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nothing for all

GeschichteLiebesgeschichte / P16 / Gen
Evey Hammond V
07.06.2011
03.10.2013
14
8.485
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07.06.2011 1.009
 
~Evey’s Sicht~

In dieser Nacht schlief ich schlecht. Immer wieder wachte ich auf. Ich fühlte mich schuldig weil ich V gedrängt hatte.  Am Morgen stand ich auf und wusch mich. Als ich an Vs Zimmer vorbei ging hörte ich ihn leise schnarchen. In der Küche viel ich über dem Kühlschrank her, dabei fiel mir auf, dass nicht mehr viel da war. Ich beschloss nach der Arbeit einkaufen zu gehen.

Bevor ich ging nahm ich mir einen Zettel und schrieb V noch eine Nachricht. Alice merkte, dass etwas nicht stimmt. ``Was ist los?´´ ``Ach nichts … ich fühl  mich nur nicht so gut. Ich habe gestern einen Fehler gemacht. Das ist alles.´´ Sie fragte nicht weiter und versuchte mich auf andere Gedanken zu bringen.

Nach der Arbeit gingen wir zusammen einkaufen und tranken noch einen Kaffee zusammen. Als ich später in die Schattengalerie zurückkam, roch es schon verdammt gut. V hatte sich scheinbar mal wieder selbst übertroffen. Mit den Einkäufen ging ich in die Küche in der ich V vermutete, doch dort war es dunkel. ``V?´´ Keine Antwort, stattdessen flammte ein Streichholz auf. Nach und nach entflammten drei Kerzen die die Küche in ihr Licht tauchten. In dem flackernden Licht sah ich V neben dem Tisch stehen. Auf dem Tisch stand ein vier Gänge Menü. ``V was?´´ fragte ich ihn verwirrt. ``Ich wollte mich für meine Reaktion von gestern endschuldigen.´´ sagte er nur und führte mich zum Tisch. Er zog mir den Stuhl vor so, dass ich mich drauf setzten konnte.

Das Essen war erste Klasse. V beobachtete mich die ganze Zeit. ``Schmeckt es dir?´´ ich grinste breit: ``Ja sehr gut. Danke V.´´ ich nahm seine Hand und drückte sie leicht. Die Küche wurde nur von den Kerzen beleuchtet. Irgendwie hatte es etwas Romantisches.

Nach dem Essen spülten wir gemeinsam, wobei wir uns leicht neckten und mit Wasser bespritzten. Irgendwann nahm V mich in den Arm und neigte sich für einen Kuss leicht nach unten. Es war ein langer Kuss, in dem all die Reue lag die wegen des vorherigen Abends hatten und die  Liebe lag.

Später lagen wir zusammen auf dem Sofa. ``V?´´ ``Ja´´ ``Warum möchtest du nicht, dass ich dein Gesicht sehe?´´ Er seufzte: ``Fängst du schon wieder damit an?´´ ``Ich meine, wie wohnen zusammen irgendwann musst du mir doch zeigen wie du aussiehst. Wo vor hast du Angst? Dass ich dich verlassen könnte? V ich liebe dich! Ich werde dich doch nicht wegen deines Aussehens verlassen! Ich habe mich in deinen Charakter verliebt und in dein Wesen nicht in dein Aussehen.´´ ``Ich habe dir doch schon gesagt..´´ begann er ruhig. ``Ja du hast mir gesagt das die Haut, die Knochen und das Fleisch  unter  der Maske nicht mehr deins ist. Aber wir fühlen doch mit dem Herzen. Und dieses hier,´´ ich legte meine Hand an die Stelle auf seiner Brust unter der sein Herz lag., ``pumpt Blut, dieses Blut geht durch deine Haut und dein Fleisch. Sag mir also nicht, dass das nicht zu dir gehört V.´´ Er schwieg. Ich war mir sicher hätte ich nicht auf ihm gesessen wäre er aufgestanden und aus dem Raum gegangen. ``Bitte.´´ flüsterte ich, zu mehr war ich nicht im Stande. ``Ich hörte das er unter der Maske weinte. Tötend stich ich im über die Haare der Perücke. ``Ich habe Angst.`` flüsterte er kaum hör bar.

Die Tatsache, dass er weinte lies mir die Tränen in die Augen steigen. ``Wir können ja klein anfangen.`` flüsterte ich.  V hob seinen Kopf damit er mich besser sehen konnte, dann nickte er leicht. Ich beugte mich vor und gab ihm einen sanften Kuss. ``Danke.´´ flüsterte ich und küsste ihn nochmal. Dann richtete ich mich ein wenig auf. V tat es mir gleich. Ich ließ meine Hand über seine Schulter und Arm zu seiner Hand gleiten. Ich schaute nochmal in sein Gesicht. Er nickte noch einmal. Jetzt hatte ich auch ein wenig Angst, davor was mich erwartete, doch ich lies mir nichts an merken. Vorsichtig striff ich ihm den Handschuh ab. Ich hielt seine Hand in meiner und betrachtete sie. Sie war mit Narben übersäht. Die starken Verbrennungen hatten eine Rötung hinterlassen. Ich fuhr mit meinen Fingerkuppen über seine Hand und streichelte sie sanft. Ich hob seine Hand zu meinem Mund und küsste sie sacht. V schien es zu gefallen. Ich lächelte ihn an. ``was war da jetzt so schlimm dran?´´ fragte ich und gab ihm einen Kuss.

Ich nahm mir seine zweite Hand vor und behandelte sie genau wie die andere. Ich nahm seine beiden Hände in meine und drückte sie leicht. Momentan war ich mit einer der glücklichsten Menschen auf der Welt. V war nun sicherer, er hob seine Hände und nahm mein Gesicht. Vorsichtig strich er mir über Nase, Mund und Augen. Ich lächelte erneut und küsste seine Finger die meine Lippen berührten. ``Ich liebe dich.  Es macht dir nichts aus.´´  freute er sich. ``Und ich liebe dich noch viel mehr. Du bist für mich über deinen Schatten gesprungen. Dafür bin ich dir sehr dankbar.´´  erwiderte ich und strich an seinem Arm auf und ab. Ich schaute ihn fragen an während ich langsam seine Ärmel hochkrempelte. Jetzt wo wir einmal angefangen hatten, war ich neugierig auf den Rest von ihm. Er ließ es über sich ergehen, doch als ich an seinen Ellenbogen ankam legte er seine Hände auf meine. ``Schon gut,´´ grinste ich, ``das reicht mir voll und ganz.´´  ich betrachtete seine Unterarme.  Ich fand nichts was meiner Liebe zu V nicht wert war. Ich streichelte seine nackte Haut. Es war ein so wundervolles Gefühl.  Überglücklich küssten wir uns und ließen den Abend ausklingen.

Trotz der Nähe die wir auf dem Sofa zueinander gehabt hatten legten wir uns später jeder in sein Bett. Wir hatten beide das Bedürfnis neben einander einzuschlafen, doch fühlten wir uns nicht bereit. Außerdem würde es für V noch mehr Einschränkungen bedeuten.
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