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Deep Silent Complete

von Saekki
GeschichteDrama, Liebesgeschichte / P18 / MaleSlash
Hotsuma Renjou Shusei Usui
23.05.2011
08.06.2011
18
30.662
4
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23.05.2011 1.494
 
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„Bist du dir sicher?“
„Willst du etwa lieber zu dir gehen? Ich glaube kaum, dass deine Eltern sehr begeistert wären.“, presste der Blonde zwischen seinen zitternden Lippen hervor und öffnete auch schon, ohne eine Antwort Shuseis abzuwarten, seine Haustür. Vollkommene Finsternis schlug ihnen entgegen.
„Siehst du, sie ist sowieso nicht da …“, der Blonde zog Shusei rasch in den Flur und schlagartig spürte Shusei wieder, was Wärme überhaupt bedeutete.
„Hotsuma, ist das wirklich okay für dich? Ich meine, ist es wirklich eine gute Idee, dass ich hier bin?“, der Braunhaarige zitterte noch immer am gesamten Körper, er konnte seine Sorgen dennoch nicht vertreiben.
Angesprochener drehte sich zu ihm um und lächelte sanft.
„Jetzt komm schon.“, und schon ergriff er die Hand seines Freundes und zog ihn mit sich.
Keine zwei Sekunden später fand sich Shusei in einem kleinen Badezimmer wieder und Hotsuma war bereits dabei, sich zitternd seiner Sachen zu entledigen.
„Du kannst gerne zuerst duschen.“, Shusei wollte sich schon zum Gehen wenden, da hielt der Blonde ihn aber auch schon am Arm fest.
„Was redest du denn da? Du duscht mit, wir können froh sein, dass wir bisher noch nicht erfroren sind, da werde ich es nicht riskieren, dass du nun noch länger als nötig in diesen nassen Klamotten bleibst.“
Shusei konnte sich ein Grinsen nicht verkneifen.
„Und wenn, wessen Schuld ist das denn bitte?“
Hotsuma senkte den Kopf.
„Ich weiß. Ich hab einfach nicht nachgedacht, ich … es tut mir so Leid, Shusei.“, ein unterdrücktes Schluchzen folgte.
Rasch trat der Braunhaarige nah an seinen Freund heran und legte seine kalten Arme um den bereits nackten Oberkörper seines Freundes.
„Ist schon okay. Es ist ja nichts passiert. Versprich mir einfach nur, dass du so etwas nie wieder machst. … Sieh mich an, Hotsuma. “, die nassen Augen des Blonden blickten Shusei beschämt an. Ein Lächeln breitete sich auf dem Gesicht des Braunhaarigen aus.
„Na also.“, vorsichtig legte er seine Lippen auf die seines Gegenübers.
Er spürte, wie sich zwei Arme um ihn legten und sich an ihn klammerten.
Shusei löste ihre Verbindung rasch wieder und machte sich vorsichtig von Hotsuma los.
„Und jetzt lass uns endlich duschen, bitte. Sonst erfriere ich wirklich noch.“
Hotsuma lachte leise und entledigte sich nun auch von seinen restlichen Sachen.
„Da werde ich wohl morgen wieder ins Krankenhaus müssen.“, bemerkte er plötzlich und Shusei wandte sich, nun ebenfalls vollkommen entkleidet, wieder seinem Freund zu und sah den äußerst in Mitleidenschaft gezogenen Verband, der nun mehr schlecht als recht um den Oberkörper des Blonden hing, voll gesogen mit Wasser.
Shusei lächelte und griff nach der Hand Hotsumas. Etwas unbeholfen kletterte er zuerst in die Dusche und zog den Blonden dann hinterher. Die Dusche selbst war nicht sehr groß, aber trotzdem reichte der Platz für sie beide.
Eilig drehte Hotsuma das Wasser an und beide Männer seufzten bei der Berührung mit dem warmen Wasser erleichtert auf.
