Hotel Room Service

von Aryasana
GeschichteRomanze / P18
Fabi
23.05.2011
23.05.2011
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Autor: Nachtrose.x3
Kapitel: 1/1
Inhalt: Lautobahn-Tour der Killerpilze 2010. Eine Band. Frankfurt am Main. Ein Hotel. Und zu allem Überfluss eine wirklich heiße und süße Begegnung der dritten Art...
Disclaimer: Die Killerpilze gehören nicht mir, sondern sich selbst. Ich habe lediglich ihre Eigenschaften so verändert, dass sie in diesen kleinen Oneshot passen. Ich verdiene hiermit kein Geld. Und ich schreibe auch nicht um Ruhm zu erlangen, sondern weil es mir Spaß macht.
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Lautobahn-Tour der Killerpilze 2010. Eine Band. Frankfurt am Main. Ein Hotel. Und zu allem Überfluss eine wirklich heiße und süße Begegnung der dritten Art...

„Luna, würdest du bitte den drei Herren ihre Zimmer zeigen?“, fragte die blonde Frau hinter der Rezeption eine brünette junge Frau. Diese nickte. „Folgen Sie mir bitte.“, meinte sie dann höflich an Jo, Fabi und Mäx gewandt, führte sie in den ersten Stock des Hotels und dort zu ihren Zimmern. „Zimmer 101, 102 und 103. Ich wünsche Ihnen einen schönen Aufenthalt.“ Mit diesen Worten verschwand die 18-Jährige wieder nach unten. Fabi sah ihr hinter her. Süßer Hintern... und schön eingepackt in dem schwarzen Rock. Ein leises Knurren entwich ihm.

„Fabi... reiß dich nur EINMAL zusammen!“, schnaubte Jo, Fabis großer Bruder, genervt. Immer das gleiche mit seinem kleinen Bruder. Kaum sah er einen hübschen Hintern oder wohl geformte Brüste, war alles andere aus seinem Gehirn verdrängt.

„Ich mach doch gar nichts.“, grinste der 18-Jährige unschuldig und schloss die Zimmertür 103 mit der Karte auf, betrat den Raum.

Links neben der Zimmertür lag das Bad, den Flur durch trat man in ein kleines „Wohnzimmer“ mit Couch, Flachbildfernseher, einem kleinen Tisch und einer Stereoanlage. Rechts von diesem Raum ging es ins Schlafzimmer, in dem ein riesiges Doppelbett den Mittelpunkt bildete. Neben dem Bett erkannte man die Minibar.

Der Drummer warf seine Tasche vor das Bett und drehte sich dann direkt wieder um. Er war neugierig, wollte wissen, ob er diese Luna unten finden würde. Und wie erwartet traf er sie auch unten an, hinter der Bar um genau zu sein.

Er ließ sich an dieser nieder und betrachtete die Brünette still schweigend, während sie ihren Wagen mit Getränken für die Minbars der Zimmer auffüllte. Als sie aufsah, sah sie ihm direkt ins Gesicht. „Kann ich Ihnen helfen?“, fragte sie höflich. „Nein, nein. Ich war lediglich auf der Suche nach einer brünetten Schönheit.“, grinste Fabi sie charmant an. „Oh... haben Sie sie denn gefunden?“
Er nickte. „Ja, habe ich. Sie steht direkt vor mir.“ Luna sah ihn verständnislos an, sah sich um, dann verstand sie, WEN er meinte.

„Äääh... Sie meinen mich?“, fragte sie ungläubig. Sie war in ihren Augen wenn überhaupt Durchschnitt, aber keine Schönheit. Aber es schmeichelte sie doch ein wenig, dass er – Fabian Halbig, Drummer der Killerpilze – sie als solche bezeichnete.

Besagter Drummer grinste sie an, strich ihr eine Haarsträhne hinters Ohr. „Ja, ich meine Sie. Und ich bitte Sie, nennen Sie mich Fabi.“ Er zwinkerte ihr zu. „Ich bin noch nicht so alt, dass man mich siezen muss.“ „O...okay. Fabi. Ich bin Luna.“, lächelte sie schüchtern. Himmel... das hatte sie auch noch nicht gehabt. „Ich... muss jetzt wieder arbeiten.“, meinte sie dann schnell, als sie merkte, dass sie seinem Charme fast erlegen war. „Man... sieht sich.“ Damit verschwand sie schnell mit ihrem Wagen.

Fabi sah ihr hinter her, grinste. Er würde sie noch rum kriegen. Irgendwie.

Doch das musste er auf später verschieben, da er schon bald zum Konzert musste.


Während Fabi und seine zwei Bandkollegen die Menge begeisterten und abrockten, musste Luna arbeiten. Eigentlich musste sie nur noch in den Zimmern im ersten Stock die Minbars auffüllen und das hätte sie auch innerhalb von zwei Stunden geschafft, wenn ihre Chefin nicht noch eine andere Aufgabe für sie gehabt hätte.

„Luna? Würdest du bitte für morgen Früh schon mal den Essenssaal decken?!“ So lautete also nun ihr Arbeitsauftrag. Das war dann wohl nichts, mit früh nach Hause kommen.

Geschlagene zwei Stunden brauchte die Brünette, um den Saal fürs Frühstück zu decken. Und ihre Laune war mittlerweile tief unterm Nullpunkt.

Grummelnd und leise vor sich hin fluchend machte sie sich dann daran die Minibars im ersten Stock aufzufüllen.

30 Minuten. 10 Zimmer geschafft. Noch 30 Zimmer. „Das krieg ich hin. Ich bin bald zu Hause.“, redete Luna sich gut zu und schob ihren Wagen zum nächsten Zimmer.

Ohne große Vorfälle vergingen auch die nächsten 90 Minuten und sie hatte nur noch ein Zimmer vor sich. Zimmer 103. Sie seufzte und schloss dann die Tür auf, machte sich auf den Weg zur Minibar im Schlafzimmer. Im Wohnzimmer ging sie an der Stereoanlage vorbei und schaltete diese an. Mit Musik ließ es sich doch viel einfacher Arbeiten.


Fabi war bereits vor einer halben Stunde wieder vom Konzert zurück gekommen und lag nun auf seinem Bett und döste ein wenig vor sich hin. Sein Oberkörper war frei und er trug lediglich noch seine dunkle Jeans mit Ledergürtel. Man konnte noch den Saum der Boxershorts erkennen.

Als die Musik anging, schreckte der Brünette aus seiner Traumwelt. Er sah sich suchend um, doch sah er noch niemanden. Doch kaum 3 Sekunden später betrat Luna das Schlafzimmer und tänzelte zur Minbar. Vor dieser beugte sie sich runter und verstaute neue Getränke in den Fächern. Dabei wippten ihre Füße im Takt der Musik mit und leise summte sie.

Als sie sich wieder aufrichtete und sich umdrehte, erstarrte sie. „Äh... ich...“, stammelte sie. Fabi grinste bloß, stand vom Bett auf und ging langsam auf sie zu. „So sieht man sich wieder, Schönheit.“, raunte er mit dunkler Stimme. Luna schluckte. Wusste er was er ihr mit seinem Aussehen an tat?! Äh... ne, wusste er nicht. Er kannte sie doch nicht! Dumme Luna!

Er stand nun direkt vor ihr. Seine Hand legte er langsam an ihre Wange, drängte sie mit seinem Oberkörper nach hinten gegen die Minibar.

„Ich würde gerne etwas von dir haben.“
„Und... und was?“
„Einen Kuss... und wer weiß.“ Er grinste schief, verführerisch. Die 18-Jährige schluckte schwer, verfiel ihm fast, ehe sie wieder zurück in die Realität kam.

ZACK! Und schon hatte er sich eine gefangen. „Ich bin doch kein Mädchen für eine Nacht! Auch wenn du ein Star bist, so kannst du nicht mit mir umgehen!“, schnauzte sie ihn an. „So war das nicht gemeint. Tut mir Leid, Luna. Ich meinte nur, dass ich dich gerne küssen möchte. Das wollte ich schon heute Morgen.“, redete Fabi beruhigend auf sie ein. Mit seinen braunen Augen sah er ihr tief und liebevoll in die Augen. „Nur ein Kuss.“, grummelte sie dann geschlagen. Fabi lächelte, hauchte ihr erst einen Kuss auf die Wange, sah ihr dann tief in die Augen. „Ganz sicher, dass du das willst?“, fragte er leise. Luna nickte wie in Trance und wurde langsam hibbelig, weil er sie verdammt nochmal auf den Geschmack gebracht hatte. Fabi grinste schief, strich ihr an der Wange entlang und legte dann seine Lippen auf ihre.

