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Landpartie - Landliebe

GeschichteLiebesgeschichte / P12 / Gen
Dirk Matthies Harry Möller Henning Schultz
25.05.2011
25.05.2011
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Landpartie - Landliebe                    


Es war ein wunderschöner Montagmorgen, als Anna zeitgleich mit Dirk die wache betrat.
Sie unterhielten sich grade über die bevorstehende Landpartie bei Elli im Wirtshaus zum weißen Hirschen: „ach, Anna, endlich haben wir mal wieder einen gemeinsamen urlaub aufm´ land. Ist ja schon ´ne Ewigkeit her, dass ich Elli besucht habe!“ „stimmt“, erwiederte Anna, „ wie lang ist das jetzt her? 2 Jahre? 3 Jahre?  Wird echt mal wieder zeit sich…“ da wurde Anna von einem plötzlichen lärm unterbrochen. Denn Harry und Henning  beförderten gerade einen betrunkenen Ruhestörer in die Zelle.
Inzwischen sind die Kollegen im Aufenthaltsraum angekommen und haben ihre Spinde geöffnet.
„was wolltest du noch sagen?“ fragt Dirk Anna. Diese überlegte dann und schüttelte dann mit dem kopf: „ach, du das weiß ich nicht mehr… aber ich kann mich noch gut an unsere letzte Landpartie erinnern, vorallem an die Abschiedsfeier.“ Dabei lächelt Anna Dirk zu, der verstohlen in seinen Spind schaute. „sag mal ich hab da noch was in dem fall Streugle herausgefunden.“ Wechselte Dirk schnell das Thema. „die story mit dem verwechselten Einbruchsziel? Was denn?“ fragte Anna irritiert. „genau die.“ Erklärt ihr Kollege „da hat die Ehefrau des Einbrechers die Adressen vertauscht – und jetzt kommt es: die Freundin der Anstifterin, hat einen anderen Berufseinbrecher auf genau dieses haus angesetzt. Und zwar deswegen, weil der Besitzer dieses Hauses angeblich dem Vermieter der Freundin der Ehefrau eingeredet hat, die miete des Hauses um 10% zu erhöhen.“ Anna sah Dirk skeptisch an, dann schmunzelt sie: „ Leute gibt’s… sowas ist doch nicht mehr normal. Wahrscheinlich stimmt das noch nicht einmal!“
Dienstfertig gingen beide zu ihrem Schreibtisch im Wachraum, um sich die aktuellen Verkehrssünder fälle und Einbruchlisten anzuschauen – fanden aber nichts vor. Als Erklärung ertöhnte hinter ihnen die stimme von Rolf, ihrem Chef: „Dieter und Willfried übernehmen eure fälle. Ich will nicht, dass ihr einen tag vor eurer Landpartie noch was neues anfangt.
Also, ab auf die Straße mit euch!“ „alles klar Rolf.“  entgegnete Anna und schnappte sich die Schlüssel für den 14/2. „kommst du?“ fragte sie Dirk, der immernoch am Schreibtisch stand und Rolf verdattert anguckte. Da wendete er sich zu Anna um und meint: „ aber klar doch, ich lass dich doch nicht alleine, und schon gar nicht ohne mich losziehen!“ er schnappte sich die Jacke, während Anna bereits lachend zum wagen ging.
„komm gib die Schlüssel her, ich fahre.“ Fordert Dirk sie neckisch auf, aber bevor er schauen konnte, saß seine Partnerin schon im Streifenagen und ließ den Motor an. Wiederwillig stieg Dirk auf der Beifahrerseite ein.
Während Anna und Dirk durch ihr gebiet fuhren, war im Revier der Teufel los und Lothar musste das alles selbst klären, weil dietmar die grippe hattte und mit fieber zuhause lag.
„was kann ich für sie tun?“ fragte lothar leicht genervt die etwa 20. kundin. „ich habe“, erwiederte diese „ mein auto vor 2 tagen als vermisst gemaldet, habe aber noch nichts von der polizei gehört! Weder, dass es afgetaucht ist, noch sonstwas! Das halte ich für unmöglich!“
Als lothar die beiden zivilfahnder vorbeigehn sah, rief er sie gleich zu ihm: „ harry, henning! Könn ihr mir hier mal bitte helfen? Die ganzen kunden, ich..“ „sorry lothar, wir haben nen einsatz. Aber wenn wir wieder da sind helfen wir dir gerne! Tschüs!“  rrief ihm harry im vorbeigehen zu.
