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nothing for all

GeschichteLiebesgeschichte / P16 / Gen
Evey Hammond V
07.06.2011
03.10.2013
14
8.485
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07.06.2011 531
 
~Evey’s Sicht~
Nach dem 5. November war mein ganzes Leben auf den Kopf gestellt. Ich zog in die Schattengalerie. Ich fühlte mich einsam ohne V. alles erinnerte mich an ihn und nachts lag ich Stunden lang wach. Tagsüber versuchte ich mich  abzulenken, in dem ich alles putzte und meine Sachen aus meiner alten Wohnung ZU FUß in die Schattengalerie brachte.  Ich suchte mir einen Job.  Eigentlich war es der gleiche wie der, den ich hatte bevor ich V kennen lernte. BTN hatte sich stark verändert, jetzt wo die Regierung keinen Einfluss mehr auf den Sender hatte. Ich freundete mich mit meiner Kollegin an. Alice war sehr nett zu mir uns akzeptierte, dass ich häufig völlig durch den Wind war.

In letzter Zeit hatte ich besonders mit mir zu kämpfen. Ich lag in meinem Bett und ließ den Tränen freien Lauf. Ich konnte nicht mehr. Der Schmerz des Verlustes nagte so stark an mir, dass ich Selbstmord Gedanken hatte.  Ich griff nach dem Telefon und wählte Alice’s Nummer. ``Hey Süße. ´´ hörte ich sie. Ich schluchzte  nur. ``Och so schlimm… wein dich aus….´´ ``Manchmal hab ich das Gefühl… ich halt das nicht mehr aus.. ich … ich glaube es ist besser, wenn ich V folge…´´ ``Das tust du nicht Evey! Wenn du dich umbringst tust du dir und allen die dich mögen keinen Gefallen.´´ Alice schaffte es mir meine Selbstmord Gedanken auszureden. Sie tröstete mich, wenn ich sie mitten in der Nacht anrief  und beschwerte sich kein bisschen. Immer wieder sagte sie mir, dass es ihr nichts ausmacht.

An manchen Tagen trauerte ich so sehr, dass ich in V’s Bett kroch und einfach nur da lag. Sein Geruch beruhigte mich meist etwas. Seine Rosen waren alle noch da, ich pflegte sie, so wie er es getan hatte.  Nach einer Weile hatte ich auch all seine Bücher gelesen. Die Schattengalerie war fast bis oben gefüllt mit Büchern. Anfang November wurde es ganz schlimm. Ich schlief nicht und aß nicht. Jede Stunde dich mich dem 5. Näher brachte, ließ mich mehr in meiner Trauer versinken. Am Morgen des 5. Wollte ich nicht aufstehen. Wieder hatte ich den Gedanken einfach Schluss zu machen  mit der Welt  und meinem Leben. Doch ich stand auf und ging zur Arbeit. Ich schaute starr auf dem Boden. Ich wollte die Menschen nicht sehen, die mit V’s  Gesicht durch die Straßen liefen. In meinem Büro rührte ich weder den Fernseher noch das Radio an.  Nichts aber auch  garnichts sollte mich an V erinnern.

Nach getaner Arbeit ging ich ohne Umwege nach Hause. Ich ließ mich in V’s Bett fallen und weite noch schlimmer als sonst. Ich vermisste  ihn so schrecklich. Plötzlich hörte ich Schritte. ``Verdammt Evey! Hör auf du bildest dir das nur ein.´´  sagte ich zu mir selbst und drückte mein Gesicht in sein Kissen. Doch da waren sie schon wieder diese Schritte und diesmal waren sie so nah. Ich schaute auf und ließ mich vom Bett gleiten. Ich stand auf und starrte zur Tür. ``Ich muss träumen!´´ flüsterte ich. ``Evey´´ hörte ich V keuchen.
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