Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast 

Handbuch Fluch der Karibik (mit ersten Infos zu Charakteren aus Salazars Rache)

von Gundolf
GeschichteAllgemein / P12
Captain Jack Sparrow Elizabeth Swann Will Turner
26.06.2011
30.10.2017
86
168.295
8
Alle Kapitel
170 Reviews
Dieses Kapitel
2 Reviews
 
26.06.2011 2.522
 
Queen Anne’s Revenge






Kommandoinhaber: Früher: Captain Edward „Blackbeard” Teach, aktuell: Hector Barbossa

Bewaffnung: 38 Kanonen, 2 Abschussvorrichtungen für Griechisches Feuer

Schiffstyp: Fregatte

Länge Rumpf: 165 Fuß (50,3 m)

Länge über alles: 192 Fuß (ca. 57 m)

Breite: 41 Fuß (12,5 m)

Tiefgang: 16 Fuß (5 m)

Verdrängung: Ca. 1.050 t (Durchschnittswert)

Höhe Großmast: 31 m

Besegelung: 3-Mast-Vollschiff mit je 3 Rahen an Fock- und Großmast, 1 Rah am Kreuzmast, 1 Gaffelsegel am Kreuzmast, Vorstagsegel und Klüver zwischen Fockmast und Klüverbaum, zusätzlich 1 Galionsegel am Klüverbaum, 2 Stagsegel zwischen Groß- und Fockmast, 1 Stagsegel zwischen Kreuz- und Großmast

Heimathafen: Früher: Nantes, später Nassau, aktuell: unbekannt.

Auftritte: Pirates of the Caribbean – Fremde Gezeiten



http://pirates.wikia.com/wiki/Queen_Anne%27s_Revenge





Die originale Queen Anne’s Revenge (ursprünglich bekannt als Concord und später als La Concorde de Nantes) ist ein legendäres Piratenschiff, das von dem berüchtigten Captain Edward „Blackbeard“ Teach kommandiert wurde. Die Angaben in der „Pirates of the Caribbean Encyclopedia“ unterstellen, dass die historische Queen Anne’s Revenge mit der im Film gezeigten Queen Anne’s Revenge identisch ist. Hierbei muss es sich um eine nicht verifizierbare Legende handeln, da die technischen Daten der historischen Queen Anne’s Revenge nicht mit denen der in Pirates of the Caribbean – Fremde Gezeiten gezeigten Queen Anne’s Revenge übereinstimmen …  





Geschichte



La Concorde de Nantes



Die Queen Anne’s Revenge wurde 1710 in England als Concord für die britische Handelsmarine gebaut. Ein Jahr später kaperten französische Freibeuter das Schiff. In Frankreich erhielt sie bei einem Umbau ein neues Achterdeck, das ihr die Erscheinung einer holländischen Fleute gab. Später wurde sie nach Spanien verkauft, kam aber 1713 wieder zurück nach Frankreich, wo sie erneut umgebaut und an René Montaudoin verkauft wurde, der sie als Sklavenschiff nutzte und in La Concorde de Nantes umtaufte. Unter diesem Namen verließ sie am 24. März 1717 Nantes. Zu diesem Zeitpunkt war die La Concorde de Nantes mit 16 Kanonen bewaffnet und hatte 75 Mann Besatzung. Am 8. Juli 1717 erreichte sie den Hafen von Judas in Westafrika und nahm dort eine Ladung von 516 gefangenen Afrikanern an Bord, die in der Karibik verkauft werden sollten. Captain und Crew beschafften sich zudem über zwanzig Pfund Goldstaub zur eigenen Verwendung. Die Überquerung des Atlantiks nahm acht Wochen in Anspruch. Die Mühen der Überfahrt in Höhe des Äquators forderten ihren Tribut sowohl von den gefangenen Afrikanern als auch von der französischen Crew. Als das Schiff die Karibik erreichte, waren 61 Sklaven und 16 Crewmitglieder tot.



Etwa 100 Meilen vor Martinique traf das französische Schiff auf zwei Piratenschiffe, eines mit 120 Mann Besatzung und 12 Kanonen bewaffnet, das andere mit 30 Mann und 8 Kanonen, insgesamt geführt von Blackbeard. Nach dem vorangegangenen Verlust von 16 Toten Crewmitgliedern und 36 weiteren, die an Skorbut und Ruhr schwer erkrankt waren, waren die Franzosen nicht in der Lage, Widerstand zu leisten. Nachdem die Piraten zwei Salven auf sein Schiff abgefeuert hatten, kapitulierte Capitaine Dosset.



Die Piraten brachten die La Concorde de Nantes nach Bequia, einer Insel in den Grenadinen, wo die Franzosen und die versklavten Afrikaner an Land gesetzt wurden. Während die Piraten das Schiff durchsuchten, erzählte ihnen der Schiffsjunge, Louis Arot, dass sich Goldstaub an Bord befand. Die Piraten durchsuchten die Offiziere und beschlagnahmten das Gold. Der Schiffsjunge und drei weitere Franzosen schlossen sich freiwillig den Franzosen an, zehn andere schanghaiten die Piraten, darunter den Navigator, drei Ärzte, zwei Zimmerleute, zwei Seeleute und den Koch. Blackbeard und seine Crew entschieden sich, die La Concorde de Nantes zu behalten und überließen den übrigen Franzosen das kleinere ihrer bisherigen Schiffe. Die Überfallenen tauften ihr neues, aber wesentlich kleineres Schiff passenderweise Mauvaise Rencontre (dt. Schlimme Begegnung) und versuchten dann, die verbliebenen Sklaven in zwei Transporten von Bequia nach Martinique zu bringen. Blackbeard verdoppelte bald die Anzahl der Kanonen auf dem gekaperten Schiff und benannte sie zu Ehren der britischen Königin Anne in Queen Anne’s Revenge um.



Queen Anne’s Revenge



Blackbeard verließ mit seinem neuen Schiff Bequia im späten November und kreuzte in der Karibik, brachte weitere Schiff auf, die er seiner Flotte hinzufügte. Von den Grenadinen segelte er nordwärts die Kleinen Antillen entlang, plünderte Schiffe bei St. Vincent, St. Lucia, Nevis und Antigua, und gelangte Anfang Dezember an die östliche Küste von Puerto Rico. Von dort nahmen die Piraten Kurs auf die Samana Bay auf Hispaniola. Etwa im April 1718 waren Blackbeard und seine Piraten bei den Turneffe Inseln in der Bucht von Honduras. Dort kaperte Teach die Sloop Adventure, wobei er deren Captain David Herriot zwang, sich ihm anzuschließen. Erneut segelte er nach Osten, passierte die Cayman Inseln und kaperte eine spanische Sloop in der Nähe von Kuba, die er ebenfalls in seine Flotte integrierte. Danach wandte er sich nach Norden, segelte durch die Bahamas und drang an der Küste North Carolinas weiter vor. Im Mai 1718 kamen die Piraten mit der Queen Anne’s Revenge und drei kleineren Sloops vor Charles Town (heute Charleston), South Carolina an.





Die Blockade von Charles Town



In dem wohl unverschämtesten Akt seiner Piratenkarriere blockierte Teach den Hafen von Charles Town für beinahe eine Woche. Die Piraten beschlagnahmten einige Schiffe, die versuchten, den Hafen anzulaufen oder zu verlassen und nahmen Crew und Passagiere des Schiffes Crowley gefangen. Als Lösegeld für die Geiseln verlangte Blackbeard eine Kiste Medikamente. Die Medikamente wurden schließlich geliefert, die Gefangenen freigelassen und die Piraten setzten ihre Reise an der Küste entlang fort. Bevor sie jedoch ausliefen, plünderten sie alle Wertsachen von den aufgebrachten Schiffen.





Aufgelaufen



Im Juni 1718 versuchte Blackbeards Flotte die Einfahrt zum Old Topsail zu durchfahren, einer der Küste North Carolinas vorgelagerten Insel in der Nähe von Wilmington. Dabei lief die Queen Anne’s Revenge auf einer Sandbank auf Grund und wurde aufgegeben. Blackbeard löste seine Flotte auf, entließ alle Schiffe, abgesehen von der Adventure und zwanzig seiner Männer.





