Ostern bei den Weasleys

GeschichteRomanze / P12
Lily Luna Potter Scorpius Malfoy Ted "Teddy" Remus Lupin
28.05.2011
28.05.2011
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1991
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Hei!
Also erst einmal tut es mir wirklich leid, das es erst so spät kommt. Aber ich hab schon seit längerem eine totale Schreibblockade. Ich hoffe es gefällt dir trotzdem.

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Ostern bei den Weasleys

Louis Weasley zog sich die Decke über den Kopf, doch es half nichts, die Musik war immer noch zu laut. Genervt schmiss Louis die Bettdecke von sich und zog die dunkelgrünen Vorhänge seines Himmelbettes zurück: „Scorpius Malfoy! Mach auf der Stelle die Musik aus!“ Doch der blonde Junge grinste ihn nur an. Nach einem längeren Blickduell mit dem jungen Malfoy stöhnte Louis auf und machte die Musik selbst aus. „Verdammt Scorpius, du drehst die Musik doch sonst nicht so laut auf, zumindest nicht so früh!“ Scorpius grinste: „Aufwecken muss sein...“
Louis rollte nur mit den Augen, bevor er sich auf den Weg ins Bad machte.

Louis ist der einzige der Weasleys, welcher nach Slytherin kam. Alle anderen sind in Gryffindor. Sogar die Potters waren alle in Gryffindor. Zuerst war er ziemlich geschockt, doch nach einiger Zeit war er sogar froh darüber. Sein bester Freund ist Scorpius Malfoy geworden. Wobei durch die Feindschaft, die seine Familie früher mit Draco, Scorpius´ Vater hatte, die Freundschaft nicht gerade vereinfachte. Doch seiner Mutter Fleur hatte er zu verdanken, dass sowohl seine Freundschaft zu Scorpius, als auch sein Dasein als Slytherin akzeptiert wurde. In Slytherin hatte Louis gelernt, dass nichts wichtiger ist, als zusammenzuhalten. Auch wenn die meisten sich nach außerhalb des Gemeinschaftsraumes nicht gerade freundlich verhalten, ist dies im Gemeinschaftsraum etwas ganz anderes.

Als Louis wieder aus dem Bad kam wartete Scorpius schon. Neben seinem Bett stand bereits ein gepackter Koffer.
Louis schüttelte den Kopf: „Scorpius, Scorpius, du kannst es wirklich nicht erwarten, die Osterferien mit den Weasleys zu verbringen, oder?“ Der angesprochene schüttelte den Kopf und grinste: „Natürlich, leckeres Essen, Ostereier suchen, jede Menge gut gelaunte Leute und Lily.“ Louis kam nicht umhin zu grinsen. Scorpius war schon seit einer Ewigkeit in Lily verliebt und genoss jeden Moment, den er mit ihr verbringen konnte. Allerdings traute er sich nicht es ihr zu sagen. „Lass uns zum Frühstück gehen, wir haben noch eine lange Fahrt vor uns. Und was Lily angeht, ich bezweifle, dass sie uns in Ruhe lassen wird, nachdem sie ein halbes Jahr nicht mit dir reden durfte, weil das die offizielle Feindschaft zwischen Slytherin und Gryffindor zerstört hätte. Ich glaube, ich lass euch dann am Besten allein und verbringe etwas Zeit mit Teddy, seitdem er nicht mehr in Hogwarts ist, ist es irgendwie doch etwas langweilig geworden.“
„Das kannst du doch nicht machen! Du, du kannst mich doch nicht mit Lily allein lassen!“, gespielt erschrocken blickte Scorpius Louis an, welcher allerdings nur mit den Schultern zuckte und durch das Portraitloch kletterte. Schnell folgte Scorpius seinem Freund.

Scorpius sprang auf und begann das Gepäck von der Gepäckablage zu holen. Louis schaute von seinem Buch auf: „Scorpius, was ist denn jetzt los?“ „Guck doch mal raus! Wir sind gleich da!“, Scorpius lief aufgeregt ans Fenster und sah über die endlos wirkenden Felder zu Kings Cross. Louis verdrehte die Augen und stand auf um den überraschten Scorpius auf den Sitz zu drücken: „Scorpius Hyperion Malfoy! Den ganzen Morgen über läufst du hier herum wie ein aufgescheuchtes Huhn und...“ Weiter kam Louis nicht, denn er wurde von Scorpius unterbrochen: „Ich laufe doch nicht wie ein Huhn!“ „Das ist eine Redensart du Idiot! Lily scheint´s dir wirklich angetan zu haben, ich glaub ich sollte es ihr mal sagen, dann kannst du endlich mal Ruhe geben und ihr würdet euch über die Feindschaft zwischen Slytherin und Gryffindor hinwegsetzen.“ Scorpius sah Louis an: „Nein, Louis, du kannst nicht, nein! Und was die Feindschaft angeht, du hast ja leicht reden! Du darfst dich natürlich mir deiner Familie treffen!“ Louis lies sich zurück auf seinen Sitz fallen: „Lass gut sein, hör einfach damit auf, hier so eine Unruhe zu veranstalten!“ Scorpius zuckte mit den Schultern: „Ich kann´s versuchen.“ Er sah aus dem Fenster und sprang auf. Louis sah ihn an: „Hast du nicht eben versprochen, keine Unruhe mehr zu veranstalten?“ „Ja, ja, aber wir sind jetzt wirklich da! Guck doch mal raus!“ Louis sah nach draußen und tatsächlich, man sah den Bahnsteig, überfüllt mit Schülern und Eltern.

