Warehouse 13 Der todgeglaubte Kollege

von SG-1
GeschichteAllgemein / P18
02.06.2011
02.06.2011
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Myka und Pete waren auf der Suche nach einem Artefakt, das Menschen spurlos verschwinden lässt. Dieses hatte auch mit dem Verschwinden von Mykas Partner und Liebhaber Sam zu tun, von denen die 2 aber bis jetzt noch nichts wussten. Deshalb ließen sie sich die Überwachungsbänder aus Denver bringen, weil noch mehr Menschen einfach so verschwunden waren.
„Man, Pete, bist du dir sicher, dass ein Artefakt dahinter steckt?“, fragte Myka.
„Ja, Myka, bin ich. Wir haben uns schon die anderen Bänder angeschaut und auf allen ist das gleiche zu sehen. Menschen die plötzlich und ohne jeden Grund verschwinden, von einer Sekunde auf die andere. Jetzt müssen wir uns halt das Band aus Denver anschauen, um herauszufinden, ob dasselbe auch mit Sam passiert ist. Du hast ja selbst gesagt, dass du einen Lichtblitz gesehen hast. Danach war Sam verschwunden. Oder hab ich mich da verhört?“, hackte Pete nach.
„Nein, hast du nicht“, gestand Myka.
„Was ist hier los? Ich dachte ihr würdet das Artefakt suchen“, kam es auf einmal von Artie.
„Es gibt vermutlich noch einen weiteren Vermisstenfall, der mit dem Artefakt in Verbindung steht“, entgegnete Pete.
„Noch einer. Wer ist es und kenne ich ihn?“, wollte in diesem Moment Claudia wissen.
„Wie viele Agents vom Secret Service kennst du?“, fragte Myka zurück.
„Nur euch 2“, antwortete Claudia darauf.
„Dann kennst du ihn nicht“, entgegnete Myka.
„Wollt ihr damit sagen, dass es Sam ist?“, wollte Artie wissen.
„Ja, Artie, genau das“, sagte Myka.
„Was habt ihr jetzt vor?“, fragte Artie weiter.
„Wir werden uns die Überwachungsbänder aus Denver anschauen und herausfinden, ob wirklich ein Artefakt dahinter steckt“, erklärte Pete.
„Kann ich helfen? Ich verspreche auch, dass ich keinen Mist baue“, sagte Claudia.
„Musst du nicht die Inventur weiter machen?“, wollte Artie stattdessen von Claudia wissen.
„Artie, das ist kein Problem für uns. Claudia kann uns dabei helfen und die Inventur kann sie danach immer noch weiter machen“, meinte Pete.
„Es ist wirklich kein Problem“, kam Myka ihren Partner zur Hilfe.
„Na schön, ihr habt mich überzeugt. Aber danach macht ihr 3 die Inventur zu Ende. Habt ihr mich verstanden?“, fragte Artie die 3.
„Ja, Artie, haben wir“, antworteten die 3.
„Und was machen wir als erstes?“, wollte Claudia begeistert wissen.
„Wir schauen uns alle Überwachungsbänder an und hoffen einen Hinweis darauf zu finden“, erklärte Pete.
„Wie ist die Qualität der Bänder?“, fragte Claudia nach.
„Man kann sie auf fast jeden Rechner schauen, also man kann sie auch anhalten und näher ransummen“, erläuterte Myka.
„In Ordnung. Ich hab mal ein Programm geschrieben, mit denen man etwas vergleichen kann. Könnte das vielleicht hilfreich sein?“, wollte Claudia wissen.
„Ja, das könnte es“, antwortete Myka.
Pete holte schnell die DVD und Claudia steckte sie in den Laptop. Kurz darauf sahen sie, wie die Leute einfach so verschwanden. Als sie beim letzten Film waren, erkannte Myka, dass es sich um die Sache in Denver handelte. Pete merkte, wie sich Myka ein wenig verkrampfte und legte ihr beruhigend die Hand auf die Schulter, worüber Myka dankbar war. Auf jeden Film war dasselbe zu sehen. Es gab einen hellen Lichtblitz und die Person war verschwunden.
„So hab ich es auch in Erinnerung“, sagte Myka tonlos.
„Was?“, fragte Claudia verwirrt nach.
„Sams verschwinden“, antwortete Myka.
„Lass das Programm drüber laufen“, kam es von Pete.
„In Ordnung, mach ich“, bestätigte Claudia.
Es dauerte 15 min bis sie ein Ergebnis hatten. Neben dem plötzlich auftauchenden Lichtblitz, gab es auch noch einen Mann, der eine Peilsender bei sich trug und mit denen er die Vermissten vorher markiert hatte.
„Wer ist der Typ? Und vor allen was ist das für ein Ding?“, wollte Myka wissen.
„Keine Ahnung wer das ist. Und bei dem was kann uns Artie helfen“, entgegnete Pete.
