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University Love story

von Sue Rose
GeschichteHumor, Liebesgeschichte / P18 / MaleSlash
England Frankreich Spanien
05.06.2011
25.10.2012
48
46.487
2
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Dieses Kapitel
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05.06.2011 918
 
Anotonio

Er sah ihn an. Ein Feuer ungebändigter Lust brannte in seinen Augen. Er wollte ihn spüren. So nah, wie es nur möglich war. Er wollte in ihm sein. Und deshalb legte er die Finger an die Lippen des Blonden, signalisierte ihm so, was zu tun sein. Dieser verstand. Er öffnete die Lippen und strich mit der Zunge über die feingliedrigen Tastinstrumente. Er sog sie in seinen Mund und bedeckte sie mit Speichel, was dem Dunkelhaarigen ein leises Stöhnen entlockte. Er war beeindruckt, ob der geschickten Zunge.

Als er ihm die Finger wieder entzog, vernahm er ein leises Seufzen, doch dann spreizte der Brite die Beine etwas weiter, wissend, was ihn erwarten würde. Er strich mit den befeuchteten Fingern über seinen Eingang und ließ den ersten hinein gleiten. Fast augenblicklich brauch er durch die Pforte, die ihn erwartungsvoll zu empfangen schien. Er hörte seinen Freund stöhnen und genoss es, ihn gründlich auf das Folgende vorzubereiten. Einen zweiten Finger hinzunehmend, begann er, ihn zu dehnen, während er mit der anderen Hand seine Brust streichelte.

„Hnn....An...tonio...“, vernahm er, während sich der Liegende ihm entgegen drückte. Er hielt inne und sah ihn an.
„Was möchtest du, Arthur?“, hauchte er ihm entgegen.
„Ich...Weiter, hmmm...“
„Bist du sicher, dass das alles ist, was du willst?“
„Antonio, ich...Ich will...“
„Ja, mein Liebster, was willst du?“, fragte er herausfordern und biss sich postwendend auf die Zunge. Er hätte seine Wortwahl besser bedenken sollen. Doch zum Glück schien sein Brite anderweitig beschäftigt.

„Antonio, nun mach schon.....“, hauchte dieser verlegen und legte die Hände an seine Pobacken. Die Augen fest geschlossen, den Kopf demonstrativ im Kissen verborgen, so gut es ging, spreizte er sie und schluckte schwer. „Ich will dich spüren...“, teilte er den Daunen mit. Doch er hatte laut genug gesprochen, dass Antonio ihn verstand. Dies hatte er ob der Geste eigentlich schon getan, aber eine solch klare Aussage war natürlich viel verständlicher.

Also zog er seine Finger zurück und rückte näher an ihn heran. Er schloss die Hand um seinen Schaft und positionierte sich vor dem so einladend präsentierten Eingang. Ganz langsam, sich in äußerster Zurückhaltung übend, drang er in ihn ein, seine Unterlippe mit den Zähnen malträtierend, um nicht sofort laut und genussvoll aufzustöhnen. Außerdem half der dumpfe Schmerz, seine Beherrschung zu wahren, sodass er sich nicht mit einem Stoß in ihn drückte, und ihm so Schmerzen bereitete. Nein, er wollte, dass sie beide es genossen. Denn schließlich liebte er ihn.

Er hatte die Luft angehalten. Erst als er ganz in ihm war, wagte er es wieder, zu atmen. Warme, von ihrer Körperwärme und Schweiß getränkte Luft strömte in seine Lungen und er beugte sich über den Blonden. „Ist alles in Ordnung?“, fragte er, das Bedürfnis, sich sofort in ihm zu bewegen unterdrückend. Ein Nicken genügte ihm als Antwort. Er beugte sich weiter zu ihm und hauchte ihm einen Kuss auf die heißen, feuchten, halb geöffneten Lippen.

Arthur erwiderte den Kuss und drückte sich an ihn. Sie Beide stöhnten auf, als dadurch das Glied des Spaniers einen bestimmten Punkt in seinem Inneren streifte. „Ann.....“, versuchte der Blonde hervorzubringen und wiederholte die zunächst unbewusste Bewegung wieder und wieder. Der Dunkelhaarige löste ihren Kuss, unfähig, noch länger an sich zu halten, und begann, in ihn zu stoßen. Zunächst noch langsam, doch dann konnte er sich nicht mehr zügeln und bewegte sich immer schneller und heftiger gegen ihn.

Dann schloss er, eine Hand neben Arthur auf dem Bett abgestützt, die andere um dessen Glied, um es im Takt seiner Stöße zu stimulieren. Diese Geste brachte den Engländer zum Stöhnen. Immer lauter und lauter wurde er, während sie ihrem Ziel, einem gewaltigen Höhepunkt, immer näher kamen. Auch Antonio hatte den letzten Rest seiner Zurückhaltung eingebüßt und stöhnte entzückt, den Blick keine Sekunde vom,  in der Dunkelheit schwer erkennbaren, Gesicht seines Liebsten angewandt.

Er konnte nicht mehr. Er spürte, wie er um jede Sekunde kämpfte, bemüht, seinen Höhepunkt noch ein wenig hinauszuzögern, doch dann war es geschehen. In dem Moment, in dem sich der Brite unter ihm aufbäumte, jeden Muskel seines Körpers anspannte und mit seinem heißen Samen die Hand des Spaniers und seine Brust benetzte, war es auch um ihn geschehen. Den Namen seines Geliebten stöhnend, ließ er sich von den Wellen seines Orgasmus hinfort tragen und verteilte sein Sperma in ihm. Für einen Moment sah er nichts als Sterne und das Gesicht des Blonden. Ihm war, als würde er das Bewusstsein verlieren. Er schwebte.

Und dann, ganz langsam, ebbte das intensive Gefühl ab, wurde durch ein Wohliges der Zweisamkeit abgelöst. Er legte sich neben Arthur, der noch immer schwer keuchte und mit der Bewusstlosigkeit rang. Weiter hin ihn ihm versenkt, zog er ihn in seine Arme. Der Brite schmiegte den Kopf an seine Brust und erwiderte ihre Umarmung.

„Antonio....“, hauchte er nach einer Weile des angenehmen Schweigens.
„Hmm?“
„Du hast keine Angst vor Gewittern, oder?“
„Nein....“
„Aber...“
„Wovor ich Angst habe ist, dich in einer solchen Situation allein zu lassen....“, das schien dem Blonden die Sprache zu verschlagen, denn er schwieg und drückte sich fester an ihn.

Antonio strich ihm durch Haar, genoss die Wärme des Mannes an um um sich und schweifte bald ab, in einen wohligen, tiefen Schlaf, in dem Bewusstsein, seinen Liebsten bei sich zu haben. „...Schlübedüsch...“, waren seine letzten unverständlich gemurmelten Worte, die er schon halb im Schlaf versunken von sich gab.






Soooooo, ihr lieben.
Ich hoffe, auch das hier gefällt euch
Na wer weiß, vielleicht wird es ja doch romantisch^^
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(AUCH DU, TEUFEL!!)
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