Scorpius und Louis hatten endlich Louis´ Eltern gefunden. Fleur und Bill umarmten ihren Sohn und auch Scorpius. Auch Dominique und Victoire umarmten ihn. Für Louis reichte ein einfaches ´Hallo`. Louis sah Victoire, die ältesten der drei fragend an: „Wo ist denn Teddy?“ „Den triffst du gleich, wir fahren direkt zum Fuchsbau, dort werden wir die ganzen Ferien über bleiben, das selbe gilt für den Rest der Familie“, erklärte Fleur. Scorpius Augen leuchteten auf, er sagte aber nichts. Niemand außer Louis wusste, dass er in Lily verliebt war und so sollte es seiner Meinung nach auch bleiben. Es reichte schon, wenn einer ihn damit nervte. Louis aber hatte es bemerkt und grinste ihn wissend an, woraufhin Scorpius ihm unauffällig den Ellbogen in die Seite stieß.

Scorpius war froh, als sie endlich am Fuchsbau ankamen, nicht, weil er die Zeit mit Louis´ Familie nicht mochte, noch weil er gleich mit Lily reden konnte, sondern weil er nichts verstand, sie haben sich alle auf französisch unterhalten, da Dominique, welche drei Jahre älter als Louis war nicht so gut englisch spricht. Sie ging in Beauxbatons. Inzwischen lebte sie mit ihrem Freund in Frankreich und macht dort ihre Ausbildung. Ihren Abschluss hatte sie im vorigen Jahr gemacht. Louis und Victoire hatten als Kinder beide Sprachen gelernt, nur Dominique kam mit der englischen Sprache wohl nicht so klar und da auch Bill französisch gelernt hatte, kamen sie damit auch klar. Und brüchig beherrscht auch Dominique englisch, weshalb sie auch mit dem Rest ihrer englischen Familie gut kommunizieren kann.
Scorpius stieg aus dem Auto, gefolgt von Louis und wurde kurz darauf überschwänglich von Molly begrüßt. Als sie sich den anderen zu wandte machten sich Louis und Scorpius auf dem Weg zum Haus.
Kaum hatte Scorpius das Haus betreten wurde er auch schon von Lily begrüßt. Louis grinste nur und teilte den Beiden mit, dass er Teddy suchen gehen würde. Daraufhin wandte er sich um und lief in die Küche. Scorpius und Lily gingen stattdessen in den Garten.

Louis lugte durch die Tür in die Küche. Perfekt, Teddy stand direkt mit dem Rücken zu ihm und auch noch in seiner Nähe. Leise öffnete er die Tür ein Stückchen mehr, schlüpfte hindurch und sprang mit einem Satz auf Teddy. Dieser stolperte nach vorne und versuchte sein Gleichgewicht wieder zu finden. Als er dies nicht schaffte viel er nach vorne und hätte garantiert Bekanntschaft mit dem Boden gemacht, wäre nicht ausgerechnet in diesem Moment seine Schwester Victoire durch die Hintertür gekommen. Louis sprang schnell von Teddys Rücken und Victoire half Teddy dabei sein Gleichgewicht wieder zu finden. Victoire hatte den Mund bereits geöffnet, als Teddy sich grinsend zu Louis umdrehte: „Lass gut sein, Schatz, Louis hat einfach von mir gelernt.“ Er küsste Victoire sanft, bevor er sich Louis zu wandte: „Lass uns raus gehen, ich glaube, es gibt da zwei, die wir ausspionieren könnten...“ Louis nickte und sah grinsend zu Victoire, welche die Arme in die Hüften gestemmt hatte: „Lasst Scorpius und Lily in Ruhe!“ Teddy sah sie nur unschuldig an: „Aber, Victoire, wir machen doch gar nichts, wir beobachten sie doch nur!“ Bevor Victoire noch etwas erwidern konnte waren die Beiden auch schon verschwunden.