Für einige Minuten standen sie nur stumm unter dem warmen Strahl und nahmen die Wärme in ihren Körper auf.
Vorsichtig machte sich Shusei dann plötzlich daran, Hotsumas Verband zu öffnen und legte diesen dann auf den Boden der Dusche.
Ein Griff und Hotsuma fand sich fest umschlungen in den Armen des Braunhaarigen wieder.
„Shusei …“
„… mach so etwas nie wieder … nie wieder, hörst du?“, murmelte Shusei leise und legte seinen Kopf auf Hotsumas Schulter.
Shusei hatte noch nie so viel Angst um seinen Freund gehabt, wie in der letzten Stunde. Diese Angst, Hotsuma zu verlieren …
Da spürte er, wie sich die stützende Schulter plötzlich bewegte und er hob den Kopf. Hotsumas Augen glänzten schon wieder feucht und Shusei war sich sicher, dass es nicht von dem Duschwasser kam. Er spürte die Hände des Blonden an seinen Wangen und mit einem geflüsterten „Es tut mir so unendlich Leid“ zog er Shusei zu sich und küsste ihn mit bebenden Lippen.
Shuseis Hände wanderten in die nassen Haare seines Freundes und begierig öffnete er seine Lippen einen Spalt, Hotsuma kam der unausgesprochenen Forderung sofort nach.
Ihre Zungen umtanzten einander fordernd und Hotsuma näherte seinen Körper dem von Shusei immer weiter an.
Die Hände des Braunhaarigen wanderten vorsichtig an Hotsumas Körper auf und ab und entlockten dem Blonden einige wohlige Laute.
Shusei spürte bereits, wie ihn diese Aktion selbst nicht allzu kalt ließ und vorsichtig lehnte er sich mit seinem Rücken an die Fließen hinter ihm und zog den Blonden mit sich.
Etwas nach Atem ringend lösten sie sich widerwillig von einander und sahen sich stumm in die Augen.
Anderen mochte diese Situation vielleicht ein wenig bizarr erscheinen, einer von ihnen hatte nur vor wenigen Minuten noch versucht sich umzubringen und nun standen sie gemeinsam unter der Dusche und gaben sich ihren Gefühlen hin. Ja, für andere vielleicht. Aber das war ihr Weg, mit solchen Geschehnissen umzugehen. Sie versuchten die Trauer, die Verzweiflung, ja sogar den Hass mit ihrer Liebe zu ertränken und den anderen zu spüren. Zu spüren, dass sie nicht alleine sind, dass sie einander haben. So war es schon immer gewesen.
Fordern drückte nun Hotsuma sein Becken gegen das von Shusei und dem Braunhaarigen entwich ein leises Stöhnen und er versengte seine Fingernägel in der Schulter des Blonden.
Shuseis Schlüsselbein wurde nun mit sanften Küssen seitens Hotsuma übersät und Shusei ließ seine Hände, wenn auch zögerlich, über den Oberkörper des Anderen wandern.
Da zog sich jener auf einmal zurück, seine Hände ruhten auf Shuseis Brustkorb und mit einem fragenden Blick sah er seinen Freund an.
„Gefällt es dir nicht?“
Ein Lächeln.
„Natürlich, ich habe nur Angst dir wehzutun.“, gestand der Braunhaarige Hotsuma und deutete mit seinen Augen auf Hotsumas Seite.
Nun ließ der Blonde seine Mundwinkel nach oben wandern.
„Solange du nicht allzu feste gegen meine linken Rippen drückst oder auf die Idee kommst, mein Auge zu malträtieren, sehe ich keinen Grund, warum du dich zurückhalten solltest.“
Shuseis Blick wanderte kurz zu Hotsumas blauem Auge und strich vorsichtig mit seinen Fingern darüber.
Dann senkte er seinen Kopf und ließ seine Zunge die Brustwarzen des Blonden umspielen.
