Good Morning, Sunshine

GeschichteAbenteuer / P12 Slash
Detective Nick Knight Dr. Natalie Lambert Lacroix
12.06.2011
12.06.2011
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Titel: Good morning, sunshine
Autor: Lady Charena (August 2009)
Fandom: Forever Knight
Episode: ---
Prompt: ---
Charaktere: LaCroix, Nicholas, Natalie
Pairing: LaCroix/Nicholas (angedeutet)
Rating: pg, slash, oneshot
Beta: T'Len

Summe: Natalie holt Nick zur Arbeit ab, und begegnet LaCroix.


Disclaimer: Die Rechte der in dieser Fan-Story verwendeten geschützten Namen und Figuren liegen bei den jeweiligen Inhabern. Eine Kennzeichnung unterbleibt nicht in der Absicht, damit Geld zu verdienen oder diese Inhaberrechte zu




Natalie seufzte, als sie den Lift verließ. Nicht nur, dass das Ding zum Fürchten wackelte und ächzte, wenn es sich zum Loft hochquälte, irgendwie hatte sie es fertig gebracht, sich an der Tür die Strumpfhose zu beschädigen. Sie rieb an einem Schmierfleck. Ein Glück, dass sie immer eine Ersatz-Strumpfhose im Büro hatte; so konnte sie unmöglich die ganze Zeit rumlaufen.

Apropos Zeit. Es war höchste Zeit für Nick, aus den Federn zu kommen. Die Sonne war vor fast einer Stunde untergegangen und sie waren zum Frühstücken verabredet.

"Aufstehen, Nick", rief Nat und legte ihre Tasche auf die Couch, um zum Spülbecken zu gehen und die Schmiere von den Händen zu waschen. "Die Sonne ist untergegangen. Du kommst nicht ums Frühstücken herum. Heute versuchen wir es mit Orangensaft und..."

"Ich bin sicher, Nicholas wird sich gleich zu uns gesellen."

Natalie wirbelte auf dem Absatz herum. Auf der vorher leeren Couch saß LaCroix und ließ den Riemen von Natalies Tasche prüfend durch die Finger gleiten.

Nat trat unwillkürlich einen Schritt zurück und stieß gegen das Spülbecken. "Oh... ich... habe Sie nicht hereinkommen hören."

"Ich war die ganze Zeit über hier." Die dünnen, blassen Lippen des Vampirs verzogen sich zu einem sarkastischen Lächeln. "Den ganzen Tag. Ich hoffe, Sie zeigen etwas Nachsicht mit meinem Nicholas, er hat nicht sehr viel geschlafen."

Natalie blinzelte und verschränkte unbewusst die Arme vor der Brust. Der Vampir jagte ihr kalte Schauer über den Rücken. Und was er da sagte...

"Nat. Waren wir verabredet?" Nick kam die Treppe herunter und knöpfte dabei sein Hemd zu. Er warf einen nervösen Blick auf LaCroix, der Natalies Tasche auf den Boden fallen ließ, um sich danach die Hand beiläufig an der Hose abzuwischen.

"Ja... ich meine, wir waren irgendwie verabredet. Du hast gesagt, ich solle dich abholen." Nats Blick glitt zwischen Nick und dem anderen Vampir hin und her. "Nicky?"

"Es tut mir leid, Nat. Ich... Mir ist etwas dazwischen gekommen und ich habe es vergessen." Nick fuhr sich durch die Haare und warf LaCroix einen wenig freundlichen Blick zu. "Ich bin in einer Minute fertig. Ich brauche nur noch meine Jacke..." Er nahm sie von einer Stuhllehne. "…und meine Uhr."

"Hier ist dein... Spielzeug." LaCroix stand plötzlich neben Nick und hielt die Uhr hoch.

Nat blinzelte, sie hatte nicht einmal gesehen, dass er sich bewegt hatte.

Aber Nicholas zuckte nicht einmal mit der Wimper, sondern nahm die Uhr und stopfte sie in die Tasche. "Wir können gehen, Nat."

LaCroix hielt ihn am Ellbogen fest. "Ich erwarte dich bei Sonnenaufgang, mon Nicholas." Er beugte sich vor und biss Nicholas in den Hals, direkt unterhalb des Ohrs.

Nat sah angestrengt auf den Boden, eine Hand unbewusst gegen den Mund gepresst, als hindere sie sich selbst daran, etwas zu sagen.

Als sie den Blick wieder hob, war LaCroix verschwunden. Da war nur noch Nick, der ihr nicht in die Augen sah, als er zur Couch trat und ihre Tasche vom Boden aufhob.

Er hielt sie ihr hin. "Lass' uns gehen. Wir sind spät dran."

Nat räusperte sich. "Wo... wo ist er hin?"

Nick zuckte mit den Schultern.

"Kannst du das auch?" Für einen Moment überwand wissenschaftliche Neugier ihre Beklommenheit über die intime Szene, die sie beobachtet hatte.

"Nein." Nick hielt ihr die Lifttür auf. "Nat, was eben..."

"Wie du gesagt hast, wir sind spät dran", unterbrach ihn Natalie und trat in den Lift. "Das mit dem Frühstück verschieben wir wohl besser auf ein anderes Mal."

Ende
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