Ihre Lippen waren weich, schmiegten sich perfekt an seine an. Und sie schmeckte so unglaublich gut. Aus dem sanften massieren ihrer Lippen wurde ein forderndes seine Lippen gegen ihre Lippen Bewegen. Leise keuchte die Brünette und legte zaghaft ihre Arme auf seine Brust, ließ sich von seinem Kuss verführen. Seine Zunge fuhr ihre Lippen nach, bettelte sanft an diesen um Einlass, der sofort gewährt wurde. Ein leidenschaftliches Zungenspiel entstand und Luna ging nun vollends in Flammen für diesen Drummer auf.

Fabi spürte, wie sie sich immer mehr an ihn schmiegte, sich nach mehr zu sehnen schien. Mit langsamen Schritten ging der 18-Jährige rückwärts zum Bett zurück, auf das er sich sinken ließ und Luna mit sich mit zog. Als sie auf ihm lag, löste sie sich aus dem Kuss, sah ihn aus benebelten Augen an. „Was soll das?“, fragte sie leise. „Was hast du mit mir vor?“ Liebevoll und beruhigend strich er ihr an der Wange entlang und durch die Haare. „Nichts, was du nicht willst, Sweety.“

Luna schluckte schwer. Das was ihr durch den Kopf schoss, wollte sie das wirklich? Ja, wollte sie! Tief holte sie Luft, ehe sie sprach. „Ich will mit dir schlafen.“
„Ganz sicher, dass du das willst?“, fragte Fabi, drehte sie dabei auf den Rücken, so dass sie unter ihm lag. Sie zog scharf die Luft ein, als sie seine Hand spürte, die von ihrem Hals an über ihr Dekolleté strich. Eifrig nickte sie. „Ja, ja, ja! Ich will es!“ Fabi lächelte, legte seine Lippen auf ihre, küsste sie, während er ihr über den Oberschenkel und unter ihren Rock strich, dort ihren Slip nahm und ihn ihr aus zog. Den Kuss kurz lösend, zog er ihr auch die Bluse aus, nachdem er diese aufgeknöpft hatte. Ihre Schuhe landeten ebenfalls auf dem Boden, genauso wie ihr BH und zu guter Letzt – und mit viel quälendem Streicheln – auch ihr Rock. „Ein wunderschöner Anblick.“, grinste er, als er die völlig nackte Luna betrachtete.

Sie lief rot an, doch bevor sie vor Peinlichkeit im Bett versank, zierte ein freches Grinsen ihre Lippen. „Zieh dich aus, oder ich mach das. Ich kann aber nicht versprechen, dass deine Klamotten heile bleiben.“, forderte sie. Fabi lachte auf, öffnete seinen Gürtel und kurze Zeit später stand auch er vor der Brünetten wie Gott ihn geschaffen hatte, nur mit dem Nebeneffekt, dass sein kleiner Fabs ziemlich steif war und seine volle Größe zeigte.

Luna leckte sich über die Lippen, strich mit einer Hand über seinen Oberkörper, jeden einzelnen Muskel und zu guter Letzt über seine Männlichkeit. „Lass mich nicht länger warten. Sonst überleg ich es mir doch noch anders.“, grinste sie frech, spreizte leicht die Beine.

Wenn jemand sie fragen würden, was sie sich dabei dachte, mit Fabian Halbig, einem absolut Fremden, zu schlafen, dann würde sie jetzt wohl sagen, dass es sich richtig anfühlte und dass es für sie persönlich eigentlich ein kleiner Wunsch gewesen war.

„Hattest du schon Sex?“, fragte Fabi, während er sich zwischen ihre Beine legte. Er senkte seine Lippen auf ihre Haut, küsste ihre Brüste, wanderte dann weiter hinunter über ihren Bauch. Leise keuchte und wimmerte Luna. „Ja, hatte ich. Aber das ist zwei Jahre her.“, gab sie mit rauer Stimme von sich.

Mit seinen Küssen war Fabi zwischen ihren Beinen angekommen. Zaghaft leckte er lediglich mit seiner Zungenspitze über ihren Venushügel, was ihr ein lautes Stöhnen entlockte. „Fabi, bitte...“, flehte sie leise und krallte sich ins Bettlaken. Fabi grinste, krabbelte wieder zu ihr hoch. „Nimmst du die Pille? Willst du mit oder ohne Kondom?“, fragte er leise, mit rauer Stimme. Sie sah ihn an, es dauerte einen Moment, bis sie verstand, was er wollte. „Ich nehm die Pille, aber mir ist es mit lieber, wenn du ei...“ Bevor sie zu Ende gesprochen hatte, hatte Fabi in die Schublade neben seinem Bett gegriffen und zog dort ein kleines quadratisches Päckchen hervor. Er reichte es ihr. „Mach auf.“, forderte er leise. Sie tat wie ihr gesagt, gab ihm dann das ausgepackte Kondom, was sich der 18-Jährige über seine Männlichkeit streifte und sich dann zwischen ihre Beine legte, seine Spitze an ihrem Eingang positionierte.

Während sich ihre Lippen erneut zu einem Kuss verschlossen, drang er in sie ein. Und zu seiner Verwunderung musste er feststellen, dass sich der Sex mit einem fremden Mädchen noch nie so gut an gefühlt hatte wie mit Luna. Am Anfang bewegte er sich langsam in ihr, wurde nach einigen Stößen schneller und fester. Leise schrie Luna vor Lust auf, krallte sich ins Bettlaken, dann in seine Schultern und wieder ins Bettlaken.

Auch Fabi stöhnte laut, stöhnte ihren Namen. Das ging so lange bis sie beide mit dem Namen des Anderen – ob laut gestöhnt oder gar geschrien sei dahin gestellt – zu ihrem Höhepunkt kamen. Fabi sackte erschöpft auf Luna zusammen, küsste sie auf die Schulter.

„Das war wundervoll.“, nuschelte Luna, während ihr die Augen immer wieder zu fielen. Er hatte sie geschafft! Fabi rollte sich von ihr runter, schloss sie ohne groß darüber nachzudenken in seine Arme, zog die Decke über sie beide. „Ja, das war es, Sweety. Und jetzt schlaf. Du bist ja vollkommen hinüber.“

Warum er auf einmal so fürsorglich war, wusste er nicht. Noch nicht.

Beide schliefen nach wenigen Sekunden tief und fest. Als Luna am nächsten Morgen aufwachte und sie Fabi neben sich liegen sah, nackt, fiel es ihr wie Schuppen von den Augen. Was hatte sie da gemacht?! Sie hatte mit ihm geschlafen! War sie denn verrückt geworden?!

„Fabi, wach auf!“, sagte sie und rüttelte an der Schulter des Drummers. Dieser grummelte und schlug die Augen auf, lächelte, als er sie erblickte. „Morgen...“ „Wir haben wirklich mit einander geschlafen? Aber wir haben doch...“
Fabi gähnte herzhaft, legte ihr einen Finger auf die Lippen. „Wir haben miteinander geschlafen, aber wir haben auch verhütet. Mach dir keine Gedanken. Oder bereust du es?“

Luna schüttelte den Kopf, nickte dann. „Ich weiß es nicht. Ich bereue es, weil ich weiß, dass das einmalig war und ohne jegliche Bedeutung für dich. Aber ich bereue es nicht, weil es ein Traum von mir war... irgendwie. Und weil ich hoffe, dass wir vielleicht in Kontakt bleiben.“, nuschelte sie dann hilflos. Fabis Lächeln wurde zu seinem typischen Grinsen. Er strich ihr an der Wange entlang. „Es hatte eine Bedeutung für mich. Ich hab noch nie so intensiv dabei gefühlt wie bei dir. Und ich würde mich sehr freuen, wenn wir in Kontakt bleiben, Sweety.“



Das war vor vier Monaten. In diesen vier Monaten hatten Fabi und Luna täglich Kontakt, sei es per SMS, per Telefon oder per Mail. Und nach zwei Monaten war beiden klar was sie füreinander fühlten und so wurden sie ein Paar. Glücklich und zufrieden.

Fabi ließ die Pfoten von anderen Mädchen und auch seine Blicke wanderten nicht mehr zu anderen Mädchen, was so manchen weiblichen Fan ansäuerte. Aber hey, als Single durfte er andere Mädchen anschauen, aber nicht wenn er eine Freundin hatte. Und wenn diese dann auch noch Luna hieß und für ihn die schönste und beste Frau der Welt war, dann hatte keine andere mehr eine Chance.


- Ende -
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