Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast 

University Love story

von Sue Rose
GeschichteHumor, Liebesgeschichte / P18 / MaleSlash
England Frankreich Spanien
05.06.2011
25.10.2012
48
46.487
2
Alle Kapitel
92 Reviews
Dieses Kapitel
2 Reviews
 
05.06.2011 906
 
Antonio

Er war einfach geküsst worden. Dabei hatte er versucht, es zu ignorieren. Er hatte schlafen wollen. Oder einfach nur mit ihm kuscheln. Er hatte es eigentlich gar nicht gewollt. Doch nun, nach ihrem Kuss, nachdem er es nicht mehr ausgehalten hatte, einfach die Augen geöffnet hatte, war ein Feuer in ihm entfacht, das er nicht einfach wieder ersticken konnte. Würde der Engländer ihm nun mitteilen, dass er doch lieber einfach nur schlafen wollte, hätte er sich wahrscheinlich nicht zurückhalten können.

Denn er begehrte ihn, wie er ihn liebte. Er wollte ihn. Und nun, da es Arthur gewesen war, der die Initiative ergriffen hatte, sah er keinen Grund, warum er es nicht tun sollte. Warum er seinen erhitzen Leib nicht an den des jungen Mannes drücken sollte. Warum er nicht sein erregtes Glied gegen sein Bein drücken sollte. Warum er ihn nicht dichter zu sich ziehen sollte. Warum er nicht mit einer Hand unter sein Shirt fahren und es ihm hochschieben sollte, so, dass er ihn an seiner nackten Haut spürte.

Nein, es gab keinen Grund aufzuhören. Denn es schien, als wollte der Blonde das Gleiche. Als wollte er ihn  genauso spüren, wie umgekehrt. Er vertiefte den Kuss und steckte all seine Leidenschaft in ihn, um – wenn schon nicht verbal – zu zeigen, was er fühlte. Und der Brite schien es zu fühlen, denn er begann, sich an ihm zu reiben und leise, fast noch schüchtern, in den Kuss zu stöhnen. „Arthur...“, wagte er es, ihm entgegen zu flüstern, als er ihre innige Berührung für einen Moment unterbrach, um ihm das Shirt über den Kopf zu ziehen.

„Was ist....“, hauchte sein Freund fast ohne Stimme. Und obwohl es dunkel war, erkannte er die tiefe Röte, die dessen Wangen zierte.
„Du bist wunderschön....“, flüsterte er ihm daraufhin ins Ohr, bevor er es mit der Zunge zu erkunden begann.
„Es ist dunkel....“, wandte Arthur ein, der nun praktisch auf seinem Schoß saß, oder eher halb kniete.
„Du bist immer schön, Arthur...“, lächelte der Spanier und biss ihm sanft ins Ohrläppchen, um ihm ein leises Keuchen zu entlocken, bevor er mit Lippen und Zunge an seinem Hals hinab wanderte.

Der Angesprochene schien es vorzuziehen, zu schweigen, denn das tat er beharrlich, als Antonio begann, an seinem Hals zu knabbern und mit der Zunge über die empfindliche Haut zu lecken. Das einzige, was seinem Mund entkam, waren immer heftiger werdende, kurze Atemzüge, die ab und an ein leises Stöhnen mit sich trugen.

Diese Geräusche änderten sich nicht, als er mit einer sanften Bewegung gedreht und mit dem Rücken auf die Bettdecke gelegt wurde. Nur kurz verstummte er, als der Dunkelhaarige ihm einen Kuss stahl, bevor er sich mit dem Mund zu seiner Brust aufmachte, die schon aufgerichteten Brustwarzen zu erkunden. Er öffnete den Mund, begann abwechselnd an ihnen zu lutschen und zu saugen, wobei er mit den Händen an den Seiten des jungen Mannes entlang strich und ab und an den Bund seiner Unterhose streifte.

„Hnn...“, vernahm er, als sein Handrücken, wie durch Zufall, über die unter dem Stoff entstandene Beule strich, auf dem vermeintlichen Weg, zu seinen Schenkeln.
„Was ist? Fühlt es sich gut an, Arthur?“, fragte er leise und blickte auf. Sein Mund war nun beim Bauchnabel angekommen und begann, nach einem Kurzen Blickaustausch, küsse um ihn herum zu verteilen.
„Weiter.....“, war die einzige Antwort des Briten, die viel Interpretationsspielraum ließ. Die fordernde Bewegung allerdings, die er mit den Hüften vollführte, grenzte die Möglichkeiten dessen, was gemeint sein konnte, erheblich ein.

„Was möchtest du, mein Arthur?“, hauchte Antonio und hauchte einen Kuss auf den Bund der Unterhose. Wieder sah er zu ihm herauf, wohl wissend, worauf ´sein´ Arthur hinaus wollte.
„Nun mach schon...“, brummte dieser ihm nur ungeduldig entgegen und ruckte ihm erneut mit dem Hüften entgegen.
„Soll ich ihn für dich in den Mund nehmen?“, fragte der Brünette, nicht ohne, dass sich ein – von der Dunkelheit des Raumes gut verborgener – Rotschimmer auf sein Gesicht legte.

Darauf erwartete er keine Antwort. Doch zu seiner eigenen Überraschung bekam er sie. „Ja, Goddammit!“, flüsterte ihm der Blonde entgegen und seufzte erleichtert, als er endlich von dem störenden Stück Stoff befreit wurde.
„Du willst es wirklich...Sieh nur, wie steif er ist....“, hauchte Antonio, der mit dem Zeigefinger an dem frisch freigelegten Schaft entlang strich, bis zur Eichel. Dass sich sein Gesicht, ob der ungewohnt direkten Sprache seinerseits, noch dunkler verfärbte, blieb in dem Licht – oder eher in dessen Ermangelung – unbemerkt.

Arthur konnte nur nicken. Er spürte, dass es dem Liegenden peinlich war, doch aus ihm unbekannten Gründen reizte es ihn. Mit der Fingerkuppe rieb er über die schon ganz feuchte Eichel, worauf er ein Zucken erntete. „Es scheint dir zu gefallen...Er ist schon ganz feucht....“, berichtete er und verrieb mit dem Finger die Feuchtigkeit, ein leises Stöhnen vernehmend. Als er die Vorhaut zwischen Daumen und Zeigefinger nahm und sie ein Stück herunter zog, stöhnte sein Partner laut auf und streckte ihm unweigerlich das Becken entgegen.

„Möchtest du es? Möchtest du, dass ich ihn in den Mund nehme?“, wisperte Antonio und stupste mit der Zungenspitze gegen die Eichel. Dann hob er den Blick und wartete auf die Antwort. Dabei spürte er seine eigene Männlichkeit in der viel zu eng gewordenen Unterhose pulsieren und sich nach Erlösung sehnen, doch würde er selbst noch warten müssen. Denn zuerst wollte er seinem geliebten Briten die Ehre erweisen.




daaaanke an euch alle, die ihr noch interesse habt!!!!
Sue Rose und Natalia grüßen herzlich!
Review schreiben
 Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast