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Sea Wisho Song~ ein neuer Anfang

von MewMitsuy
GeschichteAbenteuer / P12 / Gen
28.05.2011
12.06.2011
2
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28.05.2011 1.225
 
Die Party war im vollen Gange und Mitsuy genoss es mal wieder mit all ihren Freunden zusammen zu sein. Sie redeten über dies und dass oder beobachteten einfach die anderen Gäste. Plötzlich ertönte die Stimme Seiras: „Und nun ein paar Worte von unserer Prinzessin!“ Mitsuy stöhnte. Einen Augenblick Ruhe und nun ging das Prinzessinleben schon wieder weiter. Sie schwamm zu dem Protest und meinte: „Ich freue mich wirklich sehr, dass so viele Leute zu meiner Feier gekommen sind, ich..“ Weite kam sie nicht, denn plötzlich flog die Tür auf und ein Soldat stürmte in den Saal. „Sie.. sie greifen an.“, rief er, dann stürzte er kraftlos zusammen. Mitsuy wollte fragen wenn er meinte, doch dann ertönte auf einmal das schaurige lachen, vieler tausend Stimmen ohne Körper. Geschockt schauten die Meerjungfrauen sich um. Einen Moment war Stille. Dann schoss plötzlich eine Flamme durch das Wasser und setzte eine Meerjungfrau in Brand. Mit einem verzweifelten Todesschrei fuhr sie in die Höhe, dann fiel ihr verbrannter Körper zu Boden und sie war tot. Mit weit aufgerissenen Augen und offenen Mund starrte Mitsuy auf die Meerjungfrau. Dann breitete sich Panik aus. Schreie waren zu hören und alle wichen vor der verstümmelten Leiche zurück. Zurück Richtung Wand und Richtung Schatten. Dies was eindeutig ein Fehler. Noch mehr Schreie waren zu hören. Durch dies waren keine Entsetzensschreie mehr, sondern Schmerzensschreie.

Von einer Sekunde auf die andere, stand alles in Flammen. Blut spritze durch die Luft und Körperteile fielen auf den Boden. Die Luft war erfüllt vom Kreischen und vom Tod. Die Prinzessinen drückten sich eng zusammen in die Mitte. Unfähig was zu tun und völlig unter schock, sahen sie wie ihre Untertanen und Freunde nieder gemetzelt wurden. Plötzlich schrie Nami auf und faste an ihren Arm, den von einem Pfeil gestreift wurde. Dieser Schrei rüttelte die anderen wach und Mitsuy rief: „Schnell! Wir müssen uns verwandeln!“ Alle nickten und sie riefen die Worte, die sie schon seit so langer Zeit nicht mehr gesagt hatten. „Dark Pink Pearl Voice!“
Zusammen fingen die Meerjungfrauen an zu singen, als ein weiteres Lachen ertönte. Es übertönte die ganzen Schreie und den Kampflärm und schnitt Messerscharf in das Gehör der Meerjungfrauen. Aus einen der Schatten trat eine Feuerdämonin und schaute verächtlich auf die Meerjungfrauen herab. „Denkt ihr wirklich euer lächerlicher Gesang könnte euch helfen? Ihr Narren! Eure Zeit ist vorbei. Nun ergreifen wir Dämonen die Macht! Metzelt sie nieder!“ Mit diesen Worten stürmten tausende von Dämonen aus den Schatten, die zuvor unsichtbar gewesen waren. Wie eine riesige Flutwelle überrannten sie die verängstigten Meerjungfrauen und Männer einfach, immer weiter auf die Prinzessinen zu. Geschockt standen diese da, als Shinju plötzlich schrie: „Rückzug!“ Mit diesen Worten wirbelte sie herum und ihre Freunde folgten ihr, sowie dutzende von Meerjungfrauen die verzweifelt versuchten sich noch zu retten.

Panisch schwammen die Meerjungfrauen durch das Meer. Vor jedem Schatten zuckten sie zusammen, aus Angst ein Dämon könnte dahinter hervor treten. Schließlich ließen sie sich hinter einem Stein, weit weg vom pinken Schloss niedersinken. „Was.. was ist nur geschehen?“, murmelte Mitsuy geschockt und schweratmend. Wie die anderen war sie noch völlig unter Schock. „Ich weiß es nicht, aber wir haben es fürs erste Überlebt, das zählt.“, meinte Shinju entscheiden, als ein Lachen ertönte: „Ach wirklich?“ Vor ihnen ertönte wieder die Dämonen, die auch schon im Schlossaal zu ihnen gesprochen hatte. „Ihr dummen Meerwesen. Denkt ihr wirklich ihr könnt uns entkommen? Nun ja, hier ist euer Ende. Hellfire!“ Eine riesige Feuerkugel schoss auf die Przinessinen zu. Mit schreckensweiten Augen schauten sie ihr entgegen, unfähig etwas zu unternehmen, als eine Stimme erklang: „Dark Tear Pitch!“ Shinju riss die Augen auf. „Aber das ist doch..“ Eine schwarze Aura, breitete sich wie ein Schutzschild vor den Prinzessinnen aus und fing den Angriff ab. Die Dämonen riss die Augen auf: „Was? Das gibt’s nicht! Es gibt keine Meerjungfrau die mir überlegen ist!“ Verwundert schauten die Meerjungfrauen sich um, als eine dunkle, schneidente Stimme erklang: „“Ach wirklich? Dann rechne noch mal nach bevor du Hand an unsere Kinder legst.“ Eine Meerjungfrau, mit langem, wallenden schwarzen Haar und ein Meermamn mit pinken Haaren und stechenden grünen Augen, stellten sich vor die Prinzessinnen

Die Dämonen riss die Augen auf. „Das neue Orakel.“ Kura lächelte: „Auch bekannt als ehemalige größte Könige der Ozeane und nun verschwinde oder soll ich dich umbringen?“ Die Dämonen biss die Zähne zusammen und warf einen hasserfüllten Blick auf die Prinzessinen, dann trat sie zurück und verschwand.

„Mutter?“ „Vater?“ Unsicher schauten Shinju und Mitsuy ihre Eltern an. „Ich dachte ihr seit tot...“, meinte Mitsuy leicht geschockt. Takuto lächelte leicht: „Das solltet ihr auch, dass sollten alle, aber wir sahen dass ihr unsere Hilfe braucht und mussten wohl zurückkehren.“ „Warum hast du sie nicht getötet Mutter?!“, rief Shinju wütend. Kura seufzte: „Wir sind sehr mächtig, jedoch ist unsere Kraft begrenzt. Sie wächst nicht mehr nach. Hätte ich sie getötet, hätte ich wohl nicht mehr die Kraft gehabt euch sonst zu beschützen. Aber nun kommt mit.“ Die beiden drehten sich um und erwarteten wie selbstverständlich, dass die Prinzessinnen ihnen folgten. Diese schauten sich unsicher um, dann schwammen sie ihnen nach.

Sie folgten ihnen in eine dunkle Höhle. Kura murmelte ein Wort und eine Wand vor ihr verschwand. Dahinter lag eine dunkler, leicht erhellter Raum. „Hier wohnen wir, das Orakel der Ozeane. Keiner kann ohne unseren Willen diesen Ort betreten, nicht Meerjungfrauen, nicht Dämonen, nicht mal Götter. Ihr seit hier sicher.“ Unsicher schauten fie Meerjungfrauen sich um, dann meinte Mitsuy wütend: „Aber das reicht doch nicht! Wir sind vielleicht sicher! Aber was ist mit unseren Reichen? Was ist mit unseren Untertanen? Wir können uns hier nicht verstecken, wir müssen kämpfen! Wir müssen sie beschützen!“ Kura warf ihr einen wütenden Blick zu. Dann sprach sie ruhig weiter: „Ihr seit im Wasser den Dämonen unterlegen. Es gibt nur ein Ort, wo ihr alle hinfliehen könnt.“ Verwirrt blinzelte Mitsuy: „Und wo soll das sein?“ Kura und Takuto wechselten einen Blick, dann meinte sie: „Ans Land.“

Mitsuy riss die Augen auf und wollte etwas sagen, doch Nami kam ihr zu vor: „Falls es dir nicht auffällt, wie sind nicht alle halbblüter oder verflucht. Wir können nicht ans Land! Wir sind Meerjungfrauen! Unser zu Hause ist das Meer.“ Takuto nickte: „Ich weiß, aber das war nicht immer so. Habt ihr euch nie gewundert, warum eure Idolform Beine hat? Früher konnten die Meerjungfrauen frei zwischen Beine und Fischschwanz wählen. Wenn es einen Ort gibt, wo ihr fürs erste sicher seit, dann ist es das Land und wenn es jemanden gibt, der euch dabei und im Kampf gegen die Dämonin helfen kann, dann ist es die große Göttin. Wir haben euch nicht hier her geholt, damit ihr euch versteckt, sondern damit ihr euer Reich rettet, damit ihr die Göttin ruft.“

die Prinzessinnen tauschten kurz Blicke miteinander, dann nickten sie: „Ok, was sollen wir tun?“ Kura ging zu einen kleinem Feuer, in der Mitte des Raumes, darauf lag ein Stein mit komischen eingravierten Schriftzeichen und Vertiefungen. „Legt hier eure Perlen hinein, den Rest werden wir erledigen.“ Die Meerjungfrauen zögerten einen kurzen Moment, dann nickten sie und gehorchten. Als alle Perlen an ihren Platz waren begann der Stein zu leuchten. Nur eine Stelle von ihm, erstrahlte nicht und blieb dunkel. Verblüfft bemerkte Mitsuy, dass eine Vertiefung noch leer stand, doch bevor sie dass ansprechen konnte, wurde das Licht heller und vor ihnen stand Saiaor, der Bote der Götter.
 
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