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University Love story

von Sue Rose
GeschichteHumor, Liebesgeschichte / P18 / MaleSlash
England Frankreich Spanien
05.06.2011
25.10.2012
48
46.487
2
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92 Reviews
Dieses Kapitel
2 Reviews
 
05.06.2011 1.020
 
Arthur

Der Blonde ahnte nichts. Nicht einmal ansatzweise. Er wollte Antonio gerade eh nicht sehen und erwartete diesen auch mitten in der Nacht und im Dunkeln nicht in der Küche. Zudem...es war dunkel...warum also sollte jemand im Dunkeln etwas machen?

Was würde er sich machen? Toast? Ja, das hörte sich gut an. Sehr gut. Er tapste also durch das Wohnzimmer durch zur Küche und hörte es werkeln...und erstarrte.

War da wer? Anscheinend. Ein Einbrecher? Antonio? Oder bildete er sich das ganze nur ein? Arthur schauderte und kam langsam immer näher, spähte durch die Küchentür, als würde er etwas Verbotenes beobachten.

Zuerst war es zu dunkel...weswegen er im ersten Moment nicht viel erkennen konnte, aber dann sah er das Gesamtbild. Seine Augen hatten sich an das fahle Mondlicht gewöhnt, welches in die Küche schien. Ein Glas Marmelade stand auf dem Tisch. Und Antonio daneben. Ein halb nackter Antonio. Aber das Glas...er hatte doch seine Marmelade gestern selbst aufgegessen? Und mehr hatte er doch nicht..aber Moment...da war doch was gewesen. Etwas, was er extra nach ganz hinten in den Kühlschrank verstaut hatte. Schlagartig wurde der Brite rot.

Hatte der Spanier eben etwas von 'dieser' Marmelade verputzt? Ja. Er hatte. Sein Magen begann zu kribbeln...sein Körper begann zu kribbeln, seine Finger....es juckte ihm in den Fingern, Antonio zu helfen, bei seinem offensichtlichen Problem.

Außerdem wusste Arthur, dass einfaches selbst befriedigen zwar half, aber nicht auf Dauer. Der Hunger wäre immer noch da und...irgendwie...wollte er zum anderen. Er wollte den anderen spüren. Er wollte den heißen Atem des anderen auf der Haut spüren. Er wollte die Lippen des anderen schmecken...und er wollte den anderen in sich spüren. Tief in sich spüren. Immer wieder.
Verdammt und dann sah Antonio noch so heiß aus...mit dem Rotschimmer auf den Wangen und den zitternden Beinen und der Hand, die sich in den Pants bewegte. Er trug tatsächlich kein Oberteil und seine Brust hob und senkte sich. Arthur wurde siedend heiß. Und er merkte, dass er nun ein drittes Mal hart wurde. Und wieder wegen dem Spanier.

Konnte er es wagen? Konnte er in die Küche eintreten und sich dem Spanier nähren? Oder sollte er ihn alleine lassen? Aber Arthur wusste, dass es nicht funktionieren würde.
Er wusste, was seine Rituale und Zaubersprüche bewirkten. Er nahm sich ein Herz und trat ein, versuchte leise zu sein. Aber die Tür quietschte. Arthur zuckte zusammen, aber Antonio schien ihn nicht zu bemerken. Sein Herz raste und er schloss die Tür hinter sich...und er schloss sie ab.
Er wusste nicht, wann seine Mitbewohner zurückkommen würden, aber das letzte, was sie sehen sollten, wäre das.

Dann erstarrte er.
Hatte Antonio etwa das Ganze Glas im Alleingang verputzt?! Kein Wunder, dass er nichts mehr wahrnahm. Kein Wunder, dass er so...heiß und erregt war.
Arthur schlich näher, und sah dann, wie Antonios Augen sich hoben und vor Lust verschleiert waren und doch sah er etwas anderes darin...Schock? Scham? Nun, es spielte keine Rolle, denn statt etwas zu sagen, brachte der Spanier nur ein Stöhnen zustande.

Das ganze war heiß. Es war einfach nur heiß. Und irgendwie wusste Arthur auf einmal, dass diese Nacht nicht so ohne weiteres zu Ende gehen würde. Er hatte vorher die Tür abgeschlossen, als hätte er es gewusst.

Arthur kam noch näher...es war nun weniger als ein halber Meter, der sie trennte. Arthurs Hand wusste genau, was sie tat, als sie Antonios Hand aus den Pants schob, und diese einfach zu Boden zog. Er selbst ging auf die Knie, sah kurz hoch.

Aber er musste es tun. Er konnte nicht anders. Zum Einen war es indirekt seine Schuld, dass Antonio hier vor Erregung und Lust fast verging, und andererseits war diese Szene so erotisch und heiß, dass er nicht anders konnte. Er schloss die Augen, als er dann mit seiner Zunge das Glied des Spaniers berührte. Das große Glied. Langsam wanderte er mit seiner Zunge von der Unterseite des Penis auf und ab, umschlang dann die Eichel mit der Zunge und schob mit den Zähnen etwas an der Vorhaut herum, ohne Antonio Schmerzen zuzufügen.

Sein heißer Atem traf zusätzlich auf die empfindliche Haut. Arthur hatte die Augen geschlossen und seine Hände auf Antonios Hüften platziert. Seine Fantasie ging wieder mit ihm durch. Ein weiteres Mal an diesem Tag. Und Arthur hätte sich dafür schlagen können, wenn er nicht gerade beschäftigt gewesen wäre. Damit, seine Fantasien, real werden zu lassen.

In seinem Kopf nahm Antonio ihn. Hart. Verlangend. Er drückte ihn gegen den Küchentisch, schob ihn drauf...und küsste ihn. Arthur konnte die Marmelade fast schmecken. Vielleicht hatte Antonio ein klein wenig übrig gelassen...und würde ihn damit füttern...wie in seinen Gedanken...? Als würde ihn seine Fantasien nicht genug anmachen. Arthur war froh, dass das T-Shirt so lang war...so verdeckte es seine Erektion, die sich in den Stoff seiner Boxershorts bohrte, als wüsste sie, dass Antonio dort stand.

Seine Finger krallten sich verzweifelt in die Hüftknochen des anderen. Was machte Antonio mit ihm? Was tat er da? Wieso wollte er ihn so sehr? Wieso sollte er so sehr von ihm genommen werden? Das war doch sonst nicht seine Art! Seine Zunge bewegte sich etwas schneller, passend zu seinen Gedanken und seinem Herzschlag. So langsam verlor er den Verstand...den klaren Verstand. Lust vernebelte seine Sinne und der Brite wusste nicht, wie lange er noch wirklich denken konnte.

Antonio sah zumindest aus, als wäre er zum Denken gar nicht mehr in der Lage. War es Einbildung oder spürte er tatsächlich etwas an seinem Muskelring?War es eine Illusion, oder rieb da tatsächlich eine Hand sein Penis? Oder war es womöglich seine eigene Hand? Was zur Hölle tat er da? Hatte er nicht vorhin in der Dusche genug gehabt? Anscheinend nicht.

„A...Antonio“, unterbrach er sein Tun, spürte, wie der andere kurz davor stand, zu kommen. Der Brite sah mit lustverhangenen Augen zu dem anderen auf, mit der Hand in seinen Boxershorts. Er konnte seine Sprache nicht mehr steuern. Der Satz kam fast wie von alleine. „Fick mich. Schlaf mit mir.“
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