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A new play

von Meg-Giry
GeschichteAbenteuer / P16 / MaleSlash
Brave Starr Tex Hex
27.05.2011
16.09.2011
14
10.309
1
Alle Kapitel
17 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
27.05.2011 579
 
Hmm, meine Kapitel werden irgendwie immer kürzer. Hoffe es macht dennoch Spass beim Lesen.


Kapitel 3: Daily Work

Die Tage des Marshalls änderten sich. Immer öfters tauchte sein Lieblingsgast bei ihm auf. Meist teleportierte er sich unangemeldet einfach mitten ins Wohnzimmer und blieb bis spät in die Nacht.
Da war es nicht ungewohnt, dass die ehemaligen Feinde gemütlich auf Brave Starrs Couch sassen und sich über den schlecht gemachten Horrorstreifen im Fernseher amüsierten.
Der Kuss jedoch war ein einmaliges Ereignis gewesen. Ach hatte keiner der Beiden ihn nochmals erwähnt, obwohl tief im Herzen sich beide eine Wiederholung wünschten. Doch brachen sie nicht den Mut nicht auf und fürchteten zugleich das Band der Freundschaft, das schnell zwischen ihnen wuchs, zu gefährden.

***

„Grrr… Manchmal – also echt – manchmal könnte ich die ganze Truppe auf einen der Monde schiessen!“ fluchte Tex Hex lautstark während er sich in der Wohnung des Marshalls matrialisierte. „Da sagt man denen noch, dass man Kopfschmerzen hat, aber sie feiern doch weiter!“
Brave Starr grinste nur über die Schulter und hielt dem Gast seine habvolle Sweetwatherflasche hin, die jener mit einem weitern Fluch über seine alte Bande nahm und in einem Zug leerte.
Natürlich freute sich der Ex-Desperado, dass seine alten Freunde immer noch in seiner Nähe waren. Aber manchmal war es einfach ZU nahe.

Mit der Zerstörung des Hexagons durch Stampede hatte Tex Hex auch das einzige Heim, welches er auf diesem Planeten je hatte, verloren. Während seine Leute sich einfach bei ihren Völkern einquartierten, verkroch er sich jener Geisterstadt die genau zwischen Forth Kerium und den Ruinen des Hexagons lag.
Schon vor mehr als zehn Jahren hatte der Semidrache die Siedler aus diesem (angeblich seinem) Gebiet verjagt und seither hatte sich niemand mehr zurück gewagt. Somit störte sich niemand wenn sie nun kurzerhand zu Hex-Town umbenannt wurde und einen berühmten Bewohner bekam.
Doch lange blieb er nicht allein. Schon nach wenigen Tagen schepperte es im Nachbarhaus. Skuzz hatte endgültig genug vom ewigen Optimismus und heiterem Getue, dass seinem Volke so eigen war. Er wollte wieder seine Ruhe UND seine Zigarren.
Auch die Roboter und Sandstorm rückten bald and und liessen sich häuslich nieder. Nur Vipra zögerte – zumindest bis ihr Vater von Heirat zu sprechen begann. Dies war der temperamentvollen Schlangendame dann wirklich zu viel.

“Soll ich Vipra und die Anderen wegen Ruhestörung verwarnen? Vergiss nicht, die ehemalige Geisterstadt zählt auch zu meinem Revier“, riss Brave Starr den Ex-Desperado aus seinen Gedanken.
„Ach lass mal – vielleicht bei der nächsten Party“, grinste Tex zurück und liess sich auf die Couch fallen. Seine Kopfschmerzen waren wie so oft in dem Moment verschwunden, als er die nähe des Gesetzeshüters fühlte. Langsam fragte er sich wirklich, ob dies nur Zufall sein konnte.
„He – du grübelst schon wieder! Nix da, jetzt ist Feierabend – für uns beide!“ kommandierte der junge New Cheyen. „Du hast bestimmt wieder stundenlang Häuser renoviert.“
„Ja schon – aber wir sind bald fertig! Dann ist Hex-Town schöner als auf den alten Holobildern!“
„Das glaub ich dir. Aber du musst dich etwas ausruhen. Auch wenn deine Freunde noch Energie zum feiern haben. Immerhin brauchst du fast deine ganze Magie auf…“
Der Ex-Schurke seufzte leise auf. Mit etwas Magie und dem ganzen Team ging es nun mal am schnellsten. Auch wenn das für ihn oft Kopfschmerzen und Erschöpfung verbunden war.
Auch jetzt fielen ihm die Augen schon fast wieder zu. Vielleicht bemerke er deshalb die Hände auf seinen Schultern erst, als sie ihn schon mehrere Minuten massierten.
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