my answer

von dylxndobs
GeschichteDrama / P12
14.06.2011
14.06.2011
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ich widme diese One Shot Kitchin, da sie unbedingt wollte, dass ich meine One Shot fortsetzte^^
Hoffe sie gefällt dir xD
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~Seungris Sicht~

Ich lag zwar schon im Bett, aber schlafen konnte ich trotzdem nicht. Ich hatte nur kurz meine Augen geschlossen, da hörte ich ein merkwürdiges Geräusch. Langsam stand ich auf und entdeckte einen weißen Umschlag mit meinem Name unter der Tür hervorlugen.
Vorsichtig hob ich ihn auf und las den Brief durch, währenddessen bewegte ich mich langsam zum Bett zurück und setzte mich, die Augen starr auf den Brief gerichtet.

><[...] Bitte verzeih mir, wenn dieser Brief unerwartet kommt und dich sehr schockt.
Glaub mir, es ist alles die Wahrheit und ich bitte dich…ich flehe dich an, lies diesen Brief mit Sinn und schenke mir Glauben…
Denn ich Liebe dich. [...]<<

Meine Hand fängt an zu zittern und nur mit Mühe konnte ich den Rest des Briefes lesen.

>>TOP<<

„Top?“ meine Stimme ist kaum mehr als ein Flüstern und verwirrt stehe ich auf, nur um nachdenklich im Kreis zu laufen.
Er ist in mich verliebt? Warum habe ich das bisher nicht gemerkt?
Meint er das überhaupt ernst, oder ist das nur so ein dämlicher Streich von der ganzen Band? Nein, dafür ist der Brief zu gefühlvoll geschrieben.
Aber was soll ich jetzt machen?
Soll ich zu ihn gehen? Aber was sollte ich denn sagen?

Mit einer Hand fuhr ich mir durch die Haare und ging ins Badezimmer, drehte den Wasserhahn auf und wusch mir mit eiskaltem Wasser das Gesicht.
Als ich mir das Gesicht abtrocknete stockte ich.
Warum schlägt mein Herz auf einmal so schnell? Warum bin ich so nervös und aufgeregt?
Hege ich etwa doch Gefühle für ihn? Aber sind es die gleichen die er für mich hat? Oder ist es doch nur der Schock?

Schnell schmeiße ich das Handtuch weg, laufe von einem plötzlichen Mutschwung erfasst, zu Tops Zimmer.  
Vor der Tür bleibe ich stehen.
Was soll ich ihm denn sagen? Verdammt was mach ich hier eigentlich?
Der Mut verließ mich und ich wollte mich schon wieder ins Bett legen, doch mit dem Gedanken „Was soll’s“ drehte ich mich um und klopfte an seiner Tür.

„H...Herein?“ Langsam öffnete ich die Tür, aber nur einen Spalt und lugte mit dem Kopf in sein Zimmer. „Top?“ flüsterte ich und entdeckte ihn sogleich, wie er kerzengerade auf seinem Bett saß und geschockt die Augen geweitet hatte.
Seufzend betrat ich den Raum und setzte mich zu ihm auf das Bett. Zurückhalten fuhr ich mir durch die Haare. Unangenehmes Schweigen breitete sich aus und ehe Spinnweben entstehen konnten befreite ich mich aus der Starre und öffnete den Mund.
„Weißt du Top….Der Brief...Also…“ mir fehlten die Worte.
Warum war ich noch mal gekommen?
Ich habe keine Ahnung. Ich blicke ihn nur erwartungsvoll an, in der Hoffnung er würde was sagen, aber das tat er nicht. Er sah mich nur an, beinahe ängstlich.

Ich hatte Mitleid und Rückte näher an ihn heran. Da es schon mitten in der Nacht war, war es logischer weiße dunkel im Zimmer. Nur die Lichter der Großstadt vor seinem Fenster schienen herein, sodass wir wenigstens etwas erkennen konnten.
Vorsichtig legte ich meine Hand auf seine und meine andere um seinen Hals.
Wir beide starrten an die Wand die uns gegenüberlag, bis es mir wortwörtlich zu blöd wurde und ich in sein Gesicht blickte.
Er wirkte vollkommen verstreift und saß nur angespannt da, nicht in der Lage auch nur einen Muskel zu bewegen.
Ich hob meine Hand und legte sanft den Zeigefinger an sein Kinn. Langsam drehte ich seinen Kopf in meine Richtung und er war gezwungen mir in die Augen zu schauen.
Er WÄRE gezwungen, allerdings schloss er die Augen und machte meinen Plan, seine Gefühle zu lesen, zunichte.

Ich musterte sein Gesicht, seine Züge und fuhr mit einem Finger erst seine Augenbrauen, dann seine Nase nach.
Mein Finger fuhr über sein Ganzes Gesicht, blieb an seinen Lippen hängen.
Sie fühlten sich weich an.
So schön weich… Wie würden sie wohl schmecken?

Ehe mir bewusst wird was ich tat, lagen meine Lippen schon auf seinen und ich schloss instinktiv die Augen, nur um diesen schönen Moment genießen zu können.

Der Kuss war anders als die Anderen mit G-Dragon. Bei ihm ist alles nur Fanservice, kleine flüchtige Küsschen, doch hier…jetzt gerade….

Endlich bewegten sich auch seine Lippen, kämpften fast gegen die Meinen an.
Verlangend drückte ich seinen Mund auf und erkundete sofort das fremde Territorium. Meine Hand lag in seinem Nacken und im nächsten Moment zog ich ihn, schweren Herzens, von mir weg.
Ich öffnete die Augen. Er hielt seine noch geschlossen und streckte mir verlangen seinen Kopf entgegen, doch als ich mich ihm nicht wieder nähere, öffnete er schließlich auch die Augen und schaute mich, mit einer Mischung aus Überraschung und Lust, an.
Seine Augen funkelten mit den Lichtern der Großstadt draußen um die Wette und meiner Meinung haben seinen wunderschönen, noch süß kindlichen Augen gewonnen.

Ich ließ ihn komplett los und stand auf. Zögernd schaute er zu mir empor und machte Anstalten ebenfalls aufzustehen, doch ich schüttelte nur den Kopf und er gehorchte. Stumm blieb er sitzen und schaute mir hinterher wie ich zur Tür lief.

Noch einmal drehte ich mich um. „Morgen Nacht…komme ich wieder…“ wisperte ich leise
und war im nächsten Moment schon wieder auf dem Weg in mein Zimmer.
Seufzend lasse ich mich auf mein Bett fallen und trete sofort ins Land der Träume ab, mit einem Lächeln auf den Lippen….

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*ENDE*
Ich freue mich natürlich über Reviews^^
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