victorious story

von schnuz
GeschichteRomanze / P12
Beck Oliver Jade West Tori Vega
18.06.2011
22.11.2013
25
31.322
2
Alle Kapitel
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Dieses Kapitel
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18.06.2011 1.854
 
Es ist Samstaaaaag, Zeit für ein neues kapitel ;))




Als Beck am Freitagmorgen in die Schule kam, startete er direkt auf Tori zu. Sie hatte ihm am Abend zuvor die Bilder von ihrem Ausflug in die Stadt geschickt. Er wusste nicht wirklich was er dazu sagen sollte, denn ein Großteil der Fotos zeigte Personen die er gar nicht kannte. Verliebte Paare, alte Leute auf Parkbänken.. „Love is in the air“, hatte sie darunter geschrieben. Glaubte sie, damit wäre er überzeugt? Da musste sie sich wirklich Besseres einfallen lassen.


Sie stand bei ihrem Spint und verfrachtete gerade ein paar Bücher darin, als er sich ihr von hinten näherte. „Nett deine Fotos!“, meinte er. Sie fuhr erschrocken herum, dann grinste sie und sagte: „Nicht wahr?“ „Mhm…aber du glaubst nicht wirklich, dass du damit meine Meinung zu Romantik geändert hast oder?“ Toris Lächeln verschwand. „Oh..dann muss ich wohl härtere Geschütze auffahren..“, meinte sie entschlossen und drehte sich wieder zu ihrem Spint um. „Sollte ich Angst haben?“, wollte er wissen. Tori schloss den Spint und sah Beck wieder an. „Vielleicht..“, sagte sie geheimnisvoll und zog die rechte Augenbraue hoch. Beck lächelte. „Warum lässt du es nicht einfach bleiben? Du wirst dir noch die Zähne an mir ausbeißen!“ „Ich kann doch nicht einfach zulassen, dass deine nächste Freundin keine Rosen von dir bekommt..“ „Was hat das mit…egal vergiss es, aus dir werde ich manchmal einfach nicht schlau..“ „Tja…“ „Was ist denn so schlimm wenn ich nicht an Seelenverwandtschaft und solchen Kram glaube?“ „Weil das so ist als würdest du nicht an die Liebe glauben!“ „Schwachsinn, natürlich glaube ich an die Liebe!“ „Wirklich?“, fragte sie und sah ihn ernst  an. „Klar!“, versicherte er ihr. „Ich war immerhin gerade in einer zweijährigen Beziehung!“ „Schon aber in dieser Beziehung gab es… verzeih mir, aber nur wenig Romantik!“ „In dieser Beziehung gab es gar keine Romantik!“, stellte er trocken fest. „Eben! Kein Wunder, dass du so verkorkst bist!“, meinte Tori nüchtern. „Ich bin nicht verkorkst!“, verteidigte er sich.

Aus dem Augenwinkel nahm er Cat und Robbie war, die sich ihnen näherten. „Ich liebe es, wenn du kicherst, obwohl du kicherst, obwohl es keinen Grund dafür gibt“, sagte Robbie. Cat kicherte. „Ich liebe es, wenn du nicht merkst, dass deine Brille schief sitzt!“, meinte Cat. „Ich liebe es, wenn deinen Kaugummi um den Finger wickelst!“ „Hey Leute!“, grüßte Tori die beiden. „Hey Tori, hey Beck!“, flötete Cat. „Wir spielen gerade „ich liebe es wenn!“. Wollt ihr mitmachen?“ „Ihr spielt was?“, fragte Beck verwirrt. „Ich liebe es, wenn! Man vervollständigt den Satz mit etwas, das man am anderen liebt!“, erklärte Robbie ihm. Cat sah zu Tori und nahm eine Haarsträhne von ihrem dunkelbraunen Haaren in die Hand. „Ich liebe es, wenn du deine Haare offen trägst! Das macht dich noch hübscher als du sowieso schon bist!“ „Ohhhhh!“, Tori nahm Cat gerührt in den Arm. Dann sah sie Beck an. „Sind sie nicht süß?“ „Und komisch!“, stellte Beck fest. „Du magst es wenn sie ihren Kaugummi um den Finger wickelt?!“, fragte er Robbie fassungslos.


Bevor der antworten konnte, gab Tori Beck einen Schlag auf den Oberarm. „Lass die beiden in Ruhe! Geht ihr morgen zusammen zum Ball?“, fragte sie das Paar. „Logisch, geh ich mit meiner Kittycat!“, meinte Robbie und zog an sich. „Hihi Kittycat!“, kicherte Cat. „Geht ihr zwei auch zusammen?“, fragte Robbie. „Was wieso, wie kommst du darauf?!“, wollte Beck wissen. „Naja, ihr macht doch jetzt immer so viel zusammen!“, meinte Cat. „Ja schon, aber wir sind nur Freunde!“, stellte Beck klar und sah zu Tori. Sie sah ihn wenige Sekunden lang ausdruckslos an und Beck fragte sich ob sie überhaupt mitbekommen hatte worüber sie gerade redeten. Dann sah sie schnell zu Cat und Robbie. „Ja, wir sind nur Freunde! Ehm ich muss noch kurz auf die Toilette bevor die erste Stunde beginnt...“, mit schnellen Schritte ging sie davon.


>Was war denn das?<, fragte Beck sich. „Entschuldigt mich!“, sagte er zu Cat und Robbie und lief Tori nach. „Hey Tori!“, rief er ihr nach. Sie war an den Toiletten vorbei gelaufen und wollte gerade um die nächst Ecke biegen, als er sie erreichte und zu sich umdrehte. „Hey, ist alles okay? Du hast dich irgendwie sonderbar verhalten..“ „Jaja, alles okay…entschuldige ich muss weiter!“, sie schenkte ihm ein kurzes trauriges Lächeln und eilte davon. >Hab ich was Falsches gesagt?<


In der großen Pause versammelten sich, wie immer, alle in der Cafeteria um den Stammtisch. Als Beck dort ankam verschwanden Robbie und Cat gerade Händchenhaltend in Richtung Buffet. „Mal ehrlich gehen die auch zu zweit auf die Toilette?“, wollte andre wissen. „Andre!“, mahnten Tori ihn. „Zuzutrauen wär’s ihnen!“, meinte Beck und setzte sich neben ihn. „Also ich finde sie süß!“, sagte Harper. „Danke Harper! Endlich kriegt man hier etwas Unterstützung!“, rief Tori und sah die Jungs böse an. Sie hatte Beck den ganzen Vormittag gemieden, jedenfalls kam es ihm so vor… Es war offensichtlich, dass sie etwas beschäftigte, auch wenn sie betonte, das alles okay war…sie war noch nie eine gute Lügnerin gewesen. Hatte es mit heute Früh zu tun? Hatte sie noch kein Date für den Ball? Beck würde lügen wenn er sagen würde, dass er nicht daran gedacht hatte sie zu fragen…rein freundschaftlich versteht sich… aber er war sich noch nicht sicher gewesen ob er überhaupt auf den Ball gehen wollte, zwar hatte er sich einen neuen Anzug gekauft, aber er wusste nicht genau ob die Situation mit Jade und Jason nicht zu unangenehm sein würde. Er sah wieder zu Tori, die ihm gegenüber saß. Sie vermied es ihn anzusehen, das merkte man und am liebsten hätte er sie von der Bank gezogen, heftig geschüttelt und gefragt, was zum Teufel mit ihr los war.


Cat und Robbie kamen zurück an den Tisch und spielten schon wieder ihr merkwürdiges Spiel. Beck lächelte, er konnte nicht leugnen, dass auch er die beiden ziemlich süß fand, auch wenn sie manchmal sehr anstrengend waren. Cat forderte alle auf mit ihnen mitzuspielen, aber Andre hob die Hände und sagte: „ Versteht mich nicht falsch Leute, aber ist das nicht ein bisschen zu viel Liebe?“ Harper schob die Sonnenbrille hoch und lächelte ihn an. „Ich liebe es, wenn ich dir beim komponieren zusehen kann.“ „Ohhhhh!“, machten Andre und Tori gleichzeitig. „Ich liebe es, wenn du mir in der Klasse zuzwinkerst!“ Tori lachte. „Okay Cat ihr habt uns alle angesteckt!“ „Allerdings!“, bestätigte Beck. Er sah Tori an und wartete, bis auch sie ihn ansah. „Ich liebe es, wenn du versuchst alle glücklich zu machen, denn das zeigt nur was für ein wunderbarer Mensch du bist!“ Tori sah ihn etwas geschockt an. Alle am Tisch waren still. Beck sah Tori durch dringlich an. „Wow Beck, hast du was ausgefressen? Denn wenn ja, vergibt Tori dir nach dem Kompliment bestimmt!“, witzelte Andre. Beck grinste ihn an. Tori strich sich eine Strähne hinters Ohr und lächelte unsicher. „Also, ich ehm….danke!“ „Gern geschehen!“, er lächelte sie an, froh darüber, dass sie endlich mit ihm redete.


Im nächsten Moment tauchten zwei Jungs hinter Tori auf. Einer hielt ihr die Hände vor die Augen. „Tori Vega! Sie haben meine Anrufe nicht entgegengenommen!“, knurrte er mit verstellter Stimme. Tori lachte und sprang auf. „Da seid ihr ja endlich!“, rief sie erfreut und umarmte die beiden. Beck sah die drei verwundert an.  „Entschuldige die Verspätung, aber Nathan musste ja unbedingt wie eine gesengte Wildsau fahren und einen Strafzettel einheimsen!“, regte sich der Dunklere der beiden auf. „Jetzt reg dich ab!“, meinte der andere. Beck kniff die Augen zusammen, er kannte diese Typen irgendwoher. „Ich rege mich nicht ab! Tut mir leid, aber wenn du so weiter machst kannst du dir vor lauter Strafzettel deine Hälfte von der Miete nicht mehr leisten!“, rief der eine. „Wann kommt der Tag an dem ihr beide euch einmal nicht streitet?!“, wollte Tori wissen. „Niemals!“, sagten die beiden im Chor und der ganze Tisch lachte. „Es tut mir leid Tori, ich hab versucht dich zu erreichen, aber du bist nicht an dein Handy gegangen!“ „Oh, tut mir leid! Ich hab es auf lautlos geschalten!“ „Aha, naja egal, jetzt sind wir ja da!“ „Genau!“, meinte Tori und drehte sich wieder zum Tisch. „Leute, das sind Nathan und Frankie! Jungs, das sind Robbie, Cat, Harper, Andre und Beck!“ „Oh Beck!“, meinte Frankie in einem Ton der Beck ganz und gar nicht gefiel. Doch bevor er was entgegnen konnte, sagte Tori: „Hey, setzt euch doch!“ Die Jungs setzten sich zu ihnen.


„Wow, wir waren schon gespannt euch alle kennen zu lernen!“, sagte Nathan. „Tori hat viel von euch erzählt!“ „Hoffentlich nur Gutes!“, lachte Andre. „Ihr seid die Typen aus dem Video!“, rief Robbie auf einmal. >Genau!<, nun war auch bei Beck der Groschen gefallen. „Welches Video?“, Nathan sah ihn verwirrt an. „Das Video aus NY! Das IHR auf Youtube gestellt habt! Darüber müssen wir übrigens noch ein Wörtchen reden!“ „Wir sind unschuldig!“, meinte Frankie mit erhobenen Händen. „Ja natürlich“, lachte Tori. „Ach ihr seid Toris Filmkollegen aus NY!“, rief Harper. „Jepp! Das heißt eigentlich sind wir auch aus L.A.“, erklärte Nathan. „Da hast du dir ja zwei heiße Dates für den Ball ausgesucht Tori!“, lachte Harper.

>DATES?!!< Becks Kopf fuhr blitzartig hoch.

Frankie lehnte sich zu Tori und fragte: „War das ein Kompliment!“ Tori lachte. „Ja Frankie, das war ein Kompliment!“ „Oh!“, er sah Harper wieder an. „Danke!“ „Gern geschehen!“ „Ihr seid Toris Date für den Ball?“, fragte Cat aufgeregt. „Jepp!“, antwortete Nathan. Tori ging mit diesen Typen zum Ball? Beck sah zwischen den beiden hin und her. Im Ernst? „Wir sind ja schon gespannt ob ihr hier an der HA auch richtig feiern könnt!“, meinte Nathan. „Oh wir können gut feiern!“, lachte Andre. „Oder Beck?“ „Hm? Ehm ja, wir können ziemlich gut feiern…“ Er wandte sich zu den Jungs. „Und ihr bleibt länger hier?“ „Übers Wochenende..“, erwiderte Frankie. „Wir haben uns gedacht, wenn wir Tori schon besuchen kommen, dann richtig!“, sagte Nathan. „Jaaa, und sie haben sich zu Hause auch schon richtig breit gemacht!“, lachte Tori. „Hey, so schlimm sind wir auch wieder nicht!“, rief Frankie. „Ihr wohnt also bei Tori?“, fragte Beck weiter. „Ja und drei Mal dürft ihr raten, wer mich heute Früh mit einem Sprung in MEIN Bett geweckt hat!“, rief Tori und zeigte dabei in Richtung Nathan. >Er war also in Toris Bett?!< „Was denn? Du hättest doch sonst noch verschlafen!“ „Nathan, ich hab einen Wecker!“ „Ja, aber ich bin ein besserer Wecker!“ „Naja...“ „Also bitte, jetzt sag nicht du hast es nicht genossen!“ Tori lachte laut auf, sagte aber nichts mehr. Aber das genügte Beck. Sein Blick bohrte sich förmlich in Tori und seinem Kopf stellten sich tausend Fragen. Warum hatte sie ihm nichts von ihren Dates erzählt? Hatte sie etwas mit Nathan? Warum hatte sie nie erwähnt, dass die beiden zu Besuch kamen? Eines war auf jeden Fall klar. Jade und Jason hin oder her, Beck musste auf diesen Ball.


Okay das war’s..
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Bis baaaaald *winke *winke
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