victorious story

von schnuz
GeschichteRomanze / P12
Beck Oliver Jade West Tori Vega
18.06.2011
22.11.2013
25
31.322
2
Alle Kapitel
116 Reviews
Dieses Kapitel
4 Reviews
 
18.06.2011 2.193
 
Hi Leute! Ich weiß ich hab euch wieder lange warten lassen, tut mir wirklich leid! Ich hoffe ihr seid mir nicht allzu böse…

Aber hier ist jetzt endlich mein neues Kapitel, ich hoffe es gefällt euch!

PS.: Ich hab mir jetzt die letzten Kapitel selber noch mal durchgelesen…SCHRECKLICH! Sooo viele Fehler, das ist wirklich peinlich *rotanlauf
Ab jetzt schau ich immer drei Mal nach bevor ich es poste, versprochen!!!

„Würstchen?“, fragte Sikowitz zum dritten Mal. Beck rollte mit den Augen. „Nein, danke!“, antwortete er genervt. „Okay..“ „Hey haben Sie Tori gesehen?“ „Nope..“ „Hm, danke trotzdem..“, Beck sah suchend über die tanzende Menge hinweg. Wo war Tori?? Er entdeckte Robbie und Cat auf der Tanzfläche und musste unweigerlich lachen. Die beiden waren definitiv kein normales Paar, aber irgendwie süß. Die Arme wild umher fuchtelnd, hüpften sie auf dem Parkett herum. Daneben vergnügten sich Andre und Harper. >Oh Mann<, Beck schüttelte den Kopf. Seinen besten Freund hatte es wirklich voll erwischt.

„Na, du James-Bond-Verschnitt?“, hörte Beck Toris Stimme hinter seinem Rücken. Schnell drehte er sich zu ihr um. In einem wunderschönen, kurzen roten Kleid stand sie vor ihm und lächelte ihr hinreißendes Lächeln. Ihre Haare fielen ihr in Locken über die Schultern. Beck blieb fast die Luft weg. „Hey Toro!“, versuchte er sie möglichst cool zu grüßen. „Wow du siehst….fantastisch aus!“, sagte er. Tori sah verlegen zu Boden. „Danke..“ „Wo hast du die Jungs gelassen?“, fragte er um von seiner Überwältigung abzulenken. „Ach, die waren durstig!“, lachte sie als sie neben ihn trat, um ihre Freunde beim Tanzen zu beobachten. „Diese verliebten Paare, da könnte man glatt neidisch werden!“ Beck nickte zustimmend. Die Musik wechselte zu einem langsameren Song. „Ein Walzer!“ Tori lächelte selig. >Deine Chance Beck!< Er streckte ihr eine Hand hin. „My lady!“, lächelnd sah er ihren verwirrten Gesichtsausdruck. „Was? Willst du mir jetzt auch noch erzählen, dass du auch Walzer tanzen kannst?“, fragte sie entgeistert. „Naja ich denke jeder Junge sollte von sich behaupten können, dass er Walzer tanzen kann..“ Tori lachte laut auf. „Beck ich muss sagen, du überrascht mich immer wieder aufs Neue!“, sagte sie als sie seine Hand ergriff. „Na ich hoffe doch!“ Er lächelte sie spitzbübisch an und führte sie auf die Tanzfläche.

Nach drei weiteren Tänzen legten sie eine Pause ein und liefen zu Becks Unmut genau den zwei Clowns in die Arme, die am Rand der Tanzfläche warteten. „Ihr seid gute Tänzer!“, bemerkte dieser Nathan und der andere nickte anerkennend. „Danke, aber die Ehre gebührt allein Beck..“, lachte Tori. „Leute, Leute!“, rief Robbie, der mit Cat auf sie zu rannte. „Es geht los!“ „Was geht los?“, wollte Frankie wissen. „Wo ist Andre?“, fragte Tori, Frankies Frage ignorierend. „Das darf er einfach nicht verpassen!“, die braunhaarige klatschte vergnügt in die Hände. Beck musste lächeln. Cat zeigte auf die Tanzfläche. „Da! Ich hol sie schnell!“ Ohne die beiden auch nur vorzuwarnen, zog sie sie aus dem Getümmel. „Hallooo! Kann uns mal wer aufklären?!“, rief Nathan.

„Okay, die Kurzfassung: Seht ihr den Typen dort drüben?“ Tori zeigte auf Brian, der sich auf der Tanzfläche mit irgendeinem Mädchen vergnügte. Die Jungs nickten. „Er ist ein absoluter Arsch, seine Art mit Mädchen umzugehen ist unterste Schublade, er umgarnt sie, macht ihnen Komplimente, nutzt sie aus und lässt sie dann wieder fallen. So hat er’s auch bei meiner Schwester gemacht und jetzt kommt ihr in den Genuss unsere wunderbar geplante Racheaktion mitzuerleben.“ „Oh, okay!“ Andre stieß Robbie an. „Jetzt, er steht genau unter der Rampe!“ Beck sah zu Brian der sich genau unter dem Terassengeländer am Campus der HA stand. Nichtsahnend tanzte er mit einem blonden Küken während oben auf der Terrasse Harpers Freundinnen auf das Zeichen warteten. Robbie zückte sein Funkgerät. „Okay Mädels, es ist Zeit, dass Brian mal eine kalte Dusche bekommt!“ Die Mädels grinsten herüber und hielten den Daumen hoch. Dann hoben sie den riesigen Eimer vom Boden, den Andre und Robbie vorher mit Wasser, Schlamm und anderen klebrigen Zeugs gefüllt hatten, von dem Beck nicht wirklich wissen wollte. Mit viel Schwung kippten die Mädchen den Inhalt des Eimers über das Geländer und Brian wurde mit einem lauten Platsch von dem braun-klebrigen Zeug eingehüllt.

Drei Sekunden war alles still und alles was man hörte war die Musik die über den Campus dröhnte. Dann brach die gesamte Menge in Gelächter aus. Beck sah lachend zu wie Tori sich wischte die Tränen von den Wangen wischte. Sobald er sich den Schlamm aus den Augen gewischt hatte, stapfte Brian wütend zu Sikowitz, der (Gottseidank!!) die einzige Aufsichtsperson am Campus war. „Das ist eine Freiheit! Haben Sie das gesehen? Schmeißen Sie diese Zicken sofort raus! Sehen Sie nur was sie mir gemacht haben! Mein Haare, oh Gott!“ Sikowitz sah gespielt unberührt auf den Grill. „Oh jetzt seht euch das an, ich hab dieses arme Würstchen verkohlt!“, er hob das schwarze Würstchen mit der Zange vom Grill. „Tut mir Leid mein kleines Würstchen, aber ich sag dir schwarz ist jetzt in!“ Erst jetzt sah Sikowitz zu Brian. „Oh Brian! Das ist wirklich nicht das passende Outfit für diesen Abend! Wir haben doch nicht Halloween!“ „WAS?! Haben Sie nicht gesehen was die gemacht haben?! DIE waren das doch!“, Brian zeigte zu den Mädchen am Geländer. „Jetzt willst du also anderen für deinen Modegeschmack die Schuld geben, nicht sehr nett von dir!“ „Aber, aber..“, stammelte der Schmutzfink. „Ja ja.. geh dich mal sauber machen, sonst nimmt dich doch keiner ernst, im Übrigen, du stinkst! Ach ja, willst du ein Würstchen??“ Wütend zog Brian ab. Tori lachte umso mehr. Sikowitz zwinkerte ihnen zu. Beck grinste.

„Ich würde sagen, Mission erfüllt!“, lachte Frankie. Im nächsten Moment stürmte Trina auf sie zu. „Oh..mein..Gott, das war das Beste, was ich in meinem Leben zu Gesicht bekommen habe!“ „Trinaaa!“, rief Tori und umarmte ihre Schwester. „Ich wusste, dass du noch kommst!“ „Ich hätte ja auch ganz schön was verpasst… Danke Leute, wirklich, ihr seid die Besten!“ „Ich glaube das schreit nach einer Runde Blaubeershots!“, rief Frankie vergnügt. „Blaubeershots?“, fragte Harper verwirrt. „Was ist das?“, wollte Cat wissen. „Keine Ahnung, aber es schmeckt verdammt gut!“, lachte Nathan. „Frankie hat vorhin einen an der Bar gegenüber getrunken!“ Tori zuckte mit den Schultern. „Okay..“, sie drehte sich zu den anderen „Auf zu den Blaubeershots!“, rief sie und die Meute folgte ihr grölend.

„Nein!“, rief Tori entsetzt. „Doch!“, widersetzte Andre sich. „Nein!“ „Ach komm schon Tori!“ „Ich werde nicht singen!“ „Doch das wirst du!“ Sie kniff die Augen zusammen und sah ihn böse an. „Du  kannst mich nicht zwingen!“ „Doch das kann ich…“, Andre sah verlegen zu Boden „…ich hab dich nämlich schon eingetragen..“ „Du hast WAS?!“, Tori sah ihn geschockt an. Beck musste lachen. >Tyyyypisch!< „DU hast mich ohne zu fragen eingetragen?!“, sie klang ziemlich vorwurfsvoll. „Weil ich wusste, dass du dich mit Händen und Füßen dagegen wehren würdest, wenn ich dich davor frage!“, rechtfertigte andre sich. „Ich wehre mich auch jetzt noch mit Händen und Füßen dagegen!“ „Dieses Phänomen nennen wir eine typische Andre-Tori Konversation!“, erklärte Beck Harper, die grinsend daneben stand. „Komm schon Tori, drei Lieder..“, versuchte Andre Tori zu überzeugen. „DREI?! Du hast mich gleich für drei eingetragen?“ „Hatte ich das nicht erwähnt?“ „Nein! Das hattest du nicht!“ Beck legte ihr eine Hand auf den Rücken. „Beruhig dich Tori, er ist dein bester Freund, du würdest es bereuen wenn du ihn umbringst..“ „Bist du da sicher?“, zischte Tori zurück.

„TORI!“, Frankie kam auf sie zugerannt. „Was ist los?“, wollte Tori wissen. „Deine Schwester liegt in meinen Wagen, schnarchend und betrunken!“ „Oh!“ „Ja, oh!“ Tori straffte die Schultern. „Dann sollten wir sie lieber nach Hause bringen..“ „Was, aber du kannst nicht gehen! Wir sind in zehn Minuten dran!“, rief Andre. „Frankie! Lass uns gehen! Sofort!“, rief Tori. „Was du willst singen?“ „Nein ich WILL nicht, also lass uns gehen!“ Beck zog sie zurück an seine Seite. „Doch du willst! Komm schon Tori du musst dein Lampenfieber auch mal in den Griff kriegen! Ich fahr dich nach deinem Auftritt nach Hause…“ „Aber, aber..“ „Nichts aber!“, fiel Frankie ihr ins Wort. „Natürlich wirst du auftreten, ich und Nathan fahren mit Trina schon mal vor und du kommst später einfach nach!“ Tori öffnete den Mund, aber Frankie stoppte sie sofort. „Keine Widerrede!“, dann war er auch schon verschwunden. Beck ergriff Toris Hand und sah ihr in die schönen braunen Augen. „Keine Sorge, du schaffst das!“

Und sie schaffte es. Nachdem sie Without you, We found love, Set fire to the rain und, nach lauten Rufen für eine Zugabe, Rolling in the deep gesungen hatte ging sie ganz beflügelt von der Bühne. Beck hattr die ganze Zeit an der E-Gitarre neben ihr gestanden. Irgendwann glaubte er in der Menge Jade und Jason gesehen zu haben, aber er kümmerte sich nicht weiter darum. „Das hat Spaß gemacht!“, lachte Tori als sie zu seinem Auto gingen. „Hab ich doch gesagt!“, meinte er. Als sie zu Parkplatz einbogen, hörten sie hinter sich jemanden rufen, sie drehten sich um und sahen Brian auf sich zukommen. >Na toll..<, dachte Beck missmutig.

Die Schlammrückstände in seinem Gesicht waren noch immer erkennbar. „Na? Hat es Spaß gemacht?!“, fragte er angriffslustig als er im milchigen Licht der Straßenlaternen auf sie zukam. „Was willst du Brian?“, fragte Beck mit gepresster Stimme. „Von dir gar nichts du Waschlappen, aber ich würde Tori gerne fragen ob sie Freude an ihrem kleine Racheakt hatte..“, sagte er gehässig. „Ich weiß nicht wovon du redest..“, sagte Tori. „Ach komm schon, ich kann eins und eins zusammenzählen Tori. War es lustig hast du wenigstens gelacht so wie alle anderen..“ „Ja, um ehrlich zu sein es war sehr lustig und ich hab schon lange nicht mehr so gelacht Brian..“, erwiderte sie. „Ach ja?“ „Ja! Das was passiert ist hast du verdient Brian..“ Beck schirmte Tori vor Brian ab und ging mit ihr weiter zum Auto, bevor die Situation unschön endete. Doch Brian ging ihnen nach.

„Deine Schwester hatte es auch verdient Tori, hatte sie wirklich gedacht, sie würde bei mir Chancen haben? Ich meine du musst doch gewusst haben, dass ich sie nur verarsche, du hättest sie warnen können..“ „Nicht hinhören!“, flüsterte Beck Tori zu. „Ich weiß!“, sagte Tori ruhig. „Oder war es Absicht? Vielleicht warst du einfach nur eifersüchtig..“ >Ruhig bleiben!<, ermahnte Beck sich. Brian war dicht hinter ihnen. „Oh gib’s zu Tori, du warst einfach eifersüchtig weil ich deine Schwester um ein Date gefragte habe und dich nicht..ich weiß, dass du mich bewunderst, jede tut das, du hast doch nur darauf gewartet dich unter ihnen einzureihen..“

Das reichte. Wutentbrannt drehte sich Beck zu ihm um und ehe er sich versah hatte er Brian mit einem kräftigen Fausthieb zu Boden geschlagen. „Beck!“, schrie Tori. Beck schüttelte die Hand mit der er zugeschlagen hatte, während er auf den sich krümmenden Brian hinab sah. „Du bist widerwärtig!“, stellte er fest. Dann drehte er sich zu Tori um und legte ihr eine Hand auf den Rücken. „Komm!“, er führte sie weiter bis zum Auto. Als er aus der Parklücke zurücksetzte, sah er im Rückspiegel wie Brian sich vom Boden aufrappelte.

Die Fahrt zehn Minuten Fahrt zu waren von Toris „Geht es dir gut?“, „Warum hast du das gemacht?“, „Er kann dich anzeigen!“ und „Geht es dir wirklich gut?“ gefüllt. Beck tat sein Bestes um sie zu beruhigen. „Er wird mich schon nicht anzeigen!“ >Vermutlich schon, aber davon wirst du mit Sicherheit nicht erfahren!<
Als er dann in Toris Einfahrt einbog, hatte sie sich wieder einigermaßen beruhigt. Er begleitet sie noch zur Tür. „Und es geht die..“ „wirklich ausgezeichnet!“, beendete er den Satz für sie. „Aber deine Hand ist doch ganz geschwollen, ich hol dir ein Icepack!“ Doch er hielt sie fest. „Mir geht es gut Tori und kühlen kann ich meine Knöchel auch zu Hause..“  Sie gab nach. „Okay..“ „Okay!“ Ein paar Sekunden sagte keiner von ihnen was. „Dann wird ich mal..“, meinte er. „Beck?“, sie griff nach seinen Arm und sah ihm in die Augen. „Danke!“ Beck sah sie an, das Licht der Lampen vor der Haustür ließen ihre Haare glänzen. Ihre Augen leuchteten während sie ihn verlegen anlächelte. „Gute Nacht!“, flüsterte sie und Beck konnte nicht mehr widerstehen.

Impulsiv erklomm er die Treppe die sie voneinander trennte, legte ihr die geschwollene Hand an die Wange und zog sie ruckartig an sich. Ihre Lippen waren weich und schmeckten süß. Der Duft ihres Parfums benebelte ihn. Er wollte in ihr versinken, wollte sie ins Haus ziehen und sie solange Küssen bis sie keine Luft mehr bekam, aber er wusste, dass es ein Fehler gewesen wäre. Schwer atmend zog er sich zurück und sah ihr tief in die Augen. „Gute Nacht, Tori!“, sagte er, drehte sich um und marschierte zum Auto. Bevor er einstieg, sah er noch einmal über das Autodach hinauf zur Haustüre. Lächelnd stand sie da und winkte ihm zaghaft zu und auch Beck musste lächeln. Er warf ihr noch einen Kuss zu, setzte sich ins Auto und fuhr los. >Gott, das war ein guter Tag<

Ja, ich weiß was ihr denkt…ENDLICH!
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