„ 14/2 für 14 bitte kommen!“ ertönte die deutlich hörbar genervte stimme von lothar und der lärm der menschenmasse im peterwagen. „14/2 hört?“ meldete sich dirk „bei  euch da is ja die hölle los!“ „bei euch is gut… dietmar is zuhause, krank. Ich bin allein. Ihr habt nen einbruch in dem staatlichen kindergarten stellingen. Die kollegen vorort benötigen eure hilfe.“ „allesklar, 14/2 hat verstanden! Ende.“ Dirk legte den hörer auf und sah anna amüsiert an.
Anna, die das erst nicht bemerkte, machte sich sorgen um den armen lothar, der ganz allein im revier hinterm tresen stand und nichts anderes zu tun hatte, als sich mit den kunden rumzuärgern. Anna wusste wie das war, schließlich war das nicht immer ihr job gewesen, im streifenwagen durch die stadt zu cruisen. Auf dem 23. revier war sie die ersten 2 dienstjahre für den innendienst zuständig gewesen. Sie hatte die zeit dort gehasst.
Erst als dirk, sie weiterhin anschauend, anfing  zu reden, wurde sie aus ihren gedanken gerissen. „die kollegen aus dem 23. brauchen unsere hilfe bei einem kindergarten einbruch, sind die so unterbesetzt oder unfähig?“ machte sich dik lustig. „ 23. sagtest du?  Die sind echt ein bisschen chaotisch drauf…“ erwiedert anna leicht spöttisch. „warst du nicht mal da für ein paar jahre?“ fragte dirk anna plötzlich. „ja wieso fragst du?“ erwiedert sie mit ziemlich neutraler miene.
„da haben die aber was schönes verloren.“ Flirtete dirk anna an. Sie spielte mit: „naja aber doch wohl zu eurem, oder soll ich sagen zu deinem vorteil, nicht wahr?“
nach einer viertelstündigen fahrt kamen die beiden am ziel an und ein kollege vorort begrüßte dirk aufgebracht, während anna dem michel bescheid gab. Wärhend dirk anna die tür öffnete, sagte der kollege aus dem 23. barsch: „da seid ihr ja endlich! Hattet ihr wenigstens ne nette fahrt?“ anna erkannte ihren ex-kollegen sofort wieder und wäre lieber im wagen sitzen geblieben, aber  während dirks beruhigungsversuchen hatte er sie schon entdeckt und musterte sie abwertend. Anna beachtete das gar nicht und stieg mit einem schroffen „moin“ aus. Sie schob dirk leicht an der schulter zu der sichtlich niedergeschlagenen kindergärtnerin.
Harry und henning versuchten in der zwischenzeit, einen nachbarschaftsstreit zu klären, aber die betroffenen waren so stur, dass sie sich nicht helfen lassen wollten.
„wie komisch das doch ist.“ Setzte henning an, „am tag bevor wir aufs land fahren ist alles viel anstrengender und die zeit vergeht wie in zeitlupe. Bist du nicht auch der ansicht?“ „das bildest du dir ein, mein lieber!“ lachte harry, „du bist lediglich urlaubsreif, so wie wir alle. Und jetz helfen wir wie versprochen lothar, ok?“ „ja, gut.“ Gab henning, unzufrieden mit ihrer antwort, zurück.
Am abend war alles erlidigt, naja fast. Anna und dirk mussten noch den bericht tippen, worauf sie nach einem so anstrengenden tag natürlich keine lust mehr hatten.
