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Ein Ungleiches Paar

von Jax
Kurzbeschreibung
GeschichteAbenteuer / P16 / Gen
01.06.2011
01.06.2011
1
2.143
 
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01.06.2011 2.143
 
Anmerkung des Autors: Bevor es losgeht möchte ich darauf hinweisen das ich für diese Story keinen Beta gefunden habe. Es werden also Fehler zu finden sein und wie ich mich kenne nicht zu knapp. Wer mir helfen möchte soll sich bitte bei mir Melden.






Charles „the Hammer“ Simons feuerte sein C-14 Gaussgewehr lauthals Fluchend auf die Anstürmenden Zerglinge ab. Ihm war Wage bewusst das er der letzte aus seiner Einheit war der noch lebte, doch das hatte er weit hinten in sein Bewusstsein verband.
Derzeit war es wichtiger sich auf den Krieg zu Konzentrieren als zu Trauern. Den jeden Augenblick den er hier die Stellung hielt und Zerg killte war ein Augenblick mehr in dem Protoss durch das Warpportal fliehen konnten das sich auf der Felszunge befand welche er Verteidigte.

„Scheiße, verdammte verfickte Scheiße! Ich werde hier nicht Krepieren, hört ihr mich ihr Motherfucker! Ich bring euch um, ich bring euch alle um!“, brüllte er laut den Zerg entgegen. Seine Waffe klickte leer, nicht zum ersten mal seit die Kämpfe vor zwei Stunden begonnen hatten. Ihm blieb keine Zeit mehr das Magazin zu wechseln.

Stattdessen fuhr mit einem Schnappen das Bajonett seiner Waffe aus nachdem er den Entsprechenden Knopf gedrückt hatte. Er rammte die Klinge dem ersten Zerglin ins Gesicht der es über die Barikaden geschafft hatte. Neben ihm warf sich Teldaris, der einzige noch lebende Protoss Berserker ebenfalls in den Kampf. Mit hellleuchtenden, blauen Psiklingen rückte er vor. Links und rechts von ihm flogen abgetrennte Körperteile durch die Luft und getötet Zerg vielen zu Boden.

Charles hatte nicht das Glück über solch hübsche Psiklingen zu verfügen wie der Berserker es tat, er musste sich mit gutem, alten Terranischen Stahl zufrieden geben den er erst aus der Zerglingsleiche reißen musste.
Doch seine Rüstung half ihm dabei. Der CMC-300 Kampfanzug war eine wunderbare Erfindung, nicht nur bot sie dem Träger Schutz, sie Verstärkte auch seine Kräfte bis zu einem Gewissen Grad jedenfalls. Er riss das Bajonett grade noch rechtzeitig los um es dem nächsten Zerg in den Körper zu rammen. So ging es eine weile weiter und wie durch ein wunder Überlebten sowohl Charles als auch der bisher eher schweigsame Teldaris. Schließlich ließ auch diese Welle der Zerg nach und schaffte ihnen so einige Augenblicke ruhe.

Wie es schien hatte der Schwarm wo anders ein lohnenderes Ziel gefunden und war derzeit nicht bereit für ein paar Zivilisten und zwei Krieger Kräfte zu Verschwenden.
„Fuck“, stieß Charles atemlos aus während er auf die Toten Zerg schaute die sich vor und auf sowie hinter der Barrikade auftürmten. „noch so ein Angriff und wir sind Geschichte.“

Der Protoss wand nicht den Blick vom Horizont ab von wo immer mehr Zerg zu kommen schienen, ein nicht enden wollender Strom. Doch die Tatsache das er seine Klingen nicht deaktivierte nahm Charles als Zustimmung. Er zuckte mit den Schultern. „Ich nehm das mal als Zustimmung, mein Großer.“

