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Deep Silent Complete

von Saekki
GeschichteDrama, Liebesgeschichte / P18 Slash
Hotsuma Renjou Shusei Usui
23.05.2011
08.06.2011
18
30.662
4
Alle Kapitel
15 Reviews
Dieses Kapitel
3 Reviews
 
 
23.05.2011 783
 
Hallöchen =)
Diese Story hat nichts mit der Originalstory von Uraboku zu tun, eine AU also.

Allgemeine Trigger Warning: Suizid, häusliche Gewalt (am Rande)

Viel Spaß beim Lesen und lasst mir ruhig einen Kommentar da, dann weiß ich, ob es euch gefallen hat =)
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“… Not allowing him to fall, get hurt or cry. Watching the most precious person of your life get taken away from you by a woman. Not knowing if that woman will treasure him as much as you do …”



“Du solltest gehen …”, flüsterte Shusei, doch sein Satz erstarb in dem darauf folgenden Kuss, der seine Lippen versiegelte.
Shusei versucht der Versuchung zu widerstehen, doch er scheiterte. Vorsichtig fuhr er mit seinen Händen durch die blonden widerspenstigen Haare seines Freundes und ein leichtes Lächeln zierte seine Lippen, die ihn immer noch mit Hotsuma verbanden.
Er spürte, wie der Blonde einen Arm um seine Taille legte und ihn näher zu sich zog und vorsichtig teile Shusei seine Lippen. Hotsuma nahm diese Einladung gerne an und fuhr mit seiner Zunge langsam über den Gaumen seines Freundes. Diese wohlige Wärme, die sich in ihm ausbreitete, war für ihn jedes Mal aufs Neue unbeschreiblich.
Während ihres Kusses nahm Shusei nur zwei Dinge war: die Nähe Hotsumas, die sein Herz ungewohnt schneller schlagen ließ und den strömenden Regen, der laut auf die Erde prasselte.
Die Luft war kühl und drückend, da es nun schon seit Stunden so regnete, um genau zu sein, seit sie aus dem Kino gekommen waren. Abermals musste der Braunhaarige in den Kuss hineinlächeln, als die Erinnerungen an den erlebten Tag wieder in ihm hochkamen.
Plötzlich vernahm er jedoch noch ein weiteres Geräusch und er wurde unsanft wieder in die Realität zurückgeholt, als Hotsuma sich rasch von ihm löste.
„Schnell!“, flüsterte er und zog Shusei mit sich neben den Angelpunkt der Holztür und drückte ihn nah an seinen Körper.
Keine Sekunde später öffnete sich die Tür auch und die beiden jungen Männer hielten den Atem an.
„Wo bleibt dieser Junge denn bloß schon wieder, er wollte schon vor einer Stunde wieder zu Hause sein.“, eine verärgerte Frauenstimme erklang auf der anderen Seite der Tür und beide Männer hofften inständig, dass sie nicht weiter auf die Veranda treten würde, denn sonst hätten sie die beiden hinter der Tür auf jeden Fall entdeckt.
Nachdem die Frau wenige Sekunden still auf die verregnete Straße geblickt hatte, trat sie wieder ins Haus und mit einem lauten Klicken fiel die Tür ins Schloss.
Beinahe gleichzeitig atmeten Hotsuma und Shusei erleichtert aus und Shusei machte Anstalten sich zu bewegen, doch Hotsuma lockerte seine Umarmung um den Braunhaarigen keinen Zentimeter.
„Wie lange soll das denn noch so weitergehen, Shusei?“
Shusei blickte dem Blonden in die dunklen Augen und erschrak beinahe ein wenig, als er diese voll mit Besorgnis und Bedrückung vorfand.
Auf einmal wurde auch ihm das Herz schwer und er seufzte leise.
„Ich weiß es nicht.“
Hotsuma ließ seinen Kopf auf die Schulter des Kleineren sinken und nuschelte gegen seinen Hals.
„Ich bitte dich, lass uns von hier verschwinden, lass uns das Alles hier hinter uns lassen und neu anfangen. Nur wir beide …“
Die Stimme des Blonden war leise und es schwang ein Hauch von Verzweiflung in ihr mit.
Shusei strich dem Größeren sanft über den Rücken.
„Du weißt, dass das keine Lösung ist, Hotsuma. Wir werden es auch so schaffen, glaub mir.“
Hotsuma hob abrupt seinen Kopf und sah dem Braunhaarigen fest die Augen.
„Verstehst du das denn nicht? Das was hier tun ist nicht richtig! Wir sollten uns nicht verstecken müssen, wir sollten niemanden Rechenschaft dafür ablegen müssen, für das was zwischen uns ist, wir sollten …“, bevor Hotsuma noch weiterreden konnte, legte ihm Shusei einen Finger auf die Lippen.
„Wir werden das schaffen, hast du mich verstanden?“, ein beruhigender Nachdruck schwang in seiner Stimme mit und Hotsuma seufzte laut.
„Ist gut …“, geschlagen ließ er seine Schultern sinken und lockerte nun auch seine Umarmung um den Kleineren.
Shusei schenkte ihm ein Lächeln und er sah wie Hotsuma sich alle Mühe gab, es zu erwidern.
„Also dann …“, Shusei legte seine Hand auf die Türklinke und war ihm Inbegriff sie zu betätigen, als er noch einmal Hotsumas Lippen auf den seinen spürte und Shusei schloss zufrieden seine Augen für wenige Sekunden.
Als er sie wieder öffnete, löste sich der Blonde von ihm, lehnte sich zu ihm herunter und flüsterte ihm etwas ins Ohr. Dann drehte er sich rasch um und ging schnellen Schrittes die dunkle, verregnete Straße entlang. Shusei blickte ihm mit einem Lächeln auf den Lippen so lange hinterher, bis er ihn in bei der Dunkelheit nicht mehr ausmachen konnte.
„Ich dich auch.“, flüsterte er dem Regen entgegen, bevor er sich endgültig umdrehte und die Klinke hinunter drückte.
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