Am nächsten morgen holte dirk anna und harry mit seiner heckflosse ab und machte sich direkt auf den weg zu elli. Sie hatten viel spaß auf der fahrt, sie sangen lachten und machten witze. Nachdem sie mit der autofähre angelegt hatten, stand ihnen nur  noch eine kurze strecke bevor. Als die drei ausgestiegen waren und sich gestreckt hatten, wurden sie herzlich von elli begrüßt, die ihnen aber auch gleichzeitig eine schlechte nachricht mitteilte: „Moin! Anna, harry, dirk! Wie geht es euch?ich bring euch gleich auf eure zimmer, allerdings müssen sich diesmal immer 2 ein zimmer teilen… ich hoffe das ist nicht so schlimm für euch.“  Darauf erwiederte dirk, der anna seinen arm um die schulter gelegt hatte: „aber elli! Vergiss nicht, du bringst hier eine großfamilie unter und nicht irgendwelche fremden! Nicht wahr, anna?“ „jaja, ist  recht dirk! Aber das stimmt schon. Es wäre ja nicht so, dass wir uns nicht verstehen würden. Ach ja, die anderen kommen etwas später, die müssen noch was erledigen.“ Erzählte anna. „seit ihr zwei jetzt eigentlich zusammen?“ kam plötzlich die spontane frage von elli. „elli! Wir sind doch kollegen!“ antwortet dirk mit gespielter entrüstung und nahm den arm von annas schulter. Darauf sagte elli nur: „ damit hattest du ja noch nie ein problem! Hier geht’s lang, ich hab mir gedacht harry und anna sind in einem zimmer.“ Da erlegte harry aber gleich einspruch: „ähm das geht nicht, elli… ich bin allergisch auf annas gesichtscreme, und auf die verzichtet anna nie! Kannst du dich an letztes mal erinnern?“ „oh.. daran hab ich icht gedacht, das ist natürlich ein problem…“ überlegte elli. Aber dirk warf sofort ein: „ was heißt hier problem! Anna kann doch beim mir pennen!“ anna schaute diesen entgeistert an, sagte aber nichts. „dirk, du weißt dass wir nur doppelbetten hier haben.“ Belehrte ihn die wirtin „auserdem musst du da anna erstmal fragen ob sie will.“ „mensch  wir sind hier doch nicht im kindergarten!“ sagte anna spaßig „ es ist schon ok für mich und für dirk ist das doch eh bloß eigennutz. Da muss er sich dann wohl mal zusammen reißen.“ Sie lachten alle.
Als sie sich geeinigt und die zimmer bezogen hatten, trafen auch schon die anderen ein.
Nach dem abendessen wurde gefeiert und getanzt, das ein oder andere bier getrunken, alle hatten viel spaß und dirk war ganz damit beschäftigt, mit anna rumzualbern.
Da es bei der letzten landpartie  diesen `vorfall´ gab, zwischen anna und dirk, sollte es heute nicht anders kommen. Zwischen den beiden knisterte es schon sehr lange, anna ließ aber nichts zu, weil sie angst hatte, dass das eine außwirkung auf ihren beruf haben könnte, aber jetzt war ihr das irgendwie egal. Sie wollte einfach spaß haben. Und so kam es, dass das lied `everything i do` von brian adams anlief und sich anna und dirk plötzlich eng umschlungen in den armen lagen im takt mitwippten und sich tief und verträumt in die augen schauten. Elli sah ihnen schmunzelnd dabei zu.
Beim ersten ton des refrains schloss anna die augen und genoss das lied in vollen zügen.
Dirk tat ihr gleich, schloss die augen und beugte sich dann leicht vor. Anna musste das irgendwie gespürt haben, denn sie kam ihm zögernd entgegen und da passierte, was vor 3 jahren bereits einmal passiert war. Sanft brührten dirks lippen die von anna. Sie blieben erst mal soweit und genossen die nähe, aber dann, nicht lange danach, küssten sie sich sanft, aber lange. Sowohl anna, als auch dirk waren überrascht, dass es nochmal soweit gekommen war, aber sie bereuhten es nicht, im gegenteil.
Als das lied zuende war und sie sich langsam wieder voneinander trennten, waren sie wie benommen und anna lächelt dirk liebevoll an.
Die anderen scheienen das szenario mitbekommen zuhaben, denn alle blicke waren auf das tanzpaar gerichtet. Als anna die blicke im rücken spürte, wurde sie leicht rot, sie hatte ganz vergessen, wer denn da alles um sie herum war. Ohne von den anderen kenntnis zu nehmen, bahnte anna sich den weg zum tresen und bestellte sich bei elli ein glas wasser.
