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nothing for all

GeschichteLiebesgeschichte / P16 / Gen
Evey Hammond V
07.06.2011
03.10.2013
14
8.485
1
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25 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
07.06.2011 1.042
 
Ich bitte alle Leser nochmal um Kommis und danke Foxxy nochmals :-*
viel Spaß beim lesen
LG
Pikku-Kani
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Ich stand in dem Saal der Schattengalerie. Ich hörte ein röchelndes Keuchen.  Ich drehte mich zu dem Geräusch um und sah V blutend und zitternd an der Wand lehnend, so wie an dem Abend der Revolution. Geschockt stand ich da. ``Evey hilf mir!´´ keuchte er erneut. Ich rannte zu ihm und stützte ihn. ``Zum Sofa.´´ sagte ich leise, da ich V nicht halten konnte. Ihn halb tragend ging ich zum Sofa, doch bevor  wir an kamen war er tot.

Ich schrak auf. Verschwitzt und schwer atmend  lag ich in meinem Bett. Ich schaute mich um. Durch die offene Tür konnte ich im Flur schwaches Licht erkennen. Ich legte mich wieder hin, doch ich konnte mich nicht beruhigen. Immer wenn ich meine Augen schloss sah ich V wie er tot in meinen Armen lag. Ich stand auf und ging in die Küche. Ich nahm mir ein Glas und trank einen Schluck Wasser. Nachdem ich das Glas zurück gestellt hatte ging ich aus der Küche.

Vor meinem Zimmer blieb ich stehen. Ich wollte nein ich konnte nicht zurück in mein Bett. Ich ging zu Vs Zimmertür. Als ich leise klopfte hörte ich sofort ein: ``Herein.´´ durch den Spalt den die Tür offen war sah ich, dass er das Licht aus machte.  Ich öffnete sie langsam. ``Darf ich rein kommen?´´ ``Ja. Was ist los?´´ fragte er besorgt, als er das Zittern in meiner Stimme hörte. Ich trat ein und ging zum Bett. ``Ich habe schlecht geträumt und kann nicht mehr in meinem Bett liegen. Immer wenn ich die Augen schließe sehe ich die schrecklichen Bilder wieder.´´ antwortete ich während ich mich auf seine Bettkante setzte. Ich hörte wie V unter seiner Decke zu mir rutschte. Ich legte mich zu ihm und schlang meine Arme um ihn. Mir liefen die Tränen übers Gesicht, das ich an seine Brust in seinen neuen Pyjama drückte und er strich mir tröstend über den Rücken. ``Was hast du den geträumt? Vielleicht hilft es dir darüber zu reden.´´  ``Ich habe geträumt, dass du stirbst. Und…´´ Ich lauschte V Atem. Irgendetwas stimmte nicht. Auch seine Stimme hatte anders geklungen. ``V´´ flüsterte ich und hob die Hand. Er trug seine Maske nicht, darum hatte er das Licht ausgeschaltet. Kein Wunder es war Nacht, er schlief nicht mit Maske. Ich wollte sein Gesicht berühren, doch er war schneller. Sanft umschloss seine Hand mein Handgelenk.

``Evey..´´ ``V… bitte.´´ hauchte ich. Der Traum war schon vergessen. Ich rutschte noch näher an ihn heran, so dass zwischen uns nicht mal mehr ein Zentimeter Platz war. V keuchte, als ich mit meiner anderen Hand seine von meiner löste. Mit dem Daumen strich ich im über den Handrücken und ich spürte wie sein Widerstand brach. ``Danke.´´ flüsterte ich und küsste seine Hand. V atmete ein paarmal tief durch, dann fuhr ich mit meiner Hand über seine Brust zu seinem Kopf. Ich kann an seinem Hals an. V murmelte etwas was ich nicht verstand. Ich wartete einige Sekunden, bis ich meine Hände auf seine Wangen legte.

Sein Gesicht fühlte sich genauso an wie seine Hände. Ich tastete alles ab seine Nase, Augen und Ohren. Seine Lippen berührte ich nicht, die wollte ich mir bis zum Schluss aufbewahren. V sagte nichts und hielt ganz still. Ich rutschte höher im Bett, so dass ich mit ihm auf einer Höhe lag. Ich näherte meinen Kopf dem seinen. Als unsere Lippen nur noch einige Zentimeter voneinander entfernt waren stoppte ich. ``V. Ich liebe dich vom ganzen Herzen. Du weißt ja nicht wie glücklich du mich macht, indem du mir erlaubst dir so nah zu kommen.´´ bevor V antworten konnte verschloss ich seine Lippen mit den meinen.

Seine Lippen waren weicher als ich es mir je hätte träumen können. Seine Umarmung wurde fester und ich ließ meine Hände über seinen ebenfalls verbrannten Kopf in seinen Nacken. Ich öffnete leicht meinen Mund und lies meine Zunge sacht an seinen Lippen vorbei streichen. Sofort öffnete auch er seinen und gewährte meiner Zunge Einlass. Eng aneinander geschmiegt küssten wir uns zum ersten Mal richtig. Es war einfach wunder bar und einfach unvorstell bar schön. Unsere Zungen lieferten sich einen leichten Kampf.

Ich hatte meine Hände nicht mehr unter Kontrolle, ich ließ sie in seinen Kragen gleiten und strich über seinen Rücken. Die Unebenheit seiner Haut änderte sich auch hier nicht. V wehrte sich nicht, auch er ließ seine Hände weiter wandern.  Plötzlich drehte V sich. Ich landete auf ihm. Seine Hände machten sich nun auf den Weg unter mein Oberteil. Ich ließ es zu und machte mich dann an seinem zu schaffen. Nicht lange danach landeten beide auf dem Boden. Wir hatten dabei nur kurz unsere Lippen voneinander gelöst und so schnell wie möglich wieder vereint. Ich strich über seine verbrannte Haut, über seine Schulter zur Brust, von da zum Bauch und wieder zurück. Wir erkundeten gegenseitig unsere Körper. An den Stellen wo wir uns berührten war es als würden lauter kleine Stromschläge durch uns wandern.

Meine Hände wanderten an seinen Seiten zu dem Saum seiner Hose. V stöhne leise auf, als ich meine Hände weiter gleiten ließ. Mit Erstaunen stellte ich fest, dass seine Haut an den Wichtigsten Stellen nicht verbrannt war. V kicherte leise und flüsterte mir: ``Denkst du ich war Nackt?´´ in mein Ohr. Mit einem Lächeln im Gesicht küsste ich ihn wieder. Jetzt hatte auch V seine Hände unter dem Stoff meiner Hose, sachte strich er über meine Haut. Ich bekam eine leichte Gänsehaut. Unsere Küsse wurden noch intensiver. Unsere Hosen leisteten den Oberteilen schnell Gesellschaft.

In dieser Nacht kamen V und ich uns so nahe wie noch nie. Ich war so glücklich über alles was geschehen war. Ich bereute es kein Bisschen mit V geschlafen zu haben, es war ein Gefühl, wie ich es noch nie gehabt hatte. Auch V hatte so etwas nie zuvor erlebt. Er nannte es auch die Macht der Liebe. Als wir erschöpft neben einander lagen, versicherte V mir mich nie allein zulassen und immer für mich da zu sein. Eng an einander gekuschelt, wie ein richtiges Paar, schliefen wir ein.
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