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nothing for all

GeschichteLiebesgeschichte / P16 / Gen
Evey Hammond V
07.06.2011
03.10.2013
14
8.485
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07.06.2011 619
 
``Aber du bist Tod.´´ flüsterte ich und starrte ihn an. ``Das dachte ich auch.´´ Wie von selbst bewegten wir uns auf einander zu, ganz langsam. Wir gingen immer schneller. Die letzten Meter rannten wir schon fast. Mir liefen die Tränen in Strömen die Wangen hinunter, als wir unsere Arme um einander schlossen. Nun weinte ich nicht aus Trauer, nein,  sondern vor Freude. V und ich hielten uns gegenseitig fest in den Armen.  Ich drückte mein Gesicht an seine Brust. Sein Geruch war so berauschend. Er strich mir durch mein mittlerweile nachgewachsenes Haar. Auch er weinte leise.

Wie standen lange nur so da und genossen die Nähe des Anderen. Irgendwann lösten wir uns voneinander.  Ich nahm V’s Hand und ging zum Bett. Wir setzten uns neben einander.  Ich hielt immer noch seine Hand. Ich schaute ihm in die schwarzen Augen seiner Maske. ``Wieso lebst du noch? Du bist doch in meinen Armen …´´ Weiter kam ich nicht. ``Ich war scheinbar durch den Blutverlust in Ohnmacht gefallen.´´ Er erzählte mir was in dem letzten Jahr passiert war. Manchmal machte er eine Pause, dann drückte ich sanft seine Hand, so dass er weiter sprach. Als er geendet hatte rückte ich näher zu ihm und legte meinen Kopf auf seine Schulter. ``Ich hab dich so vermisst.´´ flüsterte ich leise. V schlang seine Arme um mich und flüsterte: ``Ich dich auch.´´ Irgendwann hörte wir  wie mein Magen knurrte. V stand auf und ich hörte an seinem Atem, dass er lächelte. Wir gingen in die Küche, wo V uns etwas kochte. V stellte einen Teller vor mich auf den Tisch und setzte sich mir gegenüber.  ``willst du nicht essen?´´ fragte ich V, der noch nicht einmal ein Glas vor sich stehen hatte. ``Nein. Ich müsste die Maske abnehmen….´´ Ich nickte und aß stumm.

Da erst fiel mir auf, dass Vin der Zeit die ich bei ihm gelebt hatte, immer gegessen hatte, wenn ich schlief oder duschen war. ``Schmeckt es dir?´´ Ich  lächelte V an: ``Ja sehr gut.´´ Mit einem nicken zeigte er mir seinen Dank. ``Ich glaube es ist besser du ab jetzt kochst.`` grinste ich. ``Warum?´´ ``Ich bin eine furchtbare Köchin.´´ ``Hmmm…´´

V hatte die ganze Zeit brav seine Hände auf dem Tisch liegen gehabt. Meine freie Hand fuhr langsam über den Tisch und nahm seine. ``Danke.´´ flüsterte ich. ``Wofür?´´ ``Für Alles. Zum Beispiel dafür, dass du mich damals ohne zu zögern bei dir aufgenommen hast. Auch wenn es für dich Einschränkungen bedeutete. Ich meine das du deine Maske nicht mehr abnehmen kannst.´´ V drückte leicht meine Hand.

Wir deckten den Tisch ab und ich ging ins Bad, wo ich duschen ging und mich anschließend Bettfertig machte. Ich hörte leise Musik. Als ich dieser folgte, fand ich V lesen auf dem Sofa. ``V?`` Er drehte sich um und legte das Buch weg. ``Ich wollte dir Gute Nacht wünschen.´´ V stand auf und kam zu mir . Er nahm mich fest in den Arm und flüsterte mir durch seine Maske ins Ohr: ``Gute Nacht liebste Evey. Träume etwas Schönes.´´ ``Dir auch eine Gute Nacht V. Träum auch was Schönes. Ich liebe dich.´´ Ich drückte ihm einen kleinen Kuss auf die Wange seiner Maske. ``Ich liebe dich auch Evey.´´ In dieser Nacht schlief ich mit einem Lächeln ein und nicht mit Tränen.




Als V später an ihrem Zimmer vorbei ging schaute er noch mal hinein und sah Evey  und sah wie glücklich sie war. Dies machte auch ihn glücklich und als er sich umdrehte um ins Bett zu gehen hörte er wie sie leise im Schlaf sprach: ``Ich liebe dich vom ganzen Herzen V.´´
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