Elli sah, dass anna das unangenehm was, und sprach sie deshalb nicht auf den kuss an.
Das nächste lied begann. Es war „massachusetts“ von den „bee-gees“, eigentlich eines ihrer lieblingslieder, aber sie ruhte sich erst einmal von der situation aus.
Aber bald ging es schon weiter. Sie hielt ungewollt distanz zu dirk, obwohl sie sich zu ihm hingezogen fühlte. Den rest des abends tanzten alle ausgelassen und zum endehin wurde sogar karaoke gesungen. Keiner sprach anna und dirk auf das geschen von vorhin an, was ihnen sehr recht war. Aber dann stand ein duett, ´you will stay on my mind´, zur auswahl und alle jubelten anna und dirk auf die bühne, was sie hochrot und nur ungern taten. Dennoch sangen sie und ernteten tosenden applaus.
Harry fand das so schön, dass sie tränen in die augen bekam und henning, der mit ihr tanzte, sie besorgt fragte: „ist irgendwas nicht in ordnug?“  sie lachte und antwortete: „mensch henning! Du hast echt keinen sinn für romantik!“ etwas beleidigt entgegnete er dann: „ich bin halt einfach icht so emotional wie du.“ Harry beachtete den kommentar nicht, was wohl besser war, und tanzt allein weiter.
Um fast 3 uhr morgens waren alle todmüde und machten sich auf den weg in ihre zimmer.
Harry und henning, lothar und rolf und anna und dirk teilten sich jeweil eins.
Gerade als anna fertig mit umziehen war, betrat dirk den raum. ein unangenehmes gefühl überströmte sie. Sie sahen sich lange an, bis es an der tür klopft. Schnell beschäftigeten sie sich irgendwie und anna rief hektisch „herein!“ harry stand in der tür.    
„ich wollte nicht stören… ich wollt´ nur noch gute nacht sagen.“ Stotterte sie verlegen. „aber du störst doch nicht! Schlaf schön, harry.“ Sagte anna mit einer solchen gelassenheit, die sie nicht von sich erwartet hätte. „ja gute nacht.“ Verabschiedete dirk sie ebenfalls. „gute nacht!“ sagte harry nochmal und schloss dann die tür. Anna legte sich erschöpft aufs bett und schlief sofort ein. Dirk, der sich mitlerweile umgezogen hatte, legt sich auf seine betthälfte und betrachtete anna nachdenklich. Kurz darauf verfiel auch er in die traumwelt.
Am nächsten morgen, alle saßen schon am frühstück, kamen anna und dirk in die stube. Alle sahen sie erwartungsvoll an, aber die beiden setzten sich wortlos hin und begannen zu essen. Plötzlich fing harry an zu lachen. Irritiert wurde sie von allen seiten angesehen und jetzt fingen die anderen auch noch an. Anna und dirk verstanden das ganze nicht und sahen sich verwirrt an. Dirk zuckt mit den achseln. „keine ahnung, was so früh am morgen schon so lustig ist.“ Sagte er zu ihr. „früh am morgen ist gut,“ meinte elli, „es ist schon fast nachmittag!“
„dirk ist halt ein spätaufsteher“, warf harry ein, „aber anna? So spät stehst du doch normal nicht auf.“ „war ´n anstrengender abend gestern. Außerdem waren wir bis 3 alle auf.“ Gab anna als begründung zurück und konzentrierte sich dann wieder voll auf ihr frühstück. „jaja, anstrengender abend.“ Kicherte henning vielsagend.
Weil alle das frühstück beendet hatten, gingen sie, bis zu ihrer geplanten wanderung, elli zur hand. Sie halfen ihr die zimmer zu renovieren und standen ihr jederzeit hinterm tresen zur verfügung. Elli war sehr dankbar, denn alleine würde sie das nie so schnell schaffen.
