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A new play

von Meg-Giry
GeschichteAbenteuer / P16 / MaleSlash
Brave Starr Tex Hex
27.05.2011
16.09.2011
14
10.309
1
Alle Kapitel
17 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
27.05.2011 518
 
Mir geht grad so viel im Kopf rum, dass ich nur hoffen kann, dass das Kapitelchen nicht zu wirr ist.

*****

Kapitel 10: Speak to me!

Gemeinsam sassen sie auf der grossen Couch. Brave Starrs Hand lag auf Tex’ Bein und dessen Arm um lag um die Schultern des New Cheyen. Auf den Actionfilm auf der Grossleinwand vor ihnen, achteten sie schon längst nicht mehr. Die prickelnde Nähe des Sitznachbarn war dazu viel zu aufregend.
Dennoch fühlte der Ex-Schurke, dass etwas nicht stimmte, sich wie eine Wand zwischen sie schob.
„War das etwas zu viel für dich, Süsser? Ich meine, etwas zu schnell?“ fragte er sehr sanft nach.
„W… WAS?“ Mit deutlicher Verzögerung schreckte Brave Starr aus seinen Gedanken hoch.
Der ehemalige Desperado seufzte innerlich auf.
„Worüber grübelst du Süsser?“
„Hmm… Naja, über uns“, gestand der Gesetzeshüter zögernd. „Ich weiss nicht wie es nun weitergehen soll.“
Sanft strich Tex Hex über den Rücken seines Liebsten. „Weisst du, wie auch immer du dich entscheiden magst; ich würde sehr gerne an deiner Seite sein…“
Bald wechselten sie das Thema. Sprachen und lachten über einfacher unbeschwerlichere Dinge, genossen  einfach den Rest des gemeinsamen Tages.
Ihnen fiel nicht einmal die Ruhe auf, für die Vipra gesorgt hatte, in dem sie die ganze ehemalige Carrion Bunch im Saloon versammelt und über das Glück ihres ehemaligen Anführers informiert. Es war sofort für alle Selbstverständlich an solch einem „Feiertag“ auf Baulärm zu verzichten. So machten sie nur kleiner Arbeiten, vor allem aber gaben sie dem Saloon den letzten schliff.

Brave Starr kehre erst in den späten Abendstunden zurück. Sein Texie hatte ihm erst das Versprechen abgenommen, sich die Sache mit dem einziehen gut zu überlegen und ihn dann sanft auf den Mund geküsst.
Doch die Gedanken des Gesetzeshüters waren immer noch sehr wirr. Immer wieder fragte er sich, was er für den Ex Desperado darstelle. War er nur eine Eroberung – nein das konnte nur wirklich nicht sein – aber würde es wirklich gehen?
Immerhin musste er bescheid über die Freiheitsliebe seines Liebsten. Und sollte dieser es auch in Liebesdingen so sehen… Er würde ihm früher oder später das Herz in der Brust zerreisten.
Brave Starr liebte seine Ex Schurken über alles. Dies sagten ihm Herz und Verstand. Aber dies war auch gerade das einzige worin diese sich einig waren.
Auch die Selbstzweifel die den New Cheyen, immer wenn es um Liebe oder Freundschaft ging, verfolgten, waren nicht gerade hilfreich. Er war einfach einmal zu oft verlassen worden, von Leuten die ihm zuvor hoch und heilig versprochen hatten, immer bei ihm zu bleiben. Als Jugendliche hatte er immer geglaubt, nicht gut genug zu sein – und nun kehrten genau diese Gedanken und Ängste zurück.
Immerhin hatte er sich auch über Jahre bemüht die (objektiv betrachtet) nie sehr erfolgversprechende Beziehung zu J.B. aufrecht zu erhalten.
„Aber Tex ist anders!“ sprach er sich selber zu und erntete mehrere fragende Blicke.
In der Hoffnung nicht noch mehr laut und mitten auf der Hauptsrasse von Fort Kerium von sich gegeben zu haben, nickte Brave Starr den Nachtschwärmern zu und verschwand, so schnell er ohne Pumageschwindigkeit konnte, in seiner Dienstwohnung.
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