Freude an dem Spiel „Schieß auf Sulli gefunden“ was seine Situation nicht gerade verbesserte.  Vorsichtig öffnete Sullivan die Tür des Autos hinter dem er sich befand und spähte durch die Windschutzscheibe. Ein Blasser, junger Cop richtete zitternd seine Waffe in Richtung des anderen ohne zu schießen. Gut dann war das der erste heute. Grinsen ballerte Sulli drauf los.

Jack erwiderte das Feuer und ignorierte das Polizeiauto. Der Schütze war ein Profi und auch wenn die Polizisten da waren war er immer noch die größere Bedrohung. Er hörte wie eine Polizistin ihren Standardspruch losließ  der Rüde von mehreren Schüssen beendet wurde. Hoffentlich lebte sie noch. Jack rannte zur anderen Seite des Autos um eine günstigere Position zu finden. Ein Polizist hatte mitlerweile das Feuer eröffnet. Nicht auf ihn. Das hätte er gemerkt. Sorgfältig spähte Jack aus der Deckung und fast wäre ihm das Herz stehengeblieben als er in die Mündung einer Pistole starrte die von einem Schlohweißem Cop gehalten wurde. „W- W- Waffe ru- runter.“ stotterte er noch heraus. Dann wurde seine Brust von 5 Kugeln zerfetzt.

Simone war schockiert. Als sie sah wie Bryce niederging krampfte sich ihr Bauch zusammen. Dennoch eilte sie hinter der Türe ihres Autos hervor um hinter dem Kofferraum eines SUVs Deckung zu nehmen.  Der eine Schütze musste auf dieser Seite sein. Sie prüfte nochmal die Kammer ihrer Waffe. Dann wirbelte sie um das Auto und eröffnete das Feuer.

Kugeln durchschlugen die Beifahrertür hinter der Sullivan am Boden kauerte. Blitzschnell rollte er zur Seite und entging knapp einem Splitterregen der aus der Autotür kam. Er hob seine Waffe an und richtete seinen Oberkörper auf. Die Polizistin die auf ihn geschossen hat wechselte gerade das Magazin ihrer Waffe. Sie machte nur den Fehler und blieb dabei stehen. Eiskalt nahm Sulli sie ins Visier und feuerte 4 Kugeln direkt in ihr Herz.

Jack hatte schon zu oft Verletzungen wie diese gesehen um noch zu hoffen, dass auch nur ein Funken leben in dem Jungen war. Er sah auf. Die Polizistin eilte gerade hinter ein Auto. Dann wurde wieder wild geschossen. Jetzt oder nie. Jack richtete sich auf und lief mit gehobener Waffe direkt auf das Auto zu hinter dem er den Schützen vermutete. Aus den Augenwinkeln erkannte er wie die Polizistin von mehreren Kugeln getroffen zu Boden ging. Mit einem Satz Sprang Jack auf das Auto. Der Attentäter lag am Boden und Hielt seine Waffe in Richtung der Polizistin. Wut stieg in Jack hoch. Blitzschnell richtete er die USP auf den Schützen und feuerte das ganze Magazin in seine Brust, die in einer gewaltigen Blutwolke explodierte. Der Attentäter sah Jack in die Augen. Derselbe vorwurfsvoll-hasserfüllte Blick den Jack immer sah bei Leuten die er tötete. Er wusste nicht wieso, aber diesmal musste er bei diesem Blick grinsen.

Simone keuchte auf. Die Schutzweste hatte ihr das Leben gerettet. Sie sah den anderen Schützen stehend auf der Motorhaube des Autos, von dem die Schüsse kamen. Das Schwein dass sie angeschossen hatte lag blutend am Boden. Auch sie grinste als sie sah wie sich die Drecksau krümmte. Das einzige woran sie noch dachte bevor sie ohnmächtig wurde war, wie sie den Bastard umbringen sollte der ihren Partner getötet hatte.

Jack hockte sich über den immer noch schnaufenden Körper des Attentäters und durchsuchte seine Taschen. Er holte ein kleines Earpiece aus seiner Jacke und steckte es sich ins Ohr. Ein leichtes Piepsen bestätigte die Aktivierung. Eine wütende Stimme meldete sich in dem Funkgerät: „Sullivan! Ich hoffe du bist jetzt fertig mit was auch immer du Getan hast. Komm sofort zum Bahnhof die Aktion steigt in 25 Minuten. Sullivan? Noch da?“ Ungerührt nahm Jack das Earpiece aus dem Ohr und lud seine USP nach. Der Attentäter röchelte noch immer. Jack erlöste ihn mit 2 Schüssen in den Kopf von seinem leiden. Dann ging er Richtung Bahnhof.


15:00