„das erste zimmer im 2. stock ist fertig renoviert“ dirk kam mit verschmierten händen und einem voller weißer farbe beklecksten gesicht in die küche. Bei seinen anblick mussten sowohl anna, die elli beim kochen für das mittagsbuffett half, als auch harry und elli lachen. Anna nahm trotz den unwohlen gefühlen allen mut zusammen und zeigt den anderen, dass der kuss am vorabend nicht nur so war. Sie lächelte, wischte mit ihrer hand über seine wange und gab ihm einen vorsichtigen kuss auf den mund. Nicht nur die anderen waren überrascht, sondern auch dirk, der anna jetzt ein verführerisches und zugleich unsicheres lächeln zuwarf und dann mit den worten „viel spaß noch, ich fang´mit dem nächsten raum an!“ die küche verließ. Harry, die ebenfalls in der kücke aushalf, tauschte mit elli ein verschmitztes lächeln aus und anna rechtfertigt sich: „was denn? Wir sind schon soo lange kollegen, da passiert sowas schon mal. Da brauchst du nur dich und henning anschaun, gel harry? aber Sag mal, elli? Muss das essen nicht in einer halben stunde fertig sein? Wenn wir weiter so rumtrödeln, werden wir erst morgen zu der zeit fertig.“ Ohne einen weiteren kommentar machten sich die drei damen wieder an die arbeit.
Bei dirk, henning und lothar ging die arbeit gelassener zu. Sie alberten rum wie kleine schuljungs und machten sich einen spaß daraus, die wände zu streichen. Auf einmal kam henning auf das thema ´gestrige willkommensparty´ und sprach dirk auf sein verhältnis mit anna an: „da hast du ja nen ganz großen fang gemacht, mit anna! Sie ist echt  ´ne tolle frau.“
Bevor dirk antworten kann, schaltete sich lothar ein, der das alles ein wenig kleinlich sah: „sprich doch nicht so von anna, henning! Klingt ja fast so als ob sie…“ „reg dich ab, lothar!“ meinte dirk und grinste, „ich weiß henning. Aber bloß nicht neidisch werden, hast ja schließlich harry.“ „wird da eigentlich was ernstes draus?“ fragte lothar mit leicht besorgter miene.
„wird? Ich denke anna sieht das genauso wie ich.“ Merkte dirk an. Plötzlich erscheint anna im türrahmen: „was seh ich genauso wie du?“ sie grinste und betrat den raum. „achtung!“ rief ihr kollege plötzlich, „frisch gestrichen!“ „die wand oder ihr?“ lachte sie. Dirk musterte sich, die kollegen und die wand und kam dann zu dem entschluss: „beides? Sieht jedenfalls danach aus. Na, fertig mit kochen? Ich hab schon n richtigen kohldampf!“ „jaja, deswegen komm ich doch.“ Entgegnete anna schmunzelnd. „nichtmal wegen deinem lover?“ scherzte henning. Anna grinste und ging zu dirk hin: „in erster linie eigentlich schon. Elli hat gemeint, wenn ich eh schon rauf gehe solle ich euch doch bescheid sagen, dass das essen fertig ist.“ Sie legte ihren arm um den verschmierten dirk und drückt ihm einen kuss auf die wange. Dirk legt ihr eine hand um die taille, rief: „auf ins gefecht um die spaghetti!“ und ging mit anna im arm richtung gaststube. Die anderen folgten ihnen.
Als alle gestärkt vom ausgewogenen mittagessen waren, spaghetti mit einer carbonara-käse soße, machten sie sich mit rucksack bepackt auf den weg zu der wanderung. Auf dem weg in die heide, flirtete dir mit anna fast die ganze zeit und sie kamen sich beim picknick sehr nahe.
Anna hatte einen schokoriegel zum teil im mund und um sie zu ärgern, kam ihr verehrer von der anderen seite und biss ein stück ab. Beide mussten lauthals lachen. Dann fing dirk an, anna zu kitzel, obwohl er genau wusste, dass sie sehr kitzlich war und das eigentlich nicht mochte. „lass das, dirk!“ lachte sie, ohne viel luft zu bekommen. Mitlerweile wälzen sich beide im gras, beide kitzeln sich gegenseitig und lachen und lachen. Bald darauf liegen sie fest umschlungen da und schauen sich in die augen. Die anderen sind beschäftigt und bekommen das ganze erst gar nicht mit. Die sonne geht langsam unter und der himmel is in ein kräftiges rosa getüncht. Von der romantik des sonnenuntergangs mitgerissen, küssen sich die beiden turteltauben lang und innig, bis harry sie , nach langer suche, endlich gefunden hat, denn die zwei sind, ohne es zu merken, weit weg von ihrem picknickplazt gerollt. „anna, dirk! Wo steckt ihr…“ in diesem moment sieht harry die beiden und geht vorsichtig hin. Sie sieht noch aus der ferne zu wie sich  anna und dirk  voneinander lösen, anna noch etwas sagt und sie dann richtung harry laufen.