„Artie, komm mal her. Es gibt da etwas, was du dir ansehen solltest“, rief Claudia in diesem Moment.
„Was ist den jetzt schon wieder?“, fragte Artie nach.
„Was ist das für ein Ding?“, wollten stattdessen Myka, Claudia und Pete wissen.
„Oh mein Gott, das ist der Transporter von Dina. Es ist ein sehr mächtiges Artefakt. Außerdem kann es Personen an einen bestimmten Ort bringen. Dies geschieht indem es erst die Person markiert und dann einen Lichtblitz erzeugt. Danach fehlt von der Person je Spur“, erklärte Artie.
„Und wie können wir es eliminieren?“, fragte Myka.
„Wenn ihr es habt, dann müsst ihr es in eine der Boxen tun, damit es eliminiert wird und dann wird eingelagert“, sagte Artie.
„Was ist mit den ganzen Vermissten?“, wollte Myka weiter wissen.
„Das weiß ich nicht. Aber ihr dürft euch nicht markieren lassen, weil ihr sonst auch wie die anderen einfach so verschwindet“, erläuterte Artie.
„Mal angenommen wir werden markiert, was passiert dann?“, fragte Pete.
„Dann werdet ihr zu den anderen gebracht“, antwortete Artie.
„Und wenn wir das Artefakt dann da eliminieren können, was passiert dann?“, fragte Pete nach.
„Es kann sein, dass ihr dann mit den anderen Vermissten zurückkehrt. Aber das muss nicht unbedingt passieren“, sagte Artie.
„Claudia, schau doch mal, ob du herausfinden kannst, wo es den ersten Vermisstenfall gab“, orderte Myka an.
„Wird erledigt“, bestätigte Claudia.
Sie schaute kurz nach und stellte dann fest, dass es in Denver war, als der Präsident zu besuch war, mit Myka und Pete als Leibwächter.
„Es war in Denver, Myka. Aber da ist noch etwas, was du wissen solltest“, sagte Claudia.
„Was denn noch?“, wollte Myka wissen.
„Zu dem Zeitpunkt war der Präsident da und seine beiden Leibwächter waren Sam und du“, antwortete Claudia.
„Wer sollte damals das Ziel dieser Entführung werden?“, fragte Artie.
Die 3 sahen sich an und Claudia spielte den letzten Film noch mal ab. Darauf sahen sie, dass nicht Sam das Ziel, des Unbekannten war, sondern Myka.
„Myka, du warst das Ziel und nicht Sam. Er ist nur ein Zufallsopfer“, sagte Pete.
„Das sehe ich jetzt auch. Claudia, kannst du das Gesicht näher ranholen?“, wollte Myka wissen.
„Klar kann ich machen“, sagte Claudia.
Danach holte Claudia das Gesicht von dem Unbekannten ran.
„Kennst du den, Myka?“, fragte Pete.
„Ja, ich kenne ihn“, kam es von Myka.
„Wer ist das?“, wollte Claudia wissen.
„Das ist Carl Mulligan“, antwortete Myka.
„Woher kennst du ihn?“, fragte Artie nach.
„Wir waren zusammen auf der Highschool und er war schon immer in mich verliebt. Wahrscheinlich dachte er, dass es der perfekte Augenblick ist mich zu entführen“, sagte Myka.
„Und stattdessen hat er Sam erwischt“, führte Claudia aus.
„Ja, genau. Aber ich hoffe, dass Sam nichts über ein bestimmtes Thema gesagt hat“, entgegnete Myka.
„Was für ein Thema?“, wollte Claudia verwirrt wissen.
„Das betrifft Sam und mich. Mehr möchte ich dazu nicht sagen“, antwortete Myka.
„Myka, weißt du wo Carl Mulligan wohnt?“, fragte Pete.
„Soweit ich weiß wohnt er immer noch in Santa Monica“, war die Antwort von Myka.
„Cool, wir fahren nach Kalifornien“, freute sich Claudia.
„Nein, Claudia, nur Myka und Pete fahren nach Kalifornien. Du bleibst hier und fängst mit der Inventur an. Den Rest machen Myka und Pete dann, wenn sie wieder da sind“, bremste Artie Claudias Freude.
„Meno, das ist nicht fair, Artie“, beschwerte sich Claudia.
„Claudia, hör mir zu. Mulligan ist gefährlich und ich will nicht, dass du in Gefahr gerätst. Es reicht schon, dass Pete und ich in Gefahr geraten“, erklärte Myka ihr.
„Ok, ich bleibe hier und fange mit der Inventur an“, gab sich Claudia geschlagen.
„Schön dann verschwindet ihr 2 mal nach Santa Monica und Claudia fängt mit der Inventur an“, beschloss Artie.
„Ja, Artie, wird gemacht“, bestätigten die 3.
Myka und Pete gingen hoch und packten ihre Taschen, damit sie ganz schnell nach Santa Monica konnten.
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