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University Love story

von Sue Rose
GeschichteHumor, Liebesgeschichte / P18 / MaleSlash
England Frankreich Spanien
05.06.2011
25.10.2012
48
46.487
2
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92 Reviews
Dieses Kapitel
2 Reviews
 
05.06.2011 769
 
huhu! hier sind wir wieder! diesmal mein unglaubliches selbst als autor(in)

viel Spaß beim lesen!!!





Antonio

Nachdem der Engländer überstürzt ins Bad geeilt war, hatte Antonio die Küche wieder aufgeräumt und war nun auf dem Weg in sein Zimmer. Vor der Tür des Badezimmers blieb er stehen. Er war neugierig geworden, wo der junge Mann so lange blieb. Außerdem hatte er, um Energie zu sparen, das heiße Wasser ausgeschaltet, also hatte er damit gerechnet, dass Arthur mittlerweile aus dem Bad gestürmt und ihm an die Gurgel gegangen wäre. Da dies aber unerwarteter Weise ausblieb, beschloss er, nach ihm zu sehen und öffnete ganz vorsichtig die Badezimmertür ein Stück.

Gerade wollte er vorsichtig eintreten, vielleicht, um dem Mann, der ihm den Rücken zugedreht hatte, zu erschrecken, doch er hielt mitten in der Bewegung inne. Was tat dieser da? Was fragte er sich das überhaupt? Er konnte es sich denken, war er doch auch ein Mann und kannte die Bewegung, die er durch die Glastür der Dusche überdeutlich ausmachen konnte.

Aber es war nicht die Bewegung, die ihn verstörte. Er glaubte ich verhört zu haben. Der Engländer sprach leise vor sich hin, während er sich Erleichterung verschaffte, doch die Worte, die er murmelte mussten irreal sein. Einbildung. Überbleibsel einiger schlafloser Nächte voller wild gewordener Fantasien. Alles konnte dies sein, was er da hörte, aber nicht die Wahrheit!

Es konnte nicht real sein. Nein, er hatte seinen Namen nicht gehört. Und auch nicht das, was sich der Blonde wohl vorstellen musste, während er es tat. Er war es sicher nicht, der ihm in seiner Fantasie Lust bereitete. Ganz sicher. Schließlich mochte ihn der Junge mit den buschigen Augenbrauen nicht. Leider. Denn ehrlich gesagt, mochte er ihn recht gern. Auch wenn er stets mürrisch war. Und nicht kochen konnte. Und ständig so eingebildet. Und auf sich selbst fixiert. Und ständig eine Laune wie sieben Tage Regenwetter.

Aber nun schien es für einen Moment in seiner Wunschfantasie so, als würde der Engländer ihn tatsächlich mögen. Und also würde er ihn brauchen, gebrauchen, um sich Erleichterung unter dem eisigen Wasserstrahl der Dusche zu verschaffen. Und er sah ihm dabei zu, unfähig sich zu regen, sich dem Wunsch hingebend, dass er sich nicht irrte. Dass diese so realitätsferne Fantasie doch real sein möge. Dass Arthur käme, während er sich vorstellte, wie er es ihm machte, wie er leidenschaftlich sein Glied in die Hand nahm und es massierte, ihn zum stöhnen brachte, ihn nahm. Doch das würde niemals passieren.

Auch wenn er gerade bewunderte, wie die freie Hand des Engländers über seine Brust strich, seine Nippel koste und dann hinunter glitt, über seine Pobacken streichelte, immer tiefer und schließlich in der Spalte verschwand. Er sah deutlich, wie der Finger des Blonden sich langsam in seine Öffnung schob, was ihn ein Stöhnen unterdrücken ließ. Was den Engländer zum keuchen brachte.

Oh, wie sehr sich Antonio nun wünschte, dieser Finger wäre etwas anderes. Er wäre es, der ihn mit Leidenschaft nahm. Ihn sein machte. Sich in ihm versenkte. Er wollte ihn so sehr. Und das spürte er. Er wollte unter die Dusche  stürmen, sich die nassen Sachen vom Leib reißen und ihn seinen – inzwischen sehr hart gewordenen -  Penis spüren lassen. Gedankenverloren, an sich haltend, wanderte seine Hand, fast schon wie von selbst fuhr sie über die Beule in seiner Hose und ließ ihn leise aufseufzen.

Arthur hatte inzwischen die Stirn an die Fliesen gelegt, was ihm einen sehr genauen Ausblick auf dessen Hintern verschaffte, und stöhnte laut genug, dass er es hörte. Dass es ihn unendlich erregte. Dass er gern sofort gekommen wäre. Dass er seine Hose öffnete und unter den Stoff seiner Unterhose fuhr, seine Männlichkeit umschloss, sich seinen Gedanken hingab, den Blick stets auf den Blonden gerichtet. Und auf dessen Hintern. Auf dessen Finger, der ihm nun an seiner statt Lust verschaffte.

Antonio biss sich auf die Zuge, als er kam und den Stoff seiner Unterhose befleckte. Und er atmete schwer. Er wollte dem Mann noch ewig lange zusehen. Es sich dabei immer wieder machen. Nein, er wollte ihn nehmen. Er wollte es mit ihm tun. Ihm nicht nur zusehen. Er wollte es sein, der ihn penetrierte, nicht nur so ein mickriger Finger. Er wollte ihn  ganz. Er wollte sich in ihm versenken. Er wollte ihn lieben.

Mit aller Gewalt hinderte er sich selbst, seinen Plan doch noch in die Tat umzusetzen und riss sich von dem doch so verführerischen Anblick los. Er konnte es nicht ertragen und verließ den Raum. Die Tür doch ein wenig lauter als beabsichtigt schließend, machte er sich nun doch auf den überstürzten Weg auf sein Zimmer.
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