Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast 

Pagan Love - Our people are one!

GeschichteDrama / P16 / Gen
Arthur Bors Dagonet Galahad Gawain Lancelot
05.06.2011
17.09.2012
14
21.400
1
Alle Kapitel
11 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
05.06.2011 2.407
 
7. Trapped

Warnings: Kampf- und Gewaltszenen. Ich finde zwar, dass sie einer P16-Story angebracht und nicht überzogen sind, aber ich warne trotzdem. Sicher ist sicher!!! :)
---------------------------------------------------------------------------------------
Der Morgen hatte einen bizarren Duft von Aufbruch und Frische in der Luft. Die schwachen Sonnenstrahlen hatten sich einen beschwerlichen Weg durch dicke Wolken gebahnt und der Tau auf den Grashalmen hatte die Waldwiesen in Teppiche aus grünen Diamanten verwandelt. Tristan war der erste, den das Gezirpe der Insekten und Vogelgezwitscher weckte. Erleichtert stellte er fest, dass die Nachtwache, also Gawain, nicht eingeschlafen war und die Prinzessin noch immer dort war, wo sie hingehörte. Er schüttelte verwundert den Kopf. Wie kam er überhaupt auf die Idee, es könnte anders sein?
Mit jeweils einem sanften Klopfen auf die Schulter weckte Tristan seine Kameraden, kramte in den Vorräten nach einem schnellen Frühstück und warf ihnen einen mächtigen Kanten Brot zu. Dagonet, Arthur, Lancelot und Galahad sorgten sich sofort um das Wohl ihrer Pferde, während Bors leise vor sich hin fluchte: „Verdammte Scheiße. Diese Rückenschmerzen bringen mich noch um!“ Anscheinend hatte er eine unbequeme Nacht auf dem verwurzelten Waldboden verbracht und verzog schmerzhaft das Gesicht, als er sich aufsetzen wollte. „Wie peinlich, du wirst alt.“, grinste Erec. „Na und? Im Alter kommt die Schönheit.“ Bors ließ sich nicht im Geringsten auf diese Sticheleien ein. Er entgegnete selbstsicher: „Vielleicht bist du ja dann in zehn Jahren auch so hübsch wie ich.“ Er selbst brüllte vor Lachen über seinen Witz, Gawain und Tristan stimmten mit ein.
Arthur lächelte gutgelaunt in sich hinein. Es freute und beruhigte ihn, dass seine Männer zu ihrer alten Fassung zurückgefunden hatten. Die meisten von ihnen, wie Bors oder Tristan, hatten die dankbare Eigenschaft, sogar noch der makabersten und schlechtesten Situation einen Witz oder sogar etwas Gutes abzugewinnen. Sie waren es nicht anders gewöhnt. Das Leben eines Ritters war sowieso schon nicht mit viel Humor gespickt. Umso schöner, wenn es gleich am Morgen etwas zu lachen gab. „Wir brechen sofort auf!“, verkündete Arthur und sattelte sein Pferd. „Gegessen wird unterwegs, wir sehen zu dass wir den Wald so schnell wie möglich verlassen. Tristan, du reitest wie immer voraus. Galahad, Erec und Lancelot: ihr übernehmt die Spitze des Zuges. Dagonet, auf den Kutschbock. Gawain und Bors, neben den Wagen. Ich setzte mich ans Ende. Wir reiten schnell und zügig. Sobald wir eine Meile zwischen uns und den Wald gelegt haben, können wir wieder langsamer werden.“, verteilte Arthur kurz und präzise die Befehle. Seine Ritter gehorchten sofort und beeilten sich, die Pferde reisefertig zu machen. Diese scharrten schon unruhig mit den Hufen. Sie hatten sich genug ausgeruht und wollten weiterziehen. Dass vielleicht noch mehr dahinter steckte, wagte niemand zu vermuten. Als Gawain sein Pferd sattelte, zitterten seine Hände vor lauter Nervosität. Die Riemen und der Gurt rutschten ihm immer wieder durch die Finger, bis ihm Galahad schließlich unter die Arme griff. „Beschissener Wachdienst, oder?“, fragte er mitfühlend. „Ja, ja.“, haspelte Gawain schnell. „Das wird’s wohl sein.“