Ohne auf eine Erwiderung des Berserkers zu warten begab sich Charles zur Leiche von Sergeant Bann. Die Frau war eine wahre Kriegerin gewesen, noch im Totes Kampf hatte sie einem Zergling das Genick gebrochen der seine Klauen tief in ihr Versenkt hatte. Ohne der Frau ins Gesicht zu sehen nahm er ihr ihre Waffe ab und überprüfte den Munitionszähler. „Was für eine Schande.“, murmelte er als er sah das der Zähler noch bei einhundertneunundneuzig stand. Sie hatte es grade mal Geschafft einen Schuss abzufeuern nachdem sie nachgeladen hatte. „Hätte das Bajonett nehmen sollen.“

Obwohl Charles jeden Augenblick mit einem weiteren Angriff rechnete kam dieser nicht. Es blieb ihm genug Zeit um noch mehr Munition aufzunehmen und sogar die Vorräte seiner Rüstung wieder zu fühlen. Zum ersten mal seit Kampf beginn war er wieder gut Ausgerüstet, tatsächlich sogar besser als bei der Ursprünglichen Landung.

Zufrieden betrachtet er sein Werk, nachdem er mehrer Ausrüstungskisten zum Warptor geschleppt hatte durch welches sich ein bestätiger Strom von Protoss Zivilisten schob. In den Kisten waren Notrationen, Medizinischeausrüstung, allerdings nur für Menschen, sowie einige Zelte für größere Gruppen von Lebewesen. Alles war heran geschafft worden da man ursprünglich mit längeren Operationen auf der Oberfläche von Aiur gerechnet hatte.

Selbstverständlich brauchte man all das nun nicht mehr, im Angesichts einer Planetenevakurierung die beständig von Zerg angegriffen wurde wusste Charles Simons nicht was er mit einem Habitatzelt anfangen sollte. Allerdings würde er sich selbst in den Arschtreten sollte er diese Ausrüstung zurück lassen. Wenn ihn eine Sache bewusst geworden war nachdem er sich zu ersten den Söhnen von Korhal und später Raynor und seinen Abtrünnigen angeschlossen hatte, dann das man als Rebell von nichts jemals zu viel hatte außer vielleicht von Idealismus.

Also vertrieb er sich seine Zeit damit Protoss Zivlisten, die wenigsten von ihnen trugen mehr bei sich als die Kleidung die sie beim Angriff der Zerg getragen hatten, davon zu Überzeugen die eine oder andere Kiste auf die andere Seite zu bringen. Nicht einmal weit sondern lediglich auf die andere Seite des Tores, Charles war sich sicher das sich dieser Penner Raynor später dankbar zeigen würde das er das ganze Zeug mit geschleppt hatte.

CharlesSimons, die Zerg formieren sich für einen neuen Angriff. Die warnende Meldung von Teldaris riss Charles aus einer eher Einseitigen Unterhaltung mit einem groß Gewachsenen Protoss man den er grade versucht hatte zu überzeugen die letzte Kiste auf die andere Seite zu bringen.
„Verdammt.“, fluchte er zu sich selbst. Schnell deutete er auf die Kiste und dann auf das Warptor. „Brings rüber, dann betrachte ich deine Schuld mir gegenüber Abgezahlt. Hab dir immerhin deinen Alienarsch gerettet.“

Einige Augenblicke tat der Protoss gar nichts, dann neigte er den Kopf und griff nach der Kiste. Zufrieden nickte Charles, diese Überredung hatte länger gedauert als die anderen. Wahrscheinlich hielt dieser Protoss nicht viel von ihm oder Terranern im allgemeinen, vielleicht war er auch nur ein Mitglied jener Unausstehlicher Personen wie man sie anscheinend bei jeder Spezies traf.
CharlsSimons, kam es dieses mal Bestimmter vom Berserker.

„Ja, ja, jetzt mach mal keine Hetze. Die verdammten Zerg werden auch dann kommen wenn ich nicht neben dir stehe und auf sie drauf Baller.“, rief er zu dem Protoss herüber und bemühte sich ruhig zu klingen. Trotzdem rannte er so schnell er konnte zur Barrikade und blickte den Felsrücken herunter der hinauf zum Warptor führte.

Unten sammelten sich Zerglinge und Hydralisken. Wie es schien war es dieses mal den Zerg ernst. Zum Glück der beiden noch Lebenden Verteidiger des Warptores schienen fast alle Zivilisten durch das Tor gekommen zu sein die es noch hatte erreichen können.
Ohne große Worte oder sonnst irgendetwas ließ Charles das Visier seines Anzuges zu klappen und hob sein C-14ener an. Dann feuerte er, sein erstes Ziel war ein Hydralisk. Der Schädel löste sich unter dem Feuerstoß aus dem Gaussgewehr auf und Besprühte die Umgebenden Zerg mit dem ehemaligen Inhalt. Es war sowieso egal, jetzt brachte es nichts mehr sich vor den Zerg versteckt zu halten. Nicht wenn die sich bereits zum Angriff formierten.

Mit einem entsetzlichen Gekreische begannen die Zerg den Hügel hinauf zu stürmen während Charles wild brüllend in die brodelnde, anstürmenden Körpermasse hinunter feuerte. Seine Waffe war auf Vollautomatik eingestellt und Charles kam nur selten dazu kurz den Abzug los zu lassen um sein Ziel zu Korrigieren. Bei Zerg angriffen musste man das meistens nicht weil es mehr als genug Ziele in der Maße des Angriffes gab das man gar nicht vorbei Schießen konnte, selbst wenn man es drauf anlegte was wahrscheinlich niemand jemals getan hatte.

Dann entdeckte Charles zu seinem Entsetzten einen kleinen Protoss, es musste sich um ein Kind handeln, das plötzlich seitlich aus dem Dschungel brach welcher ganz Aiur zu bedecken schien. Das Kind blickte nicht einmal zu den Zerg sondern begann den Hügel hoch zu hassten und hatte verdammtes Glück das es nicht in den Feuerstrom hineingerannt war den Charles von sich gab.

„Verdammte Scheiße!“, brüllte der Marine entsetzt während er innerlich das Kind anfeuerte den Hügel zu erklimmen. Doch genau so gut hätte man hoffen könne im Weltraum zu Atmen.
Immer näher kamen die Zerg, viel schneller als das Kind kamen sie den Hügel hinauf gestürmt. Angestachelt von der Aussicht das Blut dieses noch jungen Protoss zu vergießen.

Charles fletschte die Zähne und hörte auf zu Feuer und sein Ziel zu Korrigieren. Anstatt vollautomatisch zu Feuern begann er gezielte Feuerstöße abzugeben um die Zerg von dem Kind zurück zu halten. Immer wenn ein Zerg zu dem Kind aufschloss wurde er von einer Salve aus Charles geborgtem C-14 Gaussgewehr gefällt.
Es schien fast als würde das Kind es schaffen . . . bis es Stolperte.

Der Länge nach viel es über einen bereits länger toten Zerglin der auf den Boden lag, fast zum Greifen nah der Barrikade.
Mit erschrockenen Augen starrte das Kind zu der Barrikade hoch wo die beiden Ungleichen Krieger standen, einer der feuerte, einer der Stoisch den Zerg entgegenblickte und seine Psiklingen bereits aktiviert hatte.

# + # + # + #

Sirell hatte so sehr Angst wie schon lange nicht mehr in ihrem Leben. Sie hatte mitangesehen wie diese Monster, diese Zerg, ihren Vater getötet hatten. Und dann hatte sie gesehen wie auch ihre Mutter gestorben war bei dem Versuch ihre Tochter zu schützen.
Nach und nach war dann auch die Gruppe von Flüchtlingen dahin geschlachtet worden zu der Sirell gehört hatte bis schließlich nur noch sie übrig geblieben war. Beständig war sie in Richtung des Warptores gerannt, warum hatte sie nicht gewusst. Sie wusste nur das alle Erwachsenen dort hin wollten, es war das Versprechen auf Rettung das sie Angetrieben hatte. Einer ungewissen Rettung die sich schnell auch als falsche Hoffnung hätte heraus stellen können.