Lachend ließ Hotsuma Shusei gewähren und ließ seinerseits nun seine Hände in tiefere Gefilde wandern. Als Shusei plötzlich gedämpft gegen seine Brust stöhnte, breitete sich ein triumphierendes Lächeln auf Hotsumas Gesicht auf.
Er spürte, wie sich der Braunhaarige fordernd gegen seine Hand bewegte und nur zu gerne intensivierte er seine Berührungen gegenüber seinem Freund.
Shuseis Zunge suchte nun abermals die Gesellschaft von Hotsumas und lockte sie gekonnt in ihre eigene Höhle. Vorsichtig biss der Braunhaarige zu und Hotsuma keuchte kurz auf.
Da spürte Shusei auf einmal, wie seine Hand ergriffen wurde und in eine tiefere Gegend geführt wurde. Sofort umschloss er die bereits steife Erregung seines Freundes, der Blonde stöhnte lustvoll auf. Der Braunhaarige grinste in den folgenden Kuss und entfernte seine Hand sofort wieder.
Sofort begehrte der Blonde auf und unterbrach den Kuss.
„Hey!“, Hotsumas Stimme hörte sich rau an und Shusei grinste noch immer.
„Wenn du es willst, brauchst du mich nur drum zu bitten.“, flüsterte er in Hotsumas Ohr und erzeugte bei jenem eine Gänsehaut vom Feinsten.
„Bitte!“, hauchte der Blonde und presste seinen Körper fordernd gegen den seines Freundes.
Sofort erhörte Shusei die Bitte seines Freundes und entlockte Hotsuma mehrere wohlige Laute und Hotsuma schenkte auch ihm seine Aufmerksamkeit.
Das Wasser prasselte noch immer auf die beiden junger Männer herunter und benetzte ihre mittlerweile nun erhitzen Körper.
Das Stöhnen der Beiden hallte ungezügelt durch das kleine Bad und als Shusei sich nicht mehr zurückhalten konnte, krallte er seine Finger in den Rücken des Blonden und legte mit einem letzten Keuchen den Kopf in den Nacken und ergoss sich in Hotsumas Hand.


Hotsuma lächelte zufrieden und leckte sich lasziv über seine Hand, während er sich noch weiterhin den Berührungen des Braunhaarigen hingab.
Schwer atmend schnappte Shusei nach Luft und bemühte sich seinem Freund so schnell wie möglich auch die gewünschte Erlösung zu verschaffen, was ihm auch wenige Augenblicke später auch gelang.
Hotsuma legte erschöpft seinen Kopf gegen Shuseis Stirn und beide sahen sich stumm in die Augen. Ein langer, liebevoller Kuss folgte.

„Ich hoffe, der Platz reicht dir.“, merkte Hotsuma vorsichtig an, als er seinen Freund in seinem eigenen Bett betrachtete.
Hotsuma musste sich eingestehen, dass Shusei zwar ein wenig verloren in seinem T-Shirt und der Boxershorts aussah, aber dennoch irgendwie hinreißend.
Shusei lachte leise und ergriff die Hand des Blonden.
„Jetzt komm schon her.“, und schon kuschelte er sich an den Größeren und jener legte rasch seine Arme um ihn.
„Ist dir eigentlich bewusst, dass wir das erste Mal miteinander in einem Bett schlafen?“, murmelte Hotsuma leise gegen den Hals seines Freundes und hätte Shusei die Möglichkeit gehabt und das Gesicht des Blonden sehen können, hätte er auch den leichten Rotschimmer auf dessen Wangen bemerkt.
Shusei lächelte stumm und verstärkte seine Umarmung noch ein wenig.
„Ich finde, wir sollten das viel öfter machen.“
Nun hob Hotsuma doch seinen Kopf und nachdem sich ihre Blicke für wenige Augenblicke getroffen hatten, legte der Blonde seine Lippen auf die des Blonden, was der Braunhaarige nur mit einem wohligen Seufzen quittierte.
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