victorious story

von schnuz
GeschichteRomanze / P12
Beck Oliver Jade West Tori Vega
18.06.2011
22.11.2013
25
31.322
2
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Dieses Kapitel
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18.06.2011 3.429
 
Jaja, die Bori-Geschichte geht noch weiter ;)
Viel Spaß!


Noch nie. Noch nie in seinem Leben war Beck so glücklich gewesen. Tori machte ihn vollständig. Sie war süß, unkompliziert, clever und liebte ihn genau so sehr wie er sie. Vier Wochen waren sie nun schon zusammen. Ihre Freunde hatten die frohen Neuigkeiten teils recht nüchtern aufgenommen. Es schien irgendwie jedem klar gewesen zu sein, sogar Cat hatte gedacht es wäre nur mehr eine Frage der Zeit.

Beck wandte den Kopf zu Tori, die über ihren Englischaufgaben saß und beobachtete sie. Er beobachtete wie sie die Stirn kraus zog, wie sie sich ihre schönen Haare hinters Ohr strich und anfing an ihrem Bleistift zu knabbern – für gewöhnlich eine schlechte Angewohnheit, aber wenn Tori es machte war das irgendwie sexy.

„Hör auf damit“, murmelte sie schüchtern ohne aufzusehen. „Warum? Ich seh dich gerne an“ „Aber es macht mich unruhig und ich kann mich nicht konzentrieren, wenn ich daran denke, dass ich den heißesten Jungen der Schule zum Freund habe!“ Beck lächelte und rückte seinen Stuhl ganz nah zu ihrem, so, dass sie zwischen seinen  Oberschenkeln saß. „Hm heißesten?“, fragte er und strich mit der Nasenspitze über ihre Wange. Nun sah sie ihn endlich an. „Tu nicht so als wüsstest du das nicht!“, beschwerte sie sich. „Um ehrlich zu sein mache ich mir über sowas keine Gedanken, aber aus deinem Mund klingt das ganz gut!“

Er beugte sich vor und küsste sie an der Halsbeuge. Tori lachte. „Beeeck, wir sollten wirklich unsere Hausaufgaben machen..“ „Später“, murmelte er an ihrem Hals. „Das sagst du immer und dann füllt Sikowitz wieder eine ganze Stunde mit Geschichten aus seinem Liebesleben, weil WIR unsere Aufgaben nicht machen..die Klasse wird’s dir danken..“ „Sollen sie doch reden“, sagte Beck, der mittlerweile an der sensiblen Stelle hinter ihrem Ohr angelangt war. Entschlossen schob sie ihn von sich. „Nein!“, sie zeigte auf seine Hefte „Erst die Arbeit, dann das Vergnügen!“ Er stöhnte und schob seinen Stuhl wieder zurück. Sie hatte absolut recht, aber es fiel ihm einfach schwer die Finger von ihr zu lassen. „Ich hasse es wenn du so vernünftig bist“ Tori lächelte ihn an. „Ich weiß, aber es wäre eine Beziehung ohne kleine Ecken und Kanten“

Und wieder hatte sie recht. Schließlich wäre es doch langweilig wenn man immer nur einer Meinung ist. Streit gehört manchmal einfach dazu. Das was er und Tori hatten waren zwar mehr Keppeleien als Streit, doch er würde sich, ohne mit der Wimper zu zucken, dafür entschieden mit ihr für den Rest seines Lebens zu keppeln, als ohne sie zu sein. Kitschig? Na und? Dann war er eben kitschig, wenn das hieß, dass man seine Freundin über alles liebte.


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„Ich bin ja sooo müde!“, gähnte Tori, als sie zusammen Becks Wohnwagen betraten. Sofort warf sie sich aufs Bett. Seitdem „The Birdscene“ eine offizielle Gruppe waren, konnten sie sich vor Anfragen nicht mehr retten. Ja sie hießen wirklich „The Birdscene“ und Tori hatte diesen Vorschlag zuerst gar nicht gut gefunden, aber dann hatte sie den Hintergrund überdacht und war einverstanden gewesen. Schließlich hatte jeder von ihnen die Vogelszene einmal spielen müssen und daraus an sich selbst zu glauben.