Wieder im wirtshaus zum weißen hirsch angekommen, berichten sich die kollegen gegenseitig, was sie in der natur gesehen, beobachtet und erlebt haben.
Anna und dirk halten sich aus dem gespräch weitläufig heraus, sie sind viel zusehr mit sich beschäftigt. Heute wird es nicht so spät, dass alle schlafen gehen, denn sie sind erschöpft von dem ausflug.
Am nächsten morgen, in der früh um 7 uhr wacht anna auf undgeht nach unten, weil sie weiß, dass elli um diese zeit schon fleißig bei der arbeit ist. Schläfrig erscheint anna in der küche, wo sie auch wie erwartet die wirtin vorfindet. „na, hast du gut geschlafen, anna?“ „ja. Danke. Das einzige was ich an diesem tag nicht leiden kann, ist der gedanke daran, dass es schon unser letzter tag bei dir ist…“ entgegnet ihr anna schläfrig. „jaja… ich finds ja auch traurig, aber wir sehen uns ja hoffentlich bald wieder. Und jetzt schluss damit! Genießen wir den letzten tag noch gemeinsam. Heute aben feiern wir auch noch. Das wird bestimmt toll.“ Muntert sie elli auf „ja. Du hast ja recht. Kann ich dir bei irgendwas helfen?“ fragt anna.
„nein danke, das ist nicht nötig! Heute habt ihr frei. Kein programm, keine arbeit. Aber  du könntest die anderen wecken. Es gibt gleich frühstück.“ Entgegnet dirks gute bekannte ihr.
„ok, ich zieh sie aus den betten und komme gleich mit ihnen im schlepptau wieder. Bis dann“ meint anna.
Ana will gerade ihre zimmertüre öffnen, um dirk als letzten zu wecken, als dieser fertig hergerichtet aus dem bad kommt: „moin anna! Na? Schön geschlafen?“ „Moin moin. Ja, danke und du?“ erwiedert diese fröhlich. „ja so im großen und ganzen schon, bis auf das, dass ich meine augen nicht schließen WOLLTE,“ erklärt dirk, „ich hatte nämlich angst, das schönste wesen im traum zu verlieren.“ Dirk und anna grinsen sich an. „du schleimer!“ spaßt anna, „flirtereien so früh am morgen sind ganz schlecht.“ Beide lache und gehen dann hand in hand die treppen runter zum frühstück.
Nach dem ausgiebigen essen, fragt dirk anna, ob sie schon was vorhabe, und läd sie dann zu einem spaziergang über die insel ein. Anna freut sich, allein mit dirk die natur zu genießen. Die zweisamkeit. Dirk freut sich genauso über annas zusage.
Also schlendern die beiden los, mit der option, dass sie um 13 uhr zum mittagessen wieder da sein sollen. Als das wirtshaus außer sichtweite ist, fängt anna ein wichtiges thema an: „was meinst du werden eigentlich unsere kollegen über unsere beziehung denken? Welche auswirkungen wird das auf unseren job haben?“ „ich weiß es nicht. Hoffentlich nicht zu große. Und was die kollegen betrifft, ist mir das ziemlich egal, was die denken. Ich liebe dich und das sollen sie akzeptieren oder nicht.“ Erklärt ihr dieser klar. Anna schweigt. „wenn ich so darüber nachdenke, sind wir ja eigentlich shon ewigkeiten ´zusammen´. Wir haben uns nur nicht getraut das offen zu sagen.“ Grübelt sie schließlich. Dirk stimmt ihr zu: „es geht nicht mehr ohne dich weiter in meinem leben. Das mag jetzt kitschig klingen, aber genau so fühle ich.“ Anna lächelt vor sich hin. Irritiert fragt deshalb ihr Freund: „was denn? Es ist so!“ „jaja,“ entgegnet ihm anna, „das ist es ja. Du sprichst mir aus meiner seele.“
Sie gehen ein ganzes stück weiter, ohne etwas zu sagen. An einer schönen saftig grünen wiese, setzen sie sich ins gras und dirk legt anna seine hand um die schulter. Sie sind jetzt ziemlich weit weg von der wirtschaft, der straße und den anderen häusern. Nach einer weile löst sich anna aus dirks umarmung und legt sich hin. Die wenigen wolken am himmel sind schneeweiß. Jetzt kuschelt sich dirk zu ihr und flüstert ihr ins ohr: „ich liebe dich, anna. Ich will dich niemals verlieren“ ohne ein wort wendet sie sich zu dirk und sie küssen sich. Die zeit scheint wie  gestoppt.
Währenddessen sind die anderen der truppe damit beschäftigt skat, schach oder andere gesellschaftsspiele zu spielen und harry hilft, trotz eindeutiger verweigerrung von elli, alles für die große abschiedsfeier vorzubereiten. Um 12:30 uhr trifft dann auch wieder das Paar ein, das sehr amüsiert scheint. Sie setzen sich zu lothar, henning und rolf, die gerade  schafkopfen angefangen haben. Anna und dirk klinken sich noch mit ein und eine runde mit viel gelächter beginnt.
Beim mittagessen erzählen alle von ihren erlebnissen, die man so erlebt, wenn man nichts zutun hat.
Nach der mahlzeit helfen alle beim abspülen und dekorieren gemaeinsam den gemeinschaftsraum für die feier, die in zwei stunden, um 17 uhr  beginnt.
Als der großteil erledigt ist, beeilen sich harry und anna nach oben, um sich fertig zu machen.
„sag mal, anna, du und dirk, ihr scheint euch ja prächtig zu verstehen.“ Meint harry, während die zwei ihre klamotten in harry´s zimmer herrichten. „gut beobachtet, frau kollegin! Wie siehts mit dem kombinieren aus?“ scherzt anna. „ach so ist das! Ihr seid also jetzt endlich ein paar?“ spielt harry mit. „endlich? Dirk und ich sind heute bei dem saziergang auf den entschluss gekommen, dass wir rein theorethisch schon seit 3 jahren zusammen sind. Wir haben uns nur nicht getraut es zu zeigen. Sowohl uns als auch euch.“ Belehrt sie anna. „wo ist eigentlcih dirk hin?“ fragt harry plötzlich. „wieso? Ist er nicht unten beim dekorieren?“ fragt anna verwirrt. Ein kopfschütteln von harry lässt sie grübeln. „vielleicht hat er seinen anzug vergessen und fährt noc mal kurz heim.“ Beide lachen. Mitlerweile hat harry ein ßkleines schwarzens´an und anna ist in ihrem nachtblauen abenkleid. Beide sehen umwerfend aus. Sie quetschen sich beide vor den spiegel , um sich zu schminken, als henning herein kommt. „immer noch nicht fertig? Ihr seit hier jetzt schon seit einer stunde!“ „wir wollen halt schön auf der party sein und uns nicht im letzten moment noch in schale werfen!“ kontert harry gekonnt. Henning fühlt sich angegriffen und meint: „wir haben doch noch 20 minuten. Also unter `auf den letzten drücker´ stelle ich mir was anderes vor.“ „du vielleicht.“ Gibt anna kurz zurück, und trägt ihre mascara fertig auf. „keinen lippenstift?“ fragt harry sie. „nein. Dirk mag das nicht so gerne.“ Gibt anna zurück. Bevor harry einen kommentar abgeben kann, tut das henning: „soso, `dirk mag das nicht so gerne!´“ äfft henning anna übertrieben nach und lacht. Beide schauen ihn wütend an.  „Sind wir hier im kindergarten? Sie nimmt halt rücksicht auf  die vorlieben ihres freundes. Würdest du das nicht?!“ schnaubt harry. Anna wird rot. „komm harry, beruhig dich,“ meint anna, „lass uns runter zu elli gehen.“ „ok.“ Gibt ihr ihre freundin zurück. Beim rausgehn wirft harry henning einen enttäuschten blick zu. Henning schaut auf den boden.
