Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast 

Finns Reborn~ We Are Twins

GeschichteAbenteuer / P6 / Gen
Chiaki Nagoya Fynn Fish Marron Kusakabe OC (Own Character)
21.06.2011
06.01.2018
4
2.269
 
Alle Kapitel
1 Review
Dieses Kapitel
noch keine Reviews
 
 
06.01.2018 752
 
Schonmal im Vorraus ein TUT MIR MEGA LEID weil diese Story als abgebrochen galt. TLDR ich hatte keinen zugriff auf meine Mail.
Und ja - the cringe is real - wenn ich mir die ersten 3 Kapitel noch einmal so durchlese XD. ansonsten aber: viel Spaß :D

----------------------------------------------------------

Eifrig wurden viele Blicke ausgetauscht. Jeannes Blick wechselte eifrig zwischen mir und Natsuki her. Sindbad starrte nur Natsuki an, welche uns alle komplett fassungslos beäugte und ich... ich wusste gar nicht wo ich hinsehen sollte und sah einfach nur auf den Boden. Das war alles viel zu surreal um es zu begreifen.

Jeanne war die erste, die es schafft etwas zu sagen: " Aber… wie ist das denn möglich?". Sie wirkte komplett durch den Wind, was ich ihr in keinem Fall verübeln konnte. "Was ist hier los Mama? Was soll das?", fragte das junge Mädchen unterdessen. Sie war etwas gefasster als ihre Mutter. "Ich.. Gott, ich habe keine Ahnung! Ich dachte immer….", stotterte sie und sah mich weiter an. Sindbad versuchte sie zu beruhigen, doch das war im Moment schwerer als gedacht. Die kleine Familie war ganz unter sich.

Sie redeten etwas miteinander, doch ich wollte hier nicht weiter auf dem Boden herum sitzen und Jungfrau in Nöten spielen, weshalb ich versuchte wenigstens das Seil um meinen Körper zu lösen. Wo war eigentlich Zen, wenn man ihn brauchte? Mühsam regte ich mich weiter, allerdings unauffällig genug, dass es die drei vor mir nicht bemerkten.

"Warum fragst du sie nicht einfach!", sagte Natsuki schlussendlich laut. Gerade rechtzeitig hatte ich das Seil so weit lockern können, dass ich mich davon lösen konnte. Rückwärts ging ich auf die große Balkontüre zu, die nur einen Spalt offen war. "Warte - bleib hier, wir haben noch einige fragen!", fing Sindbad streng an zu reden.
"Lass das Chiaki! Wenn du sie jetzt verschreckst…", begann sie, dann sah sie mich lange an, "Bitte geh nicht Himiko!" In ihren Augen sah ich, dass sie besorgt war und das sie in mir irgendwen sah, der ich nicht bin. "Ich verstehe euch wirklich nicht!", sagte ich deutlich, dann schob ich die Balkontüre ganz offen, bevor ich vom Balkon aus in die Tiefe Sprang.
Zen hatte mir gezeigt, wie ich aus dem Medaillon, in dessen Mitte ein Diamant förmiger, großer Stein eingesetzt war, eine Art klebrigen Ball hervorrufen konnte, mit dem ich mich von A nach B schwingen konnte.

Ich war schon einige Meter von dem Wohnhaus wieder weg, als ich mein Medallion erneut heraus holte und eifrig versuchte meinen kleinen Engelsfreund zu erreichen. "Sag Mal Zen, wo warst du???", reif ich laut - Mitten in der Nacht in einer Baumkrone. Zen schien mir sofort zu antworten, da ich sowohl Gesicht wie auch Stimme unmittelbar vernehmen konnte.
"Kokoro? Wo warst du?? Ich konnte dich nicht erreichen und zu Hause warst du nicht!", rief er ganz aufgeregt. Der kleine war den Tränen fast nahe und ich konnte ein Zittern in seiner Stimme bemerken. Jetzt tat es mir fast leid, dass ich ihn so angefaucht hatte.

"Hey, ist schon gut. Ich bin in einem Park im Moment. Sag mir einfach wie ich wieder am besten nach Hause komme und warte da, ja? Alles wird gut!", versuchte ich ihm sanft einzureden. Er schniefte leicht, dann sagte er mir ich solle das Kreuz von dem Halsband abreißen und ich würde dann wieder normal und könne so ganz gewöhnlich nach Hause kommen

Das Kreuz wie auch das Medaillon verstaute ich gut in meiner Jackentasche. Alles, was ich vor mir dabei hatte war noch da und es fühlte sich komplett ungewohnt an. Viele mir entgegenkommende Menschen beäugten mich sehr skeptisch. Natürlich... es war nach 12 und ich bin eine Schülerin die immer noch auf den Straßen herum lungerte.

Als ich schlussendlich nach weiteren 30 Minuten zu Hause ankam fiel mir Zen fast schon beim aufschließen der Türe um den Hals. "Ich hab mir solche Sorgen gemacht! Die Polizei wusste nicht, wo du bist und ich konnte dich nicht erreichen! Mach das nie wieder!", brabbelte er in einem Durch und klammerte sich an meinen Hals.
Ich lächelte nur kurz. Es war ungewohnt aber schön, dass jemand auf einen Wartete wenn man nach Hause kam. "Nein… nie wieder!", versprach ich ihm, dann holte ich den Futon heraus und lag ihn auf den Boden und zog mich nur noch um bevor ich in meinem kleinen 1-Zimmer-Apartment in einen tiefen Schlaf verfiel.
 
 Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast