Ein Gespräch unter Geschwistern

von cerasum
GeschichteAllgemein / P12 Slash
Ezekiel "Zeke" Falcone Ginger Falcone Luther Jerome Waffles
04.06.2011
04.06.2011
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Also, das hier ist eine meiner Meinung nach total süßer Geschichte über Zeke und Ginger. Die beiden hassen sich zwar die meiste Zeit, aber eigentlich lieben sie sich ja, deshalb geht Zeke mit seinem Problem auch zu Ginger, anstatt sich in seinem Zimmer einzusperren.

Ich bin mir noch nicht sicher, ob ich eine Fortsetzung schreibe, darüber wie es mit Zeke und Luther dann weiter geht. Ich weiß auch noch nicht ob ich diese mögliche Fortsetzung dann wieder aus Gingers Sicht schreiben soll oder nicht. Ich warte einfach mal ab, wie gut euch die Story gefällt. Vielleicht fällt mir ja dann was passendes ein. Ich quatsch schon wieder viel zu viel.

Die kürze der Geschichte tut mir übrigens leid, aber es ist mit den wenigen Worten alles gesagt, was für die Story wichtig ist.

Aber jetzt, viel Spaß beim lesen! :)


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Ginger saß gerade vor dem Fernseher, um sich ihre Lieblingsserie anzusehen, dabei gab es nur ein Problem: Ihr Bruder, der im Wohnzimmer ständig auf und ab lief.
„So das reicht jetzt!“, schrie sie, so laut sie konnte, woraufhin Zeke stehen blieb und sie ansah. „Was machst du hier!? Geh gefälligst raus und spiel mit deinem doofen Freund!“
„Hey, Luther ist nicht doof! Sprich gefälligst nicht so über ihn!“, entgegnete Zeke wütend und setzte sich zu seiner kleinen Schwester auf die Couch.
In diesem Moment erkannte Ginger, dass es wohl nur eine Möglichkeit gab den Braunhaarigen los zu werden. „Okay, was ist passiert?“, fragte sie ihn genervt.
„Wir haben uns gestritten“, meinte Zeke frustriert.
Eigentlich wollte Ginger es gar nicht wissen. Sie hätte einfach gehen können, Zeke alleine in seinem Selbstmitleid lassen und sich ihre Serie bei Poochie Zuhause ansehen können. Allerdings musste sie dann daran denken, wie Zeke für sie da war, als sie sich in diesen Skater verliebt hatte. Er konnte schon ein toller großer Bruder sein, auch wenn das meistens nicht der Fall war, also blieb sie sitzen, um ihm zuzuhören.
„Das hat alles letzte Woche angefangen“, fing er nach einigen Momenten der Ruhe an zu erzählen. „Da tauchte plötzlich dieses Mädchen auf der Ramp auf.“
Ein Mädchen. Natürlich. Darauf hätte Ginger auch von selbst kommen können. Warum sollten sich die Doofköpfe auch sonst streiten. Die beiden klebten ja normalerweise auch wie Kletten aneinander.
„Du hättest sie mal sehen müssen. Die hatte Tricks drauf mit dem Board, die einige der Jungs auf der Ramp nicht mal hinkriegen. Man konnte praktisch dabei zusehen wie Luther sich in sie verliebt hat, als er sie sah.“
Diese Beschreibung des Mädchens hörte sich in Gingers Ohren nicht so an, als wäre Zeke in sie verliebt. Es hörte sich eher so an, als wär sie ein böser Eindringling in seinem Leben.
„Und das hat dich gestört weil…?“, fragte sie deshalb nach.
„Na weil… ich n Lthr vrlbt bn“, nuschelte Zeke, was Ginger natürlich nicht verstand.
„Könntest du das bitte wiederholen?“
„Ich bin in Luther verliebt!“, rief Zeke laut und schämte sich sofort dafür.
„Du…? Ich wusste, dass mit dir etwas nicht stimmt“, quittierte Ginger das. „Und? Er hat sich verliebt. Niemand der ganz richtig im Kopf ist würde auf jemanden wie ihn stehen.“
„So was ähnliches dachte ich anfangs auch“, meinte Zeke, Gingers indirekte Beleidigung einfach ignorierend. „Bis sie ihn zwei Tage später angelächelt hat.“
„Oh mein Gott. Wie schrecklich“, sagte Ginger in einem sehr sarkastischem Tonfall.
„Du hast das Lächeln nicht gesehen okay!“, entgegnete Zeke. „Und dann hat sie auch noch mit ihm geredet!“
„Du hättest die Polizei rufen müssen“, meinte Ginger, woraufhin sie einen beleidigten Blick von Zeke kassierte. Da sie genau diese Reaktion heraufbeschwören wollte, störte sie das allerdings nicht. „Und was hast du dann gemacht?“, fragte sie schließlich.
„Na, was jeder in meiner Situation getan hätte. Ich hab ihr erzählt sie soll sich bloß nicht auf Luther einlassen, da er jede Woche eine andere Freundin hat.“
„Sehr glaubwürdige Geschichte.“
„Mir ist nichts Besseres eingefallen“, verteidigte sich Zeke. „Es hätte auch funktioniert, wenn Luther nicht plötzlich seine Nervosität wenn er mit Mädchen redet verlernt hätte. Er hat so sehr mit ihr geflirtet und hatte bloß Augen für sie, dass sie ihn letztendlich fragte, ob er sich bei jedem Mädchen so sehr anstrengte. Luther hat das natürlich nicht verstanden, woraufhin sie ihm gesagt hat, was ich ihr erzählt habe“, Zeke musste einmal tief Luft holen. „Und deshalb haben wir uns dann gestritten.“
„Und deshalb gehst du mir hier auf die Nerven? Wie wär’s wenn du’s ihm einfach erzählst, warum du das gemacht hast?“
„Das kann ich nicht! Was ist wenn er das abstoßend findet und mich dann hasst?“, sagte Zeke kleinlaut.
„Luther, dich hassen? Ja, klar! Sollte das passieren ist das wohl das erste Anzeichen für den Weltuntergang“, entgegnete Ginger. „Ich kann dir zwar nicht sagen, ob Luther deine Gefühle erwidert, aber ich kann dir mit Sicherheit sagen, dass er dich nicht hassen wird! Ihr Beide seit länger befreundet, als ich denken kann.“
Zeke wusste, dass sie damit Recht hatte. Eigentlich hatte er es schon vorher gewusst, dass Luther ihre Freundschaft nicht zerstören würde, aber er musste das einfach aus dem Mund eines anderen hören, um es tatsächlich glauben zu können.
„Außerdem ist Luther total hilflos ohne dich, er könnte es sich gar nicht leisten dir die Freundschaft zu kündigen“, beendete Ginger schließlich ihren Vortrag.
Sie blieben eine Weile lang schweigend nebeneinander sitzen. Irgendwann stand Zeke auf. Bevor er den Raum verließ drehte er sich allerdings noch einmal zu seiner Schwester um. „Danke“, nuschelte er und ging.
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