Bis sie das seltsame knallende-rattern gehört hatte das zu Mechanisch klang als das es zu den Zerg hätte gehören können und durch die Khala hatte sie einige andere Protoss in der nähe gespürt. Durch den Dschungel war sie darauf zu gestolpert und dann der Anweisung des Berserkers gefolgt und ohne sich um zu schauen den Hügel hinauf gelaufen.
Bis sie über eines der Toten Monster gestolpert war das, wie es schien, selbst im Tode noch Versuchte Sirell umzubringen.

Sie spürte es mehr als das sie es bewusst wahrnahm das sich etwas von hinten nährte, sie wälzte sich auf den Rücken und starrte entsetzt in das Gesicht eines der Monster. Erschrocken schrie sie auf und nahm durch die Khala das entsetzten des Berserkers war.
Jetzt würde sie also Sterben und ihre Eltern und die anderen im Jenseits wiedersehen. Sirell hoffte nur darauf das es möglichst schnell und schmerzlos gehen würde.
Das Monster hob seine Klauen, bereits zum Zuschlagen. Geifer lief aus dem Wild aufgerissenen Maul mit den langen, spitzten Zähnen als das die Bestie Sirell anbrüllte. Sie wollte die Augen schließen doch sie schaffte es nicht, ihr entsetzten war zu Stark.

Grade als die Bestie mit den Klauen zu Stoßen wollte wurde sie von einem großen, plumpen Ding getroffen das es von Sirell herunter stieß und dafür sorgte das es den Hügel herunter fiel.
Über ihr stand nun ein anders . . . Ding das eindeutig nicht von ihrem Volk, den Protoss, stammte. Dafür war es viel zu plump und Unansehnlich gebaut worden. Die Rüstung die diese Gestalt trug war in ein mittelhelles Blau getaucht und auf der linken, klobigen Schulter ein Symbol gemalt das an einen Dolch erinnerte, allerdings drei Spitzen besaß.
Die Waffe die es nun hob und Abfeuerte erzeugte das ratternde-knallen das sie bereits zu vor gehört hatte und seltsame runde Metalldinge vielen aus der Waffe heraus. Dabei brüllte der Krieger, Sirell nahm an das dieses Alienwesen so etwas wie ein Berserker war, unverständliche Laute.

Als sie den Geist dieses Alien berührte um sie für ihre Rettung zu bedanken Schreckte sie zurück. Der Geist des Aliens fühlte sich ganz und gar nicht wie der eines Protoss an. Es schien als würde das Wesen schlafen, der Geist wirkte als wäre er Taub und augenblicklich empfand das Mädchen mitleid für diesen Alien und seine ganze Rasse.
Sie konnte sich nicht vorstellen wie Schrecklich es sein musste die anderen seiner Art nicht spüren zu können, ihnen nahe zu sein ohne ihre Gefühl zu bemerken. Wie konnte eine Spezies nur so leben.
Starke Hände packten sie und rissen sie aus ihrer Starre.

Der Berserker war nun neben dem Alienkrieger erschienen und half ihr auf die Beine nur um sie dann Grob in Richtung des Warptores zu stoßen. Geh, wir halten die Zerg auf und kommen dann nach.

Sirell wollte kurz zögern, tat es dann jedoch nicht. Die Dringlichkeit in den Worten des Berserkers war zu Stark gewesen. Und so kehrte sie dem Ungleichen Kriegerpaar den Rücken und rannte auf das Tor zu, in dem wissen das die beiden sich wahrscheinlich für sie Geopfert hatte. Tränen liefen ihr über das Gesicht als ihr dieser Gedanke kam. Genau wie ihre Eltern es getan hatten und die anderen aus der Flüchtlingsgruppe.
Ohne sich um zu drehen rannte sie auf das Warptor zu.


# + # + # Das Ende + # + # +
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