Unten läuft bereits musik und als anna und harry den raum betreten, findne sie rolf und elli vor, die sie gleich bewundern. „dirk kommt später,“ erzält elli, „er musste nach hamburg, irgendwas holen, das er vergessen hatte.“ Anna und harry sehen sich an und fangen lauthals an zu lachen.
Zehn minuten später erscheinen henning und lothar, beide im smoking. Sie werden von den damen bewundert. Um fünf vor 17 uhr begeben sich harry mit henning und anna mit lothar auf die tanzfläche, und tanzen zu dem song  dancing queen von abba. Um halb sechs kommt überraschenderweise big harry, der stammkneipenbesitzer des 14., mit dirk im smoking herein. Big harry geht rüber zu der anlage und schaltet sie aus. Dann stimmt er mit seiner gitarre einlied an. Ein liebeslied wie sich kurz darauf herausstellt, als dirk anfängt zu singen. Erbewegt sich langsam von der tür weg zur raummitte und singt ein selbstgeschriebenes und allein für anna gedichtetes lied. Alle im raum schweigen und machen ihm den weg frei, frei, damit er zu der kommt, der er das lied widmet, und das weiß jeder in dem raum. Als er bei anna angekommen ist, richten sich alle augen auf die beiden und man kann sehen, dass annas augen strahlen und voller tränen sind. Sie lächelt dirk an. Anna ist gerührt, so etwas hätte sie nie erwartet. Auch harry hat tränen in den augen, so kennt sie dirk nicht. Sie freut sich für die beiden riesig und schmiegt sich ohne es zu bemerken an henning, der neben ihr steht. Dieser guckt sie zufrieden an, denn insgeheim hatte er schon immer gefühle für seine partnerin.
Dirk legt anna seine arme um ihre taille und sie schlingt ihre um seinen hals. Während dirk weiter singt, wippen sie im takt und anna schmiegt sich ganz fest an ihn. Dirk scheint das zu gefallen, denn ein zufriedenes lächeln breitet sich beim singen auf seinem gesicht aus.
Nach etwa drei minuten ist das lied zuende. Dirk nimmt seine arme von anna. Big harry hört auf zu spielen. Dann räuspert er sich. Keiner traut sich zu applaudieren, weil das den richtigen moment versauen könnte. Intensiev sieht er anna in die augen und fängt an zu reden: „also ich will das ganze ja nicht zu schnulzig machen, aber leider habe ich keinen weg drumherum gefunden. Anna, du bist was ganz besonderes in meinem leben. Du bist einzigartig, das wichtigste überhaupt in meinem leben. Weil… du bist mein leben, anna. Da führt genauso wenig ein weg vorbei. Wenn du nicht jeden morgen unter meinem fenster auf mich warten würdest, würde ich mich nur noch fragen: `wozu? Welchen sinn hat das alles?´ das klingt übertrieben, ist aber so. ohne dich macht nichts einen sinn für mich. Ich brauche dich. Du bist das, was mir am meisten bedeutet. Ich weiß, ihr kennt mich alle so nicht,“ dabei sieht er in die runde, „aber wie ihr seht, kann ich auch anders. Aber nur wen mir etwas sehr viel bedeutet. Zum beispiel meine heckflosse, weiß bier,“ die anderen kichern, „und natürlich, wie ihr alle schon gesehen habt, du, anna. Um es kurz zu machen und die schnulze rauszulassen: anna, willst du,“ erst jetzt ahnt anna, was dirk genau vorhat und kann es kaum fassen, „das risiko eingehen, mit mir durch alle gefahren zugehen, und meine frau werden?“ da ertönt tosender applaus und anna, die vor freudentränen kaum ein wort rausbringt antwortet: „ja, dirk. Ich will.“  Dirk, der eine dose aus seiner tasche geholt hat, klappt sie auf und holt einen traum von ring hervor. Der saphier glänzt in der schwachen beleuchtung und die brillianten strahlen freude aus. Dirk nimmt sanft anna´s rechte hand und steckt ihr den ring an den finger. Sie kann die freude nun nicht mehr zurückhalten undwirft sich ihm um den hals. Während sie nichts mehr von ihren applaudierenden kollegen mitbekommen, vertiefen sie sich in einen langen, innigen kuss.


~Bine~
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