Schlaftrunken öffnete Louis die Augen. Er schaute auf die Uhr auf seinem Nachttisch, acht Uhr morgens. Und schon war auf dem Flur die Hölle los. Louis hörte Türen knallten, Stimmen hallten durchs Haus und man hörte, dass jeder durch die Gegend rannte. Louis ließ sich mit einem stöhnen zurück in die Kissen fallen. Welcher Tag war heute? Genau, Sonntag, warum waren denn alle so aufgeregt? Plötzlich fiel es ihm wieder ein: Natürlich, Ostersonntag. Louis sprang auf und lief zum zweiten Bett: „Scorpius, wach auf!“ Doch Scorpius lag nicht mehr in seinem Bett, stattdessen fand er einen Zettel vor:

Bin mit Lily, Albus und James Quidditch spielen.

Louis rollte mit den Augen und zog sich an, bevor er sich auf dem Weg zum Frühstück machte. Dort wurde er sofort von Teddy begrüßt: „Na, ist unsere Schlafmütze auch schon wach?“ Louis antwortete nicht, sondern setzte sich an den Frühstückstisch und schmierte sich ein Brot. Teddy setzte sich neben ihn: „Nicht sehr gesprächig heute, was? Hast du wenigstens mitbekommen, was Lily Scorpius geschenkt hat?“ Louis wurde hellhörig: „Lily hat Scorpius was geschenkt?“ Der Ältere nickte: „Jep, ich konnte leider nicht sehen, was es ist, sie ist morgens um sechs in euer Zimmer geschlichen und ungefähr eine Viertelstunde später wieder raus gekommen, zusammen mit Scorpius. Und du hast wirklich nichts gemerkt?“


Es war ein super Quidditchspiel, der Meinung war zumindest Louis. Er spielte zusammen mit Teddy und James gegen Albus, Lily und Scorpius. Sie spielten nicht auf Ringe, sondern wer die meisten Pässe schafft. Ab zehn Pässen hat man einen Punkt. Dies war gar nicht so leicht. Bis jetzt hatte es noch kein Team über sieben geschafft. Gerade hatte Scorpius´ Team bereits acht Pässe geschafft, als sie von Hermine unterbrochen wurden: „Kommt jetzt bitte, Essen ist fertig!“ Natürlich freuten sich Louis, Teddy und James über die Unterbrechung, da das andere Team somit keinen Punkt bekam. Lily und Albus flogen jedoch auf Hermine zu um sich zu beschweren. Die anderen Vier hörten, wie Lily und Albus sich beschwerten. „Aber Tante Hermine, wir waren kurz davor, einen Punkt zu bekommen, dann hätten wir gewonnen!“ Albus kam seiner Schwester zur Hilfe: „Genau! Mum hätte wenigstens gewartet, bis die anderen sich den Quaffel geholt hätten oder wir die zehn Pässe hätten, und Dad auch und Onkel Ron und Onkel George und Tante Angelina und Onkel Bill und...“ Weiter kam Albus nicht, denn er wurde von Hermine unterbrochen: „Das ist mir egal, ob die ganzen Quidditchverrückten gewartet hätten oder nicht, ihr kommt jetzt zum Essen!“ Lily warf wütend den Quaffel auf den Boden. Kurze Zeit später kamen auch die restlichen Vier zu Lily und Albus. James klopfte seinen Geschwistern auf die Schulter: „Tja, so ist das Leben.“ Mit einem Grinsen machte er sich auf den Weg zum Essen. Louis und Teddy grinsten sich kurz an, bevor Louis sich zu Scorpius rüberbeugte: „So, Scorpius, deine Chance!“ Scorpius warf den Beiden noch einen bösen Blick zu, ging dann aber zu Lily und Albus, während Albus sich auf den Weg zu Teddy und Louis machte: „Ihr wisst´s auch?“ Teddy sah Albus unwissend an: „Was wissen wir auch?“ Albus sah ihn lange an: „Na, dass Lily in Scorpius verliebt ist.“ Teddy grinste: „Nicht direkt, aber wir wissen, dass Scorpius in sie verliebt ist.“ Wie auf Kommando sahen alle Drei in die Richtung der Beiden, doch sehen konnten sie sie nicht mehr.

Mehr als die Hälfte des Hefezopfes, welchen Molly gebacken hatte war schon weg, als Lily und Scorpius auftauchten. Die Beiden kamen lachend und Händchen haltend auf den Tisch zu. Louis, Teddy und Albus lachten, als sie die gelbe Narzisse sahen, die Lily irgendwie in Scorpius´ weißblonden Haaren befestigt hatte. Louis flüsterte so leise, dass es nur Teddy und Albus hörten: „Ich glaube, da war Scorpius´ Zauberstab mit im Spiel.“ Alle drei fingen an zu lachen. Auf die fragenden Blicke der anderen winkten sie nur lachend ab.

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Ich hoffe, es war auch ok, das Lily eine der Hauptpersonen war.
Und ich hoffe, es hat dir gefallen.
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