Es war nur eine Frage der Zeit, bis die anderen entdecken würden dass Reseda keine Fesseln mehr trug und plötzlich um so vieles sauberer und hübscher aussah als vorher. Schon während seiner Wache hatte er sich ständig überlegt, was er wohl zu seinen Männern sagen könnte… „Schlaf nicht ein, nun sitz doch endlich auf!“, drängelte Lancelot. Innerhalb von fünf Minuten hatte sich der 10-Pferde-Zug in Bewegung gesetzt, schnurstracks auf dem Weg in Richtung Waldrand. Arthur hatte als Schlusslicht die beste Sicht auf den Wagen und wurde nach ein paar Minuten im schnellen Trab misstrauisch. Reseda hatte heute früh noch kein einziges Wort gesprochen. Keine Betteleien, keine Versuche, die Ritter zum Reden zu bringen. Und wieso konnte sie sich mit beiden Armen am Boden abstützen? Sollte sie nicht…?
„Halt!“, donnerte Arthur und nach wenigen Metern stand die Kolonne still. Er saß ab und betrachtete die Prinzessin durch ihre Gitter hindurch. Nun war es nicht mehr zu übersehen: keine raue, dreckige Haut mehr! Sie war schneeweiß, und auch die Haare hatten nicht mehr diese struppige Konsistenz von gestern. Sie waren einigermaßen glatt und hingen ihr gepflegt an der Seite hinab. „Was ist hier passiert?“, fragte Arthur in scharfem Ton. „Sie trägt keine Fesseln mehr! Was hat das zu bedeuten?!“, mit einer vorwurfsvollen und fragenden Miene wanderte Arthurs Blick von einem seiner Ritter zum nächsten. Alle, bis auf Gawain, starrten ihn nur verwirrt an. „Ich habe…“, begann Gawain mit zitternder Stimme. „Wieso hast du die Fesseln durchtrennt? Basilius hat sie uns nicht ohne Grund so übergeben, wie sie war!“ „Sie wollte nur…“, erneut versuchte der Ritter, einen verzweifelten Erklärungsversuch zu starten. Doch dann fuhr ihm Reseda dazwischen: „Ich bin dafür verantwortlich.“, sagte sie mit fester Stimme. „Es ist ganz allein…“
„IN DECKUNG!!!!!!!!“ Ein markerschütternder Schrei unterbrach diese pikante Konversation. Alle acht schreckten zurück und drehten ihren Kopf zu Tristan, der diesen Schrei losgelassen hatte. Er hatte seinen Bogen gezückt, zielte knapp an Arthurs Kopf vorbei und traf einen blau bemalten Krieger mitten in die Brust. Kampfschreie der Pikten ertönten. Mit gezückten Schwertern, Äxten und Schildern stürmten sie mit wildem Geheul auf die Gruppe zu. Sie kamen aus allen Richtungen: einige schossen mit Bögen von den Bäumen herunter, andere waren aus dem Versteck des Unterholzes gekrochen und fokussierten ihre Opfer. Mit den Reflexen eines Adlers zückten die Ritter nun auch ihre Waffen und stürmten in wildem Galopp auf ihre Angreifer zu. „Beschützt den Wagen, BESCHÜTZT DEN WAGEN!!!“, brüllte Arthur, während sein stolzer Hengst einen Pikten hoffnungslos niedertrampelte und mit seinen Hufen dessen Kopf zerschmetterte, als wäre er aus Ton. Mit wuchtigen Schlägen hieb er mit seinem Schwert Excalibur auf die keltischen Krieger ein. Fremdes Blut spritzte ihm ins Gesicht und in die Haare. Genau wie Tristan hatte auch Galahad mit seinem Bogen die Krieger in den Bäumen im Visier. Sie waren am gefährlichsten, da sie aus großer Distanz tödliche Schüsse abgeben konnten. Dank ihrer Treffsicherheit fielen sie wie reife Früchte von den Bäumen.
