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nothing for all

GeschichteLiebesgeschichte / P16 / Gen
Evey Hammond V
07.06.2011
03.10.2013
14
8.485
1
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07.06.2011 714
 
~V’s Sicht~

‚Bin ich Tod?‘ Alles tat mir weh ‚Nein Tod konnte ich nicht sein. Der Schmerz war zu real. Musik ertönte und ich schlug die Augen auf. Ich lag in der U-Bahn. Um mich rum war der Sprengstoff, den ich selbst gebaut hatte. Ich brauchte ein paar Sekunden, bis ich realisierte, dass ich hier raus musste. Ich rollte mich voller Schmerzen von dem aufgebahrten Sprengstoff. ``Rosen´´ flüsterte ich, als mir auffiel, dass sie überall um mich herum lagen. ``Evey!´´ Ächzend und mich an allem abstützend ging ich zur Tür. Sie ging aber nicht auf.  Ich suchte mir mein letztes verbliebendes Messer raus und schob es zwischen den Spalt der Tür. Es gab ein leises Klicken und sie ging auf.  ‚Jetzt oder Nie‘ dachte ich und sprang aus dem fahrenden Zug. Ich rollte mich zwar ab, dennoch schmerzte es schrecklich. Einige Zeit lag ich da, unfähig mich zu bewegen. Plötzlich hörte ich ein ohrenbetäubendes Krachen. ``Es hat funktioniert!´´ flüsterte ich. Mir kamen die Tränen vor stolz. Meine nächsten Gedanken galten Evey. Ich musste zu ihr. Doch mir fehlte die Kraft. Ich schaffte es mich aufzurichten. Langsam bewegte ich mich Richtung Ausgang. Ich kannte die U-Bahn wie meine Westentasche. Einige Minuten später  kam ich oben an. Ich versteckte mein letztes Messer und schleppte mich zwei Straßen weiter zum Parlament. Ich hörte einen Krankenwagen kommen und aufgeregte Schreie. Als ich näher kam sah ich wie Menschen auf dem Boden lagen und stark bluteten. Das letzte was ich sah, bevor ich zusammenbrach war, dass ein Paar Leute mit meinem Gesicht auf mich zu kamen und mich auffingen.

Ich wachte in einem Krankenhaus wieder auf. Ich konnte alles klar sehen, frei atmen und meinen Kopf  heben. Ich hob meine Hände an . ‚Wo sind meine Handschuhe? Wo ist meine Maske!?‘ zum Schluss stellte ich fest, dass man mich komplett entkleidet hatte und mir so einen  Krankenhauskittel angezogen hatte. Meine Wunden waren alle verbunden worden. Später erklärte mir ein Arzt, dass sie mich operieren müssten um mir die Kugeln zu endfernen. Außerdem würde es noch sehr lange dauern ehe meine Wunden verheilt wären.

``Was ist passiert?´´ fragte ich eine Schwester, die mich versorgte. `` Dieser V hat das Parlament gesprengt und die Regierung gestürzt wie er es versprochen hatte.´´ ``Ich meine eher warum ich hier bin.´´ ``Erinnern sie sich nicht?´´ Eigentlich erinnerte ich mich an alles, doch den Unwissenden zu spielen könnte mich vor vielen unangenehmen  Fragen schützen. ``Nein´´ ``Soweit ich weiß, hat einer von denen beim Militär die Nerven verloren und in die Menge geschossen. Sie schienen genau vor ihm gewesen zu sein. Die anderen haben nur leichte Verletzungen, die durch  die Panik entstanden sind. ´´

Ich musste häufig an Evey denken. Ich wollte zu ihr aber ich durfte nicht aufstehen und ich wollte nicht, dass Evey mich so sah.  Zwei Wochen, nachdem ich operiert wurde kam das erste Mal eine gute Nachricht bei mir an.  Ich erfuhr nicht viel, weil der Fernseher in meinem Zimmer kaputt war. Ich erfuhr, dass eine neue Regierung gewählt worden war.

Meine Wunden heilten nur sehr langsam. Ich lag Tag aus Tag ein in meinem Bett. Ich durfte nur dann aufstehen wenn ich auf die Toilette musste, oder wenn ich mich waschen musste. Meine Tarnung als Erinnerungsloser half mir sehr gut. Man fragte mich zwar häufig ob ich mich nicht wenigstens ein bisschen erinnern könnte, doch ich spielte meine Rolle. Keiner stellte eine Verbindung zu dem her, was  ich getan hatte und wer ich eigentlich war.

Nach einem halben Jahr in der Klinik, musste ich abermals operiert werden. sie konnten bei der ersten OP nicht alle Kugeln entfernen.  Nach dieser OP war ich wieder ans Bett gebunden. Meine Sehnsucht nach Evey wurde mit jedem Tag größer und ich erwischte mich, wie ich abends vor Verzweiflung leise weinte. Es war schrecklich nicht zu wissen ob es ihr gut ging.

Nach fast einem Jahr in dem Krankenhaus entschied ich mich zu ‚fliehen‘. Meine Kleidung hatte eine der Schwestern nach meiner Ankunft gewaschen und in meinen Schrenk gelegt. Mitten in der Nacht stand ich auf und zog mich an. Es war ein so gutes Gefühl die Maske wieder zu tragen. Ich sprang aus dem Fenster und
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