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Geschichten und Melodien

von - Lily -
Kurzbeschreibung
SongficAllgemein / P6 / Gen
James "Krone" Potter Lily Potter
04.06.2011
29.08.2011
4
4.210
 
Alle Kapitel
5 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
04.06.2011 909
 
Das ist eine etwas andere Art. Diesmal habe ich beide sprechen lassen. James in normaler Schrift und Lily kursiv, aber das merkt ihr ja sicherlich :)

Viel Spaß beim Lesen und danke für die Reviews.

Ich weiß, er ist mir nicht ganz gelungen, aber irgendwie musste ich ihn fertig machen... Und gestern Abend hab ich mir gesagt, da hörst du jetzt auf, tja und hier ist es ;)

Allerliebste Grüße

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I whisper softly in the air
I'm alone when you're not here
And no one can take your place


Ich saß alleine im Gemeinschaftsraum und sah den Regen draußen über die Ländereien fegen. Wir hatten uns wieder gestritten und sie war einfach weggerannt ohne ein Wort zu sagen. Wo sie nun war, wusste ich nicht. Es ging um irgendetwas banales, etwas, was eigentlich nicht mal so wichtig war, das ich es jetzt noch wusste. Und trotzdem war sie so aus der Haut gefahren. Ganz ohne Grund.
Ich hielt es ohne sie kaum aus. Da hatten wir es nach Jahren geschafft uns zu finden und dann fing alles wieder an. Ich liebte sie und sie trat es mal wieder mit Füßen. Dabei würde ich ihr alles verzeihen, jeden noch so kleinen Fehler einfach übersehen.
Aber so war sie wiederum gar nicht. Selbst jetzt, während wir zusammen waren, fand sie ständig Kleinigkeiten. Egal was ich tat. Und irgendwie war ich da ausgetickt.

Can I be what you need me to be?
Will that be enough for you?
Cause the past I can't erase


Es war ja nicht so, dass ich alles perfekt machte, doch ein wenig mehr Toleranz war doch angebracht.
Aber anscheint war ich ihr zu wenig, nicht das, was ihrer Ansicht nach dem Idealbild entsprach. Jemand, der viel zu viel schlechtes an sich hatte und sie nicht zufrieden stellen konnte, trotz der zahlreichen Aufmerksamkeiten, den Zärtlichkeiten und der Liebenswürdigkeit. Oder sie sah immer noch den James, den sie Jahrelang gesehen hatte. Aber das war ich doch schon so lange nicht mehr? Ich hatte mich geändert, für sie. Zwar nicht so, dass ich mich selbst nicht mehr finden konnte, doch meine kindischen Eigenschaften hatte ich abgelegt und das, wie ich fand sogar sehr gut.

I could never get this right
(These tears keep falling from my eyes)
Can I change your mind?


Ständig versuchte ich sie zu überzeugen, wie nett und charmant ich auch sein konnte, ganz ohne jegliches Grinsen oder irgendetwas, was viel zu überheblich sein könnte. Ich konnte sie sogar zum Lachen bringen, ihr ein Lächeln auf die Lippen zaubern, wenn sie mal wieder einen der Hassbriefe ihrer Schwester bekommen hatte. Und sie hatte auch gesagt, dass sie sich freute, dass sie es endlich erkannt hatte und mich nicht mehr abwehrte.

And all I believe
Is that you're my everything
Please don't walk away
(Pleas stop, don't keep on walking)


Manchmal muss man in einer Beziehung Hürden überwinden, und das war das Schwerste daran bei uns. Wir waren beide keine einfachen Charaktere und so gaben wir unsere Fehler auch nicht gleich zu, wenn sie geschahen.

All I can breathe
Is the air of you and me,
Just hold me in my pain
(Just hold me in my pain)


Ich wusste, dass ich zu hart zu ihm gewesen war. Ich wusste auch, dass ich nicht so hatte sein wollen. Und ebenfalls wusste ich, dass ich es wieder gut machen musste, sonst war es vorbei.
Aber so einfach es klang, so war es nicht. Fehler zu gestehen...
Mit jedem Schritt den ich weiter in Richtung Gemeinschaftsraum ging, mit jedem Schritt wurde mir bewusster, dass ich das alles wollte, dass ich ihn wollte, dass ich ihn brauchte.

Hold me close for one more night
Lie to me say we're fine
Even though we're not okay


Vorsichtig öffnete ich die Tür und trat langsam ein. Da stand er, mitten im Raum und schaute mich einfach an.Nicht wütend oder traurig, sondern mit einem undefinierbaren Blick, dem ich nicht standhalten konnte. Ich kehrte ihm den Rücken zu und schloss die Tür, während ich die letzten Tränen, die schon halb vertrocknet waren, von meiner Wange wischte.
Er war hinter mich getreten und ich spürte seinen warmen Atem im Nacken. Ein kleiner wohliger Schauer übermannte mich und brachte die Kraft auf, die ich nun brauchte, um ihm direkt in die Augen sehen zu können.
“Lily…-.” Doch ich wollte nichts hören, ich brauchte nichts zu hören. Jetzt, wo er wieder vor mir stand, brauchte ich nichts mehr.
“Sag einfach nichts.”
Und er sagte nichts. Wir sahen uns einfach in die Augen und hörten nur die leise Musik die aus dem Radio kam. Wir standen einfach nur da und trotzdem wurde mir ganz warm. Was dann passierte, steuerte ich nicht mehr, er leitete mich und ich ging mit.
Sanft umfasste er meine Taille und zog mich in den Raum. Erst dachte ich an etwas völlig anderes, doch dann fing er an sich mit mir zu der Musik zu bewegen und wir tanzten.
Ich weiß nicht, wie lange, aber wir tanzten ganz langsam, ganz sachte und doch war es so emotional, wie tausend einfache Küsse es nicht hätten sein können und ich wusste: Ich brauche niemanden der perfekt ist, ich brauche ihn. James. Der, der mir mehr gab, als ich es manchmal verdiente.

It was me that needed to breathe
And time has let me see
That you color all my grays.
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