„Indische Hochzeiten sind echt anstrengend!“, pustete sie. Beck lachte und stellte seinen Gitarrenkoffer auf den Boden. „Gott sei Dank bist du keine Inderin, da musst du nicht so groß feiern..“, schmunzelte er. Tori stutzte sich auf ihren Unterarmen auf und hob den Kopf. „Aber du hast indische Wurzeln!“, sagte sie automatisch und hätte sich dafür am liebsten die Zunge abgeschnitten. Beck grinste. „Du willst mich heiraten?“ „Was ich meinte…ich…ich hab das jetzt nur als Beispiel..ich meine..“, und wie so oft ersparte Beck ihr weitere peinliche Momente indem er sie mit einen Kuss zum Schweigen brachte. „Schon klar Tori“, lächelte er nachdem er sich wieder von ihr gelöst hatte.

„Du findest das auch noch komisch, hm?“, fragte sie. Er nickte und lachte sie verschmitzt an. „Mhm…Sie haben Glück, dass sie in diesem Anzug so gut aussehen Mr. Oliver“, sagte sie und wollte ihn wieder Küssen, doch er zog sich zurück und sah sie vorwurfsvoll an. „Das sagst ausgerechnet du? Weißt du wie schwer es für mich war dich den ganzen Tag in diesem Kleid zu sehen und dich nicht berühren zu können?“ Tori sah an sich herunter. Ihr grünes Kleid endete zwar kurz über den Knien, war aber eher komfortabel als betörend. Mit hochgezogener Augenbraue sah sie ihn wieder an. „Was?! Das ist mein Ernst!“ Tori nickte lachend „Jaja..“ und zog ihn wieder aufs Bett.

„Ich hab übrigens was für dich!“, fiel ihr ein wenig später ein. Verwirrt sah Beck zu wie sie zu ihrer Handtasche lief und ein kleines, rotes, rechteckiges Geschenk herauszog. Mit einem breiten Grinsen überreichte sie es ihm. „Hab ich irgendwas verpasst? Mein Geburtstag ist erst nächste Woche, das weißt du oder?“ Sie verdrehte die Augen. „Ja, weiß ich, danke für die Information, kann ich dir nicht auch mal einfach so was schenken? Nun mach schon auf!“ Beck setzte sich am Bett auf und klopfte neben sich um ihr anzudeuten sich neben ihn zu setzten. Sie tat wie ihr befohlen und sah zu wie er das rote Papier entfernte. Ein strahlendes Lächeln breitete sich auf seinem Gesicht aus, als er den silbernen Rahmen endlich in den Händen hielt und Toris Herz hüpfte vor Aufregung, da er sich noch mehr darüber zu freuen schien, als sie angenommen hatte.

„Das ist das Foto, das wir damals noch im Park gemacht haben“, stellte er fest und sah sie an. Sie nickte verlegen. „Danke! Wirklich!“, er gab ihr einen zarten Kuss auf die Wange, bevor er aufstand und das Foto von ihnen beiden in dem schlichten Rahmen auf die Kommode, gegenüber der Bettkante, stellte. „War ein schöner Tag damals!“, stellte er fest, als er sich wieder zu ihr setzte und einen Arm um sie legte. Tori nickte zustimmend, doch dann fiel ihr ein was an dem Tag noch passiert war. „Naja zumindest bis dahin..“, fügte sie hinzu. Doch Beck schüttelte den Kopf. „Nein, es war ein schöner Tag, weißt du warum?“ „Erleuchte mich!“ Er sah sie eindringlich an. „Als ich dich damals im Park gesehen habe, wie du mit deiner Kamera durch die Gegend gestreift bist und wildfremde gefragt hast ob du sie fotografieren darfst, ist mir einmal mehr klar geworden, wie unglaublich du bist und wie viel du mir bedeutest!“


Beck sagte das mit so viel Ehrlichkeit in seinen Augen, dass Tori ein Schauer über den Rücken lief. Impulsiv nahm sie sein Gesicht in beide Hände und küsste ihn unendlich lange.


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Tori: Beck Oliver, wieso bist du während des Unterrichts auf TheSlap? ^^

Beck lächelte als er die Nachricht las.

An Tori: Du bist doch auch online!

Tori: Ja aber nur weil sich unser Chorleiter wieder mal über die Wichtigkeit des Ave Maria in der Musikgeschichte auslässt. Es kann also praktisch als Notwehr angesehen werden  :D
Und was ist deine Ausrede??

An Tori: Langeweile in Filmtheorie (:

Tori: Die können dir auf diesem Gebiet wohl nicht mehr viel beibringen, hm? :/

An Tori: Nicht wirklich..

Tori: Ach ja mein Freund der Starregisseur..

An Tori: Nun übertreib mal nicht :D

Tori: Mach ich auch nicht ^^ und wehe du machst nie was aus deinem Talent! Das würdest du später mal bereuen! und ich werde dir in 60 Jahren mit meinem Gehstock nachlaufen uns schreien: ICH HABS DIR GESAGT!!

An Tori: Rege Phantasie xDD

Tori: Die hast du auch, du verwendest sie nur zum Drehbuchschreiben, statt sie an sinnlose Nachrichten zu verschwenden ;)

An Tori: Haha, soll das heißen, du willst mir nicht mehr schreiben? ^^

Tori: ICH BIN SÜCHTIG NACH JELLYBEANS!!!!
Beck zog die Stirn kraus.

An Tori: ??

Tori: Sorry, Cat hat sich mein Handy geschnappt!

An Tori: Ah, hätte ich mir irgendwie denken können..

Tori: Ich muss jetzt wieder, wir singen weiter.. Fang an, an dich selbst zu glauben mein Starregisseur!! Alle wissen, dass du unglaublich bist, es wird Zeit, dass du das auch weißt! :*
PS.: Solltest du ab jetzt Ave Maria in der Endlosschleife aus dem gegenüberliegenden Klassenzimmer hören, wundere dich nicht :/

Lächelnd Beck schaltete sein Handy aus und war sich einmal mehr sicher, dass Tori das Beste war, das ihm je passiert war. Nach dem Läuten schritt er schnell hinaus und wartete vor ihrer Klasse auf sie.

„Habe ich dir heute schon gesagt, dass ich dich liebe?“, fragte er, als sie mit Cat herauskam. Sie lächelte. „Nein, heute noch nicht, aber ich finde sowieso, dass man es mit diesen drei Worten nicht übertreiben sollte, sonst sagt man sie irgendwann ohne sie wirklich zu meinen..“ Er lachte, zog sie an sich und gab ihr einen Kuss auf die Wange um ihr dann „Ich liebe dich“, ins Ohr zu flüstern. Zufrieden sah er zu wie sich die Härchen an ihren Armen aufstellten. „Ihr seid soooo süß!“, zwitscherte Cat.

Beck drehte sich lächelnd zu ihr um. „Wo ist denn dein Angebeteter?“ Cat zückte ihr Handy und tippte darauf herum bevor sie antwortete. „Bei seinem Schließfach und jetzt geht er in Richtung Ausgang, nein wartet in die Cafeteria..“ Beck und Tori sahen sich verwirrt an. „Cat wieso weißt du das so genau?“, wollte Tori wissen. Cat zeigte kichernd auf ihr Handy. „Robbie hat mir eine “WO-IST-ROBBIE-APP“ geschenkt!“, verkündete sie. Beck nahm das Handy in die Hand. Der Grundriss des Schulgebäudes war abgebildet und ein kleiner roter Punkt wanderte darauf herum. „Robbie hat ein GPS von sich erstellt?“, fragte er sprachlos. Cat nickte fröhlich. „Wow ich weiß nicht ob ich das krank oder typisch finden soll“, meinte Tori endgeistert. „Ist mein Robbiebubu nicht süß?“, fragte Cat begeistert, als Beck ihr das Handy zurückgab.

Das Paar nickte zaghaft. „Mhm..total süß..“, sagte Tori nur wenig überzeugend, doch Cat war schon dabei voraus zu den Schließfächern zu eilen. Kopfschüttelnd setzten sich auch die beiden in Bewegung. Beck griff nach Toris Hand. Er mochte es allen zu zeigen, dass sie zu ihm gehörte, das machte ihn in einer gewissen Weise stolz. Außerdem wollte er sie immer nahe bei sich haben.

Bei den Schließfächern angekommen, warteten bereits Andre und Harper auf die beiden. „Bereit?“, fragte Andre an Tori gewandt. „Jepp, alles klar, der Rollstuhl ist auch schon im Auto!“ „Du weißt gar nicht wie dankbar ich dir bin, dass du das für mich machst!“ „Ist doch klar! Hoffentlich läuft Berta bald wieder..“ „Hoffentlich!! Ich hänge an diesem Oldtimer!“ „Ich hab meinem Auto noch gar keinen Namen gegeben..“, fiel ihr auf. Andre lacht.

„Verdammter Papagei noch mal!“, kam Sikowitz fluchend die Treppen herunter. „Was ist denn los?“, wollte Tori wissen. „Ach mein VW Bus hat gerade den Geist aufgegeben“ „Willkommen im Club!“, meinte Andre. „Danke!“, sagte Sikowitz missmutig. „Und das gerade heute..“, ärgerte er sich weiter. „Ich wollte die Boxen von der letzten Schulaufführung aus dem Stadttheater holen..“ „Das Theater an der Ecke zur Klungstreet?“, fragte Tori. „Ja“ „Wo müssten die Boxen denn hin?“ „In das Backbox-Theater, wieso?“ Tori zuckte mit den Achseln. „Ich und Andre bringen seine Gandma heute zu ihrer Therapie, weil sein Auto in der Werkstatt ist. Die Klinik ist in der Nähe der Klungstreet und wenn ich schon mal unterwegs bin..“ Sikowitz legte einen Arm um Tori. „Habe ich dir schon mal gesagt, dass du meine Lieblingsschülern bist“ Tori lachte. „Nein“ „Tja, seit heute bist du es..“

„Also soll ich sie hier her bringen?“ „Du wärst mir eine große Hilfe!“ „Kein Problem, aber was ist mit Ihnen? Wie kommen Sie nach Hause?“ „Ach“, er machte eine wegwerfende Handbewegung. Tori runzelte die Stirn. „Sie wollen wieder mal am Schuldach übernachten, hab ich recht?“ Sikowitz schien sich ertappt zu fühlen, denn er sah beschämt zu Boden. „Ja, vielleicht“ Tori schüttelte den Kopf. „Sie werden sich wohl nie ändern… naja, Andre, wir sollten los“ „Aiai Sir!“, rief Andre gab Harper einen Abschiedskuss. Beck, Tori und Sikowitz schmunzelten über das frische Paar, die ihre Liebe sehr viel offener auslebten als Tori und Beck, die das lieber privat hielten. Tori gab Beck einen Kuss auf die Wange. „Bis heute Abend!“ Beck lächelte seine Freundin an. „Alles klar“ „Sikowitz, ich bin so etwa um 15:00 Uhr hier!“ „Jawohl!“ Tori drehte sich wieder zu Andre und Harper, die noch immer knutschten. „Andre du siehst Harper in spätestens zwei Stunden wieder, also schieb deinen Hintern zur Tür hinaus!“ Andre löste sich lachen von Harper und umarmte sie noch einmal kurz bevor er Tori folgte.

Beck sah ihnen nach. Dann spürte er plötzlich eine Hand auf seiner Schulter. Er sah zu Sikowitz. „Das ist ein tolles Mädchen, das du dir da geholt hast“, stellte er fest um scherzhaft hinzu zu fügen: „Sicher, dass du sie verdient hast?“ Beck sah wieder zu Tori die gerade in der Tür stand und noch einmal winkte. „Nein“, gestand Beck. „Aber ich bin unendlich dankbar, dass sie mich trotzdem genommen hat!“


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„Alsoooo..“, begann Tori als sie und Andre im Auto, auf dem Weg zu seiner Grandma, saßen. „Also?“, hakte Andre nach. „Beck hat doch nächste Woche Geburtstag“ „Ja, ich weiß..“ „Ich hab da eine nette Idee“ „Welche denn?“ Tori hielt vor einer roten Ampel. „Er hat mir letzten Montag erzählt er würde gerne wieder mal so richtig campen gehen“ „Wieder mal? Der Kerl wohnt in einem Wohnwagen!“, sagte Andre, mit der für ihn so typischen, erhöhten Stimme. Tori lachte. „Ja aber ich dachte wir könnten es alle zusammen machen! Du, ich, Harper, Robbie, Cat …und..“ Andre sah sie skeptisch an. „Und?“ „Jade und Jason!“, sagte Tori schnell, in der Hoffnung Andre würde sie nicht gleich für verrückt erklären. Andre lachte laut auf. „Haha der war gut Tori, fast hätte ich dir das wirklich geglaubt..“

Tori ließ die Schultern fallen. „Warum nicht?“ „Ähm lass mich mal kurz überlegen….ah ja, für gewöhnlich feiert man nicht mit seiner Ex-Freundin und deren neuen Freund Geburtstag, Tori!“ „Aber Beck hat Jade längst verziehen und er sagt selber immer wieder, wie leid es ihm tut, dass der Kontakt so schwach ist“, hielt Tori dagegen. „Ich weiß nicht Tori..“, Andre kratzte sich am Kopf. „Bitte Andre!“, flehte sie. Er sah sie lange an. Dann seufzte er. „Okay, auf deine Verantwortung!“


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„Weißt du, ich wusste es..“, sagte Jason fünf Tage später zu Beck, als sie nebeneinander am Lagerfeuer saßen. „Was wusstest du?“ „Das wie und gut verstehen würden. Genau deshalb war so unzufrieden mit der Situation, weil ich wusste, dass wir ziemlich gute Freunde sein könnten“ Beck lächelte. „Ja, irgendwie hab ich das auch gewusst“ „Das du uns verzeihen hast beweist echte Größe, Beck. Hätte nicht jeder getan“, Beck zuckte mit den Schultern. „Zwischen mir und Jade war es vorbei, es hat bloß keiner von uns ausgesprochen..“


„Außerdem ist es jetzt gut so wie es ist“, fuhr er fort, während er zu seiner Freundin sah, die mit Jade und Cat am Ufer stand und gerade laut auflachte. „Liebe hm?“, lachte Jason. „Das beste Gefühl überhaupt!“ „Ja“, stimmte Beck ihm zu „eindeutig!“, während er Tori weiter betrachtete. „Jade will an den Broadway“, erzählte Jason. „Ich finde es toll, dass sie sich ein solches  Ziel setzt, aber..“, er brach ab. Beck nickte. „Ja, ich weiß was du meinst..Tori hat gerade ihre Bewerbung für die Juilliard abgeschickt. Ich hab sie darin bestärkt, ihr gesagt, dass sie es schaffen kann dorthin zu kommen, dass sie das Talent dazu hat…“ Beck sah zu wie Tori sich das Haar hinters Ohr strich „aber wenn sie wirklich nach New York geht, wird es mir das Herz zerreißen“, gestand er. Jason klopfte ihm auf die Schulter und nickte zustimmend.

„Warum bewirbst du dich nicht an der Film Academy? Ich versuch’s auch und wenn unsere Mädels nach New York gehen können, können wir das schon lange!“ „Tori hat mir das auch schon vorgeschlagen. Ist vielleicht gar keine schlechte Idee..“ „Was ist keine schlechte Idee?“, fragte Tori und setzte sich neben Beck. „Dass ich mich bei der Film Academy of New York bewerbe!“, antwortete Beck und legte einen Arm um seine Freundin. Tori sah ihn herausfordernd an. „Ach wenn ich dir das vorschlage, bekomme ich ein “Ich-denke-darüber-nach“, aber wenn Jason es vorschlägt, dann ist es auf einmal keine schlechte Idee mehr?“, fragte sie gespielt beleidigt. Beck lachte nur und gab ihr einen Kuss auf die Wange. Tori beugte sich über Beck zu Jason. „Wenn ich ihn das nächste Mal dazu bringen will mir Blumen zu schenken, kann ich dich dann anrufen?“ Nun lachte auch Jason. „Jederzeit!“

Beck atmete tief ein. Das war es. Das war Glück. Das war Leben. Er sah hinauf zum Himmel wo unzählige Sterne funkelten. Es war schon mindestens zehn Uhr und die Freunde saßen noch immer am Lagerfeuer, spielten Gitarre, sangen und verbrannten ihre Marshmallows. Sie waren alle da. Alle. Er sah zu Tori die dich an ihn gekuschelt neben ihm saß und sich eine Decke mit ihm teilte. „Mit welcher Szene hast du dich eigentlich beworben?“, fragte Jade an Tori gewandt. „Mit einer Szene aus „Die Vergiftung“, das Stück, von Andre, dass wir im Dezember im Blackbox-Theater gespielt haben“, antwortete Tori. „Und mit welchem Song?“, fragte Jade gespannt weiter. Beck sah zu wie Tori verlegen zu Boden blickte. „Mit einem Selbstgeschriebenen, keine Ahnung ob das nicht vielleicht ein Fehler war..“ „Machst du Witze?!“, wollte Andre, den Mund voller Marshmallows, wissen. Beck lachte. „Dieser Song ist der absolute Hammer!“, rief Andre weiter. „Jetzt übertreib mal nicht!“, lachte Tori. „Ich übertreibe nicht!“

„Könnten wir ihn vielleicht mal hören?“, fragte Jade vorsichtig. „Jeeeeeey!“, rief Cat sofort. „Klar könnt ihr!“, antwortete Andre, bevor Tori überhaupt den Mund öffnen könnte und zog seine Gitarre hervor. Tori sah ihn überrascht an. „Ich frage dich EINMAL, einen Blick darauf zu werfen und mir deine Meinung zu geben und du kannst die ganze Melodie auswendig?“ Andre zuckte mit den Schultern. „So ist das eben mit guten Song, die bleiben einem im Gedächtnis..“

Er fing an die ersten Akkorde zu spielen und wenig später begann Tori zu singen:

I came into the room and looked up to you,
You smiled at me, my heart stopped beating
The world stood still, the flood was entering
And I felt something magic, something new


Brown eyes

Your brown eyes

One look, one touch, one love

Brown eyes

Brown eyes

Two stars of which I simply can’t get enough

In diesem Moment fiel es Beck wie Schuppen von den Augen. Dieses Lied war für ihn! So wie sie es sang, wie sie ihn ansah, sie hatte dieses Lied für ihn geschrieben. Überwältigt von seinen Gefühlen zog er sie am Ende des Songs an sich und küsste sie innig, während die anderen klatschten. „Hast du dieses Lied für mich geschrieben?“, fragte er sie, als sie sich wieder lösten und er ihr Gesicht noch immer in seinen Händen hielt. Sie blinzelte. „Was dachtest du denn?“, fragte sie, er lächelte. „Ich liebe dich!“, flüsterte er und küsste sie erneut, was wiederum für Beifall sorgte.



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„Ich liebe dich weil du mit deinem Bauchnabel sprechen kannst!“, sagte Cat.

„Ich liebe dich weil du Rex gestern die Hand verarztet hast!“, sagte Robbie.

Alle Paare lagen in ihren Zelten. Es war still, alles was man hörte waren Robbie und Cat, die wieder mal ihr “Ich-liebe-dich-weil-Spiel“, spielten. Tori schmiegte ihr Gesicht eng an Becks Brust, der sie mit beiden Armen umschlossen hielt.

„Ich liebe dich weil du mir die pinken Smarties übrig lässt!“, sagte Cat.

„Ich liebe dich weil..“

„Großer Gott haltete endlich die Klappe, wir wollen schlafen!“, rief Andre genervt dazwischen. Sofort war aus allen Zelten Gelächter zu hören. „Oh,  Entschuldigung!“,rief Robbie zurück. „Danke Andre! Ich weiß nicht wie lange ich mich noch zurück halten hätte könne!“, sagte Jade. „Keine Ursache!“, meinte Andre. Tori kicherte in Becks Oberkörper.

„Ich liebe dich weil meinen Tag erhellst und mich immer wieder ermutigst meinen Weg zu gehen“, flüsterte Beck Tori ins Haar. Toris Herz zerfloss vor Wärme. Sie strahlte nach oben in Becks Gesicht.

„Ich liebe dich weil du mich in jeder Sekunde meines Lebens glücklich machst“, flüsterte sie zurück und er lächelte sie an und gab ihr einen Kuss auf die Stirn. „Gute Nacht“ „Nacht“, sagte sie und kuschelte sich wieder an ihn. Wenig später waren sie eingeschlafen.


So das war’s. Ich glaube meine Geschichte endet hier :)

Wenn ihr wollt (aber wirklich nur wenn ihr wollt) kann ich noch ein Kapitel hinzufügen und schreiben wie es der ganzen Clique in New York geht..

Lasst es mich wissen, wenn ihr was davon lesen wollt ;)

Ansonsten war’s das von mir.

Danke an alle Leser, die meine Kapitel immer (trotz schrecklich unregelmäßiger Updates) verfolgt haben. Es war sehr lustig diese Geschichte zu schreiben und eure Reviews waren sehr, sehr aufbauend und rührend.

DANKE! :*
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