Mit einem kraftvollen „Ruuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuus!“ sprang Bors von seinem Pferd und stürzte sich mit seinen zwei, mit Klingen ausgestatteten Schlagringen auf die Kelten und schlitzte ihnen schon fast mechanisch die Kehle durch. Mit gurgelnden Geräuschen gingen sie zu Boden, doch sie wurden sofort von neuen Kriegern ersetzt, die unaufhaltsam aus dem Wald ihren toten Waffenbrüdern folgten. Auch diese Männer sollten bald Bekanntschaft mir Bors’ tödlichen Waffen schließen. Er verfiel regelrecht in einen Blutrausch. Kein Pikte kam ihm näher als einen Meter oder drang durch den blutigen Vorhang, der Bors umgab, da er mit seinen Klingen um sich schleuderte, als wären sie olympische Hammerwerfer.
Gawain ergriff fest entschlossen seine Lanze und stieß in vollem Galopp mehrerer Pikten zu Boden. Erec, der ebenfalls auf dem Boden kämpfte, wartete nur darauf, dass sein Kampfgefährte ihm die Pikten so vor sein Schwert trieb. Allen Kämpfern, die Gawain so zu Fall gebracht hatte, rammte Erec anschließend seine scharfe Klinge durch die Brust, um ihren endgültigen Tod zu besiegeln. Lancelot zog mit unheilvollen, metallischen Geräuschen seine beiden Schwerter und lieferte sich mit Dagonet einen blutigen Wettkampf. Zwar kämpfte dieser nur mit einem Schwert, doch führte er es mit solch kraftvoller und wuchtiger Hand, dass er mit einem Hieb gleich zwei Pikten hätte durchstoßen können, er kämpfte mit der Kraft eines Bären.
Die Ritter zogen sich nur wenige Verletzungen zu. Die wenigen Schläge, die sie einstecken mussten, fingen ihre Rüstungen zum Großteil ab. Kleine Wunden im Gesicht oder an den Armen stachelte sie nur noch mehr an, kaltblütig ihre Gegner niederzustrecken. Die barfüßigen und rüstungslosen Pikten waren zwar zahlenmäßig überlegen, jedoch gingen sie massenhaft zu Boden. Gegen die stahlharten Klingen, die todbringenden Pferdehufe, den unbändigen Kampfeswillen der Ritter und deren geübten Schläge hatten sie keine Chance. Auch dem Gefängniswagen war zu keinem Zeitpunkt ein Pikte zu nahe gekommen: Lancelot, Dagonet und Bors hatten sie alle davon abgehalten, auch nur mit einem Pfeil auf die Gefangene zu zielen. Diese hatte sich jedoch schreiend in ihrem Wagen zusammengekauert. In diesem Gefängnis war sie nicht wehrhaft, hätte niemals ausweichen oder flüchten können. Doch Reseda blieb vollkommen unversehrt. Die atmete auf, als sie den Blick auf das Kampffeld richtete und sah, dass nur noch ein halbes Dutzend Pikten in einen Nahkampf mit den Rittern verwickelt war. Mit dem Mut der Verzweiflung und einem letzten Versuch, etwas gegen die Männer zu unternehmen, stürzten sich zwei Pikten gemeinsam auf Tristan. Seine Stute ging wiehernd zu Boden und riss ihren Reiter mit. Kaum dort angekommen, griff Tristan nach seinem Schwert, doch der zweite Pikte kam ihm zuvor: dieser schwang eine riesige Keule und zielte genau auf seinen Kopf. Im letzten Moment drehte Tristan seinen Oberkörper und die Waffe verfehlte ihr Ziel. Dafür traf sie mit einem unangenehmen Krachen seine Brust und er ließ mit einem schmerzerfüllten Schreien sein Schwert fallen. „Tristan!!! Helft ihm!!!!!“, rief Reseda aus vollem Halse. Gawain war sofort zur Stelle. Er packte seine Axt und versenkte die scharfe Schneide in dem Hinterkopf des Pikten. Bors’ Schwert hatte sich kurz darauf einen Weg durch die Lungen des anderen Kelten gebahnt. Diese Gefahr schien gebannt, und auch Arthur hatte mit Lancelot und Dagonet die letzten vier Krieger zur Strecke gebracht. Mit einem siegreichen Lächeln hob Erec sein Schwert und rief in den Wald hinein: „Ruuuuuuus!“, doch sein Schrei erstickte alsbald. Die anderen hatten gar nicht sehen können, woher er kam, doch der Pfeil steckte von einer Sekunde zur anderen in Erecs Brust. Anscheinend hatten die Pikten begriffen, dass ihr Überfall misslungen war, doch einen letzten Schuss hatten sie aus dem sicheren Wald wohl doch noch abgegeben.