Zwischen Historie und Pirates of the Caribbean – Fremde Gezeiten



Nach einer Legende kehrte Blackbeard nach der Schlacht von Ocracoke (bei der er etwa zwanzig Kugeln in den Leib gefeuert bekam und am Ende enthauptet wurde) nach seiner wundersamen Wiedererweckung zum Old Topsail zurück und machte sein geliebtes Schiff Queen Anne’s Revenge wieder flott. Da die auf Grund gelaufene Queen Anne’s Revenge aber lediglich 300 t verdrängte und etwa 30 m lang war, kann es sich bei der nunmehr aktuellen Queen Anne’s Revenge keinesfalls um das historische Original handeln. Es ist vielmehr anzunehmen, dass Edward „Blackbeard“ Teach nach seiner Wiedererweckung ein anderes Schiff in Besitz nahm und es in Queen Anne’s Revenge umbenannte. Er nahm bei dieser Gelegenheit auch eine neue Flagge an, einen Totenkopf mit bluttriefenden Zähnen, der von einem Kranz aus Flammen wie von einem heraldischen Lorbeerkranz umgeben ist.



Außer zusätzlichen Kanonen, die der wiedererweckte Blackbeard seinem Schiff hinzufügte, baute er 2 Abschussanlagen für Griechisches Feuer ein, die sich rechts und links neben der Galionsfigur befinden. Mithilfe dieser Anlagen für das Griechische Feuer „zombiefizierte“ er die meisten seiner Offiziere, aber auch einfache Crewmitglieder, die missliebig wurden. Während einer seiner Überfälle in seinem neuen Leben griff die Crew der (neuen) Queen Anne’s Revenge auch eine abgelegene Insel an, auf der der Missionar Philip Swift tätig war. Swift wurde gefangen genommen und als Gefangener auf der Queen Anne’s Revenge festgehalten. Etwa zur gleichen Zeit kam auch Blackbeards Tochter Angelica an Bord und wurde Erster Maat ihres Vaters.



Kurz nach den Ereignissen von Pirates of the Caribbean – Am Ende der Welt segelte die Queen Anne’s Revenge in den Gewässern vor Hispaniola, wo es zur Begegnung mit der Black Pearl unter dem Kommando von Captain Hector Barbossa kam. Nachdem die Queen Anne’s Revenge eine Breitseite auf die Black Pearl abgefeuert hatte, brachte Blackbeard die Takelage der Black Pearl mithilfe seines magischen Schwertes unter Kontrolle. Auf seinen Befehl fesselten die Leinen die Crew. Allein Barbossa konnte entkommen, indem er sich das rechte Bein abschnitt.





Pirates of the Caribbean – Fremde Gezeiten  



Im Jahr 1750 schickt Blackbeard Angelica nach London, um Captain Jack Sparrow aufzuspüren, der weiß, wo sich die Quelle der ewigen Jugend befindet. Nachdem Jack aus dem St.-James’s-Palast entkommen kann, schanghait Angelica ihn an Bord der Queen Anne’s Revenge. Blackbeard setzt Kurs in die Karibik. Barbossa, Jacks alter Erzfeind und ebenso Todfeind von Blackbeard, verfolgt mit der HMS Providence als Freibeuter im Dienste Großbritanniens auf Weisung des Königs die Queen Anne’s Revenge.



Während der Reise wiegelt Jack Sparrow die Crew der Queen Anne’s Revenge zur Meuterei gegen Blackbeard und seine Zombie-Offiziere auf. Mithilfe seines magischen Schwertes und Voodoo-Zauberkräften kann Teach die Meuterei aber rasch niederschlagen. Einige Tage später führt Blackbeard sein Schiff in der Whitecap Bay, wo es ihm und einigen seiner Männer gelingt, eine Meerjungfrau namens Syrena zu fangen. Danach bringt der Captain sein Schiff in eine geschützte Bucht, wo sie bleibt, während die Crew an Land geht.



Joshamee Gibbs gelingt es, an den Bordwachen vorbeizuschlüpfen und Blackbeards Sammlung von Buddelschiffen (eroberte und geschrumpfte Schiffe, die samt ihren Besatzungen in Flaschen gesperrt sind) zu stehlen, darunter auch die Black Pearl. Nach Blackbeards – endgültigem – Tod schließt sich seine Crew Barbossa an, der die Queen Anne’s Revenge übernimmt und wieder Pirat wird. Sein erster Befehl als neuer Captain der Queen Anne’s Revenge lautet, Kurs auf Tortuga zu nehmen. Über das weitere Schicksal des Schiffes ist einstweilen nichts bekannt.





Design und Erscheinung



Die Queen Anne’s Revenge ist eine Dreimast-Fregatte. Das Heck ist mit roter Farbe und Blattgold geschmückt. Die Galionsfigur stellt ein Skelett dar, das eine Sense in der rechten Hand hält. Der Kopf des Skeletts ist mit demjenigen der ersten Flagge Blackbeards identisch. Zusätzlich sind Bug und Heckaufbau mit zahlreichen Miniaturskeletten dekoriert. Die Segel sind eigentlich rot, doch sie sind verschmutzt und von langem Gebrauch und vielen Kämpfen zerfetzt.



Anders als die Black Pearl hat die Queen Anne’s Revenge ein Galionsegel am Klüverbaum. Galionsegel waren im 17. Jh. noch verbreitet, im 18. Jh. kamen sie jedoch rasch aus der Mode. Da vorhandene Galionsegel weist darauf hin, dass die Queen Anne’s Revenge früher gebaut wurde als die Black Pearl., die zwar noch ein Galion hat (die kleine Plattform unter dem Klüverbaum), aber kein Galionsegel mehr.





Bewaffnung



Die Queen Anne’s Revenge ist mit 38 Kanonen und den beiden Abschussvorrichtungen für Griechisches Feuer schwer bewaffnet. Die Kaliber der vorhandenen Kanonen ist nicht bekannt. Es ist davon auszugehen, dass die Kanonen zusammengeraubt wurden und deshalb auch unterschiedliche Rohrquerschnitte haben.



Griechisches Feuer



http://de.wikipedia.org/wiki/Griechisches_Feuer



Hierbei handelt es sich um eine in der frühen Neuzeit selten gewordene, aber nichtsdestotrotz entsetzliche Waffe. Entwickelt wurde es im 7. Jh. in Byzanz und war bereits in der byzantinischen Marine eine Waffe, die hauptsächlich auf See verwendet wurde. Die Byzantiner nannten es „flüssiges Feuer“ oder „Seefeuer“. Die heute gebräuchliche Bezeichnung „Griechisches Feuer“ war bei den Erfindern unbekannt.



Als Brandmittel dienten den Byzantinern das im Bereich des Schwarzen Meeres sogar an der Erdoberfläche erreichbare Erdöl und dessen festere natürliche Erscheinungsform Asphalt in unterschiedlichen Zusammensetzungen. Dieser Grundlage wurden oftmals Baumharz, Schwefel und gebrannter Kalk zugesetzt, ab dem 10. Jh. auch Salpeter. Die brennende Mischung aus diesen Stoffen kann mit Wasser nicht gelöscht werden. Folgebrände, etwa nach Übergreifen vom mit Flammöl benetzten Deck auf Segel oder andere Holzteile, können zwar mit Wasser gelöscht werden, aber solange brennendes Flammöl in der Nähe ist, kann der Brand jederzeit wieder entstehen.



Teilweise wurde sogar angenommen, dass Wasser als Zündmittel dient, doch ist eine Selbstentzündung im Wasser nie bewiesen worden. Diese Behauptung mag damit zusammenhängen, dass das „flüssige Feuer“ fast ausschließlich zur See zum Einsatz kam, stationäre Landanlagen dafür aber nicht bekannt waren. Es gab jedoch auch tragbare Handspritzen, mit denen das „flüssige Feuer“ verspritzt werden konnte. Auch die Anwendung in Tonhohlgeschossen und in Wurfkrügen aus Ton ist nachgewiesen, wobei diese vermutlich mit brennender Lunte versehen waren.

 

Es heißt, die genaue Zusammensetzung sei seit dem Untergang des byzantinischen Reiches 1453 nicht mehr bekannt. Das Rezept galt als Staatsgeheimnis und ist von den Feinden der Byzantiner trotz zahlreicher Versuche einschließlich Spionage nie enträtselt worden. Edward „Blackbeard“ Teach muss das Rezept jedoch auf unbekannten Wegen erfahren haben, da seine Version des „Griechischen Feuers“ eine ebenso grauenhafte Wirkung hat wie das byzantinische Original.



Verschossen wurde es schon bei den Byzantinern hauptsächlich aus so genannten Siphons, im Prinzip eine dem modernen Flammenwerfer ähnliche Rohrkonstruktion, die stationär auf Schiffen montiert ist. , Der Siphon, der von den Byzantinern benutzt wurde, war vermutlich ein Druckbehälter und bestand aus Bronze, dessen einzelne Teile mit Zinn verlötet waren. Mit großer Wahrscheinlichkeit sorgte eine Pumpe für den Überdruck, der bei Betätigen des Ventils die brennende Flüssigkeit aus dem Vorrat beförderte. Die Anwendung dieser Waffe bedurfte einer besonderen Ausbildung, die nur wenigen Spezialisten zuteilwurde. Auf einer byzantinischen Dromone, dem Schiffstyp, der mit Seefeuer ausgerüstet war, gab es bis zu drei Siphons und für jede Anlage allenfalls zwei Crewmitglieder, die sie bedienen konnten.



Beim Schuss aus dem Siphon wurden nicht nur wie bei einer modernen gasbetriebenen Lötfackel Flammen verschossen, sondern die brennende Flüssigkeit selbst aus dem Rohr getrieben, die dann im Ziel auf den angeschossenen Gegenständen oder Personen haften blieb und so den Brand im Ziel auslöste und erhielt.



Die Wirkung des Seefeuers war verheerend, sowohl von den tatsächlichen Folgen als auch vom psychologischen Effekt, hervorgerufen einerseits durch das mit Wasser nicht zu löschende Feuer, andererseits auch durch das donnernde Geräusch beim Abfeuern, das jedenfalls bis zur Erfindung und militärischen Nutzbarmachung des Schießpulvers in Europa und im Vorderen Orient sehr ungewöhnlich und deshalb besonders Furcht einflößend war. Gerade im Vorderen Orient wurde die klebrige, brennende Masse mit jenem Feuer verglichen, das nach dem Alten Testament Sodom und Gomorrha vernichtete



Die Spritze des Siphons war auf byzantinischen Schiffen stets gut sichtbar. Sie sorgte durchaus dafür, dass es zwischen dem 7 und dem 15. Jh. im Mittelmeer kaum ein Schiff riskierte, ein byzantinisches Schiff anzugreifen, um sich diesem Hölleninstrument nicht auszusetzen.



Es ist anzunehmen, dass die Anlagen für das „Griechische Feuer“ auf der Queen Anne’s Revenge nach dem Vorbild des byzantinischen Siphons konstruiert sind, die Düsen sind jedoch offenbar starr im Bugbereich installiert und sind nicht wie das byzantinische Original beliebig drehbar. Anderenfalls müsste Blackbeard sein Schiff nicht drehen, um den Koch damit zu töten.





Hinter den Kulissen



Die Queen Anne’s Revenge ist für die Dreharbeiten auf der Basis der Sunset konstruiert worden. Die Sunset war bereits Grundlage für die Black Pearl. Deshalb können die technischen Daten der Queen Anne’s Revenge im Film nicht mit denen der historischen Queen Anne’s Revenge übereinstimmen. Die Maße wurden deshalb denen der Black Pearl angeglichen.



Die Queen Anne’s Revenge und die Santiago von Ponce de Leon sind die ersten historisch existenten Schiffe, die in der Pirates of the Caribbean Serie erscheinen. Das historische Original der Queen Anne’s Revenge verblieb nach der Strandung 1718 auf der Sandbank vor Old Topsail. Kurz vor seinem Tod holte Blackbeard seine noch dort befindliche Beute und gab das Schiff danach auf.



In dem Roman Fremdere Gezeiten von Tim Powers, der Grundlage für das Drehbuch zu Pirates of the Caribbean – Fremde Gezeiten war, erscheint die Queen Anne’s Revenge nur kurz, hat sonst aber keine aktive Rolle in der Geschichte.
Review schreiben
 Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast