victorious story

von schnuz
GeschichteRomanze / P12
Beck Oliver Jade West Tori Vega
18.06.2011
22.11.2013
25
31.322
2
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18.06.2011 902
 
kapitel no.2 :))
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“Gehen wir in die Klasse?“, fragte Robbie. „Geht schon mal vor ich hatte heute noch keinen Kaffee und ohne den schaffe ich Sikowitz‘ Unterricht in der ersten Stunde nicht!“, sagte Tori. Andre schüttelte den Kopf. „Du bist süchtig Tori!“, stellte er fest. „Ich weiß, aber ich komme einfach nicht davon los“, lachte Tori. „ Bis später!“ „Jap!“, die drei drehten sich um und Tori sah ihren Freunden nach. Andre hatte eine Freundin! Nun waren alle Freunde von Tori glücklich vergeben. Sie sah wieder zu Jade und Jason. Sie wirkten sehr vertraut. Jade lachte sogar über eine Bemerkung von Jason. Tori konnte sich nicht daran erinnern Jade so lachen gesehen zu haben.

Er sah schon süß aus, dieser Jason. Er hatte ganz viele Locken und ein sehr ausdruckstarkes Gesicht, doch er hätte auch das Model auf einem Cover einer angesagten Zeitschrift sein können, Tori wäre nicht interessiert gewesen. Ihr
Jungs-Radar stockte, seit sie vor einem halben Jahr IHM begegnet war. Seit ihrem ersten Tag an der HA war sie in ihn verliebt. Doch Beck hatte nicht die geringste Ahnung was in ihr vorging und das war auch gut so. Sie hatte versucht ihn zu vergessen, geflirtet was das Zeug hielt um krampfhaft jemanden anderen zu finden. Vergebens. Für Tori gab es leider nur noch den einen. Beck. Apropos Beck, dachte Tori was sagt der wohl zu Jason. Schließlich ist er Jades Freund.

„Tori Vega! Träumst du etwa schon wieder?“, Tori zuckte zusammen und fuhr herum. Da stand er, oben auf der Treppe, lässig wie immer, die Arme vor der Brust verschränkt an das Geländer gelehnt. „Hi!“, rief Tori nach oben, während er die Stufen herunter kam. „Wie lange stehst du da schon?“ „Hmm eine Weile“, antwortete er. „Und das heißt?“ „Ehrlich?“ „Ja!“ „Seit du reingekommen bist und Andre attackiert hast.“ Tori schnappte empört nach Luft. „Also erstens habe ich ihn nicht attackiert, sondern mich einfach nur gefreut, ihn zu sehen! Und zweitens..“ Sie boxte ihn gegen die Schulter „warum hast du kein Wort gesagt?“ Heute bin ich ganz schön gewalttätig. „Da war so viel Trubel um dich rum! Ich dachte mir du willst sicher erst alles über Andres neue Freundin wissen.“ „Trotzdem kein Grund mir nicht Hallo zu sagen!“, beschwerte sich Tori, doch eigentlich fühlte sie sich nur unwohl weil er sie so lange beobachtet hatte. Beck breitete die Arme aus. „Hallo Tori!“, lachend umarmte sie ihn. Doch sie löste sich schnell wieder, da sie Angst hatte, dass Jade etwas nach ihr werfen könnte, wenn sie sie und Beck sah. Aber Jade war weiterhin nur auf Jason fixiert und schien weder Beck noch Tori wahrzunehmen. Beck hatte was gesagt und sah Tori fragend an. „Entschuldige, was hast du gesagt?“ „Ich wollte wissen, ob ich dir einen Kaffee spendieren kann, dann kannst du mir alles über NY erzählen. „Öhm ja klar, danke.“

„Beck darf ich dich was fragen?“, fragte Tori im Gehen. „Immer!“ „Dieser Jason…“, sie wusste nicht wie sie es sagen sollte, doch Beck nickte nur. „Sie haben viel gemeinsam, weißt du. Mit ihm kann sie über Dinge reden von denen ich keine Ahnung habe.“ „Aber stört dich das denn nicht?“, platzte es aus Tori heraus. „Nicht wirklich, es tut manchmal ganz gut, dass sie nicht immer an mir klebt.“ Er lächelte und reichte ihr den vollen Kaffebecher. Wenn er nur wüsste welche Wirkung dieses Lächeln auf Tori hatte. Tausend Schmetterlinge tanzten in ihrem Bauch. - Nicht in seine Augen sehen! - ermahnte sie sich im Stillen, nahm den Becher und flüsterte ein kleines „Danke.“ Irgendwie fühlte sie sich schlecht weil sie nach Jade und Jason gefragt hatte. - Er muss denken ich will mich in sein Privatleben einmischen.- Beschämt sah sie zu Boden.

„Also wie war es in NY?“ „Unglaublich!“, antwortete sie, erleichtert, dass er das Thema gewechselt hatte. „Der Dreh war recht schnell im Kasten, deshalb hatte ich noch drei Tage Zeit mir die Stadt anzusehen.“ „Alleine?“ „Nein, mit ein paar Leuten vom Set.“ „Ahh, man hat also Kontakte geknüpft, sei ehrlich, war ein hübscher Typ dabei?“ Toris Wangen liefen rot an. „Vielleicht.“ „Dir hat also einer gefallen?“, fragte Beck entsetzt. „Wäre das denn so schlimm?“ „Ja!“ Beck blieb stehen. „Warum?“ „Na stell die vor du verliebst dich in einen jungen, charmante, gutaussehenden New Yorker und ziehst Hals-über-Kopf um. Was wären wir denn hier ohne dich? Das wäre eine Katastrophe!“, rief er übertrieben dramatisch und Tori prustete los. Sie lief lachen weiter. „Das ist mein Ernst!“ Beck rannte ihr hinterher. „Wenn du nicht wärst, wäre Cat längst wieder kaufsüchtig. Andre hätte vor lauter Musik nie ein Mädchen gefunden. Jade und ich wären nicht mehr zusammen. Robbie würde sein ganzes Leben nach einer Puppe ausrichten. Sinjin würde wildfremden Leuten noch immer Geld für ihre ausgefallenen Zähne geben und Trina würde vermutlich immer noch denken, dass sie singen kann!“ „Das denkt sie immer noch.“ „Ok streich das Letzte, damit hätten wir fünf Gründe warum das Leben an der HA ohne Tori Vega grausam wäre“, sagte Beck mit voller Überzeugung. Tori zog ihre rechte Augenbraue hoch. „Aha! Jetzt übertreib mal nicht.“ „Tu ich nicht! Und ich bin mir sicher es gäbe noch mindestens 20 weitere Gründe. Soll ich dir die auch aufzählen?“ „Nicht nötig, danke!“, lachte Tori. „Also?“, Beck sah sie erwartungsvoll an. „Was?“ Tori nahm einen Schluck Kaffee. „Na hast du dich verliebt?“ „Nein, keine Sorge!“ Sie lächelte.
„Puh, Glück gehabt!“ Lachend gingen sie ins Klassenzimmer.

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