Alle Ritter, die sich in seiner unmittelbaren Nähe befanden, warfen sich schützend vor ihn. Auch Arthur war in Windeseile bei seinem tödlich verletzten Ritter. Dieser atmete schwer und rang nach Luft. „Erec!“ Voller Entsetzen kniete der Anführer bei seinem Untergebenen und wartete darauf, dass dieser seinen letzten Atemzug tun würde. Doch er blieb aus. Mit weit aufgerissenen Augen und offensichtlichen Schmerzen sah Erec seinen Hauptmann an und presste mühevoll hervor: „Zieh… ihn…raus!“ Lancelot hatte es als erstes registriert: „Der Pfeil hat seine Lunge verfehlt! Er ist nicht tödlich verletzt!“ Erec packte Arthurs Hand und führte sie zu dem Pfeil, der in seinem Torso steckte. „Raus damit.“, stöhnte er und ein hämisches Grinsen umspielte seine Lippen. Arthur erfüllte Erec diesen Wunsch und nach einem kurzen und heftigen Ziehen hielt er den Pfeil in seiner Hand. Erec verzog das Gesicht zu einer Grimasse, atmete danach jedoch lange und seufzend aus. „So können wir nicht weiter reiten.“, stellte Gawain fest. „Erec ist verletzt und Tristan auch, wir müssen sofort ins nächste Kastell!“ „Unmöglich, wer weiß ob sie es bis dorthin schaffen!“, widersprach Lancelot. „Willst du sie etwa hier lassen?!“ „Red nicht so eine Scheiße!“ „Dann mach einen besseren Vorschlag, Bastard!“
„SCHLUSS damit!“, schrie Reseda hysterisch. Sie hatte genug von den harten Diskussionen zwischen Bors und dem hitzigen Galahad. „Ich kann ihnen helfen!“ Mit entschlossener Stimme wand sie sich an Arthur. „Ihr müsst mich nur lassen.“ Ihre eindringlichen Augen bohrten sich durch ihn hindurch. Noch bevor dieser eine Entscheidung treffen konnte, reagierte Gawain schneller und ließ mit dem Schlüssel, den er nachts zuvor Reseda abgenommen hatte, das Schloss aufspringen. „Woher zum Teufel…?“ „Das ist jetzt nicht wichtig!“, blaffte Gawain Dagonet an. Reseda eilte sofort zu Erec und prüfte seine Wunde. „Verschwinde!“ Er fauchte sie wütend an. „Fass mich nicht an.“ Perplex zog Reseda ihre Hand fort. „Red keinen Unsinn, Erec! Sie kann dir helfen!“, bekräftigte Arthur. „Also lass es auch zu!“ „Sie ist doch genauso wie die Pikten.“, Erec hatte immer noch Mühe beim Sprechen, doch seine Abscheu stachelte ihn neu an und gab ihm neue Kraft. „Lieber sterbe ich, als durch ihre Hand…“ „Du redest wirr.“ Arthur setzte seinen Worten ein Ende. „Lass sie tun, was sie kann. Das ist ein Befehl.“ Mit Zorn erfüllten Augen funkelte Erec seinen Hauptmann an.
In diesem Moment dachte keiner daran, wie Gawain an den Schlüssel gekommen war. Oder an die Gefahr, dass Reseda fliehen könnte, wie Basilius es ihnen prophezeit hatte. Hier ging es um das Leben eines Ritters. Eines sarmatischen Ritters! Dagonet und Arthur halfen Reseda, Erecs Rüstung zu lockern, sodass sie freie Einsicht auf die Wunde hatte. Natürlich war sie nicht besonders groß, doch Reseda überprüfte vielmehr, wo der Pfeil eingeschlagen war und ob er innere Organe verletzt hatte. „Kennt ihr die Agelata-Pflanze? Sie wächst in den Wäldern und kann eine mögliche Infektion aufhalten!“, wandte sich Reseda nun an die Ritter. „Wie sieht sie aus?“, fragte Dagonet ganz ruhig. „Sie wächst meist unter großen Bäumen und hat rosa Blüten. Doch die sind nicht wichtig, ich brauche die Blätter, so schnell wie möglich.“ Obwohl Dagonet und Gawain sofort willig  waren, im Wald nach der Pflanze zu suchen, erinnerte Galahad an ein anderes Problem: „Wir müssen weg von hier. Die Pikten kommen bestimmt bald zurück, wir können Tristan und Erec hier nicht einfach liegen lassen!“ „Ins nächste Dorf?“, schlug Bors vor. „Zu weit weg.“, stöhnte Tristan. „Das Kastell auch?“ „Ich weiß es nicht. Ich weiß nicht, ob er durchhält.“, Arthur war ganz aufgelöst.
Reseda packte ihn am Arm und redete eindringlich auf ihn ein: „Sie haben nur eine Chance. Wir bringen sie zurück in den Wald und suchen dort Unterschlupf! Es ist egal, wo wir sie hinbringen, Hauptsache ich kann endlich mit der Behandlung anfangen!“ Arthur schüttelte vehement den Kopf. „Das ist Irrsinn.“ Er suchte die Meinung seiner Ritter. Die meisten waren beklommen und waren selbst froh darüber, diese Entscheidung nicht treffen zu müssen. Doch Lancelot bekräftigte Arthur. „Nicht zurück in den Wald. Da sind wir doch sofort dem Tod geweiht. Wir müssen weiter!“ „Was Tristan fehlt weiß ich noch nicht, aber es ist ganz sicher dass Erec sofort ärztliche Hilfe braucht – JETZT!“, fuhr Reseda Lancelot an. „Arthur, nein.“ Lancelot und Arthur verstanden sich auch ohne große Worte. In den vielen gemeinsamen Jahren der waffenbrüderlichen Freundschaft hatte es nie etwas gegeben, das die beiden entzweit hätte. Weder eine Frau, noch eine Meinungsverschiedenheit. Doch nun musste Arthur eine Entscheidung treffen. Und er konnte dabei nicht Lancelot berücksichtigen. Er musste an das Leben zweier Ritter denken. Was das Beste für sie war!
„Packt alles zusammen, wir gehen noch einmal zurück.“, befahl Arthur. „Lasst den Wagen hier und gebt Acht auf Tristan und Erec. Wir müssen alsbald einen Unterschlupf finden!“ Alle seine Ritter gehorchten. Sie deichselten die beiden Rappen aus dem Gefängniswagen aus, halfen den beiden Verwundeten auf ihre Pferde und setzten sich in Bewegung. „Soviel Wert also legst du auf meine Meinung.“ Mit ausdrucksloser Miene wandte sich Lancelot von Arthur ab und schwang sich schweigend auf sein Pferd.
Review schreiben
 Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast